|
Seit 8.11. läuft eine online-Petition zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit des bekanntesten deutschen Abmahnvereins, der Deutschen Umwelthilfe. siehe hier: --> --> Link Darüber kann man bestimmt streiten, ob man diesen kleinen elitären Anwaltsverein gut findet oder nicht. Aber dass dieser Verein irgendwann einmal als gemeinnützig anerkannt wurde und sogar das Verbandsklagerecht bekommen hat erstaunt schon sehr. Das wurde sicher im kleinen regionalen Kreis entschieden und ich finde es gut, wenn diese Dinge einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Deshalb meine Bitte: Lest Euch die Pro und Contra-Argumente durch und trefft Eure Entscheidung: Mitmachen oder abhaken. Sepp Hab mal mitgemacht. Dieser Abmahnverein ist alles, aber nicht gemeinnützig. bis denn, Uwe Mag sein. Aber er ist "umweltnützig". Und sein Erfolg rührt daher, seit 10 Jahren nicht eingehaltene Gesetzesvorschriften in die Judikative zu verlagern. Die Richter müssen sich an die Gesetze halten. Das tun sie nunmehr! Die Politik seit 10 Jahren offensichtlich nicht mehr! Lobby? Feigheit? Vollmundige Wahlversprechen? Es sind Gesetze, die die Politik beschlossen hatte. Und von denen ich jetzt mit dem WoMo auch betroffen bin. :wink: Ausnahmeregelungen wird es sicherlich in vernünftigem Rahmen geben, teuer! Es ist in der Tat eine Crux. :( im Jahr 2005 !!! hat das Umweltbundesamt in einer Studie festgestellt, daß bei Abgastests auf dem Rollenprüfstand manipuliert wurde das heißt seit 13 Jahren ist der Bundesregierung bekannt daß "Schummelsoftware" im Einsatz ist. Und 13 Jahre ist nichts geschehen, außer daß man heftig mit der Industrie gekungelt und die Dieselbesitzer voll ins Messer hat laufen lassen ich würde deshalb eher für eine Petition plädieren die die seit 2005 verantwortlichen Verkehrsminister für die finanziellen Konsequenzen in die Haftung nimmt grüße klaus --> Link Es ist Aufgabe des Staates, dass einhalten seiner Gesetze zu überwachen. Nicht die Aufgabe einer Handvoll Rechtsanwälte, die sich damit den (guten) Lebensunterhalt finanzieren! Die Kritik an der Politik, ob ihres Versagens in dieser Frage, mag gerechtfertigt sein, die Tätigkeit der DUH, mit der Begründung das Versagen der Politiker kompensieren zu müssen, nicht. Ein Verein, der sich z.B. von Pfandverwertungsfirmen sponsern läßt, um dann ein Zwangspfand vor Gericht einzuklagen, hat einen ganz miesen Beigeschmack. Hier geht es nicht um die Umwelt, sondern allein um handfeste finanzielle Interessen, drängt es sich mir auf. Diese Umwelthilfe brauchen wir genau so sehr, wie die Abmahnungsanwälte, welche Privathaushalte verklagen, obwohl der Geschädigte gar keine Anzeige erstattet hat. Eine handlungsfähige Politik hingegen, wäre mir schon Recht. Aber das ist nur eine Meinung. Alle sprechen von bösen Fahrverboten, falschen Messverfahren und -standorten, den Schummlern und betrogenen PKW Besitzern. Jede Interessensgruppe wirft der Andersdenkenden unlautere Motive vor. Ob die Initiatoren der Petition nur lautere Motive haben ist ebenso unklar wie die deren Einschätzung der DUH. Wer schützt unterdessen die Anwohner, die dem Dreck ausgesetzt sind - wo auch immer der herkommt? Alle noch so euphorisch vorgetragenen Erklärungen ändern nichts an den Fakten! Nabend, die Gemeinnützigkeit da in