In einem anderen Beitrag schrieb Trashy:
......und ein kleines Ladegerät für die erste Parallelladung...
Hier meine Lösung:
Gebraucht wird ein Netzteil, das 3,65 Volt bei mindestens 10A liefert, damit das initiale Balancing nicht ewig dauert.
Da ich mir zu sparsam war, für dieses eine Mal ein neues Gerät zu kaufen, habe ich nach einer Alternative gesucht. Aus einem längst ausrangierten PC habe ich dieses Netzteil ausgebaut:

Die Daten lassen auf eine ausreichende Leistungsfähigkeit der 3,3 Volt Leitung schließen.
Zum Test muss die 5V und die 12V Leitung mit einer Glühbirne eine Mindestlast von ein paar Watt bekommen. Zwei 50 W Halogenbirnen erledigen das.
Ausserden muss ein Einschalter den Pin 7 (grün) des dicksten Kabels (20 polig) nach Masse schalten.

Die 3,3 V müssen jetzt noch einstellbar gemacht werden. Das erfolgt über die Sense Leitung, die am Pin 10 der 3,3 V Leitung angeschlossen. Es ist der orangene Anschluß zu dem zwei Drähte führen.
Der dünne Draht ist die Sense Leitung. Sie wird abgetrennt und über ein 250 Ohm Poti auf die Ausgangagsklemmen, direkt an die Batterie gehängt:

Der Schleifer kommt an die Sense Leitung, +3,3 an das eine und Masse an das andere Ende des Potis.
Damit lässt sich die Spannung bis fast 4 Volt hochregeln, ehe die interne Überspannungsbegrenzung das Netzteil abschaltet.
Die Spannungseinstellung erfolgt im Leerlauf mit dem externen Multimeter. Das kleine Modellbau Wattmeter habe ich in die Leitung gehängt, um jederzeit den fließenden Strom beobachten zu können. Ich habe das Balancing abgebrochen, nachdem der Strom auf unter 100 mA gefallen war. Die Spannung betrug dann 3,641 V an den Zellen. Mehr als 15 A habe ich aus diesem Netzteil aber nicht heraus bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas

