(namhafter Hersteller) nicht wesentlich schlechter sein dürften. Falsch gedacht !
Der im Bild sichtbare Thule-Träger läßt mich kein zweites Rad, obwohl dafür vorge-
sehen, montieren. Die "Greifer" sind nicht in andere Winkel zu bringen, als in den
einzigen drehbaren, der vorgegeben ist.
Fazit: mein leichtes Sportrad (gleicher Hersteller) ist, auch nach allen Positionierungs-
tricks/varianten, nicht mitnehmbar. Man tut beim Kauf eines solchen Trägers also gut
daran, die eigenen Räder auf einem Vorführmodell zu montieren ... probehalber.
Darüber hinaus seien die Besitzer von Rädern mit Vorderachs-Schnellspannern gewarnt:
in meinem Fall (teurer Chinaschrott mit amerikanischem Label) gehen diese Schnell-
spanner während der Autofahrt von selbst auf.
Zweiter großer Nachteil (gegenüber meinem Träger davor): die Fixiergriffe sind nicht
abschließbar. Ein zusätzliches Fahrradschloß/-kette/-wasauchimmer, um auch das Rad
an dem Träger zu sichern, ist also Pflicht.
Dazu kommt ein dritter, bislang unbedachter Nachteil: man muß auch das Vorderrad
mit einem weiteren Schloß sichern, denn man glaubt es kaum ... siehe Bild:
Mir wurde doch tatsächlich in Mantova auf einem beleuchteten Stadt-Parkplatz, der
unter Video-Überwachung steht, das Vorderrad geklaut. Die Schnellspanner-Nabe
samt der Gegenmutter wurde brav in der Träger-Radaufnahme zurückgelassen ...
Damit bin ich noch immer besser dran als mein Freund und Nachbar, dessen drei
neue E-Bikes im Wert von 10.000 € in der Nähe der tschechischen Grenze komplett
geklaut wurden.



