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GFK-Hochdach bei Gewitter gefährlich ??


suelzlaber am 28 Jul 2006 13:19:10

Hallo allerseits,

in den letzten Tagen sind ja ne Menge Unwetter mit heftigen Gewittern runter gekommen. Dabei ist mir folgendes in den Sinn gekommen. Ich habe ja einen ausgebauten Kastenwagen mit einem aufgesetzten Hochdach aus GFK. Also keinen Faraday’schen Käfig. In diesem Hochdach befindet sich ja sogar ein Schlafplatz. Ist das nicht super gefährlich? :nixweiss: :eek: Elektrisch (für die elektrischen Felder) gesehen ist der Wagen oben offen und dürfte bei Blitzschlag keinen Schutz bieten. Wie haltet ihr das? Was macht ihr bei Gewitter?
Schlaft trotzdem schön in eurem Hochdach !

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fricky am 28 Jul 2006 13:28:06

Hi,

ich denke schon, dass WENN der Blitz wirklich da einschlägt, Du dann ein Problem (oder gar keine Probleme mehr) hast.

Aber das Problem hast Du dann auch unten im Auto.

Nur; warum sollte der Blitz ausgerechnet bei Dir einschlagen?
(hmmm..., warum sollte er nicht....?)

Ich schätze auf einem durchschnittlichen CP sind viele Stellen, die für Blitze attraktiver (weil höher) sind als Dein WOMO, aber in der freien (flachen) Ebene hätte ich Bedenken.

, Fricky.
--

Timberjack am 28 Jul 2006 13:28:45

Mahlzeit
Hab bisher alle Gewitter im Hochdach verschlafen :D :D :D .

Das ist aber eine gute Frage ....bisher habe ich wenn Außenstrom anlag lediglich den Stecker gezogen..... über Blitzeinschlag von oben durchs GFK habe ich mir noch nie Gedanken gemacht . Metallspriegel die mit der Karosse verbunden sind hat unser Auto glaub ich auch nicht ???

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Troll am 28 Jul 2006 13:44:37

Moin,
warum sollte ein Mobil mit GFK-Dach gefährlich sein das Auto steht doch auf Gummirädern und ich glaube nicht das, daß bißchen Feuchtigkeit an den Rädern so supertoll leitet. Strom sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands also sollte vieles andere besser leitend sein. Ich würde mir keine Sorgen machen.

Viele !

eva b. am 28 Jul 2006 13:52:37

Schaut mal --> Link um Eure Nerven mal ein bisschen zu beunruhigen...

berni01 am 28 Jul 2006 13:53:38

Meine Theorie zu diesem Thema:

ein Gewitter kommt ja seltenst ohne Regen und dieser Regen wird den Blitz in den Boden ableiten.

fricky am 28 Jul 2006 14:46:48

mein Tip!

Seehundfelle und Lorbeerkränze!

Ist garantiert "Tod"sicher... :freak:

--> Link

Eileen am 28 Jul 2006 14:56:12

Ein Faraday'scher Kaefig ist deshalb so sicher, weil der Blitz durch das hoch leitende Metall an der Person im Inneren vorbei gefuehrt wird.

GFK leitet eben nicht ...also ich wuerde lieber einen Stock tiefer schlafen anstatt AUF dem F. Kaefig :D
Vor allem wuerde ich dies tun, wenn sich (wie auf vielen Hochdaechern) ueber mir noch ein schoener Blitzfaenger in Form einer Dachreling befaende.

suelzlaber am 28 Jul 2006 15:00:24

Eileen hat geschrieben:Ein Faraday'scher Kaefig ist deshalb so sicher, weil der Blitz durch das hoch leitende Metall an der Person im Inneren vorbei gefuehrt wird.

GFK leitet eben nicht ...also ich wuerde lieber einen Stock tiefer schlafen anstatt AUF dem F. Kaefig :D
Vor allem wuerde ich dies tun, wenn sich (wie auf vielen Hochdaechern) ueber mir noch ein schoener Blitzfaenger in Form einer Dachreling befaende.


sehe ich auch so !
Aber in der Praxis wird es dann so aussehen dass man keine Lust hat aufzustehen und sich umdreht und weiterschläft

Timberjack am 28 Jul 2006 21:35:25

mein Tip!

Seehundfelle und Lorbeerkränze!


OK... ich häng den Lorbeerkranz neben den Knoblauchzehen.... :D :D :D

Uns ist in den letzten sechs Jahren bei schweren Gewittern nix passiert.....

wenns wirklich so gefährlich währe :?: müßte da nicht der Fahrzeugausbauer drauf hinweisen :?: .

berni01 am 28 Jul 2006 22:03:23

Timberjack hat geschrieben:
wenns wirklich so gefärlich währe :?: müßte da nicht der Fahrzeugausbauer drauf hinweisen :?: .


Bekommst du beim Fahrradkauf einen Hinweis, daß du während einem Gewitter nicht Fahrrad fahren sollst??? ;-D

Timberjack am 28 Jul 2006 22:42:00

berni01 hat geschrieben:

Bekommst du beim Fahrradkauf einen Hinweis, daß du während einem Gewitter nicht Fahrrad fahren sollst??? ;-D


OK OK OK ... :( Es steht auch nirgend`s das man sich bei Gewitter nicht unter Bäume stellen soll

NaviGer am 28 Jul 2006 22:43:42

Hallo,
wenn man ein Cabrio kauft, bekommt man auch keinen Hinweis, dass es bei Gewitter möglicherweise gefährlicher ist.

