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Aktueller WoMo-Reifentest Sommer 2006


BOWO am 13 Mai 2006 11:20:15

Endlich mal wieder ein umfassender Reifentest, speziell für WoMos.
Heute lag die neue Ausgabe der pm im Briefkasten mit dem Reifentest der aktuellen Reifenmodelle 2006. Es wurde in zahlreichen Kategorien getestet (Fahreigenschaften, Bremsweg, Belastbarkeit u.s.w.).

Hier ganz kurz das Gesamtergebnis (Es wird vielleicht einigen Markenjünger der Hochpreisreifen nicht gefallen):
Sehr Gut: Pirelli Camper L4 und Hankook RA 08 :razz:
GUT: Conti Vanco Camper und Michelin XC Camping und Vredestein Comtrac
nur befriedigend: Matador Maxilla MPS 320

Der Hankook Reifen war mit 110,- Euro der zweitbilligste Reifen im Test und gleichzeitig der Beste! (Der Matador war am billigsten mit 86,- Euro, der Michelin mit 191,- Euro am teuersten).

Da der Test über mehrere Seiten geht sollten sich Interessenten den Artikel selber durchlesen, er steht in der aktuellen Ausgabe(6/2006).

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thmgoe am 13 Mai 2006 11:27:26

Na dann habe ich ja auch ohne Test den richtigen Reifen gekauft.

Hankook RA08 und ich Habe inkl. Montage 100€ gezahlt

Thomas

Gast am 13 Mai 2006 12:34:01

Bis welche Gewichtsklassen wurde getestet?

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herrhausk am 13 Mai 2006 13:03:21

Hallo alle miteinander

Habe mir die Matador MPS 320 im letzen Herbst aufziehen lassen.

Hatte das Mobiel den Ganzen Winter im täglichen Einsatz. U.a. beim Wintercamping in der Eifel.

Habe bis jetzt nur positive Erfahrungen.

Hatte nur einmal Probleme auf einem tiefverschneiten Stellplatz auf dem "Weißen Stein" (700m ü.N.), Ankunft mitten in der Nacht / stockdunkel.
Da halfen dann nur noch die Schneeketten.

Die Fahreigenschaften / Fahrkomfort auf sommerlicher Straße ist durchaus zufriedenstellend.

Ich erhoffe mir vor allem bessere Traktion abseits asphaltierter Strecken.

Hatte da im letzten Sommer in Kroatien, mit den Conti schlechte Erfahrungen gemacht.
( Da halfen dann nur noch anschieben durch 10 nackte Männer , habe leider kein Foto )

Mein subjektiever Eindruck:

Winter- /Geländeeigenschaften etwa wie Michelin Agilis, aber deutlich konfortabeler.

Sommereigenschaften auf Asphalt liegt der Reifen zwischen dem Michelin Agilis und dem Conti Vanco.


Heinz

BOWO am 13 Mai 2006 13:20:38

@mondial:

Auf den Bildern ist immer der Dethleffs Fortero zu sehen, ich gehe also davon aus, dass es die Gewichtsklasse um 3,5 t gewesen ist.

Gast am 13 Mai 2006 18:08:22

Moin,

@BOWO: die Gewichtsklasse müsste man anhand der Reifendaten die angegeben wurden ableiten können.

Ansonsten halte ich, obwohl ich den Bericht nicht gelesen habe, nichts von derartigen Vergleichen bzw. deren Ergebnisabweichungen im Bereich hinter dem komma.....

Was bei PKW noch einigermaßen hinkommen wird ist bei Mobil schon zu speziell, ähnlich Reifenvergleichen bei Motorrädern..... was auf einer Afrikatwin fahrbar ist, schmeißt dir die GS aus der Kurve :?

Schon ein höherer/breiter Aufbau, andere Spurweiten, Stabis, Gewichtsverlagerung (oben/unten) ALKO, Leiter oder Flachrahmen.... und es "passt" nichts mehr und der Text mutiert zum rein fahrzeugbezogenen Endergebnis :wink:

Ich fahre auch seit Jahren Matador und bin, wie ich schoon öfters schrieb, zufrieden. Vor allem die guten Allroundeigenschaften sind gut, man darf ja nicht vergessen das es sich um einen Allwetterreifen mit M&S-Zulassung handelt- auch wenn Matador selber nur "gemäßigte" Wintereinsätze vorschlägt.

In schon zwei Winter in den Alpen konnten wir uns z.B. über den Fernpass usw. von der guten "Wintertauglichkeit" - auch noch ohne Schneeketten, wo andere schon aufziehen mussten - überzeugen. Ich muss meine Fahrweise halt dem "können" das Reifens anpassen und Extremsituationen versuche ich zu vermeiden :)

Klar ist mir ein reiner Sommerreifen in verschiedenen Bereichen überlegen, aber ich brauche einen Reifen der eine Mehrzahl von Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Und wenn dann noch Preis/Leistung stimmen.....

Roman am 13 Mai 2006 19:50:10

@Dakota,

ich kann Deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Du hast zwar Recht, dass alle von Dir genannten Faktoren das Fahrverhalten beeinflussen, ja sogar mehr beeinflussen können als der Reifen selbst.

Das ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass ich wenn die Reifen alle auf dem selben Fahrzeug getestet werden, sehr wohl Aussagen über Traktion, Bremsverhalten, Aquaplaning, Seitenführung in Kurven usw. machen kann.

Und vor allem kann ich diese Werte messen und somit vergleichen.

Warum soll ein Reifen, der auf einem Kastenwagen mit gut getestet wurde, auf einem Alkovenmobil plötzlich schlecht sein.

In den Womo Foren liest man immer wieder: "Ich fahre diesen Reifen seit vielen Jahren und bin sehr zufrieden damit, auch wenn er jetzt im Test schlecht abgeschnitten hat".
Was soll ich von einer solchen Aussage halten. Dem, der das schreibt, fehlt jeder messbare Vergleich mit einem anderen Reifen.

Daher kann ich für mich sagen, dass ich sehr wohl speziell aus Reifentests meine Schlüsse ziehe und bisher bei meiner Reifenwahl auch immer gut gefahren bin :wink:



Roman

Gast am 13 Mai 2006 21:24:12

Hallo Roman,

Roman hat geschrieben: @Dakota,

ich kann Deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Du hast zwar Recht, dass alle von Dir genannten Faktoren das Fahrverhalten beeinflussen, ja sogar mehr beeinflussen können als der Reifen selbst.


Genauso ist das :wink:

Roman hat geschrieben:Das ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass ich wenn die Reifen alle auf dem selben Fahrzeug getestet werden, sehr wohl Aussagen über Traktion, Bremsverhalten, Aquaplaning, Seitenführung in Kurven usw. machen kann.


Stimmt, aber eben nur auf dem zum Test herangezogenen Modell, und das ist dann wie ich oben schrieb... "mutiert zum rein fahrzeugbezogenen Endergebnis"

Roman hat geschrieben:Und vor allem kann ich diese Werte messen und somit vergleichen.


siehe oben....

Roman hat geschrieben:Warum soll ein Reifen, der auf einem Kastenwagen mit gut getestet wurde, auf einem Alkovenmobil plötzlich schlecht sein.


Weil hier z.B. beim Bremstest, Slalon usw. sich die Massenunterschiede deutlich bemerkbar machen?! Hier macht sich auch ein sehr frontlastiges Fahrzeug anders als ein anders als eines das sehr Hecklastig ist....

Roman hat geschrieben: In den Womo Foren liest man immer wieder: "Ich fahre diesen Reifen seit vielen Jahren und bin sehr zufrieden damit, auch wenn er jetzt im Test schlecht abgeschnitten hat".
Was soll ich von einer solchen Aussage halten. Dem, der das schreibt, fehlt jeder messbare Vergleich mit einem anderen Reifen.


Ich habe auf den ersten Mobilen auch Michelin bzw. Conti gefahren, auch über viele Km, auch habe ich direkten Vergleich zum M. Agelis 81 (Allwetter).... auch die Erstausstattung unseres jetzigen war der Michelin... ich habe also schon einen direkten Vergleich (und weiß warum ich gewechselt habe)

PS. Außerdem war der Matador befriedigend, nicht schlecht, aber das sind alles eh nur Abweichungen im 0,xx Bereich

Roman hat geschrieben:Daher kann ich für mich sagen, dass ich sehr wohl speziell aus Reifentests meine Schlüsse ziehe und bisher bei meiner Reifenwahl auch immer gut gefahren bin


Ich ziehe meine Schlüsse aus den Tests, allerdings verlasse ich mich auch auf Tipps und Erfahrungbewertungen aus meinem Umfeld, und von Fachhändlern - und fahre ebenfalls gut damit, und oftmals auch preiswerter.

Im wahrem Leben wird man kaum das Fahrzeug kaum freiwillig in die getesteten Grenzbereiche bewegen, schon gar nicht bei Mobilen. Hier bewegt man sich (ich) sehr deffensiv und wenn ich weiß mein Bremsweg ist 5 Meter länger als der des Michelinbereiften, dann halte ich 7 Meter mehr Abstand. :ironie:

Weiter lehne ich Vergleiche mit unterschiedlichen Ausgangsbasen ab. Reine Sommerreifen lassen sich nicht mit Allwetter vergleichen - da die Einsatzgebiete schon unterschiedliche sind. Ich kann z.B. Wiesen, unbefestigte & Winterstrassen befahren die mit Michelin XP undenkbar wären.... So entscheidet jeder nach seinen Vorlieben und wie er sein Mobil einsetzt.

PS. die Motorrad hat 2000 mal Reifen auf der Varadeo gemacht, eine Reifengröße die auch für die GS Standard ist - der "beste" Reifen, so musste Motorrad einige Ausgaben später eingestehen, ist auf der GS zwar zulässig - aber bei nasser Straße unberechenbar gewesen... Eine Einsicht die im Boxerforum schon lange bekannt war :wink:

Zegu am 13 Mai 2006 21:34:08

DAKOTA schrieb:


Ansonsten halte ich, obwohl ich den Bericht nicht gelesen habe, nichts von derartigen Vergleichen bzw. deren Ergebnisabweichungen im Bereich hinter dem komma...



Ich finde diese Vergleiche sehrwohl informativ, weil sie unter absolut gleichen Bedingungen erfolgen mussten.
Wie sonst sollte man das auch vergleichen können.
Denn Äpfel mit Birnen vergleichen, dass machen schon viel zu Viele.
Mir scheint, dass Du mit Deinen Ausführungen eher in die Äpfel/Birnen - Kategorie gehörst.

Ansonsten halte ich es genauso wie ROMAN.


Übrigens: Bewertungen hinter dem Komma haben schon direkten Sinn. Klar ist, dass wenn man 0,1 g Cyankali einnimmt der Unterschied zu einer Dosis mit 0,9 g nicht mehr bemerkbar ist.
Aber bei Benotungen ist die 2,1 immer noch besser als die 2,9

Gast am 13 Mai 2006 21:41:42

Zegu hat geschrieben: Denn Äpfel mit Birnen vergleichen, dass machen schon viel zu Viele.
Mir scheint, dass Du mit Deinen Ausführungen eher in die Äpfel/Birnen - Kategorie gehörst.


Moin,

jeder kann solche Tests bewerten wie er möchte. Doch Äpfel & Birnen werde hier doch wohl von anderen verglichen und nicht nur von der publizierenden pm. :?

Sommerreifen & M&S-Reifen/Allwetter sind nunmal wie Äpfel & Birnen :wink:

Gast am 13 Mai 2006 21:57:47

Zegu hat geschrieben:
Übrigens: Bewertungen hinter dem Komma haben schon direkten Sinn. Klar ist, dass wenn man 0,1 g Cyankali einnimmt der Unterschied zu einer Dosis mit 0,9 g nicht mehr bemerkbar ist.
Aber bei Benotungen ist die 2,1 immer noch besser als die 2,9


Da hast du Recht, doch sind das die Testbereiche in die ein "Normalfahrer" nie hineinstößt um die Unterschiede zu "erfahren"... und wenn doch ist er (solange kein prof. Testfahrer, Autotester Sicherheitstrainingsfanatiker) so hoffnungslos überfordert das es auch nicht mehr darauf ankommt :wink:

Schon ein "richtiges" Notbremsen beherrschen die meisten Leute nicht, geschweige von "Elchtestfahren (Ausweichen)" oder Scleuderkurs :roll:

Roman am 13 Mai 2006 23:58:58

Hallo Dakota,

vielleicht solltest Du doch mal den Bericht in der pm lesen :D .

Du schreibst von Äpfel und Birnen im Zusammenhang mit Sommer und Allwetterreifen.

Warum soll ich diese nicht vergleichen können ???? Sie sind von den Herstellern doch auch für den gleichen Einsatz gedacht.

Dann muss es doch erlaubt sein, zu prüfen, ob der Allwetter seine Aufgaben im Sommer und auf trockener Fahrbahn halbwegs vernünftig verrichtet.
Und genau das wird bei den Tests getan und durch Messungen belegt.

Wo ist Dein Problem.

Ebenfalls ist es doch legitim bei einem Winterreifentest einen Allwetter "mitlaufen" zu lassen. Schließlich will doch der Käufer eines Allwetterreifen wissen, wie sich dieser im Winter schlägt.

Wenn ein Reifen beim Aquaplaning Test bereits bei 60 km/h aufschwimmt und dafür die Note 2,9 erhält, ein anderer dagen noch bis 95 km/h Bodenhaftung hat und dafür die Note 2,1 bekommt, möchte ich mal wissen, was das mit Grenzbereichen zu tun hat, in die der "Normalfahrer" nie hineinkommt.

Was hat die Beherrschung einer "richtigen Notbremsung" mit der Qualität eines Reifens zu tun ???
Das sind für mich Äpfel mit Birnen verglichen.

Ich bleibe dabei, dass ich Deiner etwas eigenwilligen Argumentationskette nicht folgen kann.




Roman

Mobi am 14 Mai 2006 08:59:27

Roman, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau so sehe ich das auch.

Mobi

Mobi am 14 Mai 2006 09:23:04

Ich möchte noch ergänzen:

Früher, als ich noch sehr viele Winterreisen unternommen habe, hatte ich natürlich richtige Winterreifen.

Jetzt fahre ich nicht mehr so viel im Winter, so daß sich Winterreifen nicht mehr lohnen. Deshalb möchte ich mir jetzt solche Allwetterreifen oder wie die Dinger sonst noch genannt werden zulegen.

Also bin ich sehr daran interessiert zu erfahren, wie sich diese Allwetterreifen im Verhältnis zu echten Sommer- und Winterreifen benehmen.


Mobi

rs270550 am 14 Mai 2006 10:51:57

Hallo mobi,
das merkst Du, wenn Du mit den Reifen in die Kurve fährst und der Wagen fährt trotzdem geradeaus! Lag es am Reifen oder warst Du zu schnell??? Hast Du das Womo vorne oder hinten zu stark beladen? Oder --- oder --- oder?
Wir haben vor 2 Jahren einen gebrauches Womo gekauft, da waren Reifen drauf und seitdem fahren wir damit. Ich kann Dir spontan auch nicht sagen, welche Reifen wir fahren ( es regnet draußen und ich müßte nachsehen) aber bisher sind wir noch nicht von der Strasse gerutscht!
Und wenn ein Reifen bei 65 km/h "aufschwimmt", dann merke ich das doch und fahre eben ein wenig langsamer. Sicher hast Du Dich auch schon auf der Autobahn, bei starkem Regen, über die Pkws gewundert, die noch immer mit 160 km/h an Dir vorbeihuschen. Die hatten wahrscheinlich irgendwelche "Testsieger" drauf und FÜHLEN sich sicher?
Und, was hast Du davon, wenn auf Deinem Grabstein steht, daß Du bei Tempo 80 gestorben bist, obwohl der Test sagte, Du könntet bedenkenlos 90 fahren! Fahre angepasst und lasse Dich nicht von, durch Werbung bezahlte, Tests beeinflussen.
,
Rolf

c.melchers am 14 Mai 2006 11:08:15

Hallo,

Ich lese solche Test´s immer mit mulmigen Gefühlen....

Grundsätzlich passe meine Fahrweise den Umständen an. Eben diese Ausagen: Reifen schwimmt erst bei 95 km/h, nach xx Meter steht der Wagen auf machen mich nachdenklich.

Aber einen Allwetterreifen zusammen mit Sommerreifen oder Winterreifen zu testen ist schon legitim. Das machen alle großen Autozeitschriften, allerdings verweisen sie in den Beiträgen darauf.

Das sich diese Reifen von den Zusammensetzungen ihrer Aufbauten unterscheiden ist in anbetracht der unterschiedlichen Anforderungen in meinen Augen normal. Das sich dann die Ergebnisse unterscheiden auch :wink:

Ich will schon glauben das sich Reifen auf unterschiedlichen Fahrzeugen unterschiedlich verhalten, daher kann ich DAKOTA´s Beiträge nachvollziehen und gebe ihm Recht mit der Aussage: Jeder sollte den Reifen fahren der seinen Ansprüchen und Einsatzzweck am nächsten kommt.

Mobi am 14 Mai 2006 11:42:26

Fahre angepasst und lasse Dich nicht von, durch Werbung bezahlte, Tests beeinflussen.


Auch beim angepaßten Fahren ist ein Reifen mit besserer Bremsleistung mit Sicherheit von Vorteil.

Und daß die Tests durch Werbung bezahlt werden, kann ich mir nicht vorstellen. Das ist m.E. nur so aus der Luft gegriffen, oder hat jemand von Euch da genaueres Hintergrundwissen?

Außerdem denke ich, die einzelnen Reifenhersteller werden bei so einem Test schon untereinander aufpassen, daß nichts unredliches geschieht.


Mobi

BOWO am 14 Mai 2006 11:48:32

Stimmt,
man sieht am Beispiel der Stiftung Warentest, dass Firmen gerne bei negativen Berichten sofort zum Gericht laufen und auf Unterlassung solcher Äußerungen klagen. Da muss dann der Tester schon objektiv seine Angaben beweisen können. Alle Tests werden dokumentiert.

Die Testergebnisse wirken sich auf den Umsatz aus, da passen die Hersteller schon auf. Wer soll auch den Test sponsern von den großen Marken? Alle? Dann müssten ja alle sehr gut sein, sind sie aber nicht.

Ich vertraue solchen Tests. :roll:

herrhausk am 14 Mai 2006 12:46:42

Hallo alle miteinander

Das ist ja mal wieder ein Reifentest speziell für Wohnmobile.

Nur komisch das der selbe Test der jährlich in der Zeitschrift pm erscheint im "LLKW-Blatt" des selben Verlages als spezieller LLKW-Reifentest erscheint.

Da liegt die Vermutung nahe, das aus Kostengründen nur ein "Universal-Reifentest" durchgeführt wird.

Nun kann man sich fragen:

Wo ist eigendlich der Unterschied zwischen einem WoMo und einem LLKW?

Ich für meinen Teil bewege mein WoMo auch fast täglich auf der Straße.
(Also kein Unterschied)

Aber gekauft habe ich mein WoMo eigendlich zum "feien Campen", in aller Herren Länder, auch abseits der befestigten Wege.
Wobei "abseits der befestigten Wege" ja schon in Holland auf dem Mini-Campingplatz beginnt.
(Also ein großer Unterschied zum Asphalt - Sommerreifentest)

In Anbetracht das pm keine, auch nur einfache "Geländeprüfung" mitgetestet hat, z.B. Anfahren auf einer feuchten Wiese, ist der Test für mich nur bedingt aussagekräft und ist keineswegs ein "spezieller Wohnmobielreifentest".

Letztlich muß jeder seine eigne Reifenwahl gemäß seiner Bedürfnisse treffen.

Heinz

Roman am 14 Mai 2006 13:06:33

Hallo,

Ich habe manchmal das Gefühl, dass manche Zeitgenossen denken, alle anderen außer ihnen sind Deppen, denen man auf die Sprünge helfen muß.
Wie Mobi schon geschrieben hat fährt jeder klar denkende Mensch nicht nach Testergebnissen.
Nach dem Motto: Boaeiii, mein Reifen ist bis 120 km/h Aquaplaningfrei, da kann ich ruhig brettern was das Zeug hält......

Warum muß man bei allem ein Haar in der Suppe suchen. Wenn ein Reifen mehr Sicherheit bietet als ein anderer, dann nützt das doch auch jedem, der mit Verstand unterwegs ist.

Wenn ich verschiedene Äußerungen hier weiterdenke, dann könnte ich auch sagen, warum soll ein Autohersteller Sicherheit in die Bremsen einbauen. Die Autofahrer werden schon merken, wenn die Bremsleistung nicht ausreicht.

Und hinter der Tatsache dass Reifen auf Womos und parallel auf praktisch baugleichen "Lkw´s" getestet werden sehe ich auch keine Philosophiefrage.



Roman

herrhausk am 14 Mai 2006 13:20:25

Hallo Roman,

Auch ich habe manchmal das Gefühl, dass manche Zeitgenossen denken, alle anderen außer ihnen sind Deppen, denen man auf die Sprünge helfen muß.

Eine eierlegende Wollmichsau giebt es werder bei Reifen noch bei deren Fahrern.

Alle Äußerungen hier sind subjektiev und das ist auch gut so.

Ein Forum lebt von unterschiedlichen Meinungen.

gruß Heinz

Gast am 14 Mai 2006 13:48:08

Moin,

Zitat Heinz:

Eine eierlegende Wollmichsau giebt es werder bei Reifen noch bei deren Fahrern.

Alle Äußerungen hier sind subjektiev und das ist auch gut so.

Ein Forum lebt von unterschiedlichen Meinungen


Genauso ist das.

Tests spiegeln immer eine Momentaufnahme, auf einem Fahrzeug dar. Reifen können sich auf jedem Fahrzeug anders verhalten, und Sicherheitsmerkmale wie z.B. gute Bremswege muss der Fahrer umsetzen können. Warum sieht man z.B. bei Fahrsicherheitstrainings z.B. Fahrer mit "sehr gut" getesteten Reifen, deren Bremswege deutlich länger sind als die der Trainer?

Es gibt viele Dinge die z.B. eine Bremsweglänge beeinflussen, daher muss man immer angepasst fahren, mit der nötigen Vorausschau. Auch Fahrzeuggewicht, dessen Verteilung; Überhang.- /breiten usw. beeinflussen hier Ergebnisse...... Komme ich dann wirklich mal in eine Notsituation hoffe ich das in Training erworbene Wissen umsetzen zu können.

Ich hätte am liebsten eine "eierlegende Wollmichsau" als Reifen - da es die nicht gibt fahre ich den für mich besten Kompromiss. 8)

Aber: Ich werde mir diese pm mal kaufen und den Test lesen, vielleicht lerne ich ja was. Besonders gespannt bin ich auf die Ergebnissvergleiche zu dem Test in der von dir, @Heinz, erwähnten Transporterzeitschrift :wink:

Gast am 14 Mai 2006 17:01:47

Ich glaube schon das da ein Unterschied ist. Auch die Frage wie sieht es bei einem beladenen Fahrzeug aus. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Vergleichstest, aber eine Diskustion darüber sollte erlaubt sein. Sicher ist es heute so, dass Hefte wie pm oder Reisemobil auf Werbung angewiesen sind. Deshalb denke ich rein aus dem Bauch heraus, dass dort sicher nach Werbung gedacht wird. Grundsätzlich aber ist eins sicher, niemand erreicht die wirklichen Grenzen im Normalbetrieb. Nur denke sollten solche Test die als Womoreifen oder so ähnlich Überschrieben werden, auch Womotypisch getestet werden. Da sind solche Dinge wie anfahren auf feuchter Wiese oder an der Beladungsgrenze wichtig. Sicher der Bremsweg ist eine wichtige Sache, nur sollten wir nicht vergessen, dass auch die eigene Reaktionzeit einen erblichen Teil der Gesamtlänge ausmacht. Was nutzt da 40 Meter, wenn man seber 2sek. braucht um das Bremspedal zu treten oder sich nicht traut 100% zugeben, weil vielleicht was von hinten gefolgen kommt. Was ich als sehr wichtig halte sind Laufleistungen der Reifen. Ich kann mich an einen Brigdestone errinnern aus meiner Jugendzeit der zwar wie Kaugummi klebte, aber nach 25000 km kein Profil hatte. Der hat dann solche Kosten verursacht, das man lieber etwas langsamer um die Kurve gefahren ist, aber dafür locker die doppelte Laufleistung hatte. Grundsätzlich kann aber sagen das es mich immer freut zu hören, dass es was gibt das nicht immer das Teuerste ist und trotzdem gut ist. Wobei ich ehrlich schon ein wenig geschockt bin über die Preise die für die Reifen aufgerufen werden. Ich habe mal für meinen Dicken(6,5to) angefragt was 6 neue Agilis 81 incl. Montage und Rücknahme kosten und mein Händler hat mir 680,-€ an den geworfen. Das ist knapp über 100,-€ pro Reifen. Warum sind dann die Reifen für die 3,5 To Klasse nicht billiger?

rs270550 am 15 Mai 2006 09:16:01

zu Werbung:
während meiner langjährigen Zeit bei FORD schnitten die Wagen von Ford in einer Automobil-Zeitschrift nie gut ab. Ford beschloß, in dieser Zeitschrift ganzseitige Werbungen zu plazieren und schon waren die Wagen besser!!! ???
Oder
ein Yachthersteller aus Meschede hatte alle 14 Tage eine farbige, ganzseitige Werbung auf der Innenseite einer Yachtzeitschrift und baute, laut Tests der Zeitschrift, nur sehr gute Boote. Als Yachtservice kenne ich aber die "Schwächen" dieser Boote!!
,
Rolf

Gast am 15 Mai 2006 10:42:35

Ich habe ja nun auch ein Weilchen Autofahrer mit Reifen versorgen dürfen (Beruflich), und ganz ehrlich, Testberichte lese ich seit dem nur noch als Belustigung.

Noch besser wird es bei den Gesprächen mit den Vertretern der diversen Markenreifen, da kommt man aus dem Lachen teils gar nicht mehr raus.
Die sind teils genau so lustig wie Versicherungsvertreter, Autoverkäufer, Vermögensberater oder Marktschreier. Die wollen doch alle nur Euer Bestes. :D

Was ein Reifen auf Euren Autos wirklich taugt, merkt Ihr frühestens wenn Ihr sie drauf habt. Alles andere läuft nur unter dem Motto verkaufen.

Was mich wirklich ärgert ist die "Was ich gekauft habe ist das Beste" Mentalität. Die geht mir mit so richtig auf den Nerv, ist aber nun mal weit verbreitet. Findet man auch hier im Forum des öfteren, ist aber nun mal so.

Mario

herrhausk am 15 Mai 2006 11:59:23

Hallo Mario

Hast völlig recht. Tests, Verkäufermeinungen usw. kann man leider erst im Nachhinein verifizieren.

Die "Was ich gekauft habe ist das Beste" Mentalität ist eigendlich OK.

Die Leute haben sich ja beim Kauf ihre Gedanken gemacht und die für sie beste Entscheidung getroffen. (Eine nachvollziebare Begründung wäre halt schön )

Ob die Entscheidung bei anderen Fahrzeugen / Fahrern / Einsatzbedingungen gleich ausfällt ist halt fraglich.

Heinz

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