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USB Lademöglichkeiten Stand 2020


cbra am 27 Apr 2020 09:01:58

ich will in meinem auto die lademöglichkeiten via USB verbessern, auf neuesten stand bringen.

hab hier zwar einiges gelesen, aber vieles ist mMn alt, tlw unübersichtlich oder trifft mein thema nicht, daher ein neuer thread.

es geht mir darum beim tisch ca 4 ladebuchsen zu installieren die tablets und telefone so schnell wie möglich laden - versorgt vom 12V netz im auto

leider bin ich elektronisch nicht kompetent, daher fragh ich mal hier bzw stelle meine gedanken / wünsche zur diskussion

ich habe hier eine gute übersicht und erklärung zu den USB Typen und Strömen gefunden [url]link[/url]

Übersicht: Stromversorgung mit USB
Spezifikation Spannung Strom Leistung
USB 1.0/1.1 5 Volt 0,1 A 0,5 W
USB 2.0 5 Volt 0,5 A 2,5 W
USB 3.0/3.1/3.2 5 Volt 0,9 A 4,5 W
USB-BC 1.2 5 Volt 1,5 A 7,5 W
USB-Typ-C 5 Volt 3 A 15 W
USB-PD 5 bis 20 Volt 5 A 100 W

wenn ich ladebuchsen suche finde ich welche mit 1A oder 2,1 A - das passt ja irgendwie nicht zusammen, USB C könnte doch 3A

mein idealsystem wäre eine steckerleiste mit 2x USB 2 mit 2,1A und 2 x USB C oder wenigstens 4x 2,1 A, eingang 12V

ich habe bei Conrad, RS Components etc nichts ähnliches gefunden. gibt es evtl. eine kleine powerbank die das macht (und sogar etwas strom puffert) oder hab ich einen denkfehler und das geht garnicht?

teilweise findet man ja ladebuchsen die 1A & 2,1A bieten - allerdings finde ich da nicht raus ob die 2,1A immer zur Verfügung stehen, oder nur wenn der 1A anschluss nicht verwendet wird - gibts da unterschiede?

es gibt aus dem PC Bereich ja einfache USB Verteiler - was passiert da mit den Strom? - ich könnte ja einen "kräftigen" stzecker nehmen und einen 2fach oder 4fach verteile anstecken so in der art --> Linkaber ich fürchte da wird nicht viel strom durchgehen, die bediengsanleitung spricht nur über datenrate, nicht strom

danke schon mal vorab

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Energiemacher am 27 Apr 2020 09:42:57

cbra hat geschrieben:es gibt aus dem PC Bereich ja einfache USB Verteiler - was passiert da mit den Strom? - ich könnte ja einen "kräftigen" stzecker nehmen und einen 2fach oder 4fach verteile anstecken so in der art --> Linkaber ich fürchte da wird nicht viel strom durchgehen, die bediengsanleitung spricht nur über datenrate, nicht strom


Was spricht denn gegen sowas? Amazon Link

Das mit dem USB Verteiler kannst du verwerfen! Wie es der Name schon sagt verteilen die nur. Und die können nur verteilen was da ist. Also wenn nur 1A Ladestrom zur Verfügung steht können die nur X-Ascnhlüsse:1A verteilen.

Den Ladestrom begrenzt sowieso dein Gerät. Wenn du ein Smartphone hast das keine integrierte Schnellladefunktion hat, nimmt es eben auch nur weniger über den USB Anschluss und das Laden dauert eben dann.
Mehr Strom liefern führt also nicht bei jedem Gerät zu kürzeren Ladezeiten.
Desweiteren solltest du auf hochwertige Ladekabel achten. Dort gibt es dann doch enorme Unterschiede.

Prinzipiell wurde meines Wissens auch in den verschiedensten Beiträgen alles zusammen gefasst und angesprochen.
Es gibt da eigentlich keine neuen Erkenntnisse. ;-)

Grüße

rkopka am 27 Apr 2020 09:46:34

cbra hat geschrieben:wenn ich ladebuchsen suche finde ich welche mit 1A oder 2,1 A - das passt ja irgendwie nicht zusammen, USB C könnte doch 3A

Die Maximalwerte müssen nicht von jedem Gerät erfüllt werden. Meistens braucht es dafür entsprechende Kommunikation. Die USB 2.0 Buchsen dürften nur sehr wenig Strom liefern. Trotzdem findet man genug Teile, die mehr bringen und auch Geräte, die das nutzen. Allerdings fällt das alles aus der Spezifikation raus.

teilweise findet man ja ladebuchsen die 1A & 2,1A bieten - allerdings finde ich da nicht raus ob die 2,1A immer zur Verfügung stehen, oder nur wenn der 1A anschluss nicht verwendet wird - gibts da unterschiede?

