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Auch Dank der guten Hilfestellung dieses Forums konnte ich mir vor 2 Jahren eine Solaranalage mit Winston Akkus installieren.
Ich nutze die Winston LYP Akkus (16 x 200 Ah). Gerade ist mir bei einer Routinekontrolle aufgefallen, dass sich an fast allen Ventilen mehr oder weniger große salzartige Kristalle gebildet haben. Normalerweise dürfen diese Ventile doch überhaupt nicht aufgehen, zumindest nicht bei dieser Minalbelastung.
Die Zellen sind erst gut 2 Jahre alt, ca. 270 Zyklen und werden sehr moderart nur im Bereich von 3.21 bis 3.44 V betrieben. Ladeströme maximal bis 60 A, normal deutlich weniger. Entladeströme nie mehr als 74 A, normal ca. 35 A. Temperatur nur zwischen 15 und 20 Grad.
Also eigentlich optimale Betriebsparameter. Wie kann das sein, dass dennoch offenbar die Ventile aufgehen? Da hier im Forum viele die Winston Akkus einsetzen, würde mich einmal interessieren, ob jemand von Euch ebenfalls vergleichbares beobachtet und solche Ablagerungen bereits sichtbar sind.
Gibt es bereits Erfahrungen was die Gründe für diese Ventilöffnung sind?
Winston LiFeYPO4 400Ah, nach über dreieinhalb Jahren und praktisch Dauernutzung, ist das bei mir nicht der Fall! Erfreulich ist das nicht und muß bestimmt Ursache haben, aber welche!? BMS kaputt, Überspannungen vielleicht!?
Grüße Gordan
JackSchmidt am 08 Mai 2017 17:23:53
Hallo, danke für die Info. Meine 400A sind über 2,5 Jahre in Dauerbelastung. Keine Probleme oder Ablagerungen an den Ventilen.
Hast Du mal deine BMS und die Ladespannung überprüft?
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Zelor am 08 Mai 2017 17:40:23
Das BMS habe ich überprüft, alles in Ordnung. Auch alle Spannungen in Ordnung. Nur im unteren Bereich driften sie schon recht weit auseinander. Im oberen Bereich durch das Balancing jedoch maximal 1 mV Abweichung.
Da ich aus Sicherheitsgründen die Akkus nur in einem sehr engen Bereich von 3.21 bis 3.44 V betreibe, ist es mir ein vollkommens Rätsel was die Ursache sein kann.
Gehen die Ventile eigentlich wieder zu, wenn sie sich einmal geöffnet haben? Wie hoch ist die Zell-Spannungsabweichung bei Euch im entladenen Zustand?
Interessant, dass Ihr offenbar keine Ablagerungen habt. Evtl. habe ich eine fehlerhafte Serie erwischt, da die Akkus fortlaufende Serien-Nummern haben.
Solofahrer am 08 Mai 2017 18:26:11
Für mich sieht das so aus, als hätte(n) die Batterie(n) mal gekocht.
gespeert am 08 Mai 2017 19:35:54
Foto der Anlage?
lisunenergy am 11 Mai 2017 11:26:14
Habe ich so auch noch nie gesehen. Hast Du mal gemessen ob die Zellen in der Mitte dicker sind ? Lade mal auf und entlade diese Zellen bis 10 % Rest . Wurden die Zellen vorher inizialgeladen ? Gibt es ein Ladegerät welches ausersehen auf eine höhere Spannung umschalten könnte ? Der Drift ist immer am jeweiligen Ende sehr stark zu sehen. Ist auch nicht schlimm da mit der Zeit sich unterschiedliche Kapazitäten einstellen. Innenwiderstand, Verschleiß, Streung. Wichtig ist halt, das das Bms dies erkennt und abschaltet. Berichte uns und wir sehen weiter wie wir helfen können.
