OK, blöd gelaufen könnte man auch sagen.
Erst konnte ichs gar nicht glauben, zwei freie Parkplätze in der Straße 100m vorm Zoo. OK war ja auch noch recht früh. Weils irgendwie komisch war, extra bis zur nächsten Einmündung zurücklaufen, kein Schild gesehen, zwischen den Parkpollern (oder Baumschutzstangen) oder wie immer die Parkplatzbegrenzer heissen geparkt. Wie ca 25 andere auch.
Nach dem Zoobesuch hatten wir alle einen Hinweis auf ein automatisiertes Straffverfahren wegen Falschparkens welches die nächsten Tage per Post kommt.
Nach Studium der Beschilderungen an allen anderen Straßen in unmittelbarer Nähe bleibt nur noch die vermutung "Parken auf dem Gehsteig" Das wäre bei genug bösen Willen zu unterstellen.
Alle anderen Straßen haben entweder eingeschränktes Halteverbot oder Anwohnerparken. Der einzige Unterschied ist, dass beim Anwohnerparken
zusätzlich zu den Stellplatzbügeln, die die Bäume schützen sollen weisse Striche auf den Steinen sind. Auf "unserer" Seite waren nur Pflastersteine zwischen dem Bäumen (die ich als Parkplatz interpretiert hatte). Danach kam rechts Asphalt für den Fussgängerweg, auf dem wir nicht standen.
Irgendwie riecht das ganze nach systematischer Politessenbezahlparkraumnichtbeschilderung. Oder warum ist überall an allen angrenzenden Straßen Parken entweder nur für Anlieger erlaubt oder gleich verboten nur nicht auf der Hauptstraße zum Tierpark.
Weil sich da jeden Tag mindestens 30 mal Opfer finden lassen die unwissentlich den Knöllchendienst finanzieren.
Nachdem ein Einspruch hier wenig Sinn machen dürfte werde ich das zumindest in sauberer Form dem OBB und den Tourismusbeauftragten der Stadt Leipzig mitteilen.
Ansonsten wars superschön!
mfg
Tom