Meistens steht es irgendwo dabei. Teils einzelne Ströme, teils 2,1A gesamt, aber maximal 2,1A am Einzelnen.

es gibt aus dem PC Bereich ja einfache USB Verteiler - was passiert da mit den Strom? - ich könnte ja einen "kräftigen" stzecker nehmen und einen 2fach oder 4fach verteile anstecken so in der art --> Linkaber ich fürchte da wird nicht viel strom durchgehen, die bediengsanleitung spricht nur über datenrate, nicht strom

Etwas steht schon:
"Laut USB3.0-Standard liefert ein USB3.0-Port einen Strom von 900 mA (z.B. der USB3.0-Port Ihres Computers).Viele USB3.0-Geräte benötigen jedoch nur einen viel geringeren Strom, z.B. USB-Sticks. Andere USB3.0-Geräte besitzen ein eigenes Netzteil zur Stromversorgung (z.B. große USB3.0-Festplatten).Bei dem hier gelieferten USB3.0-Hub ist jedoch kein Netzteil im Lieferumfang, so dass für die vier USB-Ports nur ein Gesamtstrom von etwa 800 mA übrig bleibt (der USB3.0-Hub benötigt selbst ca. 100 mA). "
Allerdings nichts darüber, was mit Netzteil geht. Außerdem liefern USB3.0 Buchsen teils auch mehr.

RK

Anzeige vom Forum


Energiemacher am 27 Apr 2020 09:49:09

Nachtrag: Wenn du über einen Wechselrichter verfügst könntest du ja auch darüber nachdenken die Ladebuchsen über 230V zu versorgen mit einem Adapter Amazon Link
Damit eröffnet sich auch eine viel breitere Auswahl an Ladeströmen und Leistungen.
Aber ob man das braucht!?

Alternativ gibt es ja auch die Möglichkeit mit einem Y-Kabel und 2x2,1A USB z.B. ein stromhungriges Tablett mit max 4,2A zu versorgen.


Grüße

rkopka am 27 Apr 2020 09:56:38

Energiemacher hat geschrieben:Alternativ gibt es ja auch die Möglichkeit mit einem Y-Kabel und 2x2,1A USB z.B. ein stromhungriges Tablett mit max 4,2A zu versorgen.

Das Problem beim Tablet ist fast nie der Strom der externen Buchse sondern das Kabel am Tablet und was es sich darüber holt. Da kannst du noch soviel A anbieten, wenn das Tablet mit diesem Kabel nicht mehr als 1,2A zieht. Und am Tablet hast du nunmal nur eine kleine Buchse.

RK

Gast am 27 Apr 2020 10:05:07

Da ich mich zur Zeit auch gerade damit beschäftigt habe, hab mir die USB LadesteckdoseLink zum eBay Artikel gekauft. Damit sollte das Schnellladen funktionieren.

Energiemacher am 27 Apr 2020 10:09:51

rkopka hat geschrieben:Das Problem beim Tablet ist fast nie der Strom der externen Buchse sondern das Kabel am Tablet und was es sich darüber holt. Da kannst du noch soviel A anbieten, wenn das Tablet mit diesem Kabel nicht mehr als 1,2A zieht. Und am Tablet hast du nunmal nur eine kleine Buchse.

RK


Klar der Flaschenhals ist dann das Ladekabel und die Connectoren.
Hier gibt es ja auch eine vielzahl von Anbietern. Hier bleibt aber dann auch oft nur zu testen nach Versuch und Irrtum.


Was noch ganz hilfreich sein kann: --> Link
Ich hatte diese App schonmal hier irgendwo verlinkt.
Damit kann man schon ganz gut das Ladeverhalten prüfen und ggf. optimieren.