lisunenergy am 11 Mai 2017 13:03:01
Ich hätte noch eine andere Erklärung. Die Winston Akkus haben ein Ventil mit einer extrem starken Feder. Bevor sich das Ventil öffnet bläht sich der Akku auf. Dies wiederum entsteht nicht nur bei der Überladung sondern auch bei Tiefentladung. Da die Zellen mit organischen Elektrolyt gefüllt werden, könnte was daneben gegangen sein. Wenn jetzt Luftfeuchtigkeit anliegt , könnte es zu Kristallbildung kommen. Auch bei meinen Akkus die viel zu hoch geladen werden habe ich dies Phänomen nach 7 Jahren nicht.
biauwe am 11 Mai 2017 13:17:47
Hallo Zelor,
wie werden die Akkus betrieben, stehend, liegend auf der Seite oder Flach?
xbmcg am 11 Mai 2017 13:21:52
Wo steht denn die Anlage? Ist das in Küstennähe oder in der Nähe einer Wasserentkalkungsanlage mit Salzbehälter, feuchter Keller / Tropfsteinhöhle, Lufttrockner mit Salz?
Könnte es sein, dass das gar nicht von den LiFeYPO4 Zellen stammt, sondern sich von Außen angelagert hat?
Normalerweise blähen sich die Zellen ziemlich extrem auf, bevor sich das Ventil öffnet, die sehen aber noch recht winklig aus.
xbmcg am 11 Mai 2017 13:47:57
Da fällt mir noch eine Frage ein, wie hast Du die Zellen verbaut / eingespannt in eine Kiste? Wenn die nicht "arbeiten" können (sich ausdehnen bei Last / Hitze etc.) dann kann der Druck nicht über das Gehäuse kompensiert werden und sucht sich den Weg über das Ventil.
Heimdall am 11 Mai 2017 16:12:14
xbmcg hat geschrieben:Wo steht denn die Anlage? Ist das in Küstennähe oder in der Nähe einer Wasserentkalkungsanlage mit Salzbehälter, feuchter Keller / Tropfsteinhöhle, Lufttrockner mit Salz?
Dazu fällt mir noch ein Beispiel ein. Bei Landwirten in der Nähe des Stalls, auch aufgelassene Ställe werden oft als Abstellplätze genutzt bei denen aber noch lange aggressive Ausdünstungen vorhanden sind.
Zelor am 14 Mai 2017 20:34:23
Die Zellen sind zum Glück nicht aufgebläht/dicker. Sie wurden vor 2 Jahren auf 3.65 V initialgeladen. Die Akkus werden stehend betrieben und stehen frei im Wohnraum ohne Box, Süddeutschland. Danke für den Hinweis bezgl. der Feder. Dann besteht ja die Chance, dass die Ventile nicht dauerhaft wie z.B. bei Gelakkus aufbleiben, sondern wieder zugehen.
Ich habe jetzt einmal eines der Ventile gesäubert. Mal schauen, ob dieses sauber bleibt.
Ein kleiner Kapazitätstest gibt zumindest teilweise Entwarnung. Geladen bis 3.55, dann mit 10A/220V entladen bis 3,18 V, ergab 123 Ah, schlechter als vor einem Jahr, aber wohl noch nicht kaputt.
Mir ist das Ganze nach wie vor ein vollkommenes Rätsel. Der Laderegler schaltet ja auch schon bei 3,44 V ab und selbst wenn dieser einen Ausfall gehabt hätte, müsste das BMS bei 3.65 V greifen.
biauwe am 14 Mai 2017 20:38:02
Zelor hat geschrieben:dass die Ventile nicht dauerhaft wie z.B. bei Gelakkus aufbleiben, sondern wieder zugehen.
Ist das wirklich so?
lisunenergy am 14 Mai 2017 21:30:59
Bevor sich die Ventile öffnen, entsteht ein enormer Druck und die Zellen blähen sich auf. Wenn der Akku unterhalb der Volladespannung betrieben wird , und das BMS System keine richtige Differenz der Zellen bemerkt , so entsteht ein Ungleichgewicht. Es gibt Systeme, die machen es noch schlimmer wie ohne BMS System . Mein Vorschlag wäre jetzt folgender : baue die Akkus auseinander und reinige alle Pole mit Schleifpapier. Danach alle Pole mit Noalox behandeln. Aus ALUSCHIENEN eine Sammelschiene für Plus und Minus bauen. Jetzt mit einem Einzelzellladegerät auf 3,7 Volt aufladen. Geht der Strom auf 3 A runter , Ladegerät abklemmen. 2 Tage ruhen lassen und das ganze noch ein mal. Jetzt wieder auf das System montieren. Wenn du das BMS hast, noch einmal ganz genau schauen, das alles richtig verdrahtet ist. Akku auf 3,65 Volt pro Zelle aufladen und den Test wiederholen. Abschaltung bei 2,7 Volt pro Zelle. Bitte berichte uns was an Kapazität noch drinn ist.
LG SONNENTAU
lisunenergy am 14 Mai 2017 21:56:40
Du hast doch ein 48 Volt System ? Was hast Du da alles genau verbaut ? Ich werde das Gefühl nicht los, das irgend wo ein Fehler im System ist ?
Zelor am 16 Mai 2017 17:54:46
lisunenergy hat geschrieben:Aus ALUSCHIENEN eine Sammelschiene für Plus und Minus bauen. Jetzt mit einem Einzelzellladegerät auf 3,7 Volt aufladen. Geht der Strom auf 3 A runter.
Ja, ok die Initialisierung und einen Kapazitätstest über den gesamten Bereich werde ich nochmals machen. Wird aber etwas dauern, da schon ein gewaltiger Aufwand. Aber warum extra Aluschienen? Ich nehme hierfür die normalen Kupferverbinder. Auch die 3 A bei 3,7 V erscheinen mir sehr gewagt und zuviel Stress für die Akkus. Ich bin damals auf 3,65 V und 10 A Reststrom gegangen. Die Spannungen waren alle bis auf die dritte Nachkommastelle identisch.
lisunenergy hat geschrieben:Du hast doch ein 48 Volt System ? Was hast Du da alles genau verbaut ? Ich werde das Gefühl nicht los, das irgend wo ein Fehler im System ist ?
Ja, 48 V, Victron Multiplus 48/5000, Outback FX 80 Laderegler, Crydom SSRs, Litrade BMS. Hm, die Anlage lief jetzt 2 Jahre extrem gut. Da ich nicht nur das ganze Haus sondern auch ein Elektrofahrzeug darüber betreibe, kontrolliere ich die Anlage täglich zum Teil mehrfach. Auch die Temperatur der Akkus weicht nie mehr als 1,5 Grad von der Raumtemperatur ab.
lisunenergy am 16 Mai 2017 19:12:15
Bei der Inizialadung spielt das keine Rolle und ist ja von sehr kurzer Dauer. Bei mir ist noch die alte Bleitechnik verbaut und liefert im Winter permanent bei noch kleinerem Strom diese hohe Spannung. Bisher im 7 Jahr ohne Probleme. Die Aluschienen putze ich blank und Schraube diese über alle Zellen. Ist nur ein Vorschlag. Ich vermute Debalancen . Lade doch mal voll mit dem Multi und schaue mal nach Parallelschaltung ,was noch rein passt. Bin gespannt Wie gesagt es sind nur Hilfestellungen und müssen nicht befolgt werden !
Beste Grüße Sonnentau 3
Zelor am 20 Mai 2017 15:09:52
Hier einmal eine interessante Info, die ein User aus einem anderen Forum in Erfahrung bringen konnte, der ebenfalls dieses Problem hat.
Vielleicht kommt dies doch häufiger vor. Ich muss dazu sagen, dass mir dies auch erst aufgefallen ist als ich mit einer Taschenlampe und einer Lupe explizit die Ventile genauer angesehen habe. Da die Akkus leicht abgedunkelt unter einem Tisch stehen, sehe ich diese Ablagerungen bereits aus einem Meter Entfernung nicht mehr, auch nicht bei meiner üblichen Kontrolle der Kontakte, Kabel etc.
lisunenergy am 20 Mai 2017 20:24:21
Also wenn Du mal das Foto bei GWL genau anschaust ist es doch Dein Foto !? Über Battery ist der Weise Fleck und über dem Y von Battery ist das Glasfaser genau an dieser Stelle. :mrgreen: Wie sehen es die anderen User ? Wenn Du bei der Inizialadung die originalen Verbinder nehmen möchtest brauchst Du 32 Verbinder. Du hast aber nur 15 Stück. Daher die Aluschienen. Wenn Du ein Top Balancer hast,so wird bei Deinen Ladespannungen kein Balancing stattfinden. Bei einem Dynamischen Balancing muss der SoC Wert sehr genau ermittelt werden . Dasist also sehr viel umfangreicher und lohnt sich nur bei einem Fahrzeugakku mit extrem vielen Zellen in Reihe.
gordan am 20 Mai 2017 20:45:18
lisunenergy hat geschrieben:Also wenn Du mal das Foto bei GWL genau anschaust ist es doch Dein Foto !? Über Battery ist der Weise Fleck und über dem Y von Battery ist das Glasfaser genau an dieser Stelle. :mrgreen: Wie sehen es die anderen User ? .........
Das ist dasselbe Foto ohne zweifel.
Grüße Gordan
lisunenergy am 20 Mai 2017 20:45:51
Am t von Battery ist ein schwarzer Punkt von einem Staubkorn . Auch das stimmt mit Deinem Bild überein. Ich denke es bedarf keiner weiteren Worte. ! Wenn man Hilfe sucht, sollte man die Leute nicht verarschen , die einem helfen wollen !!!! Falls Du diesen Akku schlecht machen wolltest ,ist Dir das nicht gelungen.
bernierapido am 20 Mai 2017 21:12:36
Die Fotos sind identisch. kein Zweifel, habe sie vergrößert, das eine Bild gedreht und die Bilder dann mit der selben Größe übereinandergelegt. Ich habe nur die LiFePo (also ohne Y). Da ich vorher kein angepasstes BMS hatte, ist ein Akku kaput gegangen aber nur einfach leer, nicht aufgebläht oder das Ventil offen. Ich habe meine Accus seit 2009 im Wohnwagen, den einen ausgetauscht und fahr mit dem von Lisunenergie gelieferten BMS sehr gut. Nur bei den letzten 5% läuft ein Accu aus dem Ruder, wird aber aufgefangen von der UVP-Abschaltung.
gerri86 am 20 Mai 2017 21:19:28
Vielleicht hat da jemand aus Versehen Mehl oder Puderzucker hinterlassen ? :lupe:
Zelor am 21 Mai 2017 00:22:39
lisunenergy hat geschrieben:sollte man die Leute nicht verarschen
Aber Hallo, was geht denn bei Dir ab. Beim Überfliegen dieses Forums dachte ich eigentlich, dass hier ein respektvoller Umgang üblich ist. Aber da habe ich mich wohl geirrt.
Evtl. wäre es ja zweckdienlich gewesen, wenn Du mich einfach gefragt hättest, warum das Bild auf GWL identisch ist, bevor Du Dich in Deinem Sprachgebrauch „Verarscht“ fühlst. Aber so hätte ich wohl nicht Deine andere Seite kennengelernt.
Da ich unter anderem auch Dank Deiner sehr guten Hilfestellungen in Inselforen und in diesem Forum vor 2 Jahren meine Anlage bauen konnte und Du einer der Vorreiter bei den Winston Akkus bist, dennoch hier eine kurze Erklärung.
Ich habe meine Frage bezgl. der Kristalle auch in einem anderen Forum unter Inselanlagen gestellt und sowohl Antworten als auch Posts von Anwendern bekommen, bei denen sich ebenfalls diese Kristalle um die Ventile bilden.
