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GPS mit Radar-POI Warner ab 8.1.07 in CH verboten!


steelblue am 22 Jan 2007 11:42:10

Guten Morgen

Wichtig für alle Besitzer von GPS mit Radar-POI-Warner. Die CH-Behörden haben wieder mal eine Schikane mit neuer Geldquelle entdeckt:

--> Link

Die FAQ's dazu:

--> Link

Peter

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Dirк am 22 Jan 2007 11:54:16

Danke für die Info, ich werde dies gesondert in den News veröffentlichen.

RaiWo am 23 Jan 2007 10:31:16

Hai!
Ist doch wieder typisch:
Ein Verbot durchsetzen ist Schikane.
Dieses Verbot gilt auch in Deutschland, nur sind unsere Behörden zur Durchsetzung zu lasch. Siehe Handygebrauch während der Fahrt.
CU
Wolf

Anzeige vom Forum


MichaelW am 23 Jan 2007 21:39:39

dann sollte man gleich noch das RAUCHEN, NAVIBEDIENEN etc verbieten.....und schon mal dran gedacht, diese ganzen I-Drive, Comand-Controller und MMI gesteuerten Autos sollte man eh gleich mitverbieten, dann ist auch wieder weniger los und díe Polizei kann die laschen Kontrollen verstärken :D :D

frebeka am 23 Jan 2007 22:54:59

Hallo,

was ich noch nicht verstanden habe :?: : Sind alle Geräte mit Radar POI´s betroffen, oder nur die Geräte, die auch schweizer POI´s zur Verfügung stellen. Gegen Radar POI´s aus Italien oder Deutschland wird man doch in der Schweiz nix haben! Ich denk da an mein ccg Programm, da kann ich ja einzelne Länder auf das Notebook spielen.

hasch am 24 Jan 2007 14:53:41

Hallo frebeka,

es sind alle Navi mit Radar POI verboten.
siehe --> Link

frebeka am 24 Jan 2007 16:56:02

Hallo,
ich habe mal eine Mail an Astra geschrieben, mal sehn was die schreiben. 8)

frebeka am 27 Jan 2007 11:23:02

Hallo,

hier kommt die erhaltene Antwort:


Sehr geehrter Herr xy

Ein mit einem GPS verbundener Laptop darf keine Warn-POIs über Messstellen (weder in- noch ausländische) mobiler oder fest installierter Geschwindigkeitsmessgeräte oder Lichtsignalanlagen mit Kameras (Rotlichtüberwachung) enthalten. Alle anderen POIs sind selbstverständlich legal.

Freundliche
xxxx

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Bundesamt für Strassen ASTRA
Abteilung Strassenverkehr
Zulassung, Haftpflicht, Strafen

Postadresse: 3003 Bern, Standortadresse: Mühlestrasse 2, 3063 Ittigen
Tel +41 31 323 42 xx
Fax +41 31 323 43 xx
[bitte keine Mailadressen posten]
--> Link


Ist doch unglaublich, was sich die Schweizer alles einfallen lassen :(

Gast am 27 Jan 2007 13:33:04

Das zieht ja ziemlich Kreise in all den Forums, nachfolgendes habe ich andernorts gepostet:

Ich lach mich Tod,

Leute, die Mitarbeiter vom Astra haben ja immer wieder solche blöden Ideen. Aber diesmla ist ein ganz ernster Hintergrund zu vermuten. Die Schweiz hat mit einem enormen finanziellen Aufwand die Radarkasten aufgerüstet. Und seit zwei Jahren sind die Busseneinnahmen trotz massivster Erhöhung (oder gerade deswegen) eingebrochen. Jetzt meinen die Froschköppe da oben, dass dies an den POI Warnern liegt. Ich werf mich weg. Es eist einfach so, dass die meisten und damit meine ich eben die meisten Fahrer in der CH die Geschwindigkeiten viel genauer einhalten. Besipiel bei uns: früher hatten wir pro Jahr so durchschnittlich 10 Geschwindigkeitsbussen so mit einem Gesamtvolumen von 1200 CHF. Seit 2.5 Jahren haben wir ein Bussenaufkommen von 0.- CHF.

Es wird nicht mit POI's gefahren, sondern mit Tempomat. Wenn die Tafel kommt, Tempomat rein, durchzokkeln und allem was blitzen könnte nett zuwinken.