Frage zu stellen, ist meiner Meinung nach richtig. Anstatt sich wirklich um ordentliche Meßverfahren und auch Grenzwerte zu kümmern, wird losgeschlagen, und das mit finanzieller Unterstützung von ebenfalls nicht gemeinnützigen Gruppen/Firmen. Vergleicht man die Grenzwerte, die in Büroräumen gelten, dann ist der Straßenbetrieb ja ein Reinraumbereich dagegen. Was macht man eigentlich mit den Holzfeuerungen? Geht man die dann an, wenn man nach den Fahrverboten feststellt, daß die Grenzwerte nicht oder kaum sinken? Gruß Jürgen Und? Das einzige, was statistisch erfasst ist zu diesem Thema, sind die Toten durch Abgse. Nicht ganz: Statistisch erfasst wurden auch nicht die Lobbyafinen Politiker, die die eigenen Gesetze zwar kreierten, sie danach aber konstant negiert haben. Finanzielle Saturiertheit und Populismus sind hierzu die Schlagworte. Heutzutage geht man nach links oder rechts, weil selbst die letzten Gutgläubigen erkannt haben,mit solchen Lobbyismusberufsfähnchen Schwenkern wird das wohl nix. So ähnlich wie bei den von Mutti versprochenen Klimazielen. Letztendlich ist es doch völlig egal, wer hier anklagt. Das sind nur Nebenkriegsschauplätze. Und wenns der Beelzebub persönlich wäre. Es geht um die Sache, um Gesetze, die lange nicht eingehalten wurden. Demokratisch beschlossen, aber anschliessend lange geradezu kriminell NICHT umgesetzt. Niemand sonst hat es doch bisher getan! Den Mut dazu gefunden. Zigtausende Menschen sind inzwischen deshalb gestorben. Solange NIEMAND Anderes diesen hier verschrieenen Umwelthilfeverein ersetzt, sehe ich keine Alternative dazu. Mittlerweile findet diesbezüglich allerdings ein Umdenken ein. Schaut mal auf die "Grünen". Und selbst sollte man auch etwas tun.... Falsch. Statistisch erfasst ist eine erhöhte Letalität an den Orten, an denen die Abgaswerte erhöht sind. Alle anderen Faktoren werden ausgeblendet, was wissenschaftlich höchst unseriös ist. Vielleicht liegt das ja (z. B.) auch daran, dass der Geräuschpegel an den fraglichen Orten höher ist als woanders? Stress bedingt auch erhöhte Sterblichkeitsraten. Darüber hinaus liegen sämtliche ‚gefundenen‘ Effekte in einem Bereich, der in jeder seriösen medizinischen Studie (z. B. Medikamententests) als Grundrauschen gilt. Das ist alles an den Haaren herbeigezogene Panikmache, um der Automobillobby weiter Vortrieb zu geben. Unterstützt von ebensolchen Vereinen wie dieser halbseidenen DUH. Und wie man an einigen Beiträgen hier im Forum sieht, ist sowas durchaus erfolgreich. Nennt sich ‚Propaganda‘, die Methode. Heute sagt man vielleicht eher ‚alternative Fakten‘. Bisher konnte übrigens auch niemand zeigen, dass die Methode der Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge die Werte an den Messstationen in irgendeiner Weise beeinflusst. Bei solchen Massnahmen wäre eine Wirksamkeitskontrolle schon wünschenswert, politisch gesehen anscheinend nicht. bis denn, Uwe Ich verstehe nicht warum es dafür eine Petition braucht. Bei anderen Vereinen wird die Gemeinnützigkeit doch auch von den Finanzbehörden geprüft.
:lach: Der war gut Felix. Wenn man Fahrzeuge Kilometerweit Umwege fahren läßt um uns Ziel zu kommen tut das unserer Umwelt bestimmt so richtig gut. :top:
Gute Idee! Würde ich auch unterschreiben. :ja:
Welche?? :roll:
Wo gibt es dazu belastbare Fakten?