Grundsätzlich kann man das Risiko reduzieren, wenn man sich in einer (Tal-) Senke befindet, oder auch,
aber nur dann, wenn man sich im Auto befindet , sich neben oder unter einen hohen Baum stellt. Im Auto hat man bei einem Blitzschlag in den Baum an allen Stellen die gleiche Spannung: Kein Risiko.

Wichtig:
Schutz im Bereich hoher Bäume sollte man als Fußgänger unbedingt vermeiden, wenn da der Blitz einschlägt, hat man zwischen den Beinen ohne weiteres einige 1000 Volt.

[Admin] am 29 Jul 2006 00:09:22

oder man ist noch jung und hat das sowieso :kuller:

HandyCleo am 29 Jul 2006 09:39:45

Also der Cabrio-Vergleich hinkt...ein Cabrio ist geschlossen immer noch ein Farraday-Käfig, denn das Dach hat immer ein Metallgestänge.
Lediglich wenns offen ist fehlt der Käfig.

Aber mal unter uns...wer ist so blöd bei nem Gewitter offen zu fahren :D

Der hat dann gaaaaanz andere Probleme :D

Mobi am 30 Jul 2006 19:57:54

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Sicher zuhause und unterwegs" (Magazin des DSH* und des Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes) wird das Thema Gewitter behandelt.

Der Artikel besagt u.a., daß der Ausschuß für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) angibt, Camper in Kunststoffzelten oder in Campingwagen ohne Metallkonstruktion seien ähnlich schlecht vor Blitzschlag geschützt wie im Freien.

Hier ist es wohl besser, sich in ein Auto oder ein blitzgeschütztes Gebäude zurückzuziehen.

Wohnmobile und Wohnwagen mit metallener Außenhaut hingegen sollen den gleichen Schutz bieten wie Fahrzeuge mit einer Ganzmetallkarosserie (z.B. Autos, Eisenbahnwagen, Metallkabinen von Seilbahnen).


Ratschläge für Camper bei Gewitter:

-Womos, Wowa, Zelte nicht bei Masten, nicht unter einzelnen Bäumen oder Baumgruppen und nicht auf Hügeln aufbauen.

-Mindestens 3 m Abstand zum Nachbarn einhalten.

-Keine metallenen Leinen o.ä. spannen.

-Im Zelt auf trockene, isolierte Matte hocken, Abstand zu Zeltstangen halten (Metall), Zeltwand nicht berühren.



Blitzgeschützte und metallaußenhautige ,

Mobi






*Deutsches Kuraturium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.V.

Nasenbär am 30 Jul 2006 20:10:04

Bei Wohnmobilen mit GFK-Außenhaut wirds wohl auch schlecht aussehen, oder?
Und wie das wohl bei meinem ist? Das Womo hat GFK Seitenwände und das Dach ist aus Alu. :?:

Übrigens ist die Chance, vom Blitz getroffen zu werden, noch geringer wie ein Sechser im Lotto. Und wer hat den schon. :? :wink:

, Heinz

Mobi am 30 Jul 2006 20:24:29

Nachtrag:

Das Thema hatten wir ja schon mal und da habe ich gepostet, was pm mal dazu geschrieben hatte, nämlich ähnliches.

Siehe hier: --> Link


Mobi

NaviGer am 30 Jul 2006 20:52:46

@alle,
das Risiko für Cabriofahrer mit Stoffverdeck ist gegenüber denen mit einem Hardtop definitiv erhöht.
Im Einzelfall hängt es beim Stoffverdeck mit der Verteilung der metallischen Verstrebungen und teilweise mit der Verbindung zu Karosserie ab.

Hinweis: Die Hitzewirkung eines direkten Blitz- Einschlags ist nicht zu unterschätzen.

Wenn's mal eingeschlagen hat: das Fahrzeug nicht sofort verlassen wegen
a) der Rest-Spannung
b) durch die ionisierte Luft schlägt gelegentlich ein weiterer Blitz in der näheren Umgebung ein.

Muss man das Fahrzeug verlassen, sollte man wegen der möglichen Rest-Spannung herausspringen, d.h. nicht gleichzeitig das Fahrzeug und den Boden berühren.

Tip für GFK Aufbauten: Im Regelfall ist bei den Alkoven- und Teilintergierten Modellen das Original Fahrerhausdach aus Blech noch vorhanden. Verkriecht Euch bei Gewitter dann am besten dorthin.

Unter einer Hochspannungsleitung ist man übrigens recht gut gegen Blitzschlag geschützt, allerdings gibt es da einen recht gravierenden Nachteil: Wenn auf Grund des Biltzschlags oder eines Sturms das Seil irgendwo abreißt, wird Euer WoMo im Regelfall durch das herabfallende Seil regelrecht zerschnitten. Da fallen schließlich
a) einige Tonnen Metall herunter
b) das Seil wirkt zusätzlich als Säge, wenn es sich nach dem Aufprall zu einem der Masten hinbewegt.

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