Da müssen doch ein paar weichgeklopfte Beamte des Bundes Bern irgenetwas verzweifeltes anstellen.

Wenn die Busseneinnahmen sich weiter so reduzieren, wird das wohl noch viel mehr schlaue Köpfe beschäftigen. Das ist es, was mir beim langsam fahren immer so richtig Freude macht.

Übrigens ein richtig deutliches Anzeichen für die neuerliche Geldgier der Schweizer ist die Gesetzesanpassung, nach der jetzt die Gefängnisstrafen zu Geldstrafen gewandelt wurde notabene zu Tagessätzen (erquicklichen) und diese auf Bewährung ausgesprochen werden können. Die bisherige Praxis der Gerichte zeigt, dass meist nur ein Teil der Geldstrafe auf Bewährung ausgesprochen wird.

Also Leute, wenn wir weiter so anständig fahren, dann geht denen bald die Kohle aus und die Sesselfurzer in Bern werden wohl ihren a*sch zum Arbeitsamt bewegen müssen. Hoffentlich schicken wir den Leuenberger bald hintennach.

NaviGer am 27 Jan 2007 13:53:34

Zur Antwort an Frebeka:
Ein mit einem GPS verbundener Laptop darf keine Warn-POIs über Messstellen (weder in- noch ausländische) ...

Die sollten das Bankgesetzt auch erweitern:
Auf Schweizer Bankkonten dürfen keine illegalen Gelder gelagert werden (weder in- noch ausländische)

Gast am 27 Jan 2007 14:27:33

Hab mal ein bisschen in den Kantonen und Gemeinden der CH rumgegoogelt, hier ein typischer Auszug aus einem Jahresbericht:

1110 Polizei -9'131.00 -44'012.00
Viele Einzelpositionen blieben unter den Voranschlagszahlen.
Mindererträge gab es bei den Ordnungsbussen sowie
bei den Geschwindigkeitsbussen, welche zu hoch
budgetiert wurden. Offensichtlich werden die
Geschwindigkeitsvorschriften vermehrt eingehalten.

Ich werf mich noch mehr weg. En armen laufen die Geschwindigkeitsbussen davon.

Palmstroem am 27 Jan 2007 15:34:03

ich hab mir diese Woche ganz legal in der Schweiz ein Garmin Nüvi 660 gekauft. Von Verkaufsstopp, wie das teilweise verbreitet wird, kann also keine Rede sein.

Beim Durchsuchen des Nüvis via PC habe ich im Ordner "Garmin" einen Unterordner mit Radarwarn-Pois gefunden für Frankreich, England, Belgien und Niederlande. Diese Dateien hab ich einfach gelöscht und inzwischen an ihrer Stelle massenhaft Stellplatz-Pois geladen.

So können die bösen helvetischen Beamten mir mein Navi nicht beschlagnahmen und ich finde überall einen Stellplatz.

Und, braucht man also Womofahrer wirklich diese Blitzer-Pois? Wir wollen doch in der Regel eher reisen als rasen. Jedenfalls hab ich in den letzten 10 Jahren nur eine einzige Busse wg. Geschwindigkeitsübertretung gehabt und das kann ich locker verschmerzen.

Also, nur die Ruhe kann es bringen!

aus der Schweiz
Jürg

frebeka am 27 Jan 2007 16:51:44

Hallo,

ich sehe das Problem woanders.

Mein Laptop ist wärend der Fahrt im Womo richtig sichtbar. So, jetzt fahre ich nach Italien und werde an der schweizer Grenze nach POI´s angesprochen, da man ja den Laptop sieht.
Selbst wenn ich sachlich und ruhig erkläre, keine (in der Schweiz) verbotenen POI´s zu haben, stelle ich mir den Zeitaufwand zur tatsächlichen Kontrolle heftig vor.
Find ich da immer einen versierten Grenzer, der innerhalb von Minutenmein Laptop durchsucht und auch alles lässt wie es war?

Oder kommen die Zeiten, dass ich vor der schweizer Grenze mein Laptop abbauen werde, um sorgenfrei ins Land einreisen zu können!

steelblue am 27 Jan 2007 19:26:52

Tschau frebeka

Genau, deshalb traue ich mich ja bald nicht mehr auf die Strasse!!!!!!!!

