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Batterietrennrelais 1, 2


Jambo45 am 25 Dez 2003 18:59:58

Hi Folks,
der Kupferwurm zieht in meinen Neubau ein. Frage zum Thema:

Batterietrennrelais gibt es ja reichlich zu kaufen, m.E. aber zu unverschämten Preisen. Geht sowas nicht auch billiger?
Wer weiß was für ein Relais in so 'nem Coleman - Automaten drin sitzt und ob man so ein Bauteil nicht auch bei Conrad oder so kriegen kann und dann nur noch für ne stabile Verbauung und Verkabelung sorgen muss?

Ähnliches hab ich angesichts der unverschämt teuren 230-V-Sicherungskästen gemacht: hab mir im E-Bedarf 1 FI-Schalter, 2 Sicherungen und ein Stück Schiene gekauft (32 Euro) und mir ein Gehäuse aus Sperrholz drumrum gemacht. Billiger und viel chicker.

So was muss doch auch beim Trennrelais klappen??



Jambo

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frebeka am 25 Dez 2003 19:48:30

Hallo,

natürlich funktioniert ein selbstgebasteltes Relais, der Preis lässt sich dadurch auch mindern. Du darfst nur die Freilaufdiode nicht vergessen, sonst geht deine Lichtmaschine bzw. Regler baden. :?
Ich hab ein Hilfsrelais an den D+ Anschluss gelegt, das andere "stärkere" Relais für bestimmte Aufgaben schaltet. 8)

Mickie am 25 Dez 2003 23:16:40

Hallo Frebeka,

kannst du das auch etwas allgemeinverständlicher ausdrücken? :(
Ich geb mal offen zu: Hab nichts verstanden. :oops:

Das Thema interessiert mich auch. :P :razz:

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[Admin] am 26 Dez 2003 02:21:00


frebeka am 26 Dez 2003 11:12:09

Hallo,

die gekauften Trennrelais besitzen nur einen schaltbaren Kontakt, der die Womo-Bat und die Starter-Bat zusammenschaltet. Damit die Lima oder der Regler beim Abfallen des Relais keinen Schaden nimmt, ist eine Diode eingebaut. Sie verhindert einen Stromfluss über die Lima bzw Regler zurück.
Ich hab ein Relais mit mehreren schaltbaren Kontakten gebaut, dieses schaltet unterschiedliche Relais für unterschiedliche Aufgaben, zB. Verbindung Womo-Bat und Starter-Bat, el.Trittstufenalarm, Stützenalarm... Somit können mehrere Zustände an die Option "Auto an" gelegt werden.

qwei am 26 Dez 2003 11:28:24

Da Kannst du auf den Schrottplatz gehen und von einem Golf I ,II das Graue Relais aus dem Sicherungskasten ziehen da steht 70A Drauf und hat große anschlüsse.

Ist das selbe und die billigste alternative.

Jambo45 am 26 Dez 2003 18:44:08

Hi Frebeka,
die bei Ebay angebotenen Realis (Danke für die Info, Dirk) haben demnach keine solche Diode? Wie muss die denn dimensioniert sein und wie wird die angeschlossen? Komm mal mit Näherem!
Ein Schaltvorgang würde mir übrigens reichen.

Ach so, nochmal zu den Trennrelais bei Ebay: die halten, wie da steht, 75 A aus. Die Monmtagesätze haben Leitungen von 6 mm². Das alles scheint mir für diesen Zweck etwas mickrig. Der Leitungsquerschnitt auf jeden Fall.
Und was fließen denn da für Ströme, wenn meine komplett entleerte Bordbatterie nach dem Anlassen mit der Starterbatterie parallel geschaltet wird? Das Thema hatten wir glaube ich schon mal.

Ich dachte eher an ein richtig dickes Batteriekabel (ca 20mm²). Sind ca 2,5 m Kabellänge erforderlich. Und da ist es auch nix mit den dort abgebildeten Kabelschuhen und Flachstekcern. Da müssen solide Ösen dran und die müssen mindestens auf ne M8-Gewindeschraube. So kenn ich das jedenfalls.

Oder liege ich da falsch?