Alternativ geht auch natürlich sowas --> Link
oder Link zum eBay Artikel

Damit findet man auch heraus was überhaupt das Gerät nimmt oder unter geänderten Bedingungen nehmen kann.


Grüße

thomas56 am 27 Apr 2020 10:11:39

Micha111 hat geschrieben:Da ich mich zur Zeit auch gerade damit beschäftigt habe, hab mir die USB LadesteckdoseLink zum eBay Artikel gekauft. Damit sollte das Schnellladen funktionieren.


da bin ich skeptisch und denke der Verkäfer hat sich mit der Wattangabe (36W) vertan und es sind nur 15W, also 1,5A/Ausgang?
Vielleicht täusche ich mich aber auch?

kdupke am 27 Apr 2020 10:38:50

Alles was moderner ist, nutzt bei USB ein ausgeklügeltes Protokoll, Lader und Gerät müssen zueinander passen.

Der Verlinkte bietet Quick Charge 3.0 - das kann mit 18W laden (und nein, das sind dann ggf. keine 5V mehr). Ein Samsung Smartphone unterstützt aber nur Quick Charge 2. Und für ein Iphone braucht es USB-PD. Etc.

Was AFAIK immer geht ist 2.1A - wenn denn die Datenleitung kurzgeschlossen sind, und das Netzteil das liefert.

--> Link

Meine Lösung ist es meinen Laptop als Ladegerät und Powerbank zu nutzen. Den Laptop kann ich über 12V aufladen. Dazu ein oder auch zwi Multikabel mit USB-C, USB-Mini, USB-Mikro und dann kann ich schon vom Handy, über Kamera bis hin zur Taschenlampe alles laden (und der hat einen speziellen Power-USB-Port).

Ach so, welche Leistung nimmt sich das Ladegerät, wenn es nicht in Benutzung ist? Bei ebay gibt es auch welche mit Schalter Link zum eBay Artikel



gruss kai

cbra am 27 Apr 2020 10:56:26

Energiemacher hat geschrieben:...
Was spricht denn gegen sowas? Amazon Link


wenig - ausser dass es von amazon kommt und die beschreibung für mich erstaunlich ist ;) aber 2xechte 2,1A wäre nicht soooo schlecht, das ganze dann in ein kastl bauen. ich hab bislang nur doppelbuchsen mit 1A & 2,1 A gefunden - und wie gesagt - ob die dann wirklich 2x2,1A bringen konnte ich nicht rausfinden.

Energiemacher hat geschrieben:Das mit dem USB Verteiler kannst du verwerfen! Wie es der Name schon sagt verteilen die nur. Und die können nur verteilen was da ist. Also wenn nur 1A Ladestrom zur Verfügung steht können die nur X-Ascnhlüsse:1A verteilen.
...


blöde frage - das sind dann 4x250mA (jedenfalls in Summe 1A) ... oder?

Energiemacher hat geschrieben:Nachtrag: Wenn du über einen Wechselrichter verfügst könntest ...


kein wechselrichter


also sowas z.b. --> Link

aber das ist halt der alte stecker und "nur 2,1A

mit USB-C oder mehr als 2,1A hab ich noch nichts gefunden

Marsu123 am 27 Apr 2020 11:41:38

Moin ,

wie wäre sowas : --> Link

Auszug aus dem Text :
[Upgraded Quick Charge 3.0 USB Ladegerät] Diese aktualisierte Version usb auto ladegerät bietet 4 USB-Steckdosen, darunter eine Schnellladung 3.0-Anschluss und drei 3.6A-Stromanschlüsse...

Grüße Ralf.

Energiemacher am 27 Apr 2020 11:48:55

cbra hat geschrieben:wenig - ausser dass es von amazon kommt und die beschreibung für mich erstaunlich ist ;) aber 2xechte 2,1A wäre nicht soooo schlecht, das ganze dann in ein kastl bauen. ich hab bislang nur doppelbuchsen mit 1A & 2,1 A gefunden - und wie gesagt - ob die dann wirklich 2x2,1A bringen konnte ich nicht rausfinden.


...


Auf die technischen Daten sollte man sich mal einfach verlassen.
Testen und überprüfen kannst du es ja und im Zweifel wegen falschen Angaben zurück senden.
Aber sowas findet man auch bei anderen Händlern und auch von anderen Herstellern.

