alsace am 03 Okt 2006 20:36:32 wir reisen ja öfters mal in den Süden und da gibt es oft Giftschlangen. Die Hunde stöbern überall rum, gerade beim Freistehen ist ja keiner an der Leine wenn man alleine ist.
Habe mich beim Tierarzt erkundigt was man im akuten Fall machen kann, gerade wenn man irgendwo weit weg ist vom nächsten Ort mit Tierarzt.
Am besten schon daheim auf Rezept oder beim Tierarzt Kortisontabletten holen, oder sonst in die nächste Apotheke, die sind im Süden auf Schlangenbisse eingerichtet.
-Bei Schlangenbissen kommt es immer zu einer allergischen Reaktion auf Proteine, also Gifteiweisse der Schlange... d.h. das Immunsystem gibt eine verstärkte Antwort auf körperfremde Stoffe (Schlangengift).
Die Reaktion kann sich lokal beschränken, wie z.B bei einem Insektenstich, werden nun aber Giftstoffe im Körper weitertransportiert, via Blut oder Lymphe kann es zu multiplen Organstörungen kommen !
Das Mittel der Wahl bei schweren allergischen Reaktionen ist Kortison oder Antihistaminika ! - Originalerklärung des Tierarztes
Er empfiehlt:
1.) Prednisolon (2 - 4 mg / kg körpergewicht), sind in verschiedenen Grössen erhältlich, Tabletten zu 5, 10, 20 und 50 mg
2.) Betnesol (Betamethason 0.5mg), pro 10 kg 1 Tabl.
Die Dosierung ev. nach 30 Minuten wiederholen.
Beide Mittel sind anscheinend gleichwertig, er empfiehlt aber Prednisolon.
Es handelt sich um ein Notfall-Medikament, um gegen den anaphylaktischen Schock zu wirken, trotzdem so schnell wie möglich zum Tierarzt!
Hoffe, dass wir alle das nie brauchen werden, habe das Medikament aber in die Reiseapotheke aufgenommen.
Eileen am 03 Okt 2006 21:11:25 alsace hat geschrieben:wir reisen ja öfters mal in den Süden und da gibt es oft Giftschlangen. Die Hunde stöbern überall rum, gerade beim Freistehen ist ja keiner an der Leine wenn man alleine ist.
Der Tip mit dem Medikament ist ja sicherlich nicht schlecht ...aber wie waer's denn eigentlich mit anleinen ?
Hierzulande gibt's ja nichts giftiges, trotzdem erlauben wir es unseren Hunden nicht einfach so in unbekanntem Gebiet rumzustoebern. Denen koennte ja alles moegliche passieren bzw in den Sinn kommen ...von Muell/Gift fressen bis Kinder beissen.
Stattdessen kommen die Herrschaften an eine lange Laufleine, die am Womo befestigt wird und zum austoben und schnueffeln gehts in sichere Ecken ...Strand zB.
alsace am 03 Okt 2006 21:29:15 die Hunde bleiben ja in Sichtweite und frei laufen dürfen sie nur wenn wir alleine an einem Ort sind.
Es kann im hohen Gras, nahe des WOMO was sein und da kommen sie auch mit einer Laufleine hin.
[Admin] am 03 Okt 2006 21:54:48 meinen Schnuffelwuffel würde nie eine Schlange beissen :D
Eileen am 03 Okt 2006 21:57:03 Es kann im hohen Gras, nahe des WOMO was sein und da kommen sie auch mit einer Laufleine hin
In dem Fall wuerde ich das Womo so parken, bzw die Leine so kuerzen, dass sie eben NICHT hinkommen ...wenn ich schon vermute, dass da was sein koennte.
Ich halte nicht viel davon, Hunde in unbekanntem Gebiet frei laufen zu lassen, schon gar nicht, wenn ich nicht mitlaufe, sondern nur faul in der Sonne sitze und/oder anderweitig beschaeftigt bin. Grade dann fallen ihnen meistens die duemmsten Dummheiten ein.
Trotzdem will ich deinen Medikamententip nicht schlecht machen ...man weiss ja nie, und dann ist gewappnet sein sicherlich gut.
Und da unsere Hunde sowieso am liebsten da sind wo wir auch sind, ist anbinden nicht unbedingt die schlechteste Loesung ...so kann ich sie zumindest davon abhalten mir auch noch im Campingstuhl auf dem Schoss liegen zu wollen :D :D :D
Gast am 04 Okt 2006 07:41:08 GUten Morgen!
Also unsere Wuffis schnüffeln auch angeleint gerne am Wegesrand im Gestrüpp :wink:
Deshalb Danke für den Tip :!:
Wenn wir mal gen Süden reisen, werde ich mit Sicherheit dieses Medikament an Bord haben!
LG
die schnuess :)
Bären am 04 Okt 2006 11:04:14 Hallo Alsace,
herzlichen Dank für Deine Information, aber Du brauchst nicht in den Süden fahren, Kreuzottern gibt es auch an warmen Salzach- und Innhängen. Bayer/ Österreich.
Sehr häufig sind Ringelnattern, Asculapnattern und Blindschleichen zu treffen natürlich entdeckt sie unser Hund !
Also unser Hund ein Aussie ist bei unbekannten Gebiet an der Leine aber bei seinem Spiel- und Übungsprogramm geht es ohne Leine auf einer grossen Wiese zur Sache.
Hallo Eillen,
was hast Du für Hunde welche Müll/Gift fressen und Kinder beissen!