Jambo

[Admin] am 26 Dez 2003 19:15:55

Bild

frebeka am 27 Dez 2003 11:13:50

Hallo,

die angebotenen Trennrelais haben normalerweise die Freilaufdiode eingebaut.
Zur Ladung der 2.Batterie reicht aber 6mm², da fliessen doch max kurzzeitig 10-20 A. Bei groesseren Batterien ab 100 Ah und Verbindungskabel über 10 Meter würde ich auf 10mm² ausweichen(oder 2x6mm²) um Leitungsverluste gering zu halten.
Die Zeichnung von Dirk ist richtig, die Freilaufdiode liegt an den Anschlusspunkten 2 und 3 und soll beim Abfallen des Relais die aufgebaute Spannung über das Relais führen.

Jambo45 am 28 Dez 2003 14:31:14

Hi Frebeka, hallo Dirk,

vielen Dank für die Infos und den Schaltpaln. Toller Service!
Frebeka, zu deinem letzten Beitrag: da hab ich allerdings noch ein Sonderproblem. Ich hab bei mir so ein Absaar-Ladegerät eingebaut, das bei der Eilladung nicht nur 25 A Ladestrom abgibt, sondern auch für einen Direktstart bis zu 180A direkt an den Anlasser abgeben soll.
Kann ich mir zwar fast nicht vorstellen, weil die werkseitig angebrachten 12V-Kabel nur 4 mm² haben.

Trotzdem: wenn ich über dieses Gerät im Falle eines totalen Batterieausfalles mein Fahrzeug direkt starten will, brauche ich möglicherweise doch stärkere Kabelquerschnitte und auch eine stärkere Absicherung im Batterie-Verbindungskabel? Welche Bestückung ist da erforderlich? Ist da die Leistungsaufnahme des Anlassers entscheidend?

Ich muss dazu sagen, ich hab ein baugleiches Gerät schon vorher in meinem DB 508 gehabt und war sehr zufrieden damit, allerdings konnte ich diese Direktstartfunktion dort nicht verwenden, weil der 508 ja einen 24V-Anlasser hat und beim Startvorgang zwei Batterien kurzzeitig in Reihe schaltet. Habe daher keine Ahnung, ob und wie das geht.



Jambo

[Admin] am 28 Dez 2003 14:55:39

pro 5A sollte man min. 1qmm besser 1,5qmm Leitungsquerschnitt haben

frebeka am 28 Dez 2003 22:57:13

Hallo,
bei max 180 A sind 4x6mm² oder 2x10mm² erforderlich, wenn die Leitung nicht länger als 2 Meter ist.
Die Max-Leistung des Ladegerätes ist massgeblich, nicht die des Anlassers. Aber es sollte damit mindestens der Anlasser betrieben werden können!
Starthilfekabel haben in der Regel min 16mm² bei 2 Meter Länge!

Gast am 29 Dez 2003 22:11:48

Ich bin kein KFZ Elektroniker aber

Auch hierbei würde ich wieder die DIN VDE 0100 Teil 523 für Leitungen als Maßstab nehmen.

Die VDE unterscheidet verschiedene Verlegearten bzw. nennt diese Gruppen. Da mehrere Kabel in WOMO's parallel laufen können und darüber hinaus auch mit höheren Temperaturen als 20 Grad C zu rechnen ist, würde ich die Gruppe 1 als Maßstab nennen. Diese habe ich versucht als Exceltabelle beizufügen (geht leider nicht!;).

Weiterhin gilt es die Leitungslänge und der damit verbundene Spannungsabfall (die Spannungsdifferenz zwischen Anfang und Ende des Kabels bei einem bestimmten Strom) zu berücksichtigen. Bei kurzen Strecken kann man den Spannungsabfall vernachlässigen. Dennoch habe ich in der besagten Exceltabelle ein kleines Programm mit beigefügt, mit dem Du dann den Widerstand und den Spannungsabfall für Kupfer berechnen kannst. Als Beispiel daraus: Es sind maximal 30 Ampere zu erwarten (der Strom wird durch eine Ladeeinrichtung begrenzt). Hin- und Rückleitungslänge betragen 10 Meter. Du solltest einen Querschnitt von midestens 6 mm2 wählen. Der Spannungsabfall bei 30 Ampere wird auf dieser Leitung dann 1 Volt betragen.

Wer die Exceltabelle mit dem kleinen Berechnungsprogramm möchte kann diese gerne von mir per Mail bekommen. Bitte dazu Mail an mich.

Ich hoffe Du kommst damit klar

Jambo45 am 30 Dez 2003 19:41:12

Hallo Elektronikfreaks,
nur mal so als Stromlaie: würde folgende Schaltung funktionieren?
Ich möchte gern die Batteriern nicht nur im Fahrbetrieb gekoppelt haben, sondern auch im Ladebetrieb.
WEnn ich 2 Relais verwende und wie aufgezeichnet schalte, klappt das oder gibts da Schwierigkeiten? Oder ist das ganz falsch??