Einer der ebenfalls betroffenen Anwender hat kurzerhand eine E-Mailanfrage an GWL gesandt und aus meinem Beitrag das Bild entnommen und angehängt.
Er war dann selbst überrascht, dass GWL dieses Bild in einer nicht geplanten öffentlichen Antwort ebenfalls verwendete und bat mich nachträglich per Post um Genehmigung.
Ich sehe darin übrigens überhaupt kein Problem, denn ein Bild von einer Internetseite an eine Mail anzuhängen ist nur ein Klick und schneller erledigt als die eigene Akkubox aufzumachen, Foto erstellen, auf PC kopieren, evtl. verkleinern und dann zu versenden.
Vielleicht überlegst Du Dir einmal warum GWL als einer der größten Importeure der Winston Akkus überhaupt dieses Bild veröffentlicht, wenn es dieses Problem nicht geben würde.
Zu den Verbindern: Diese bestehen aus je 5 Einzelplatten, 2 oder 3 Einzelplatten reichen bei den geringen Strömen einer Initialladung vollkommen aus.
Auch bei 3,4 V bis 3,45 V balanciert er regelmäßig, allerdings sind die Toleranzen im oberen Bereich deutlich höher.
lisunenergy am 21 Mai 2017 06:53:01
Wenn ein anderer Anwender, die selben Probleme hat, wird er natürlich dein Bild nehmen und es bei GWL posten. Also ich fühle mich hier echt verarscht ! Das hat auch nichts mit dem guten Ton zu tun ! Normalerweise gibt man da die Zellnummer mit an und macht ein Bild von der kompletten Anlage. Ich denke weiterhin, das ich mit Vorschlägen hier sehr viel weiter helfe und es einem erlaubt sein darf solche skurrilen Sachen anzuzweifeln. Sollte ich ich mich wirklich in der Wortwahl vergriffen haben , so entschuldige ich mich natürlich dafür.
lisunenergy am 21 Mai 2017 07:22:53
Was mich bei dieser ganzen Geschichte etwas wundert, ist folgender Sachverhalt :Wenn 16 mal 200 Ah Zellen gekauft werden, und nach 2 Jahren nur noch die Hälfte drinn ist, habe ich keine Zeit, ein Foto zu machen ,und mich an den Importeur zu wenden. Dieser fragt dann eine andere Person,( im konkreten Fall dein Bild) ob sein Bild veröffentlicht werden darf, weil ich selbst keins habe und weil es für mich zu viel Aufwand bedeutet. Zu guter Letzt, nehme ich noch den Link und weise auf das Problem anderer hin mit meinem Foto. Ich verstehe das wirklich nicht ! Sorry wenn ich diese Art der Kommunikation nicht verstehe !
Variophoenix am 21 Mai 2017 09:54:46
Also ich verstehe das sehr wohl. Der andere ist einfach zu faul bzw. Seine Anlage ist nicht gut zugänglich und verwendet deshalb das Foto von ihm. Da es sich ja um das gleiche Problem handelt, denkt er, dass es ja keine Rolle spielt von wo das Foto kommt. (Ich mache das auch des öfteren bei Inseraten.) Für mich würde solch eine angebliche Verarschung auch keinen Sinn machen. Ich würde nun den Fokus nicht so sehr auf dieses Missverständnis richten, sondern vielmehr wieder zum eigentlichem Problem rüber gehen.
Trotzdem währe es gut wenn wir nur hier einmal ein Foto von der Anlage kriegen würden.
LifePoY4User am 21 Mai 2017 10:33:24
Hallo liebe Wohnmobilforum-User,
ich habe mich bei diesem Forum nur angemeldet, um einen durch mich verursachten falschen Verdacht aufzuklären und damit die Diskussion auf das eigentliche Thema wieder zurück zu bringen.
Da ich bei meinem seit Juni 2014 installierten Batteriesystem (18 x 2 parallele 200Ah-Winston-Zellen an Studer XTH mit AC-Coupling und Steca Tarom 6000M Laderegeler) erstmals ebenfalls bei den Ventilen einiger Zellen solche Kristalle feststellen musste und in einem anderen Forum diesen Beitrag gelesen habe, habe ich dazu eine Anfrage an GWL gemailt.