Da würde ich diese auch nicht von der Leine lassen, gib ihnen eine besseres Futter das hilft bestimmt
Einen schönen Tag
Wilfried
Eileen am 04 Okt 2006 11:17:46 Bären hat geschrieben:Hallo Eillen,
was hast Du für Hunde welche Müll/Gift fressen und Kinder beissen! Da würde ich diese auch nicht von der Leine lassen, gib ihnen eine besseres Futter das hilft bestimmt
Einen schönen Tag
Wilfried
Hallo Wilfried,
Unsere Hunde machen keins von beiden ...aber sie koennten, wenn ich sie liesse und die Umstaende entsprechend waeren ...deshalb lasse ich sie nicht.
Vetrauen ist gut ...Kontrolle ist besser. :D
eva b. am 04 Okt 2006 11:23:03 Hallo Karin,
danke für den Tip. Wir haben Prednisolon (ein Cortison-Präparat) immer bei länger anhaltenden Schmerzattacken unserer alternden Hunde eingesetzt. Dass es auch bei Schlangenbissen hilft habe ich noch nicht gehört :oops:
Übrigens sollen sich auch in den Dünengürteln von Dänemark Giftschlangen aufhalten.
Attila am 04 Okt 2006 13:16:49 Übrigens sollen sich auch in den Dünengürteln von Dänemark Giftschlangen aufhalten.
Ja, darauf wird allgemein hingewiesen - ich war schon sehr oft dort und liebe es durch die Dünenlandschaft zu laufen - die Hunde teilweise angeleint, manchmal freilaufend - aber zum Glück ist uns noch nie eine Kreuzotter o.ä. begegnet!
Ich denke, die nehmen doch eher Reißaus, als dass sie angreifen. Natürlich kann man sich nicht darauf verlassen, auch nicht darauf, dass die Hunde auf den Wegen bleiben - deshalb ist es gut zu wissen, was man im Ernstfall zu tun hat.
Vielen Dank für deinen Tipp!!
Gast am 04 Okt 2006 13:49:52 Natürlich können Kreuzottern immer dort vorkommen, wo wir als mobile Urlauber hinkommen. Sei es das Tessin oder der Ostsee-Raum. Begegnungen hatten wir schon auf Bornholm oder auf dem Radweg vor Hvide Sande in Westjütland, wo unser jüngster eine sonnenbadende Kreuzotter fast mit dem Rad überfahren hätte (gerade noch Füße hoch :D ).
Und da unser Labrador sowieso ein ganz fürchterlicher "Schnüffler" ist, "durchwühlt" er auch angeleint jedes Gestrüpp am Wegesrand. Da kann man auch nie wissen ...
Deshalb auch von mir ein Dankeschön für den Tipp.
Bären am 04 Okt 2006 15:19:46 Hallo Eileen,
also rück schon raus, was hast Du für Hunde. Der Irische Wolfshund ist wohl recht gross aber ganz lieb.
Oder hatten Deine Hunde vorher Mähnen ?
Wilfried
Eileen am 04 Okt 2006 15:47:28 Wir haben einen Bobtail-mix, eine Beardie-Dame und eine Terrier-mix Dame.
Lieb sind sie alle :wink:
Schau mal --> Link
Bären am 04 Okt 2006 16:06:14 Also die Beardie-Dame wäre der Schwarm von unserem Aussie, seine Gefährtin ist leider nicht mehr.
Dürfte an Rattengift innerlich verblutet sein - mir fallt der chemische Name von dem Zeug jetzt nicht ein. Also Vorsicht bei Bauernhöfen wo so etwas ausgelegt sein könnte.
Sind alle liebe Hunde und die beissen keinen auch kein Kind.
Übrigens im Frühjahr war ich geschäftlich wieder in Australien und hab einen Labraduddel gesehen, schaut lustig aus und soll als Rasse
anerkannt werden.
kann Dir kein Bild von unserem Aussie schicken bin im Internet nicht so fit.
Wilfried
Eileen am 04 Okt 2006 16:13:44 Bären hat geschrieben:... Dürfte an Rattengift innerlich verblutet sein - mir fallt der chemische Name von dem Zeug jetzt nicht ein. Also Vorsicht bei Bauernhöfen wo so etwas ausgelegt sein könnte.
Wilfried
siehste ...und eben deshalb lassen wir unsere Herrschaften nur unter kontrollierten Bedingungen (am Strand oder auf der grossen, einsehbaren Wiese) frei herumstiefeln ...oder aber zuhause, im eingezaeunten, grossen Garten.
PS ...unsere Hunde fressen oder beissen in der Regel auch keine Kinder ...aber auschliessen kann man das nie. Ein rennendes kleines Kind mit Ball oder aehnlichem Spielzeug waere eine grosse Herausforderung fuer unsere drei, und wenn das Kind dann Angst hat / sich "falsch" verhaelt oder nicht "spielen" will, dann koennte es schon passieren, dass einer der Hunde auf den Gedanken kommt, sich das Spielzeug/Ball eben selbst zu nehmen ...und schon ist es passiert und das Geschrei gross.
Bloss weil bisher noch nie etwas passiert ist, gibt es keine hundertprozentige Garantie dass es nicht doch mal passieren koennte.
Und wiederum ...genau deshalb stiefeln unsere Hunde nicht nur einfach so frei in der Gegend rum.
Bären am 05 Okt 2006 09:33:06 Hallo Eileen,
besagter Hund wurde im Garten vergiftet. bei uns sind schon mehrere Fälle von Vergiftungen in Gärten vorgekommen. Der Hund ist müde und frießt nichts, kann aber mittels "Gegengift" gerettet werden, das Ende wird durch Blut aus Nase und Rachen angezeigt. War leider bei Sally zu spät.
Wilfried
|
|