Jambo

frebeka am 31 Dez 2003 12:28:24

Hallo,
ich würd es so machen.

Bei deiner Ausführung liegt das D+ Signal am Ladegerät mit an!

Jambo45 am 31 Dez 2003 18:24:22

Hi Frebeka,

schadet das irgendwem, wenn das D+-Signal am Ladegerät anliegt?

Ich dachte bis heute Mittag, es wäre umgekehrt und man müsste die Lichtmaschine vom Ladestrom abschirmen.
Da sagte mir ein Fachmann, die Lichtmaschine sei eh massiv gegen Stromrückfluss gesichert, das brauchte ich nicht.

Ich füge mal den erweiterten Schaltplan bei, hab mich entschlossen, auch den Kühlschrank 12V mit einer Abschaltautomatik zu versehen.

Der Schalter I/II soll dazu dienen, prinzipiell nur die Bordbatterie zu laden und nur bei Bedarf die Starterbatterie zum Ladegerät dazu zu schalten.
Das sei besser, weil sonst im Ladepufferbetrieb immer auch die starterbatterie mit genutzt wird und das ist nicht immer gut??



Jambo

frebeka am 31 Dez 2003 18:59:01

Hallo,

die Lichtmaschine(Ausgang+) ist gegen Rückfluss gesichert, aber die Klemme 61 (D+) nicht. Da passiert ja normal nichts.
Aber bei sovielen Relais an D+ würde ich mit Dioden sperren. 8)
Ich kenn dein Ladegerät nicht, deshalb rate ich zur Diode, so bist du auf der sicheren Seite.
Bei mir ist die Schaltung ähnlich, ich hab aber eine Automatik die den Schalter I/II bedient. Meine zusätzlichen Relais werden nur über ein D+ Relais mit mehreren Kontakten gebracht. Immer wenn die WohnBat über 13 Volt liegt sind beide Batterien verbunden, auch wenn die Ladung über Solar kommt.

qwei am 01 Jan 2004 14:13:37

Warum einfach, wenns auch kompliziert geht.

Jambo45 am 02 Jan 2004 19:23:57

Hi Qwei,

na klar, das ist doch das Salz an der Suppe. Einfach und geschmacklos kann jeder bauen. :P
Damit du siehst was ich meine, hab ich ein kleines Foto mitgeschickt. Nicht nur die Schaltung ist da drin, nein, es muss auch noch ein chickes Kästchen aus Multiplex drumrum mit ner Pexiglasscheibe zum Schieben.
Das ganze wird natürlich noch ordentlich lackiert.
Ich geb ja zu, dafür muss man schon einen leichten Schlag haben, aber -- sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

Frebeka, die beiden Dioden kannst du zwischen den Lüsterklemmen sehen, ich bin deinem Rat gefolgt. Das Trennrelais schaltet schon einwandfrei, der Rest wird morgen verdrahtet.

Schönes Restjahr noch

Jambo

Gast am 03 Jan 2004 19:35:17

Ist es so nicht noch einfacher? Die Dioden müssen natürlich den Ladestrom des Ladegerätes aushalten.
Die Ladeschlussspannung des Ladegerätes muss um den Spannungsabfall an der Diode korrigiert werden.

Dann werden beide Batterien geladen, die Lichtmaschine bekommt überhaupt nichts von den Strömen ab.

Warum sollte ich denn im Standbetrieb eigentlich die Batterien koppeln? Vor allem dann, wenn ich das Ladegerät nutzen kann? Denn wenn ich das Ladegerät nutzen kann habe ich doch 230 Volt.

Sinnvoll wäre es überhaupt nur dann, wenn ich im Standbetrieb ohne 230 Volt die Starterbatterie mitbenutze und diese bereits bei einer hohen Spannung trenne um auf jeden Fall noch genug "Saft" zum anlassen zu haben. Diese Schaltung wäre aber erheblich aufwändiger.

