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230 Bremse Vorne Belagsdicke TÜV-Messwerte ausreichend?


kaxmann am 01 Nov 2017 22:36:07

Hallo liebe Foristen,

mein Jumper (Bj. 97, 2,5TD, 76kw, 240.000km) war am 04.2016 bei der letzten HU und hatte folgende Messwerte beim Bremstest: BBA 1. Achse li: 500 daN re: 550 daN; BBA 2. Achse li: 250 re: 310; FBA li: 100 re: 200. Damit hat mein Bus TÜV bekommen. In letzter Zeit ist mir jedoch aufgefallen, dass die Bremsleistung etwas nachgelassen hat. Deswegen habe ich beim letzten Reifenwechsel mal die Belagsdicke nachgemessen vorne und bin auf knapp unter 6mm gekommen. Auch die Bremsscheiben habe ich nachgemessen und, wenn ich mich Recht erinnere, hatten die noch knapp über 22mm. Ebenfalls haben die Scheiben einen leichten Grat und schauen nicht mehr all zu jung aus. Siehe folgende Fotos:






Erst zum Bremstest vom TÜV: Nach Recherche müsse die BBA Werte summiert mind. 50% vom zul. Ges.Gew. des Fahrzeugs ergeben. Korrekt? Bedeutet in diesem Falls 1610 daN summierte Bremsleistung bei 3190kg GG und gerade einmal 50,4%, also nur knapp über Mindestanforderung. Außerdem soll die FBA angeblich mind. 16% vom zul. GG haben, hätte in dem Fall allerdings blos 9,4%. Die Abweichung von li und re darf max. 50% sein bei der FBA, wäre ja aber in meinem Fall stolze 100%. Damit hätte mein Transporter ja eigtl nicht durchkommen dürfen durch den TÜV oder gelten für WoMos andere Prozentwerte?

Zweitens bzgl. Bremsleistung, Belagsdicke, Scheibendicke: Macht es Sinn Beläge und Scheiben vorne komplett zu tauschen, so wie sie aktuell Aussehen und bei den gemessenen Dicken? Würde sich dadurch die Bremsleistung vorne erhöhen? Macht es Sinn, auch mal bei der Trommelbremse reinzuschauen wie weit runter die Beläge sind und diese evtl. zu wechseln (um eben auch erhöhte Bremsleistung zu erzielen)? Gibt es eine Möglichkeit, die Bremswirkung der Feststellbremse zu erhöhen?

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gespeert am 01 Nov 2017 23:16:50

Das Tragbild ist bescheiden, zusaetzlich ziemlich Korrosion.

Also Scheiben und Belaege neu, die Fuehrung entrosten und gaengig machen.
Nimm keine Kupferpaste sondern geeignete Schmiermittel.
Falls Bowdenzuege vorhanden sind und diese auch korrodiert sind, neu!
Schau Dir die Kolben an, haben diese Rostnarben, koennte der Sattel demnaechst festgehen.
Im Zweifel frage Fachleute!

schueppe am 02 Nov 2017 06:43:41

Wenn meine Bremsanlage so aussehen würde,bleibt die Karre stehen.Alleine durch das Tragbild hättest du keinen TÜV bekommen dürfen,von den anderen Bremsrelevanten Teilen ganz abzusehen.Ich persöhnlich würde garnicht erst versuchen da noch was zu retten ( könnte ich da ich es gelernt habe ),sonder alles erneuern.

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Scimitar am 02 Nov 2017 06:52:58

Ich schliese mich meinen Vorschreibern an, wenn meine Bremsen so aussähen, käme alles neu.

kaxmann am 02 Nov 2017 11:44:41

Danke für die schnellen Antworten. War auch angedacht, einen kompletten Wechsel vorzunehmen. Blieben allerdings noch die anderen Fragen: Würde sich durch einen Wechsel von Scheibe und Belag vorne die Bremsleistung erhöhen? Macht es Sinn, auch mal bei der Trommelbremse reinzuschauen wie weit runter die Beläge sind und diese evtl. zu wechseln (um eben auch erhöhte Bremsleistung zu erzielen)? Gibt es eine Möglichkeit, die Bremswirkung der Feststellbremse zu erhöhen?
Und kann jemand etwas bzgl. den vom TÜV gemessenen Werten sagen? Hat mir da jemand die falschen Prozentangaben gegeben oder hätte mein Auto tatsächlich eigtl keinen TÜV bekommen dürfen so?