Meine Links dienen alle nur als Beispiele, nicht als direkte Kaufempfehlung......


cbra hat geschrieben:blöde frage - das sind dann 4x250mA (jedenfalls in Summe 1A) ... oder?

.

Ja genau. Nur weil es 4 Buchsen gibt kommen da nicht plötzlich mehr A heraus als eingespeist werden.

Energiemacher am 27 Apr 2020 11:50:01

cbra hat geschrieben:
also sowas z.b. --> Link


genau diese habe ich auch verbaut.

Hatte eben den Link nicht gefunden.

Hier gibt es auch entsprechende Gehäuse --> --> Link
Auch nur als Beispiel sehen. Hatte mir welche für einen deutlich kleineren Preis bei Aliexpress bestellt. Bitte selbst danach googeln.

Energiemacher am 27 Apr 2020 11:52:49

Sorry doppelt!

cbra am 27 Apr 2020 11:59:30

Marsu123 hat geschrieben:Moin ,

wie wäre sowas : --> Link

Auszug aus dem Text :
[Upgraded Quick Charge 3.0 USB Ladegerät] Diese aktualisierte Version usb auto ladegerät bietet 4 USB-Steckdosen, darunter eine Schnellladung 3.0-Anschluss und drei 3.6A-Stromanschlüsse...

Grüße Ralf.


zigarettenanzünder brauch ich da keine, das braucht platz ....

und ohne LED wäre mir auch lieber

Marsu123 am 27 Apr 2020 12:04:11

Klemm die Zigarettenanzünder und die LED ab.
Ein eigenes Gehäuse wolltest du doch eh bauen.

Du brauchst eigentlich nur diese Ecke :

cbra am 27 Apr 2020 12:16:57

Marsu123 hat geschrieben:Klemm die Zigarettenanzünder und die LED ab.
Ein eigenes Gehäuse wolltest du doch eh bauen.

Du brauchst eigentlich nur diese Ecke :


ich bastel ja gerne, aber da isses einfacher zwei der o.g. buchsen zu nehmen und in ein kasterl oder die tischplatte zu schrauben ;)

aber bislang sind alle vorschläge auf dem "alten USB stecker " aufgebaut der ausserhalt der spec betrieben wird - garnix mit USB 3.x oder USB -C - finde ich erstaunlich

kdupke am 27 Apr 2020 12:41:13

cbra hat geschrieben:aber bislang sind alle vorschläge auf dem "alten USB stecker " aufgebaut der ausserhalt der spec betrieben wird - garnix mit USB 3.x oder USB -C - finde ich erstaunlich


Hat evtl. damit zu tun, dass man früher USB außerhalb der Spezifikation betreiben konnte, was dann doch noch spezifiziert wurde (kurzschluß Datenleitung), während heute da drin Stromversorgungschips werkeln, die z.T. proprietäre Protokolle fahren.

Da bastel ich nicht mehr, außer noch ein Gehäuse zu drucken.

gruss kai

cbra am 02 Jun 2020 09:36:07

ich nehm das wieder auf mit einer neuen frage - habe jetzt einen schnelllader und eine powerbank zum test geholt

ladestrom messen ? wie macht man das am besten - alle reden von "schnelladen" hoher ladestrom" "schnellladekabel" etc, und jetzt denk ich mit - hmmm - ist garned so leicht den ladestrom zu messen.

habt ihr ein USB adapterkabel wo man messkabel anklemmen kann oder mit einer zange um eine ader ?

wenn man das messen gelöst hat - wi schwanken denn so ladeströme > wie lange und wann ist ein messen denn sinnvoll?

immer warten bis handy leer ist und zeit für volladen stoppne ist doch etwas mühsam, und evtl. sieht das mit tablet anders aus....

macht so ein billig messgerät sinn ? --> Link

rkopka am 02 Jun 2020 10:56:57

cbra hat geschrieben:wenn man das messen gelöst hat - wi schwanken denn so ladeströme > wie lange und wann ist ein messen denn sinnvoll?
immer warten bis handy leer ist und zeit für volladen stoppne ist doch etwas mühsam, und evtl. sieht das mit tablet anders aus....

