So, hier noch eine kurze Zusammenfassung unseres diesjährigen Sommers in Eesti...
Es war eine ganz besondere Zeit, dieser Sommer 2020 auf Saaremaa. Nach langem Zittern, ob wir in Corona-Zeiten überhaupt fahren können bis zu der Frage, wie es dieses Jahr wohl sein wird auf Saaremaa?
Schon die Hinfahrt mit der Fähre verlief vollkommen entspannt, keine Maskenpflicht und entspannte Menschen. Einige auch etwas rücksichtslos mit Nichteinhaltung des Abstands, aber es gab immer genügend Möglichkeiten, auszuweichen und sich zurückzuziehen...
Ankunft in Litauen ohne Kontrolle, erste Übernachtung wie im letzten Jahr bei CP 'Sunny nights'
--> Link auf dem Weg nach Lettland. Wenig los. Am nächsten Tag Weiterfahrt nach Eesti. Erster Zwischenstop in Pärnu. Abholen meiner e-residency-Kaart. Jetzt bin ich zumindest e-resident von Eesti - ein tolles Gefühl!
Weiterfahrt nach Saaremaa. Erster Zwischenstop, der Auriga. Sofort in den 'Ehtne Saare'-Laden und in den Rimi. Gut eingedeckt mit Lebensmitteln Weiterfahrt nach Tehumardi
--> Link. Wir haben uns riesig gefreut, alle wiederzusehen!!! Und dann haben wir erstmal paar Tage 'abgehangen', haben Fahrradtouren nach Möldri und anderswohin gemacht, viel geschlafen, gut gegessen...
Ein paar Tage später fegte ein heftiger Sturm über die Insel - Klimawandel lässt grüßen!!!
Am nächsten Tag fand dann extra verschoben ein 'Ehtne Saare'-Turg ( = Markt) in Kuressaare statt. Auch Birgit Kutzera von 'Mustjala Mustard'
--> Link war dort mit ihren Produkten vertreten. Wir deckten uns erstmal mit ein paar Sorten Senf von Birgit, Karulaugu-Pesto (= Bärlauchpesto) vom 'OrbuTalu'
--> Link aus Leedri, Fisch, Erdbeeren, u.a. Leckereien von der Insel ein.
Mit Birgit verabredeten wir uns zum Eröffnungskonzert des Mustjala Musikfestivals in Ninase in einem ehemaligen Raketenabschusskessel der damaligen sowjetischen Besatzer - jetzt von der Natur zurückerobert. Ein surrealer Konzertort und ein fantastisches Konzert! Ein tolles Erlebnis. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal dort!
Aufgrund von Corona waren ja alle Musikfestivals, die wir sonst immer besuchen, abgesagt. Aber die EstInnen wären nicht die EstInnen, wenn sie nicht trotzdem einiges möglich machen würden. Da auch die bekannten und beliebten Ooperipäevad ausfallen mussten, gab es als Ersatz ein 'Ooperipiknik' im Innenhof der Burg in Kuressaare, an dem Felix zusammen mit Birgit und Andreas und weiteren Bekannten teilnahm. Er fuhr mit dem Fahrrad am Abend hin und dann in der Nacht zurück. Ein gelungener Ausflug!
Überhaupt stand unser diesjähriger Sommer, den wir überwiegend auf unserem Grundstück verbracht haben mitten in der Natur und mit aussergewöhnlichen Naturerlebnissen (Seeadler, Elche, ein Fuchs, viele seltene Vögel) auch im Zeichen von Treffen mit FreundInnen auf der Insel und gemeinsamen Besuchen in den verschiedenen Lokalitäten der Insel... :ja: Überall konnten wir übrigens coronakonform draussen speisen. :wink: So waren wir natürlich wieder im 'Good Mood Food'
--> Link- einmal sogar zu einem 'Hommiku-brunchi' (= Frühstücksbrunch) mit Ginverkostung. Ebenso im 'Söögi Maja'
--> Link in Lümanda und im 'Ranna Villa Kohvik' im Nordwesten der Insel
--> Link. Zum ersten Mal hingegen waren wir im Gutshaus von Loona
--> Link essen - unsere absolute Neuentdeckung dieses Jahres. :ja:
Zwischendrin genossen wir immer wieder die Ruhe und Abgeschiedenheit unseres Grundstücks am Meer. Davon handelt auch das obige Video... diesmal 'nur' Landschaft mit Musik. :wink:
Nach sechs Wochen auf dieser fantastischen Insel mit ihren herzlichen Menschen, fuhren wir schweren Herzens zurück nach Deutschland - zu einer Zeit, wo die Einreise nach Eesti für Deutsche dank der hohen deutschen Coronazahlen schon wieder nur mit Quarantäne funktionierte. Was für ein verrücktes Jahr!!!