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Reisebericht Südost-England


WomoMary am 17 Apr 2016 21:07:57

Im Sommer 2013 sind wir zehn Tage mit unserem Reisemobil durch Südost-England gefahren. Am Samstag, 17.08.13, ging es mittags los, allerdings mit einem kleinen Abstecher über Minden, weil Opa seinen 70. Geburtstag feierte. Die Nacht haben wir im Reisemobil in Minden verbracht. Wir haben weder Fähre noch Campingplatz gebucht, nur eine ungefähre Route geplant und dafür einige Campingplätze mit Telefonnummern aufgeschrieben.



Am nächsten Morgen sind wir gegen 11 Uhr aufgebrochen. Besonders Töchterlein wollte gerne los und machte uns etwas Dampf. Um ca. 17:45 Uhr sind wir in Dünkirchen, bzw. wie die Franzosen sagen: Dunkerque, angekommen, wo wir eine Fähre bekommen haben, die um 20:00 Uhr losfuhr. Im Dutyfree-Shop wollten wir günstig einkaufen, leider heißt der Shop nun Dutypaid…. Umgerechnet kosten z.B. 10 Schachteln Zigaretten 68 Euro. Geld wollten wir auf dem Schiff wechseln. Wir haben fürs Erste 100 Pfund umgewechselt. Wechselkurs: 1,25. Wir kamen gegen 21:00 Uhr englische Zeit in Dover an (1 Stunde Zeitverschiebung).








Unser erstes Ziel war Canterbury. Der Campingplatz lag ca. zwei Kilometer vom Ortskern entfernt. Gegen 22:45 Uhr waren wir dort. Papa musste sich anfangs sehr auf den Linksverkehr konzentrieren, doch er gewöhnte sich schon bald daran und der Linksverkehr stellte für ihn kein Problem dar. Angeblich hätten wir den letzten Platz auf dem Campingplatz erwischt, aber das war wohl englischer Humor… Der Campingplatz war sehr gepflegt und sauber.





Am nächsten Tag sind wir zu Fuß in die Stadt gegangen. Ein wirklich schönes Städtchen mit einer Stadtmauer, alten Häusern und einer großen Kathedrale. Die Kirche haben wir uns allerdings nicht angesehen, weil der Eintritt für Erwachsene 9 Pfund und für Kinder 6 Pfund gekostet hätte. Töchterlein war besonders begeistert von Poundland, wo alles 1 Pfund kostete. Sohnemann hat sich dort eine DVD von „Little Britain“ gekauft. Unsere Kinder schauen diese Comedyserie gerne, auch wenn sie nicht unbedingt für ihr Alter (12 bzw. 13 Jahre) geeignet ist, ich sage nur „Bubbles“ :oops: . Mittags haben wir uns vor einen Pub gesetzt und Fish & Chips gegessen Das Wetter war herrlich sonnig und angenehm warm. Abends haben wir noch gegrillt.



























Am nächsten Tag sind wir weitergefahren. Mittags haben wir in Whitstable Halt gemacht. Das ist ein größerer Ort an der Ostküste. Wir hatten keine Ahnung, ob dort Steilküste oder Strand ist. Wir fanden einen schönen Kieselstrand und einen Fischerhafen vor, der gut besucht war. Das Wetter war wieder herrlich, das Wasser zum Baden aber doch recht kalt, deshalb haben wir nur die Füße im Meer eingetaucht. Papa hat sich eine Portion Scampi und Chips und wir eine Portion Chips geordert.

































Der nächste Campingplatz, an dem wir wieder zwei Nächte blieben, hieß Thriftwood Holiday Park in Stansted in der Nähe von Sevenoaks. Den nächsten Tag wollten wir in London verbringen. Eigentlich dachten wir, der Campingplatz liegt direkt in Sevenoaks, denn ich wusste, dass man von Sevenoaks gut mit dem Zug nach London fahren kann. Dieser Campingplatz lag aber sehr ländlich fernab eines Ortes. Der nächste Ort, der einen Bahnhof besaß, war Bourough Green, geschätzte 5 km entfernt. Dieser Campingplatz hatte sogar einen Außenpool, eine Spielhalle mit diversen Automaten und einen Pub. Am Abend haben wir dort Bingo gespielt. Einsatz waren 3 Pfund für einen Zettel. Wir haben zweimal gespielt und einmal sogar 11 Pfund gewonnen. Auf dem Campingplatz ging es etwas lebhafter zu, denn dort waren viel mehr Kinder und Zelte.











Wir sind gegen 9 Uhr aufgebrochen. Wir haben uns für 10 Pfund von einem Campingplatzmitarbeiter zum Bahnhof fahren lassen, um mit dem Zug nach London zu fahren. Am Bahnhof haben wir uns ein Tagesticket für den Zug und die U-Bahn geholt. Das war mit 34,80 Pfund für uns vier Personen zusammen meiner Meinung nach recht günstig. Wir kamen in Victoria-Station an und sind dann als erstes nach Greenwich gefahren, weil das Englischbuch unserer Kinder von Greenwich handelt. Aber wir hatten uns Greenwich anders vorgestellt. Die U-Bahn-Station war sehr modern und ein scheinbar neues Stadion stand direkt vor dem Bahnhof. Vermutlich noch Überbleibsel von der Olympiade. Wir gingen Richtung Themse, die Skyline dort bestand aus modernen, neuen Hochhäusern. Da wir keinen Stadtplan dabei hatten und nicht genau wussten, wie wir zum Foottunnel, Thomas-Thallis-School etc. finden, sind wir mit der U-Bahn wieder Richtung Center gefahren. Zuhause habe ich spaßeshalber nachgesehen; zu Fuß hätten wir zur Thomas-Thallis-School 1 Stunde 15 Minuten für den einfachen Weg gebraucht, das hätten wir dann eh nicht gemacht. Erstes Ziel war Piccadilly Circus. Dort haben wir uns nur kurz umgesehen und sind dann mit der U-Bahn weiter Richtung Buckingham Palast. Dort haben wir uns den Palast von außen angeschaut und sind durch einen Park Richtung Big Ben gegangen. Wir hatten Glück, dass wir gerade um kurz vor zwei Uhr dort waren, so konnten wir die Glocken von Big Ben hören. Dann sind wir zu Fuß weiter und wollten zur Tower Bridge, aber wir hätten uns doch besser den Stadtplan genauer angesehen, denn zu Fuß war es doch zu weit und wir hätten mit der U-Bahn noch näher dran kommen können. So sahen wir die Tower Bridge nur von weitem. Unterwegs dorthin haben wir bei Chicken Cottage, einer Fast-Food-Kette, etwas gegessen. Um 16:30 Uhr sind wir zurückgefahren.













































Am Bahnhof in Borough Green befand sich ein Supermarkt, wo wir einkauften. Weiteres Geld zogen wir nun immer am Automaten, Umrechnungsfaktor dort: 1,17. Die Commerzbank hat 5,95 Euro Gebühr erhoben, die Sparkasse 7,50 Euro für das Abheben am Geldautomaten. Zurück sind wir mit einem Taxi für 10 Pfund gefahren. Am Abend haben wir wieder Bingo gespielt. Am nächsten Morgen regnete es, und wir sind kurz in eine Werkstatt gefahren, wo wir den Keilriemen für 5 Pfund nachziehen ließen, weil er seit Dover quietschte. Danach lief Snappy, so haben wir unser Reisemobil getauft, wieder einwandfrei.









Wir fuhren nach Portsmouth, weil Papa dort ein altes Schiff, das dort im Hafen liegt, sehen wollte. Leider war der Campingplatz ausgebucht. Der Campingplatz lag in der Nähe des Wassers und relativ städtisch. Es war Donnerstag und wir erfuhren, dass am Montag ein Bank Holiday ist und viele Engländer ein verlängertes Wochenende machen, deshalb war es schwierig, einen Platz zu finden. Das hatten wir vorher nicht gewusst. Wir haben dann einen Campingplatz im Landesinneren angesteuert, wo wir nur eine Nacht bleiben konnten (und wollten, dort gab es nicht viel Interessantes zu sehen). Leider konnten wir das Schiff nicht anschauen, da wir erst einen Campingplatz finden mussten :cry: . Das Wetter war nachmittags wieder richtig schön. Wir sind in den nächsten Ort (Hamble) gegangen und haben uns den Segelhafen angesehen. Dann haben wir in einem kleinen Supermarkt eingekauft und sind wieder zurückgegangen.