Wenn das Gerät zumindest etwas entladen ist, wird sich der maximale Ladestrom schnell einstellen. Für den Test eines Kabels reicht das leicht aus. Nach meiner Beobachtung schwanken die Ladeströme kaum. Am Anfang kann es etwas dauern, bis sich der maximale Strom einstellt, und am Ende wird er natürlich sinken.

macht so ein billig messgerät sinn ? --> Link

IMHO ja. Ich hab einige ähnliche davon. Man kann (wenn das Gerät es unterstützt) sehr schön sehen, wieviel Ladung (mAh) in das Gerät geht. Vorsicht bei Schnellladern, die mit höherer Spannung arbeiten. Da muß man dann mit den Wh rechnen, weil die Ah recht gering erscheinen.

RK

kdupke am 02 Jun 2020 12:52:03

Mein Handy zeigt an, ob es im Schnelllademodus ist oder nicht.

Ansonsten hilt rechnen, Akkukapazität ist bekannt, Ladezustand auch.

gruss kai

Tinduck am 02 Jun 2020 13:01:06

Es gibt bei Amazon für ein paar Euro Messgeräte zum dazwischenschleifen. Sind vielleicht nicht genau, aber um festzustellen, ob 2 oder 3 A durchgehen, wirds reichen. Spannung kann man auch messen. Einfach nach usb messgerät suchen.

bis denn,

Uwe

cbra am 02 Jun 2020 18:25:17

telefon oder tablet zeigen nix zum ladevorgang an ausser dass geladen wird

nach dem billig - messgerät hab ich ja oben schon gefragt, werde da wohl €12,-- beim modellbauer investieren ....

Energiemacher am 02 Jun 2020 18:50:59

Und warum nicht per App und die Boardmittel nutzen?

kdupke am 02 Jun 2020 23:53:50

Zeigen Tablett/Handy denn am Originalladegerät sowas wie Schnellladung an? Dann wäre der Fall ja auch klar.

Ladegerät, Kabel und Handy müssen zusammenpassen für >2.1A.

gruss kai

andwein am 03 Jun 2020 11:08:17

cbra hat geschrieben:...ladestrom messen ? wie macht man das am besten - alle reden von "schnelladen" hoher ladestrom" "schnellladekabel" etc, und jetzt denk ich mit - hmmm - ist garned so leicht den ladestrom zu messen.

Nachdem ich alle Beiträge kopfschüttelnd gelesen habe konnte ich nicht mehr anders. Doch, es ist sogar sehr leicht! Hier die Lösung vom Praktiker!
Du besorgst dir ein USB Verlängerungskabel mit 1:1 Verkabelung, Stecker links, Kupplung rechts.
Das schneidest du in der Mitte auseinander und hast 4 Adern und einen Schirm. Die 4 Adern isolierst du ab und suchst die + 5V Ader
An die ankommende und die abgehende + 5V lötest du eine Bananensteckerbuchse. Die übrigen Kabel und den Schirm lötest du wieder zusammen und isolierst die einzelnen Verbindungen.
Dann steckst du dein Messkabel zwischen Ladegerät und zu ladendem Gerät und in die beiden Buchsen steckst du dein Amperemeter.
Diese Messmethode zeigt keine Begriffe sondern zeigt dir jedes Milliampere und ist die einzige echte Möglichkeit für gerade mal 1 €.
Das ist übrigens eine, von Software unverfälschte, Messmethode für 2020 bis 2050,
Gruß Andreas

huohler am 03 Jun 2020 11:15:23

andwein hat geschrieben:Du besorgst dir ein USB Verlängerungskabel mit 1:1 Verkabelung, ...

Ich benutze so ein Verlängerungskabel schon mal wenn ich auf der Couch sitze und das Handy nach Strom schreit.
Leider ist bei Benutzung dieser Verlängerung der Ladestrom erheblich geringer. Wenn ich das Kabel jetzt zum Messkabel umbaue werde ich doch nicht die Werte messen die ich ohne diese Verlängerung hätte.

