Die genaue Urlaubsplanung sah so aus :

Schön, dass die Bücherei so viele Reiseführer zum Ausleihen hat...
Mitten in der Hitzewelle geht es los. Zunächst bis zum Stellplatz am Ströhler Lokschuppen bei Diepholz.Am späten Nachmittag fahren wir mit den Rädern zum Neustädter Moor. In dem halben Stündchen im Moor füttere ich ca. 30 Mücken, mein Mann 5.

In diesem Urlaub verbrauche ich eine Flasche Autan und eine Flasche Sonnenmilch.
Übrigens versuchten wir auch zum ersten Mal einen Stellplatz über "Landvergnügen" zu finden. Also kündigten wir uns auf einem Hof tel. an und fanden ihn auch per Navi ganz gut. Der Hofherr empfing uns freundlich, reagierte aber leicht pampig auf meine Frage ob wir die Sanitäranlagen denn benutzen könnten. Wegen Corona sei es nicht möglich, ausserdem wären wir als Womo auch autark. Ausserdem würde er von Landvergnügen keinen Pfennig sehen, daher sollten wir für die Toilettenbenutzung 10 Euro bezahlen. Plötzlich haben wir uns nicht mehr ganz so willkommen gefühlt und sind ohne Diskussion weiter gefahren....zum leicht in die Jahre gekommenen Knaus Campingpark Wingst.
Mit der Fähre geht es von Wischhafen über die Elbe nach Glückstadt. Glück haben wir auch, wir müssen kaum warten.

In Brunsbüttel bekomme ich endlich das erste Fischbrötchen. Sonst gucken wir uns die Schleuse vom NOK an und den ersten Trödelmarkt in diesem Jahr.


Wir frühen Vögel waren früh genug unterwegs um auch früh einen Platz auf dem Wohnmobilhafen NOK in Rendsburg zu bekommen. Nach der Kaffeepause fahren wir den Kanal entlang, leider sind nur sehr wenige grosse Schiffe unterwegs.

Dann kommt doch eins...

Mit der kostenfreien Fähre überqueren wir den Kanal, zurück geht es durch den Fahradtunnel.

Den nächsten Tag verbringen wir am Meer : Grönwohld Camping bei Schwedeneck

Entgegen unserer früheren Angewohnheit melden wir uns jetzt immer am Vorabend für den nächsten Tag auf den Campingplätzen an.Wir merken schon ,dass viele Menschen auf Campingplätzen unterwegs sind. Immer öfter hat der erste angepeilte CP nichts frei.Wir bekommen den letzten freien Platz auf dem CP Godau am Plöner See und bleiben zwei Nächte.Auf dem Weg dorthin halten wir im Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel


Camping Godau gefällt uns sehr.Wir fahren einmal rund um den Pöner See und schwimmen auch in ihm. Die Badestelle vom CP:

In Plön:

Belohnung :

Nach tel. Anfrage bekommen wir den letzten freien Platz in Lübeck-Schönböcken,auch nur für eine Nacht.
In der Dusche :

Die Räder stellen wir hier ab :


Alle Gänge können wir nicht ansehen :

Unser Plan war in kleinen Häppchen die Ostseeküste entlang zufahren,das klappt nicht so ganz. Es sind immer noch Ferien und sehr heiss. Um für dieses Wochenende einen Platz zu finden mussten wir 14 verschiedene Campingplätze anschreiben oder anrufen um letztendlich in der Nähe von Warnemünde noch einen zu bekommen. Drei Nächte bleiben wir im Markgrafenheide Camping.

Ein schöner Platz

Der Strand ist direkt vor der Türe

Mit den Rädern durch die Rostocker Heide

Durch Rostock

Wenn wir nicht nach Schottland können, kommen die Schotten zu uns. Nur mit der Abstandsregel klappt es so semi-gut.

Weiter nach Warnemünde und Stopp am Rostocker Fischmarkt


Auch hier hängen die Menschen eng aufeinander...


Abends ist es an "unserem" Strand nicht mehr so voll

Nächste Radtour am nächsten Tag Richtung Bad Doberan und Heiligendamm


Jetzt wird`s feudal... wir gönnen uns Kaffee (und Tee) und Kuchen im Gand Hotel in Heiligendamm

Wieder viele Menschen

Fast ein Fischbrötchen

SO mögen wir es


Das war die erste Woche.
Fortsetzung folgt !!


