Aus zeitlichem Mangel und weil mein defektes Handy gerade ausgetauscht wurde habe ich leider das Foto aus diesem Beitrag als Anfrage per Mail an GWL gesendet. Da das Foto keinerlei Rückschlüsse auf den Ersteller zulässt (so kann man sich täuschen) und angenommen hatte, dass die Antwort nur per Mail erfolgt, sah ich zu diesem Zeitpunkt damit kein Problem.
Als dann prompt vom GWL (Zeichen für einen sehr guten Support) eine Antwort mit Verweis auf einen neuen FAQ-Eintrag mit diesem Foto gesendet wurde, habe ich mich sofort bei dem User per PN für die Verwendung seines Bildes entschuldigt und ihm die Antwort zur Verfügung gestellt.
Auch hier möchte ich mich nochmals für die unüberlegte Handlung entschuldigen und ich habe daraus gelernt. Wie man sieht, können in der Internet-Welt sehr schnell Verknüpfungen zu in diesem Fall nicht zutreffenden Mutmaßungen führen.
Ergänzung zu meinem System: Die Zellen werden bei mir zw. 3,0 und 3,45V (Raumtemperatur zw. 17 und 25 °C) betrieben und bisher konnte ich keine Kapazitätsverschlechterung oder abweichende Zelldrift feststellen. Als BMS ist ein Emus-BMS im Einsatz. Ladestrom (hauptsächlich durch einen PV-Wechselrichter am Ausgang des Studer XTH = AC-Coupling) max. 100 A (0,25C) und der max. Entladestrom (Hausverbrauch + E-Auto-Ladung) max. 100-125 A. Bei 100 SoC oder wenn die Zellen-Spannung > 3,44 V ist, wird der PV-Überschuss in das Elektroauto geladen oder über eine Heizpatrone umgesetzt. Dabei erfolgt bereits wieder eine leichte Entladung (ca. 100W) und damit auch keine weitere (Über-)Ladung mit kleinen Strömen.
Die Zellen sind mit Gewindestangen verspannt montiert und es wurden von mir 18 x 400Ah in Serie aus folgenden Gründen realisiert:
- Erreichung der von mir geplanten Kapazität und sowohl der Batteriewechselrichter, als auch der Laderegler kann mit bis zu 66V arbeiten. - wenn später ein Zellenpaar ausfällt kann man noch auf 17,16,15 Zellenpaare minimieren.
Hier noch ein Foto von einer meiner betroffenen Zellen und dem Gesamtaufbau und ich hoffe, damit ist der Verdacht entkräftet und ich die Entstehung der Kristalle (und es sich um keinem Puderzucker handelt) bei anderen Anwendern zeigen konnte. Es handelt sich nicht um ein Bashing gegen LiFePO4 oder Winston-Zellen! Die Winston-Zellen funktionieren bei mir problemlos und kann diese nur empfehlen.
lisunenergy am 21 Mai 2017 10:54:10
Ja im Zeitalter wo Fotos und Informationen beliebig getaucht werden können, ist absolute Vorsicht geboten ! Ich sehe mich hier auch in der Pflicht mich noch einmal zu entschuldigen, da hier die Schuld wirklich wo anders liegt !
Lg Sonnentau 3
franzose01 am 21 Mai 2017 12:07:46
Salut,
ich verfolge dieses Thema auch. Aber ich habe nicht verstanden, was nun der Grund für die Kristalle ist? Kann mir das jemand erklären?
lisunenergy am 21 Mai 2017 13:03:26
Laut Gwl kann es bei verschiedenen Luftdruckschwankungen zum kurzzeitigen öffnen des Ventils kommen. Das organische Leitsalz kristalliert mit der Luftfeuchtigkeit von außen. Ich werde das Thema weiter verfolgen. Soll keine Auswirkungen haben.