Die ganze Reise mit Bildern lest ihr hier:
--> Link
Tag 22 – hot, hot, hot in Srima
Mein ganzer Körper juckt. Ich wache auf und taste nach dem Handy. Es ist 4:00 Uhr. Ich bin von Kopf bis Fuß übersät mit Schnaken-Stichen. Ich habe die Worte von Christina von gestern Abend noch im Kopf „hier gibt es keine Schnaken“. Denkste. Aber wie ich sehe geht es ihr keinen Deut besser. Recht so. Ich krame das Fenistil heraus und betreibe Erstversorgung. Im Anschluss versiegele ich meinen Körper mit Autan-Spray. Christina will leiden und verzichtet auf das Fenistil. Selber Schuld. An Schlaf ist vor erst nicht zu denken. Wir lauschen dem somit der schnacken und versuchen unsere Körper mit den Bettdecken vor dem Eindringlingen zu schützen. Es gelingt, wir schlafen bis 8:30 Uhr durch. Wach werden wir dieses Mal von der unsagbaren Hitze. Es hat bestimmt schon 28 °C.
Wir sind gelähmt, verrichten nur die überlebensnotwendigen Grundfunktionen und schleppen uns die 30 m ins Meer. Herrlich kühl und klar hier in Srima .
Wahrscheinlich haben wir einen Hitzestich, denn wir entscheiden uns in der sengenden Mittagshitze mit dem Roller in die Stadt zu fahren. Wozu habe ich den denn sonst auch von der Motorrad-Bühne runter geholt?
Vodice soll ja angeblich Party-Hochburg hier sein. In der Vorsaison kann man das nur erahnen. Jedenfalls wird die Stadt beherrscht von Souvenirshops und Bars.
Uns ist es zu heiß. Die Helme die wir vorschriftsmäßig tragen dienen auch nicht unbedingt zur Abkühlung. Ich kann Motorradfahrer immer weniger verstehen.
Wir suchen Abkühlung unter unserem Sonnensegel. Das ist nur bedingt möglich. Es hat deutlich über 30 °C.
Selbst das Essen ist eine Qual. Unsere österreichischen Nachbarn sind sehr freundlich. Wie schon gesagt, ältere Österreich scheinen sehr nett zu sein. Lustiges allerdings, dass der Mann immer kroatische Wörter benutzt. So wird er wahrscheinlich seine Verbundenheit mit diesem Land und seine Kenntnisse über dieses Land kund tun. Es erinnert ein wenig an die Wichtigtuer, die in Deutschland beim Italiener auf Italienisch bestellen. Meistens schauen dann die albanischen Kellner hilfesuchend in die Runde. So geht es ihm mit mir auch. Ich verstehe kein Wort.
Zurück am Strand suchen wir Schutz unter den spärlichen Bäumen und gehen im 15 Minuten Takt ins Wasser. Gin Tonic sorgt für zusätzliche Linderung.
Jack Reacher beendet sein Abenteuer. Er hat es doch tatsächlich geschafft, alle Bösen zu eliminieren und sein Team beieinander zu halten. Respekt.
Das hier ist ein schöner Ort in der Vorsaison. Hier gibt es alles. Bäcker, Supermärkte, Bars, Restaurants. Trotzdem geht es für uns morgen weiter, wir wollen am Freitag wieder zu Hause sein.
Die ganze Reise mit Bildern lest ihr hier;
--> Link

