Aloha alle zusammen,
mittlerweile habe ich ja bestimmt 15 Batterien selber gebaut und regelmäßig werden diese auch geprüft. Nun ist es aber, weit vor dem nächstem Prüftermin, bei der Batterie meines Sohnes zu dem Phänomen gekommen, dass die Standheizung immer in einen Fehler lief wenn sie startete. Wir wollten uns diese Woche drum kümmern. Am WE hat er dann beobachtet, dass die Spannung einbricht, wenn sie versucht zu starten. Das hat mich dann natürlich aufhorchen lassen und gestern haben wir dann mal Last auf die Batterie gegeben und Wasser per Indukltionsherd gekocht, 180A Strom fließen dann. Tja, wieder brach die Spannung ein, also Lasertermometer rausgeholt und Verbinder, Klemmen und Kabel gemessen. Alles lag so um 20°C, ausser die jeweils 15cm langen 50qmm Kabel vom +Pol zum Batterietrennschalter (der kann 275A) sowie vom Schalter zur Mega-Sicherung brachen temperaturmäßig aus. 70°C hab ich dort gemessen.
Was war passiert?
Die Verschraubung vom Batterietrennschalter hatte sich los gerüttelt obwohl alles mit den vorgesehenen 8 Nm (max. 12,5 Nm) angezogen war. Auch die Federringe sind vorhanden. Ich habe den Schalter nun dort ausgebaut und durch ein neues Kabel ersetzt. Der Schalter kommt nun an einer andere, deutlich besser zugängliche Stelle.
Was ich sagen will, nehmt Euch die Zeit und checkt regelmäßig Eure Verkabelung/Verbindungen. Es kann schneller gehen als man denkt und gerade bei LiFePo4´s fällt nicht unbedingt auf, das was nicht stimmt. Die Standheizung zieht nur ca. 10-15A und hat uns auf das Problem aufmerksam gemacht, weil sie, Gott sei Dank, eine kleine Stromzicke ist. Den Wechselrichter und alle größeren Verbraucher hat das gar nicht gejuckt.