Jambo45 am 03 Jan 2004 22:42:11

Hi DM,

dieses Ladegerät gibt bis zu 25 A ab. Die Dioden müssten dann schon ganz schöne Klopper sein.
Außerdem würden immer beide Batterien gleich geladen und ich weiß nicht, wie das dann mit der Ladestromregelung klappt, zumal wenn die dioden davor sitzen. Da sind meine Elektronikkenntnisse am Ende.
Mir sagte ein pfiffiger Mensch (Meister der KFZ-Elektrik), es sei besser, die Starterbatterie grundsätzlich nicht in den Pufferbetrieb mit einzubeziehen.
Mit meiner Schaltung hab ich die Möglichkeit, die Starterbatterie ganz außen vor zu lassen, genau wie du sagst. Sollte sie aber mal kränkeln und der Startvorgang scheitern oder das Auto länger stehen, kann ich sie wahlweise auch an den Ladestrom hängen. Wahrscheinlich gibt es auch einfacherer Lösungen, diese hier scheint mir aber ziemlich idiotensicher zu sein. Und -wie gesagt- die Bastelei macht Spaß!



Jambo

Gast am 03 Jan 2004 23:53:12

So langsam steig ich durch. Die Mutliplex-Kiste und SchaltplanII.jpg gehören zusammen.
Wenn ich den Schaltplan richtig deute, geht dein Kühlschrank mit an, wenn du die Starterbatterie laden willst. Den Schalter I/II musst du noch überarbeiten.

Bei der Kiste sprichst du von DIODEN, die im Schaltplan nicht zu sehen sind. Was ist damit? Ist eine davon die Sperrdiode, die das Kühlschranlrelais am Schalten hindert?

dm

qwei am 07 Jan 2004 13:03:14

Hallo

Ich will ja nicht Kritisieren aber ich meine einmal gelernt zu haben das man die Klemme 61 D+ an der Lichtmaschiene nicht so stark belasten sollte weil 3 Relais ist schon ziemlich viel auf der Eregerwicklung also würde ich wenn ich so viele Relais schalten würde ein Entlastungsrelais vor alle anderen setzen.

:?

Jambo45 am 07 Jan 2004 22:15:17

Hi Qwei,

der Gedanke scheint mir nicht dumm, ich guck mal wie ich das hinkriege. Im Kästchen ist leider kein Platz mehr dafür. Trotzdem danke für den Tipp.



Jambo

viszlat am 23 Jan 2004 01:44:58

Ich hät da auch mal eine Frage.
Wie istes wenn man die Starter und die Versorger einfach koppelt und natürlich zu der Starter eine Schottkydiode einbaut?
So sollen wo beide Akkus gleichmässiger geladen werden und man kann auch mit Lader oder Solar ohne extra Schaltungen laden.

qwei am 23 Jan 2004 09:20:27

In Amifahrzeugen ist kein Trennrelais da ist ein Batterieisolator da wird direkt B+ auf den Isolator geschaltet und dan an die Startbaterie und Auxbatterie Geschaltet.
Das Ganze gibt es auch für 3 Batterieen.
Hatte das in meinem Vorgängerfahrzeug und Funktionierte sehr gut.

Beispiel

--> Link

qwei am 23 Jan 2004 09:28:12

Mit erklärung Englisch.

--> Link

Flywolf am 23 Jan 2004 20:06:36

Hallo Qwei!
Die Batterieisolatoren laufen hier unter Diodentrennverteiler. Als mein Isolator defekt war habe ich mir bei Ardelt, zwar teurer als in USA, einen Neuen beschafft. Das Schaltbild bekomme ich hier leider im Moment nicht reingestellt.

Bis neulich!
Wolf

Hat doch noch geklappt!!!

Jambo45 am 23 Jan 2004 21:23:28

Noch ne Frage an die Experten:
Musste meinen Schaltplan doch anbändern, da floss Strom aus der Bordbatterie bei geschlossenem Relais zurück, weshalb selbiges nicht mehr abfallen konnte. Ich musste daher den Ladestrom über eine Diode laufen lassen.
Jetzt sagt mir mein Voltmeter plötzlich nur noch 10 V Ladestrom.
dm sagte was von Spannungsabfall und Nachregelung der Ladeschlussspannung. Wie geht denn das?
Langsam wird mir die Sache zu bunt und ich nehm doch wieder den Bundeswehrknochen!!



Jambo

Flywolf am 23 Jan 2004 21:49:43

Hallo Jambo!
Ich bin kein Elektronikfachmann, aber in der Beschreibung meiner Trenndiode steht folgendes:

VERLUSTFREIER DIODENTRENNVERTEILER
Der Diodentrennverteiler ist zum perfekt:en Trennen von zwei oder drei Batteriebänken konzipiert. Durch unsere Schaltung ist es uns gelungen, den Spannungsverlust von 0,8 Volt auf weniger als 0,00,5 Volt zur reduzieren. Eine Korrektur des Lichtmaschinenreglers entfällt.
Der Diodentrennverteiler ist in 12 und 21- Volt-Anlagen einsetzbar.