Am nächsten Tag sind wir nach Salisbury gefahren, weil Papa dort einen Campingplatz gefunden hat, der uns aufnahm. Erst hieß es, wir könnten nur eine Nacht bleiben, aber schließlich konnten wir zwei Nächte buchen. Als wir ankamen, sind wir erst einmal zu Fuß in die Stadt gegangen und haben sie uns angesehen. Auch dort gab es eine größere Kathedrale, wo leider auch Eintritt verlangt wurde. Dafür konnten wir uns kostenlos eine kleinere, alte Kirche anschauen. In einem Restaurant gab es tolle Angebote, deshalb haben Papa und ich dort wieder einmal Fish & Chips gegessen, die Kinder haben sich für Chickenburger entschieden. Auf dem Rückweg sind wir noch in ein großes Outlet-Sportgeschäft gegangen, wo sich Töchterlein eine Steppweste, Papa Hosen und Socken, Sohnemann und Papa Badelatschen und ich eine pinke Tasche gekauft haben.

































Als wir zurück zum Campingplatz kamen, haben wir noch etwas draußen gesessen. Wir schauten von unserem Reisemobil direkt auf einen merkwürdig geformten Hügel. Ich vermutete erst eine alte Mülldeponie, aber tatsächlich haben dort schon vor 5000 Jahren Menschen gelebt, zwischenzeitlich wurde der Berg auch von den Römern okkupiert und später u.a. mit einer Kathedrale bebaut. Was von weitem merkwürdig erschien war ein Wall, der den Berg umzog. Im Mittelalter war dort ein richtiger Ort, aber das Wachstum stieß an seine Grenze, deshalb ist die Stadt ca. 3 km umgesiedelt. Der Berg nennt sich Old Sarum und wir haben ihn am Samstag erklommen. In das Innere des Walls gelangt man nur, wenn man vorher Eintrittsgeld gezahlt hat. Deshalb sind wir einmal ringsherum über den Wall spaziert. Außer ein paar Mauerresten und den Umriss der Kathedrale ist von dem Ort nicht viel übrig geblieben.











Vor unserem Campingplatz gab es eine große Wiese, und ausgerechnet an diesem Tag fand dort eine eintägige Kirmes statt. Unsere Kinder haben beim Entenangeln mitgemacht und einen aufblasbaren Hammer, einen Delphin am Stock sowie Bälle an einer Spiralschnur gewonnen. Abends spielte eine Queen-Coverband. Die war richtig gut. Man hatte das Gefühl, als stünde das Original auf der Bühne. Das Konzert unter freiem Himmel war kostenlos. Ich habe gelesen, dass sich die Band kurz nach unserem Besuch in England aufgelöst hat. Schade. Aber ein solches Erlebnis in England, der Heimat von Queen, ein großes Open-Air-Konzert an einem sommerlichen Abend vor historischer Kulisse, bleibt absolut unvergesslich.

















Am nächsten Tag ging es um ca. 11 Uhr weiter. Wir fuhren kurz an Stonehenge vorbei, weil ich es gerne sehen wollte. Der Verkehr dorthin war grausamer Stop and Go. Papa war am Fluchen. Wir haben nicht geparkt, weil dort auch saftige Preise verlangt werden, aber beim Vorbeifahren sah man das Wesentliche. Sehr eindrucksvoll und mystisch. Dann ging es wieder Richtung Küste, ca. 30 km von Dover entfernt.