selbstschrauber am 02 Nov 2017 11:53:22

Also zu deinen Fragen bezüglich der Bremsleistung in Bezug aufs Gesamtgewicht etc. kann ich nichts beitragen. Die von Dir mitgeteilten Bremswerte sind nicht so wahnsinnig schlecht, von der einen Abweichung bei der Handbremsleistung abgesehen. Ich bezweifle, dass Du mit neuen Scheiben / Belägen wesentlich höhere Werte erzielen wirst. Bezüglich Handbremse kann man ja mal noch schauen evtl. ist da ein Bowdenzug schwergängig o.ä.
Die Bremse vorn sieht nicht schön aus, man könnte wirklich über neue Scheiben nachdenken. Alternativ mal eine unbefahrene Strecke suchen und heftig und viel bremsen, vermutlich sind die Flächen, wo die Beläge greifen danach wieder blank. Der Rost am Rand (da blättersts schon) wird aber bleiben.
Ich kenn das Thema von unserem Transit. Fährt man vorausschauend und vermeidet ständiges Bremsen, siehts nach längeren Standzeiten so aus. Bei unserem war es dann alle 4 Jahre so schlimm, dass auch heftiges Freibremsen nichts mehr retten konnte, so tief hatte sich der Rost in die Scheiben auf den Reibflächen eingefressen.
- Gebremst hat er allerdings immer trotzdem hervorragend.
Eine nachträgliche Verbesserung der Bremsleistung über das Werksmass hinaus, ist schwer umzusetzen. Das geht mit größeren Bremsscheiben, größeren Bremskraftverstärkern etc. Im Zeitalter von ABS und Bordcomputer schwer umzusetzen. Am einfachsten mit Serienteilen vom Fahrzeughersteller, z.B. Einbau der Bremse vom Maxi in den normalen DUC etc. Dann müssen aber oft auch andere Teile mitgeändert werden, Radnaben, Felgen, etc. Der Aufwand lohnt sich vermutlich nicht.

LG

Selbstschrauber

teuchmc am 02 Nov 2017 17:46:52

Moin Kaxmann! Du hast vor 18 Monaten die HU bestanden und zeigst jetzt Bilder vom Ist-Zustand. Wo ist das Problem?
Wie die Vorschreiber anmerkten," Vorne einmal alles Neu". Neue Sättel können u.U. noch dazu kommen. Aus Erfahrung heraus, macht eine eigene Überholung nicht immer Sinn. Wenn im Fachhandel neue bzw.überholte im Austausch verfügbar sind, zu nem fairen Kurs(150€+/-),würde ich darauf zurückgreifen. Warum?
Zeitersparnis, keine Rumsifferei, keine Probleme mit festen Kolben die raus müssen, etc.. Seile würde ich auch einmal Neu nehmen. Bremsen hinten unbedingt mit begutachten. Feste Radbremszylinder sind häufiger wie man denkt. Wenn die richtig mitbremst, merkt man das schon.
Sonnigen weiterhin. Uwe

JoFoe am 02 Nov 2017 19:09:16

Sorry aber mit den Bremsen würde jeder das Teil stillegen . Und das zu Recht ! Damit traust du dich doch wohl nicht mehr auf die Straße ?
Da braucht man auch gar nicht mehr über Belagdicke zu reden . Das ist alles Fritten !

kampfzwerg am 02 Nov 2017 22:13:56

Sorry, aber wenn die Bremsen in 04.16 so ausgesehen hätten, hättest Du keinen TÜV bekommen und dann wäre das Gejammere ebenfalls groß gewesen. Zur eigenen und zur Sicherheit der anderen das Fahrzeug erst nach der Reparatur wieder benutzen!

gespeert am 03 Nov 2017 09:35:43

Na ja,
wenn nur die Scheiben und Belaege so aussehen, der Rest aber gut gewartet wurde (Bremsfluessigkeit enthaelt keine Wasseranteile oder wurde gewechselt), so koennte ein Tausch von Scheiben und Belaegen reichen.
Schaut aber die gesamte Anlage so aus, besteht dringender Handlungsbedarf!

quax1968 am 03 Nov 2017 10:15:35

Was ist denn das für eine Schraube (Sechskant)?