Hubert

kielius am 03 Jun 2020 11:26:13

Ich habe dieses --> Link zweimal und bin sehr zufrieden. 9 verschiedene Speicher für verschiedene Geräte - da ist ein guter vergleich möglich.
....und um das eine oder andere mA sollte man sich nicht streiten....

rkopka am 03 Jun 2020 11:47:20

andwein hat geschrieben:Hier die Lösung vom Praktiker!
...
Das ist übrigens eine, von Software unverfälschte, Messmethode für 2020 bis 2050,

Nicht länger ? :-)
Sie ist aber nicht nur vom Praktiker, als auch eher für den Praktiker. Die Litzen sind recht dünn und empfindlich beim Abisolieren, und man muß die richtigen finden. Das ist nicht jedermanns Sache. Dann braucht man immer noch ein Amperemeter und muß wissen, wie man es benutzt. Da ist es für viele doch einfacher so ein fertiges USB Teil zu nutzen. Ist auch viel einfacher schnell anzuwenden, als erstmal alles aufzubauen. Und wenn man nichts da hat, auch nicht teurer. Um zu sehen, ob 1A oder 1,2A fliessen, brauche ich auch keine große Genauigkeit, wobei die gar nicht so schlecht sein dürfte.
Ich hab inzwischen bei jedem Computer und Arbeitsplatz sowas liegen, aber ich bastle auch viel. Nur die mAh Messung bei sehr niedrigen Strömen geht bei meinen Teilen nur schlecht. Dann kommt das Kabel wieder zum Zug. Allerdings braucht man dann auch ein brauchbares Meßgerät.

RK

huohler am 03 Jun 2020 11:50:11

kielius hat geschrieben:Ich habe dieses ... zweimal ....

Dann mach doch mal bitte folgenden Test. Zunächst mit einem Gerät messen wie viel Ladeleistung du hast. Dann beide Geräte hintereinander einschleifen. Am Unterschied siehst du wie viel dieses Messgerät schluckt. Im vergleich zum Multimeter zwacken diese Geräte mit Display einiges vom Strom ab. Dadurch zeigen sie weniger Ladeleistung an als du ohne dieses Messgerät hast. Um die Unterschiede bei Ladekabeln festzustellen sind diese Geräte sicher gut geeignet. Um den tatsächlichen Ladestrom festzustellen eher nicht.

Hubert

andwein am 03 Jun 2020 16:20:16

huohler hat geschrieben:....Dann mach doch mal bitte folgenden Test. Zunächst mit einem Gerät messen wie viel Ladeleistung du hast. Dann beide Geräte hintereinander einschleifen. Am Unterschied siehst du wie viel dieses Messgerät schluckt. Hubert

Ja, so ist es. Die Erklärung habe ich mir halt gespart!!
ät rkopka:
zu: Nicht länger ? :-) nein, später ist für mich nicht mehr interessant, es sei den du hinterlegts die Danksagung bei meinem Grabstein.
Grinsend, Andreas

rkopka am 04 Jun 2020 00:43:59

huohler hat geschrieben:Zunächst mit einem Gerät messen wie viel Ladeleistung du hast. Dann beide Geräte hintereinander einschleifen. Am Unterschied siehst du wie viel dieses Messgerät schluckt. Im vergleich zum Multimeter zwacken diese Geräte mit Display einiges vom Strom ab. Dadurch zeigen sie weniger Ladeleistung an als du ohne dieses Messgerät hast.

Ich habs mal getestet. Dazu muß man sagen, daß meine Geräte nur eine Auflösung von 10mA haben. Der mit dem beleuchteten LCD zeigt nichts (am anderen) an. Der mit LEDs zeigt 0 oder10mA (was bei der Auflösung nicht viel aussagt). Auch bei 2x LCD und 1x LED hintereinander sieht man kaum einen Ausschlag. Die Anzeigen schwanken teils schnell, teils nur sehr langsam.

Mit Last wird es seltsam. Ich habe eine einfache Last, die immer wieder auf Sleep geht und kaum Strom braucht. Der LED schaltet die Last nicht mal richtig ein. Die anderen zeigen 60mA stabil bzw. die meiste Zeit 0mA
Venti: 270mA 150mA 90-210mA, wobei die Spannung über die Geräte abnimmt von 4,77V bis 4,42V (die USB Schnittstelle ist schwach).
Venti: 410mA 320mA 270mA, wobei die Spannung über die Geräte abnimmt von 5,04V bis 4,62V (die USB Schnittstelle ist stärker).
Venti(hohe Stufe): 830mA 700mA 660mA, wobei die Spannung über die Geräte abnimmt von 5,01V bis 4,42V (die USB Schnittstelle ist stärker).