Der nächste Ort hieß Dymchurch. Den ersten Campingplatz, den wir ansteuerten, war wieder ausgebucht. Aber wir hatten Glück, einen anderen gefunden zu haben, der noch Platz hatte. Er war sehr groß und laut. Sehr viele Kinder waren dort. Diesmal waren die sanitären Anlagen leider nicht so gepflegt wie auf den anderen Campingplätzen. Am Abend haben wir die Gegend noch etwas erkundigt. Eigentlich wollten wir noch im Ort Essen gehen, weil wir unsere letzten Pfunde ausgeben wollten, aber es gab nicht viele Restaurants und die wenigen, die es gab, schlossen um 19:00 Uhr, deshalb haben wir die Gastronomie des Campingplatzes ausprobiert. Dort gab es Burger und Pizza, auch Fish and Chips…. Ähnlich wie in Borough Green gab es auch Bingo und eine Gamezone. Das Bingo dort war noch besser besucht und entsprechend professioneller, mit Lautsprecherdurchsage und Anzeigetafeln und wohl auch profitabler. Man konnte doppelt so viel gewinnen wie in Borough Green, aber wir haben hier nicht mitgespielt, weil es der Lautstärkepegel fast unerträglich machte. Dieser Campingplatz hatte ebenfalls einen Pool, leider hatten wir keine Zeit mehr, ihn auszuprobieren, weil wir den gesamten nächsten Tag am Meer verbracht haben. Der Fußweg war weit (ca. 45 Minuten), dafür aber sehr lohnend. Sandstrand und kommende Flut. Das Wetter war perfekt und die Kinder haben fast den ganzen Tag im Wasser verbracht. Zwischendurch habe ich noch einen kleinen Supermarkt im nahen St.-Marys-Bay aufgesucht, um Snacks, Postkarten und Getränke zu kaufen. Töchterlein weinte auf dem Rückweg, weil er so weit war. Wir hatten damit gerechnet, dass wir ein Stück mit einer historischen Eisenbahn fahren könnten, aber leider fuhr sie nicht oft und die letzte Fahrt des Tages war schon vorbei. Merkwürdigerweise kam von Töchterlein der Vorschlag, nachdem wir auf dem Campingplatz angekommen waren, im örtlichen Sainsbury noch Mitbringsel zu kaufen. D.h. ein weiter Fußmarsch von ca. ½ Stunde, den sie diesmal gerne und klaglos in Kauf nahm….

















Am nächsten Tag sind wir dann nach Dover gefahren und haben mittags eine Fähre nach Calais genommen, da die nächste Fähre nach Dunkerque erst um 20:00 Uhr ablegte. Um ca. 20:45 Uhr trafen wir zuhause ein.



Zwischendurch wurden ja schon einige Preise erwähnt, hier noch einige Preise aus 2013, die ich anhand von aufbewahrten Kassenbons gefunden habe:
Campingplatz Canterbury 2 Nächte: Summe für zwei Erwachsene und zwei Kinder: 72,70 Pfund Campingplatz Riverside Park in Hamble: Touring Pitches 23 Pfund, Children 6 Pfund, Summe 29 Pfund Hin-Fähre: 129 Euro Dünkirchen-Dover. Uns wurde gesagt, dass es unter der Woche günstiger sei, mit der Fähre zu fahren, ob es stimmt, weiß ich nicht. Rückfähre: 114 Pfund von Dover nach Calais. Vielleicht hätte man günstiger mit Vorbuchung fahren können, aber zu bestimmten Uhrzeiten am Fährhafen zu sein war uns zu stressig. Wir mussten zwar auch ein wenig auf die jeweils nächste Fähre warten, aber das war nicht sehr lange (trotz oder wegen Hauptsaison).

Fazit: England ist wunderschön und abwechlungsreich, wir sind vielen netten Engländern begegnet und wenn man Glück mit dem Wetter hat, ist England ein tolles Urlaubsziel für einen Sommerurlaub.

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Jonah am 23 Aug 2016 01:04:07

Hallo, deinen tollen Bericht habe ich vorhin erst entdeckt und direkt in einem Zug durchgelesen. Da habt ihr ja viel gesehen, prima, dass du auch von den CP Bilder gemacht hast. Vielen Dank.

schaschel am 23 Aug 2016 09:16:29

Toller Bericht. Schön und sehr anschaulich geschrieben, klasse Fotos. Vielen Dank dafür. Das macht Appetit.

