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Fernsteuerung von Victron MPPT-Reglern mit VE DIRECT


Majestix am 24 Okt 2020 12:31:03

Hallo,

in einem anderen Beitrag habe ich mein eigenes BMS vorgestellt. Hier nun eine notwendige Schaltung, die es ermöglicht, einen Victron MPPT-Regler mit VE.DIRECT-Schnittstelle fernzusteuern:

Variante 1:
Fernsteuerung mit 12V. Werden an den Steuereingang 12V angelegt, dann wird der MPPT-Regler deaktiviert. Bei 0V angelegter Spannung ist der Solarregler aktiviert. Diese Funktionsweise entspricht dem von Victron erhältlichen Kabel.

Schaltung: --> Link


Variante 2:
Diese Variante ermöglicht zusätzlich die Kommunikation des MPPT-Reglers mit einem Bluetooth-Dongle:

Schaltung: --> Link

Die Kommunikation mit dem Bluetooth-Dongle funktioniert jedoch nur bei aktiviertem MPPT-Regler, da der Bluetooth-Dongle bidirektional mit dem MPPT-Regler kommuniziert. Ein solches Kabel ist von Victron nicht erhältlich.

Viel Spaß beim Nachbau meiner Lösungen!

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Majestix am 15 Dez 2020 15:11:47

Hallo,

ich habe jetzt die Variante 3 entwickelt. Bei dieser Variante wird meine Schaltung in die Kommunikation zwischen dem Solarregler und dem BT-Dongle eingeschleift. Ich habe den Microcontroller so programmiert, dass er alle Daten in beide Richtungen einfach weitersendet. Wenn ich jetzt 12V an den Steuereingang anlege, dann sendet der Microcontroller den Befehl "Solarregler AUS" an den Solarregler. Die Antwort des Solarreglers wird dann ausgewertet und die LED zeigt den Zustand des Solarreglers an. Wird die Spannung am Steuereingang auf 0V reduziert, dann erhält der Solarregler den Befehl "Solarregler EIN" und die LED zeigt den neuen Zustand an.

Diese Variante sollte auch an Solarreglern mit integriertem BT funktionieren. Alle Bauteile kosten weniger als 10 Euro. Der Microcontroller PIC16F15325 kostet bspw. nur 2,20 Euro. Der Steuereingang ist mit einem Optokoppler galvanisch von der Elektronik des Solarreglers getrennt.

Wer Interesse an dieser Lösung hat, der kann sich gerne bei mir melden. Den Steuereingang könnte ich auch invertiert programmieren, also 0V = AUS und 12V = EIN.
29922

rkopka am 15 Dez 2020 16:05:23

Auch wenn ich normal andere uC benutze, bin ich interessiert. Was mich fast mehr interessiert, ist, wo man das passende 4pol. Kabel zum Victron Regler herbekommt.

RK

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Majestix am 15 Dez 2020 16:39:18

rkopka hat geschrieben:Auch wenn ich normal andere uC benutze, bin ich interessiert. Was mich fast mehr interessiert, ist, wo man das passende 4pol. Kabel zum Victron Regler herbekommt.

RK


Die Programmierung von Microchip-Microcontrollern ist in der Tat nicht so einfach, wie die Programmierung bspw. im Arduino-Umfeld. Die Entwicklungsumgebung und das Programmiergerät (In-Curcuit-Debugger) kosten etwas mehr. Der große Vorteil ist jedoch, dass man den Microcontroller voll unter Kontrolle hat und es keinen Bootloader oder anderen Overhead gibt. Mir macht es jedenfalls Spaß auf der Bitebene dem IC eine von mir gewünschte Funktionalität abzuringen. Im Arduino-Umfeld arbeitet man eher auf einer Meta-Ebene und muss sich so mit manchen Einschränkungen abfinden. Bei zeitkritischen Anwendungen kommt man hier schnell an seine Grenzen. Dies gilt bspw. für die Verarbeitung von Daten der seriellen Schnittstellen.

Das Programm ist in C geschrieben und lässt sich problemlos auf Arduino oder eine andere Plattform portieren. Der Solarregler sendet im Sekundentakt mit 19200 Baud Nachrichten, die auf der anderen Seite ohne Verlust wieder gesendet werden müssen. Diese Funktionalität muss für beide Richtungen implementiert werden. Der Schaltbefehl wird im VE.DIRECT-HEX Protokoll gesendet und die Antwort so empfangen und ausgewertet. Mit dieser Beschreibung kannst Du das Programm schon selbst schreiben, denke ich.

Der von mir hier verwendete Microcontroller ist in einem 14-poligen IC und hat neben den beiden seriellen Schnittstellen noch viele weitere Peripheriekomponenten integriert. Bei 32MHz Taktfrequenz ist das eine ganz ordentliche Leistung in einem kleinen IC.

Die VE.DIRECT-Stecker und Buchsen gibt es bei ebay: "Micro Mini JST Stecker 1.0 - 2.5 mm", Die Variante ist "2.0mm PH 4-Pin".

GR

rkopka am 16 Dez 2020 12:14:16

Majestix hat geschrieben:Die Programmierung von Microchip-Microcontrollern ist in der Tat nicht so einfach, wie die Programmierung bspw. im Arduino-Umfeld. Die Entwicklungsumgebung und das Programmiergerät (In-Curcuit-Debugger) kosten etwas mehr.

Bei Microchip weiß ich es nicht, aber bei ARM in der Firma kosten die IC-Debugger, die von den entsprechenden Programmierern als sinnvoll angesehen werden, schon sehr viel. Auf jeden Fall zuviel für einen Hobbybastler. Ich hab sogar mal einen PIC benutzt vor Jahren - 16F84. Dann die AVRs direkt mit Programmer und einigen eigenen Libs. Allerdings ist der Aufwand beträchtlich höher, wohingegen Arduino einem die Sache (gerade bei LIBs) sehr erleichtert.

Mir macht es jedenfalls Spaß auf der Bitebene dem IC eine von mir gewünschte Funktionalität abzuringen. Im Arduino-Umfeld arbeitet man eher auf einer Meta-Ebene und muss sich so mit manchen Einschränkungen abfinden. Bei zeitkritischen Anwendungen kommt man hier schnell an seine Grenzen.

Meta-Ebene paßt hier nicht so. Es ist immer noch C(++) Code und man kann auch auf ASM zurückgehen. Nur braucht man sich um den Startup nicht kümmern und hat z.B. für PIN IO Funktionen, die das ganze etwas einfacher machen. Natürlich kostet das ein wenig Zeit. Dafür kann man flexibel auf einen anderen Prozessor wechseln ohne erst haufenweise Bitmasken ändern zu müssen oder gänzlich andere Zugriffe für die Pin Steuerung zu benötigen.
Für die meisten Aufgaben (zumindest, die die ich mir privat vornehme) spielt Highspeed keine Rolle. Es kommt eben immer auf die Anforderungen an. Beruflich habe ich mal einen ARM Startupcode programmieren müssen (in ASM), bei dem Cyklenzählen, Taktswitchen u.ä. nötig waren um die letzten paar usec rauszuholen. Sowas ist halt weit entfernt von Arduino. Dort kann man dafür ein Board (das man überall billig bekommt) einfach an USB anschliessen, lädt die IDE, ein paar Bibliotheken für Sensoren und ist schon fast fertig.

RK

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