Venti an einem Gerät:
4,92V 0,98A
5,03V 0,8A
4,94V 0,8A

D.h. der geringere Strom kommt hauptsächlich vom Spannungsabfall über die Geräte. Damit ist ein Stromvergleich schwer. Also zum Vergleich und zum groben Einstufen OK, genaue Messungen sind noch dazu bei hohen Strömen kaum möglich.

RK

cbra am 04 Jun 2020 08:32:08

dass kabel aufdrösel und multimeter eine möglichkeit sind war mir vorher schon klar, was mir aber nicht klar war / ist:
- gibt es bei den kabeln unterschiede - wird ja allerorts geschrieben - und wie verzerren die unterschiede mein messergebnis (wenn ich ein "langsamladekabel" erwische bremst das auch das schnellladekabel ein....)
- wenn ich (m)ein normales multimeter / amperemeter nehme muss ich da daneben sitzen bleiben und mir anschaun was passiert, weil ich keine ahnung zu evtl kurven / änderungen des ladestroms habe - mit einer momentaufnahme zu irgendeinem zeitpunkt kann ichs gleich sein lassen
- so kleine aderchen rauspfriemeln und litzen herrichten ist eine arbeit die ich garnicht mag, kabel die dünner als 2,5mm² sind nerven mich etwas ;)

in dem sinn glaube ich dass so ein USB messgerät für mich besser ist, ich will ja nur meine verschiedenen ladestecker / kabel / geräte vergleichen, und solange ich immer die gleichen messfehler ( stromverbrauch, software) habe kann ich damit leben

huohler am 04 Jun 2020 10:16:59

rkopka hat geschrieben:
Venti: 270mA 150mA 90-210mA, ...
Venti: 410mA 320mA 270mA, ...
Venti(hohe Stufe): 830mA 700mA 660mA, ...


Ich verstehe nicht ganz die jeweils 3 Werte:
Einmal mit einem Messgerät, einmal das andere Messgerät und einmal beide hintereinander ?

Jedenfalls bestätigt das meine Aussage: Zum Messen (besser relativen vergleichen) der Ladekabel Qualität geeignet.
Zum Messen des absoluten Ladestroms ungeeignet.

Hubert

rkopka am 04 Jun 2020 10:26:15

rkopka hat geschrieben:Venti: 270mA 150mA 90-210mA, ...
Venti: 410mA 320mA 270mA, ...
Venti(hohe Stufe): 830mA 700mA 660mA, ...
huohler hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz die jeweils 3 Werte:
Einmal mit einem Messgerät, einmal das andere Messgerät und einmal beide hintereinander ?

Bei den Werten hatte ich die 3 Meßgeräte hintereinander gesteckt. Hinter jedem war die Spannung kleiner und damit auch der Strom. Der Rest ist wohl an Shunt bzw. interner Verkabelung hängengeblieben.
D.h. der Eigenverbrauch ist ziemlich zu vernachlässigen, der Übergangswiderstand aber nicht. D.h. ohne Meßgerät wird der Verbraucher wohl noch etwas mehr Leistung bekommen als mit. Oder andersherum, kaum weniger.

Jedenfalls bestätigt das meine Aussage: Zum Messen (besser relativen vergleichen) der Ladekabel Qualität geeignet.
Zum Messen des absoluten Ladestroms ungeeignet.

Zumindest bekommt man nur einen Hinweis auf den Wert mit begrenzter Genauigkeit. Außerdem scheinen die Teile sehr unterschiedlich zu mitteln. Eines zeigt sehr schnell wechselnde Werte an (der Verbraucher schwankt beim Stromverbrauch). Ein anderes zeigt fast keine Schwankungen, vermutlich weil es über längere Zeit mittelt.

RK

andwein am 04 Jun 2020 14:14:07

Tja, die digitale Welt lässt sich zwar besser ablesen, genauer ist in fast keinem (Consumer Elektronik) Fall.
Gruß Andreas

Gast am 04 Jun 2020 16:12:49

Ein Ladergerät für den Zigarettenanzünder mit PD, 1 USB-C und 1 USB 3 Typ B Anschlüssen gibt es hier --> Link

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