In der Praxis: Wie soll man dem Navi von aussen ansehen, ob es verbotene POIs enthält, oder nicht? Im Zweifelfalle wird beschlagnahmt und Du kannst Dich dann nachher ja beschweren.

Eine Sauerei ist das!

Wohnmobilisten, steht auf, wehrt Euch!!

Peter

walter111 am 27 Jan 2007 19:43:56

steelblue schrieb:
"Wohnmobilisten, steht auf, wehrt Euch!!"

Wieso sollen sich die Wohnmobilisten wehren?
Ich denke, alle Verkehrsteilnehmer mit den Geräten und entsprechender Software.
Das ist dich kein Wohnmobil-spezifisches Problem; ich denke, dass es viele andere Autofahrer in viel größerem Ausmaß trifft, denn die rasen auch entsprechend mehr!

, Walter

steelblue am 27 Jan 2007 21:32:03

Hallo Palmstroem, Hallo Walter

1. Hab ich nicht gewusst. Muss das Ding auch noch durchsuchen und die POIs löschen.

2. Wenn Du in eine Kontrolle kommst, und die denken dass Dein Navi Radar POIs drauf hat, wird beschlagnahmt. Untersucht wird das Gerät, wenn überhaupt, erst danach auf der Wache oder im Labor. Bis dahin bist Du ohne Navi. Dies ist nun mal der Mecano hier.

3. Die Beweislast ist bei Dir. Auch wenn Du sauber bist, bleibt ein Restrisiko.

Zu Walter:

Hast ja Recht. Wir wollen ja nicht rasen, sondern eher rasten. Aber um Geld zu kassieren, tun die hier eben alles, auch wenns Dich schmerzt.

Schönen Abend
Peter

frebeka am 28 Jan 2007 11:54:03

Hallo,

ich habe wieder eine Mail geschrieben. :oops:

frebeka am 07 Feb 2007 12:06:46

Hallo,
und heute Antwort bekommen. Auch in der Schweiz wird nicht alles so heiss gegessen als gekocht.


So sah meine Frage aus:

Code: --> Link
 Hallo Herr xyz,
 
herzlichen Dank für die Beantwortung, da bleibt doch für mich ein fader Nachgeschmack übrig.
Jetzt lösche ich alle meine verbotenen POI´s und reise mit dem Laptop im Wohnmobil, der ja als Kartenersatz dient, in die Schweiz ein. Dem freundlichen Zöllner/Polizist, der mich nach verbotenen POI´s fragt, gebe ich eine sachliche, korrekte Antwort.
 
Was passiert, wenn mir nicht geglaubt wird?
Wird mein Laptop vor Ort durchsucht?
Wird mein Laptop beschlagnahmt und ich muss ohne Kartenmaterial, ohne Arbeitsgerät meine Fahrt fortsetzen?
Wie und wann komme ich wieder zu meinem Laptop?
 
freundliche  in die Schweiz
 
frebeka


und dies ist die Antwort

Code: --> Link
Sehr geehrter Herr frebeka
 
Wir müssen uns dahingehend präzisieren, als dass in der Schweiz nur Warn-POIs schweizerischer Messstellen verboten sind, das heisst ausländische Warn-POIs sind davon nicht betroffen. Unter welchen Umständen ein Kontrollorgan ein Fahrzeug durchsuchen darf, richtet sich nach den kantonalen Strafprozessordnungen. Hat ein Kontrollorgan einen begründeten Verdacht, wird es evtl. bereits gestützt auf eine Bestimmung der Strafprozessordnung, und andernfalls nach Rücksprache mit dem zuständigen Gericht, ein Gerät kontrollieren oder vorläufig zur weiteren Abklärung einziehen dürfen. Wer in seinem Geräte keine schweizerischen Warn-POIs gespeichert hat, wird dies einem Kontrollorgan wohl glaubhaft darlegen können; in gegenseitiger Kooperation lässt sich die Situatiion sicher rasch klären.
 
FG
xyz

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Bundesamt für Strassen ASTRA
Abteilung Strassenverkehr
Zulassung, Haftpflicht, Strafen

Postadresse: 3003 Bern, Standortadresse: Mühlestrasse 2, 3063 Ittigen
Tel +41 31 323 42 ..
Fax +41 31 323 43 ..
[bitte keine Mailadressen posten]

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