Das bedeutet doch für mich, dass Dioden einen Spannungsverlust hervorrufen. Wie man dies in deinem Fall verhindern kann, dazu brauchst du wirkliche Spezialisten.
Wolf

qwei am 24 Jan 2004 12:48:46

Ich wuerde es so machen Jambo 45

frebeka am 24 Jan 2004 15:30:59

Hallo quei,

und wie realisierst du damit das Laden der Starterbatterie mit dem Ladegerät im Womo?

Jambo45 am 24 Jan 2004 16:35:41

Hi Qwei, erstaunlich, fast genau so hab ichs jetzt auch grad umgefummelt.
Das eine Relais rausgeschmissen, Ladegerät direkt an die Bordbatterie - und gut.
Hab dann noch nen Handschalter eingebaut, um im Einzelfall die Starterbatterie zuzuschalten. Sieh selbst. War viel einfacher und klappt einwandfrei.

Was lange gärt wird endlich wut!

Ach so, noch nhe Frage: Ich hab zum Einschalten des Ladegeräts einen normalen Kippschalter mit Kontrolleuchte eingebaut.
Wieso leuchtet diese blöde Kontzrolleuchte nur genau dann, wenn das Ladegerät aus ist? Hab schon alles durchprobiert. Ladegerät wird immer einwandfrei eingeschaltet, meistens tuts die Leuchte überhaupt nicht und inzwei Situationen nur, wennn das Gerät aus ist.
Was mach ich falsch??



jambo

qwei am 24 Jan 2004 17:42:37

Der Schalter bei dir ist falsch angeschlossen wenn ich daheim bin, mal ich dir ihn ein. binn noch im geschaeft.
Ganz einfach von der ladeleitung mit schalter dazwischen auf die Fahrtbatterie.
Ist eine gute Idee mit dem Schalter haette ich auch so gemacht aber normalerweise musste die Bordbatterie nicht laden da du ja auch nichts rausnimmst.
Was fuer eine Ladungsleistung bringt das Ladegeraet.

Die Sicherungen sind auch falsch mach es so wie ich es oben eigezeichnet habe.

Jambo45 am 24 Jan 2004 19:10:27

Hi Qwei,

mit den Sicherungen hatte ich das so gedacht, dass ich auf der ankommenden Leitung nochmal eine Hauptsicherung für alle Stromkreise hab. Ist vielleicht Quatsch, kam mir aber einfach so in den Sinn. Wenn ich den Bordbereich länger nicht benutze, nehm ich einfach die Sicherung raus und nichts fließt mehr.

Den Ladestrom mit dem Schalter direkt auf die Starterbatterie geben - da halte ich nichts von. Die Bordbatterie hängt bei dem Schaltvorgang ja auch schon mit dran und dann müsste ich wieder so einen Knochen nehmen. Genau den wollte ich ja mit dem Trennrelais vermeiden.

So schaltet der Schalter nur manuell den Steuerstrom aufs Trennrelais. Das zeiht an und beide Batterien sind auch für das Laden mit Ladegerät gekoppelt.
Oder droht da Gefahr?? Funktionieren tuts jedenfalls einwandfrei, soweit ich das eben durchgemessen habe.



Jambo

qwei am 24 Jan 2004 19:25:33

Es kommt halt eben darauf an was für ein Ladegerät du hast.

qwei am 24 Jan 2004 20:07:41

So ist es die beste lösung wenn man sich gedanken macht über Probleme.

Jambo45 am 25 Jan 2004 13:28:17

nee, Qwei,
so ähnlich hatte ich das schon mal. Was stört ist die Diode im Ladestrom. Die verändert drastisch die Ausgangsspannung des Ladegeräts. Meine hat glatt 3.5 V weggesaugt, das mag an der Dimensionierung der Diode, ev. in Kombination mit der Ladestromsteuerung des Ladegerätes liegen.

Vielen Dank für alle Tipps und Anregungen, ich hab jetzt den zuletzt von mir eingestellten Schaltplan umgesetzt, funzt einwandfrei und lässt alle Optionen offen.

Schwere Geburt, das. :evil:



Jambo

qwei am 25 Jan 2004 14:45:40

Must dir nur eine richtige diode einbauen dan hast du auch keinen Spannungsabfall mehr.