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Roman am 23 Aug 2016 13:53:34

Ich habe mich gerade gefragt, weshalb mir ein Bericht über die Insel entgangen sein kann :eek: .....der Blick auf das Datum brachte dann die Erklärung: Wir waren den ganzen April nicht da. Und wenn ich Urlaub mache, dann konsequenterweise auch vom Forum.... ;D

Das ändert aber nichts daran, dass dein Beitrag sehr interessant ist. :wink: Den Südosten haben wir noch nicht näher unter die Lupe genommen. I.d.R. landen wir zum Einstieg immer auf dem CP in Canterbury und von da gehts dann weiter...

Gruß
Roman

WomoMary am 05 Feb 2017 09:03:41

Hallo zusammen,

vielen Dank für Euer positives Feedback! Ein Tipp noch für Kulturinteressierte: am besten vor Reiseantritt sich über "National Trust" oder "Englisch Heritage" informieren, denn wenn man dort Mitglied ist, hat man Zutritt zu vielen Sehenswürdigkeiten. Und Menschen, die zuvor noch nie in London waren, sollten sich vorab auf jeden Fall einen Stadtplan samt Sehenswürdigkeiten zulegen ;-). Ich weiß nicht mehr, wo ich gelesen hatte, dass sich die Queen-Coverband aufgelöst hatte, die wir in Salisbury sehen durften. Sie treten noch auf und sind auf jeden Fall empfehlenswert.
Hier ein Link zu deren Homepage --> Link

Carado461 am 07 Mai 2017 16:49:30

Sind gerade zurück. Ich bin vollkommen begeistert. So nette Leute, schöne Stellplätze und tatsächlich gutes Bier! Ich könnte sofort wieder los....

NuggetG am 09 Mai 2017 17:05:09

Danke für den interessanten Bericht. Wir planen derzeit gerade unsere Reise nach Süd-England und sind für Anregungen sehr dankbar. Dein bericht hat uns auf jeden Fall geholfen.
Hätte Euch denn eine Mitgliedschaft im National Trust geholfen?

WomoMary am 10 Mai 2017 09:07:56

Hallo NuggetG,
Dankeschön für dein Lob! Ob eine Mitgliedschaft lohnt, hängt davon ab, wie kulturinteressiert ihr seid. Wenn ihr gerne Sehenswürdigkeiten aus der Nähe betrachtet, rechnet sich vielleicht eine Mitgliedschaft und ist günstiger, als für jede Sehenswürdigkeit einzeln zu zahlen. Dabei werden einige Sehenswürdigkeiten vom National Trust, andere vom English Heritage betreut, so viel ich weiß. Z.B. hat uns der kostenlose Gang um Old Sarum gereicht, die paar Mauerreste im Inneren waren da nicht so sensationell. Auch hatte die kleine Kirche in Salisbury ihren Charme, die wir sonst vielleicht überhaupt nicht besichtigt hätten, wenn wir uns die große Kathedrale von innen angeschaut hätten. Natürlich kann man verstehen, dass die Instandhaltung der Sehenswürdigkeiten sehr kostenintensiv ist und über die Besucher finanziert wird. Aber die Eintrittspreise waren uns dann doch etwas zu happig. Man sollte erwägen, was man sich auf jeden Fall ansehen möchte, und dann entscheiden, ob es günstiger ist, für alles einzeln zu zahlen oder eine Mitgliedschaft abzuschließen, denke ich. Wir waren nur 10 Tage unterwegs und Vieles war eher spontan, für uns wäre es sogar wahrscheinlich günstiger gewesen, alle Eintrittspreise einzeln zu zahlen, als eine Mitgliedschaft abzuschließen, weil wir nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten angesteuert haben. Wir hätten jedoch einiges Geld gespart, wenn wir die Fähre weit im Voraus gebucht hätten. Da ist man im Nachhinein schlauer :) . Vielleicht bin ich da der falsche Ratgeber, am besten die Frage im England-Forum neu stellen, dann erhälst du bestimmt qualifiziertere Meinungen zu dem Thema.

WomoMary am 10 Mai 2017 09:09:42

...ich meine natürlich das Großbritannien-Forum :oops:

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