Ansonsten würde ich auch die Bremse überholen lassen. Scheiben + Beläge + evtl. Bremsflüssigkeit mitwechseln.
Wenn diee Belagstärke innen und außen gleich sind, dürfte der Bremssattel in Ordnung sein. Dennoch würde ich Ihn aufarbeiten, so dass der Sattel gut beweglich läuft.


rolf51 am 03 Nov 2017 11:04:44

Hallo,
ich sehe es nicht so kritisch.
Wie schon erwähnt das Fahrzeug mal richtig einbremsen. Dann die Scheiben messen, wann i.Tol. kann weiter gefahren werden, sonst Beläge und Scheiben tauschen.

quax1968 am 03 Nov 2017 11:30:54

In dem Fall würde ich die Scheiben auf jeden Fall mitwechseln.
Ansonsten sind die Beläge ja auch wieder schnell von den Riefen betroffen.
Lieber einmal richtig machen und dann wieder mehrere Jahre Ruhe, finde ich.

JoFoe am 03 Nov 2017 17:33:35

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
ich sehe es nicht so kritisch.
Wie schon erwähnt das Fahrzeug mal richtig einbremsen. Dann die Scheiben messen, wann i.Tol. kann weiter gefahren werden, sonst Beläge und Scheiben tauschen.

Da ist nix mehr einzubremsen ! Die Rostkanten sind schon so tief eingefressen das neue Klötze sofort wieder Schaden nehmen .
Wenn die Sättel noch gut funkt. ok aber ansonsten ist der Rest Schrott . Kernschrott .
Damit willst du doch nicht im ernst mehrere Tonnen im Straßenverkehr bewegen oder ? :eek:

Bild 3 und 4 zeigen wie tief der Rost die Scheibe schon geschädigt hat !

kaxmann am 05 Nov 2017 15:53:27

Hey, vielen Dank für die vielen Antworten. Habe ihn nun mal wieder bewegt, um eben zu schauen, wieviel von dem Rost auf der Scheibe Flugrost ist und wieviel sich schon eingefressen hat. Also ein paar Vollbremsungen gemacht aber schon ein schwammiges Gefühl am Bremspedal gehabt. Bremsleistung war noch OK, aber 100m vor meiner Hofeinfahrt hat dann die Kontrollleuchte für Bremsflüssigkeitsverlust aufgeleuchtet. Noch auf den Hof gekommen und in den Behälter geschaut. Fast komplett leer und der Unterboden gut eingesaut mit Bremsflüssigkeit. Also drunter gelegt und gesehen, dass die Bremsleitung die nach hinten führt auf 4cm angerostet/durchgerostet war und wohl durch die Vollbremsungen und den Leitungsdruck dabei jetzt geborsten ist. Eine Bremsleitung die zum rechten Vorderrad geht hat auch schon Rost außen sichtbar drauf. Hat mich etwas verwundert, da er wie gesagt vor eineinhalb Jahren anstandlos TÜV bekam und davor in einer Werkstatt noch durchgecheckt wurde. Werde jetzt also wohl Beläge + Scheibe + die beiden an/durchgerosteten Leitungen tauschen und neue Bremsflüssigkeit muss natürlich zwangsläufig auch rein. Bzgl. Sätteln steht in meinem Werkstattbuch, dass die wohl eingelaufen/verrostet sind, wenn sich die Räder im aufgebockten Zustand nur schwer - sehr schwer drehen lassen. Das ist bei meinem Transporter der Fall. Also werd ich da auch gleich neue mitbestellen und einbauen.

teuchmc am 05 Nov 2017 21:33:55

Moin Kaxmann! Richtig Schwein gehabt,wa. Ich würde ja evtl.über den Tausch aller Leitungen nachdenken. Schläuche nicht vergessen. Bremsen hinten nicht vergessen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

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