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LiFePo4, bitte prüft regelmäßig Eure Verbindungen


mauimeyer am 29 Apr 2026 18:07:41

Aloha alle zusammen,
mittlerweile habe ich ja bestimmt 15 Batterien selber gebaut und regelmäßig werden diese auch geprüft. Nun ist es aber, weit vor dem nächstem Prüftermin, bei der Batterie meines Sohnes zu dem Phänomen gekommen, dass die Standheizung immer in einen Fehler lief wenn sie startete. Wir wollten uns diese Woche drum kümmern. Am WE hat er dann beobachtet, dass die Spannung einbricht, wenn sie versucht zu starten. Das hat mich dann natürlich aufhorchen lassen und gestern haben wir dann mal Last auf die Batterie gegeben und Wasser per Indukltionsherd gekocht, 180A Strom fließen dann. Tja, wieder brach die Spannung ein, also Lasertermometer rausgeholt und Verbinder, Klemmen und Kabel gemessen. Alles lag so um 20°C, ausser die jeweils 15cm langen 50qmm Kabel vom +Pol zum Batterietrennschalter (der kann 275A) sowie vom Schalter zur Mega-Sicherung brachen temperaturmäßig aus. 70°C hab ich dort gemessen.
Was war passiert?
Die Verschraubung vom Batterietrennschalter hatte sich los gerüttelt obwohl alles mit den vorgesehenen 8 Nm (max. 12,5 Nm) angezogen war. Auch die Federringe sind vorhanden. Ich habe den Schalter nun dort ausgebaut und durch ein neues Kabel ersetzt. Der Schalter kommt nun an einer andere, deutlich besser zugängliche Stelle.

Was ich sagen will, nehmt Euch die Zeit und checkt regelmäßig Eure Verkabelung/Verbindungen. Es kann schneller gehen als man denkt und gerade bei LiFePo4´s fällt nicht unbedingt auf, das was nicht stimmt. Die Standheizung zieht nur ca. 10-15A und hat uns auf das Problem aufmerksam gemacht, weil sie, Gott sei Dank, eine kleine Stromzicke ist. Den Wechselrichter und alle größeren Verbraucher hat das gar nicht gejuckt.

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MichaV4 am 29 Apr 2026 19:05:25

mauimeyer hat geschrieben:Auch die Federringe sind vorhanden.

Die sind im besten Fall zu nichts gut, im Schlimmsten für lockere Verbindungen mitverantwortlich. Als Sicherungselement sind sie seit über 20 Jahren nicht mehr zugelassen.
Die einzige Erklärung, die mir einfällt, warum sie immer noch bei etlichen Geräten mitgeliefert werden, ist, dass die Lager voll sind und der Schrott raus muss ;)

Stocki333 am 29 Apr 2026 19:35:43

mauimeyer hat geschrieben: Ich habe den Schalter nun dort ausgebaut und durch ein neues Kabel ersetzt. Der Schalter kommt nun an einer andere, deutlich besser zugängliche Stelle. .

Hallo Mike.
Bei dem Trennschalter den du hast. Messe die Temperatur an den Anschlüssen bei 150 A.
Denke mir du wirst eine Überraschung erleben so wie ich.
Hab mir so ein Teil gekauft mit M10 Anschlüssen. So nach dem Motto , Darfs ein bischen mehr sein. Die sind nach kurzer Zeit so heiß, das ich abgeschaltet habe.
Ich könnte mir vorstellen das die locker geworden sind, durch die Hitze und wieder abkühlen.
Franz

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mauimeyer am 29 Apr 2026 21:16:05

Ich könnte mir vorstellen das die locker geworden sind, durch die Hitze und wieder abkühlen.

Macht Sinn, passiert ja dann egal wo der sitzt, hast Du eine Emfehlung?

Stocki333 am 30 Apr 2026 07:02:41

mauimeyer hat geschrieben:Macht Sinn, passiert ja dann egal wo der sitzt, hast Du eine Emfehlung?

Die 275 A Schalter sind nicht geignet. So meine Erfahrung. Den die Dauerlast liegt meistens bei 140-160 A.
Ich hatte mal einige der 600 A klasse. Das sind aber ziemliche Belllos. ca 10x10 cm. Weiß leider den Lieferanten nicht mehr.
Beim letzten Accu 230 Ah, extrem kompakt gebaut, hab ich aus Platzgründen mir 275 A gekauft. Alles Schrott für 180 A Last. Das hochwertige Schalter bei dieser Last Warm werden ist normal. Und wenn man kein KAbellänge zur Wärmeabfuhr hat. Wirds blöd. Und die Sicherung auch noch in der Nähe.= Zweimal blöd. Bei diesem Accu hab ichs dann weggelassen. Da muß man sich auf die Abschalteinrichtung des BMS verlassen.
Für Kaffeemaschine oder ähnlichen Kurzzeitbetrieb mag das reichen.
Darüber wirds schwierig. Und wir schreiben hier von hoher Dauerlast.
Genaugenommen müste man die Schalter mit Kupferschinen ansteuern. Dort dann kleine Kühlkörper drauf. Ich hab das bei meinen Fzg mit Philippierelais so gelöst. Philppi gibt ja für jede Amperezahl die Länge und Stärke der Kabel an.
Wenn du einen findest der vernünftig arbeitet. Schreib das mal.
Franz

pwglobe am 30 Apr 2026 07:48:10

Hallo, für elektrische Verbindungen gibt es spezielle Schraubensicherungen.

Hier der Link:

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Damit kann man sicher sein, dass sich die Verbindungen nicht mehr lösen.
Diese Sperrkantscheiben sind viel besser als normale Zahnscheiben oder Federringe.

JackSchmidt am 30 Apr 2026 08:24:11

Ich habe deswegen auf diese Schalter verzichtet und das ganze über ein 500A Relais gelöst, dass ich sowieso verbaut habe. So habe ich einen Not / aus und ein. Belastung bei mir gut 250A Dauerlast.

Die Schalter kann man dann auch dahin setzten, wo man sie haben möchte

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