@alex.e : Dein Link ist ja ganz nett, aber erstens muss man die Verordnung mal genau lesen , darin steht nämlich für
Wohnmobile in einem kleinen niedlichen Nebensatz : "...bis zur Einführung der fahrleistungsabhängigen Maut gelten Wohnmobile alsob sie 3,5to wiegen würden ..." und zweitens wird eben diese fahrleistungsabhängige Maut zusätzlich zur Vignette ab 01.01.04 eingeführt.
@Laichy : Die neue Maut gilt nur für Autobahnen. Ich benutze in Österreich schon seit der unverschämten Erhöhung der Brennergebühr nur noch die Strecke Fernpass/Reschenpass um nach Italien zu fahren. Genaue Streckenführung kann ich gerne per email zur Verfügung stellen.
Quelle ADAC :
25.11.2003
A: Teure Maut für Fahrzeuge über 3,5 t ab Januar 2004
Für Fahrer von Wohnmobilen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht wird es auf Österreichs Fernstraßen noch einmal teurer.
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Diese schweren Wohnmobile werden ab 1. Januar 2004 nicht mehr wie bisher als „Sonder-Kfz Wohnmobil“ behandelt. Anstelle der bisher gültigen Zeit-Vignetten gilt für sie dann auf allen Autobahnen und Schnellstraßen unseres Nachbarlandes eine streckenabhängige Lkw-Maut.
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Die Maut wird bei Wohnmobilen und allen anderen Kraftfahrzeugen über 3,5 t entsprechend der gefahrenen Kilometer vollelektronisch über an den Autobahnen angebrachte Mautportalen abgebucht. Die Abbuchung erfolgt durch eine an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs befestigte „Go-Box“. Diese Box, die an das Fahrzeug gebunden ist und alle Daten des Wagens enthält, gibt es gegen eine Bearbeitungsgebühr von fünf Euro in ausgewiesenen Verkaufsstellen an allen Hauptzufahrtsstrecken nach Österreich und in den Grenzbüros des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC. Die „Go-Box“ kann aber auch über die Internetseite
--> Link vorbestellt werden. Das Gerät lässt sich mit einem Guthaben zwischen 50 und 500 Euro aufladen. Zweiachsige Wohnmobile zahlen pro Autobahnkilometer 0,13 Euro.
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Mit dem „Road Pricing“ wird das Fahren mit einem gewichtigen
Wohnmobil vor allem auf langen Autobahn-Strecken wesentlich kostspieliger. So muss beispielsweise für die Autobahnfahrt von der Grenze Passau/Suben über Wien zur ungarischen Grenze künftig 48,50 Euro Maut bezahlt werden. Mit der Vignette kostete es bisher lediglich 7,60 Euro.
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Tiefer in die Tasche greifen muss man für Wohnmobile über 3,5 t bereits seit dem 1. September 2002 und zwar auf der Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn sowie bei Fahrten durch den Arlberg- und Karawanken-Tunnel. Vor allem die Brennerstrecke belastet die Urlaubskasse der Besitzer von schweren Wohnmobilen seitdem ganz erheblich: Statt acht Euro müssen sie 31 Euro zahlen.
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Aufgrund der beiden gravierenden Gebührenerhöhungen innerhalb von 16 Monaten befürchtet der Automobil-Club negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Verkehrssicherheit. Viele der etwa 15 Prozent in Deutschland zugelassenen Wohnmobile über 3,5 t werden die Autobahnen verlassen und auf Landstraßen ausweichen.
Also In Österreich NUR NOCH LANDSTRASSE !!!!
Harald