Das mit D+ Schalter ist Lichtmaschienenschaedigend und die Verbraucher sind auch falsch angeschlossen und den Kuelschrank schliesst man normalerweise immer auf die Startbatterie an da die Bordbatterie nicht mehr wie mit 10A gekaden wird da die St,Bat. immer vorrang hat.

aber egal die erste Urlaubsfahrt wird dich eines besseren belehren.

Jambo45 am 25 Jan 2004 16:05:43

hallo Qwei,,
ach so, hatte doch glatt übersehen, dass du den Kühlschrank auf die Starterbatterie geklemmt hast. Da ist was dran.
Warum wird die Bordbatterie nur mit 10A geladen, wenn sie direkt mit der Starterbatterie parallel geschaltet ist? Kriegen dann nicht beide Batterien gleichen Strom?

Das mit dem D+-Anschluss hatte mir schon jemand gesagt, den hab ich ja deshalb gegen Rückfluss mit ner Diode abgesichert. Da liegt definitiv keine Spannung an, wenn ich den I/II-Schalter betätige.

Wenn ich deinen Vorschlag realisieren will, was für eine Diode muss ich da nehmen und wo gibts die?
Mein Absaar-Ladegerät bringt normal bis 10, im Schnellademodus bis 22 A.



Jambo

qwei am 25 Jan 2004 17:46:48

Nochmal die D+ Leitung ist nur fuer die Eregerwichlung der Lichtmaschine 1 Max 2 Relais gehen gerade noch zu schalten ist der Motor aus ist minus auf der D+ Leitung ich habe Dioden bei mir im Geschaeft gefunden wenn du mir deine Adresse per Pm schickst schick ich dir sie die muessten normalerweise gehen hab ich ausprobiert da ist kein Spannungsverlust.

Wiviel A liefert dein ladegeraet.

Postgebueren must du ubernehmen die dioden kosten nix.

frebeka am 25 Jan 2004 19:49:11

Hallo,

Dioden ohne Spannungsverlust? Das gibt es nur wenn sie nicht eingebaut sind.
Jede, wirklich jede Diode hat einen Spannungsverlust von bis zu 0,7 Volt. Selbst Schottky-Dioden, die werden bei Solarregler benutzt, verbraten bis 0.2 Volt.
Wenn man 2 gleiche Dioden vom Ladegerät zu den Batterien einbaut und das Ladegerät auf eine höhere Schlussspannung stellen kann, stimmt die Schaltung wieder.

qwei am 25 Jan 2004 20:30:29

Ich habe es nachgemessen und da war mit einem Digitalmultimeter auf 2 Dezimalstellen eingestellt kein Spannungsverlust meßbar.

@Jambo 45

Wieviel Ampere bringt denn dein Ladegerät dann werd ich die Dioden mal Belasten und sehen.

qwei am 25 Jan 2004 20:39:32

Die einfachste und richtige wäre ein Ladegerät einzubauen wo deine Bordbatterie mit 15A und die Startbatterie mit 2A geladen wird.


Und dann noch den 1sten Schaltplan von mir nehmen dann ist alles richtig so wie es sich gehört.


Aber noch mal du brauchst deine Startbatterie nicht zu laden da sie nicht belastet wird wenn du irgendwo Campierst.


Jambo45 am 26 Jan 2004 19:14:21

Hi Qwei,
danke für dein nettes Angebot, nehme ich gern in Anspruch.
Mein Ladegerät bringt im Normalstatus 15A, in der Eilladung 22.5 A.
Mach mal'n Test und sag bescheid, alles weitere dann.

Mir ist klar, dass ich im Normalfall die Starterbatterie nicht mitladen muss. Im Gegenteil würde sie unnötig belastet, wenn sie beim Camping in den Pufferbetrieb einbezogen würde.
Aber zur Batteriepflege bei längerer Standzeit möchte ich sie eben auch immer mal mit laden. Und zweitens gibt es ja auch diese Fälle, wo die Starterbatterie mal schlapp macht und man dann nicht mehr weg kommt. Da tut es gut, entweder mit 230 V kurz nachzuladen oder im Notfall sogar ohne Landanschluss die Bordbatterie zuschalten zu können. Dann gibt's nen Spannungsaustausch, man wartet etwas und die Karre springt erst mal an.
Wo unsere modernen Diesemotoren nicht mal mehr angeschleppt werden können, ist das schon ne echte Sicherheitsreserve. Mehr nicht.



Jambo

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