Ganz einfach verbieten --> Link Ich habe diese Petition auch unterschrieben, weil ich an dem Verein nichts Gemeinnütziges erkennen kann. Dass wir etwas für die Sauberkeit unserer Luft und der Umwelt tun müssen, steht außer Frage. Aber ich halte Dieselfahrverbote für fast neue Fahrzeuge für kein geeignetes Mittel, solange es keine echten Alternativen gibt. Das ist ökologischer Unsinn, zumal bei der Produktion von neuen Fahrzeugen die Umwelt noch mehr belastet wird. Das betrifft auch die Elektromobilität, bei der dann der Strom aus Braunkohle gewonnen wird :eek: Die dadurch stillgelegten Fahrzeuge rollen dann außerhalb der EU fleißig weiter, das sie ja noch einwandfrei sind. Damit ist das Problem nicht beseitigt, nur regional verlagert. Die im Augenblick angestrebte Richtung dient ausschließlich der Fahrzeugindustrie :!: Wenn man sich darauf verständigen würde, dass Neufahrzeuge nachweisbar höhere Abgasnormen erfüllen müssen, ältere Fahrzeuge aber Bestandsschutz haben, wäre das aus meiner Sicht in Ordnung. Aber nach meiner Sicht fragt ja keiner ;D Kann das sein, dass ihr Ursache und Wirkung verwechselt? Die DUH klagt nicht auf Fahrverbote sondern auf Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte. Die Fahrverbote sind nur eine Folge davon, dass die Politik seit Jahren die Grenzwerte konsequent ignoriert und der Autoindustrie den Verstoß gegen die Regeln durchgehen lässt. Die Fahrverbote werden von den Gerichten angeordnet, weil inzwischen alle Übergangsfristen ausgereizt sind. Verbockt hat das die Politik, nicht die DUH. Die setzt nur die Einhaltung der Regeln juristisch durch. Man kann niemandem vorwerfen, dass er klagt um Recht zu bekommen, wo er Recht hat. Ulli Bei den ganzen Diskussionen um Fahrverbote wegen Überschreitung des NOx Grenzwertes macht mich immer eins stutzig, warum wird der Grenzwert in so vielen deutschen Städten überschritten und warum ist das im europäischen Ausland kaum der Fall! Dazu hat die Stadt Aachen jetzt die Antwort gefunden. Dort hat man nachgewiesen dass das was viele schon lange behaupten richtig ist! --> Link Die EU schreibt nämlich nicht vor wo die Messtationen zu positionieren sind! Daher werden nur in Deutschland, wo man die Messtationen direkt in Auspuffnähe an den Hauptverkehrsstraßen positioniert so massive Grenzwertüberschreitungen registriert! Wenn man dann sich dann noch die Betrachtungen von H. Prof. Köhler zu der Höhe des Grenzwertes vor Augen führt, erkennt man leicht welcher Ballon hier aufgeblasen wurde! --> Link ´n Abend, in Brüssel wird´s erdacht, in Berlin wird´s gemacht und in Rom wird gelacht. Der Spruch ist gut ... leider auch wahr. Zurück zum Thema: Die Petition unterschreiben, sofern man dahinter steht. Sepp Zitat Forumsleitung: "Forumsregeln Hier könnt ihr Spendensammlungen oder Petitionen veröffentlichen und um Unterstützung dafür bitten. Bitte beachtet jedoch, dass immer ein gemeinnütziger Hintergrund Voraussetzung dafür ist. Politische, religiöse oder rein private Aufrufe sind nicht gestattet." Ich wollte gerade "loslegen"..... :ja: Aber das o.g. Zitat überzeugt. Auch HIER müssen Regeln eingehalten werden. Dickes LOB! Jetzt Stern-TV Die Diesel-Lüge Haben die nach der Sendung vielleicht auch in der Mediathek. --> Link › nachricht › 16720396-umwelthilfe-duh-ruft-buerger-anzeige-falschparkern Umwelthilfe (DUH) ruft Bürger zur Anzeige von Falschparkern auf Wer in Deutschland zur Anzeige von Falschparkern aufruft, fördert das Denunziantentum.
Was hat das mit der schon längst erledigten Petition zu tun? |
Anzeige
|