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Verbraucherbatterie laden


24052 am 02 Jul 2017 16:51:26

Hi,wir haben uns gerade einen Ford LMC Liberty, 2008, wenig gelaufen zugelegt. Die Verbraucherbatterie wurde bei Kauf neu eingebaut. Seit der Überführung Anfang April stand der Wagen dann. Gestern war die Probefahrt für die anstehende Reise. Die Batterie war nach 100 Km offenbar nur wenig geladen und hielt nur sehr kurz. Nach der Rückfahrt hielt sie etwas länger. Es ist eine Banner 95751.

Wie lange benötigt die Batterie in etwa zum laden während der Fahrt?

Sollte ich sie nach dem Winter besser das erste Mal mit Ladegerät laden?

Reicht die Batterie um einige Tage autark zu stehen?

Ich hoffe meine Fragen sind nicht arg zu dämlich.

Besten Dank vorab!

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schueppe am 02 Jul 2017 19:43:26

Ich würde sie mit einem Ladegerät durch laden,vermute das du so um die 5-6 Stunden fahrt brauchst um die wieder vollzubekommen,liegt aber auch daran wie leer du Sie machst am Abend vorher,bis jetzt habe ich drei Tage geschafft frei zu stehen,dann mußte ich nachladen.

flo16v am 02 Jul 2017 22:05:10

Hi,

die Batterie sollte auf jeden Fall mal 24 Stunden über Landstrom geladen werden. Unter Umständen wird die Batterie durch die Lichtmaschine nie ganz voll geladen.

Wie lange du damit auskommst hängt von deinem Energieverbrauch ab :-)

Gruß Flo

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berny2 am 02 Jul 2017 22:54:27

24052 hat geschrieben:Die Verbraucherbatterie wurde bei Kauf neu eingebaut.

... womit aber nicht gesagt ist, dass sie neu war.
Schliesse mich den gemachten Tipps an. Wenn's nicht klappt. kaufste Dir am besten die grösste Batterie, die noch 'rein passt. Die aber erst mal laden mit kontrolliertem Säurestand.

Trashy am 03 Jul 2017 07:34:13

Hi.
Ein kleines Zangenamperemeter mit Min/Max Funktion leistet da gute Dienste um reale Werte aufzunehmen.
Ich nutze dieses hier:
--> Link
Da kannst du dann sehen was auf deinen Fahrten an Strom ankommt.
Wenn du z.B. im Mittel 15 Ampere misst und das für eine Stunde lang annehmen kannst so sind 15 Ah in deinen Akku geflossen. Eine leere 150 Ah Batterie wäre also nach 10 Stunden voll - so die graue Theorie.
Wenn du deinen Verbrauch so halbwegs einschätzen kannst hast du mit der Methode einen guten Überblick wie lange du fahren musst.
Ob die Batterie immer wirklich voll wird ist nicht ganz so wichtig, denn sonst hättest du sie häufig am Landstrom. Für den Aufbau sollte deshalb eine zyklenfeste Batterie und keine Starterbatterie verbaut sein.

xbmcg am 03 Jul 2017 09:10:06

Eine Batterie entlädt sich selbst mit der Zeit wenn sie herumsteht. eine AGM kann 5-10% der Kapazität pro Monat
verlieren, ohne dass Verbraucher angeschlossen sind. Du hast die neue Batterie eingebaut, aber sicher nicht
geladen, oder? Je nach dem wie lange sie beim Händler / im Lager stand, war sie schon beim Einbau nicht richtig voll.

Die Batterie selbst bestimmt den Ladestrom (wenn ausreichend davon verfügbar ist) durch ihre chemischen Prozesse
(Innenwiederstand beim Laden) und der Zellspannung, die beim Laden steigt. Ein Strom fließt nur, wenn eine
Spannungsdifferenz zwischen Quelle und Senke besteht. Wenn z.B. die Batterie 11.6V hat und das Ladegerät
(oder Lichtmaschine...) 14.4V liefert, dann ist die Spannungsdifferenz 2.8V, das treibt einen höheren Strom an,
als z.B. beim Erreichen der Ladegerätspannung von 14.4V, dann ist die Differenz = 0 und es fließt gar kein Strom.

Deshalb kann man während dem Ladevorgang nach einer gewissen Zeit ein Absinken des Ladestromes beobachten.

Was heißt das nun für Deine Fahrt: Die Batterie wurde zunächst mit 10-15A geladen für 1-2 Stunden, sie war vermutlich
leer (50-60% der Kapazität, also fehlten 40-50Ah), nach der Fahrt waren vielleicht 20Ah geladen, die Batterie war vermutlich
bei 70%, nach der zweiten Fahrt war sie dann noch etwas voller. Du hast Sie ja ausprobiert, also hast Du sie wieder
entladen vor der 2. Fahrt.

Du solltest sie mit einem Ladegerät (oder dem verbauten Bordladegerät) über Landstrom volladen, lass sie einen Tag
am Strom dran, dann ist sie garantiert voll, wenn sie keinen Schaden genommen hat, dann solltest Du in etwa 50Ah
entnehmen können, bevor der Tiefentladeschutz anspringt. (Bleibatterien sollte man nie tiefer als 50% der Nennkapazität
entladen - sonst altern sie zu schnell und gehen kaputt.)

24052 am 03 Jul 2017 18:17:01

Tausend Dank für die wirklich ausführlichen Antworten!
Einfach toll, dass Leute sich soviel Zeit nehmen um jemanden zu helfen!

Vielleicht kann ich ja auch mal helfen.

siemueller am 03 Jul 2017 18:47:54

Hallo !
Du brauchst nicht das genannte sehr teure Zangen-Messgerät. Kauf dir ein ctek Ladegerät und hänge die Batterie permanent dran, wenn du Landstrom hast. Zubehör zum einfachen anschliessen erhältst du auch von ctek. Die Bord-Lader sind eher billiger und einfacher Natur (serienmässige).

Gruss

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