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Infrarotheizung auf Carbonfoliebasis


drkklaus am 17 Jan 2021 19:20:01

:tach:
Diesen Beitrag habe ich am 22.12.2013 in einem anderen Forum eingestellt und bin zu bequem das ganze noch mal zu schreiben.
Liebe Admins ich zitiere mich also selbst, also bitte nicht löschen. Ich kenne die Zitat-Regeln!

„Hallo liebe Gemeinde!
So ein Forum lebt vom Mitmachen, das wissen wir ja alle.
Ich habe selbst bereits viel Nutzen hier ziehen können und möchte mich hiermit erstmals mit einbringen.
Mein Thema: „Kalte Füße oder die Fußbodenheizung“
Viele Lösungsvarianten für das altbekannte Problem konnte ich hier kennen lernen.
Ich habe eine eigene gefunden und umgesetzt. Das Pro und das Kontra kann jeder, wie immer für sich sehen.
Ich plädiere für die Verwendung einer Heizfolie. Mit einer Stärke von 0,2 mm ist kein nennenswerter Aufbau zu erwarten.
Auf dem normalen Unterboden habe ich zunächst ein „Klebeflies“ (erhältlich um z.B. Teppiche auf glatten Fußböden gegen Verrutschen zu sichern) ausgelegt.
Meine Erwartung dabei war ein schonendes und scheuerfreies fixieren zu erreichen.
Dann habe ich die Heizfolie so verlegt, dass die Elektroanschlüsse in den nicht betretbaren, sonstigen Einbauten untergebracht werden konnten.
Die Thermostatregelung fand unter einer Sitzbank Platz.
Und nun die Auslegware wieder verlegt.
Leute ich kann Euch sagen ein Traum:
- so gut wie keine Aufbauhöhe
- notfalls bei uns über Batterie (mit 230V Konverter) kurzzeitig betreibbar
- Wärmeleistung 150W/m² bringt bis ca.27°C auf Bodenoberfläche
- Einbaugewicht unter 1 kg
- super Raumklima
- u.v.a.m.
Ich habe hier auf Herstellerangaben bewusst verzichtet, da hier wohl alle über das Internet verfügen. Einbauanweisungen der Hersteller sind natürlich zu befolgen.
Gefährdung ist für mich und andere ausgeschlossen, da ja das WoMo mit FI-Sicherung ausgestattet sein sollte.“


Und hier noch die Fotos










Herzliche Grüße aus dem Nordöstlichsten Zipfel Sachsens
Klaus
:lach: In Gedenken an unseren RIVIERA 550, Bj 1996 mit 80 ungebremsten PS. :runningdog:

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TiborF am 17 Jan 2021 20:47:57

Vielen Dank für die Anleitung Klaus
Dafür ein :daumen2: von mir

drkklaus am 17 Jan 2021 21:15:23

TiborF,
Danke für das Danke und den "Daumen". :lol:
Klaus

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Fledermaus am 17 Jan 2021 21:18:54

Servus Klaus

Sehr schön gemacht, Daumen hoch

Was war mit dem anderen Forum, hab ich nicht verstanden.

drkklaus am 17 Jan 2021 21:29:18

Fledermaus hat geschrieben:Was war mit dem anderen Forum, hab ich nicht verstanden.

Das andere Forum (entsprechend der hiesigen Geschäftsbedingungen kann ich es namentlich auch nicht nennen, -> verständlich)
hat mir dann irgendwann vom Handling und den technischen Möglichkeiten nicht mehr so gefallen.
Grüße
Klaus

Gast am 18 Jan 2021 10:52:51

Wie stellt sich bei dieser Folie die Sicherheit gegen Brand und gegen Durchstoßen (z.B. wenn mal ein Messer oder Schraubenzieher nach unten fällt, oder man ein Steinchen im Profil der Schuhe hat) dar?

drkklaus am 18 Jan 2021 12:02:39

Ja pfeffersalz
jetzt kommen die Sicherheitsrelevanten Bedenken.

Bei solch einer Installation sollte man von einer korrekten elektrischen Aufschaltung, speziell FI (RCD) etc. pp ausgehen.
Weiterhin ist natürlich die Montageanleitung zu beachten.
Ich hatte bei den mitgelieferten Anschlussmaterialien und Isolationszubehör ein wirklich gutes Gefühl. Die Produkte sind zertifiziert bzw. in der EU und D so zugelassen!
Der Anbieter der Heizfolie bietet auch eine Aluminiumklebefolie an. Diese kann (bei mir war es kein MUSS) dann auf die Heizfolien gelegt und an den Schutzleiter angeschlossen werden.
Der Hersteller garantiert keine Entwicklung von zündfähigen Temperaturen.

Bei Tante Google kann man zu den Sicherheitsfragen und jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten mehr erfahren, ist ja herstellerspezifisch. Und das habe ich mir sehr gründlich angeschaut.

Nun noch zu meiner Auslegeware. Zunächst für Fußbodenheizungen geeignet, hatte einen stabilen „Filzunterbau“, der mir beim Zurechtschneiden fast schon zu stabil war. :lach: Mit Gewalt bekommt man natürlich alles kaputt. :evil:

Grüße aus dem weißen Nordsachsen
Klaus

drkklaus am 19 Jan 2021 18:14:04

Hallo,
ich habe gerade im Internet gesehen dass es die Infrarot-Carbon-Heizmatten auch in 12V gibt.
Wer also mit der 230V-Variante Bedenken hat…
Sicherlich muss man dann über das Energiemanagement (auch Kabel) nachdenken.
wärmste Grüße
Klaus

Gast am 20 Jan 2021 16:08:11

Autsch,

ich war natürlich wegen der fehlenden Mantelleitung von 12V-Matten ausgegangen. Wenn du tatsächlich 230 V Matten so wie auf den Bildern gezeigt verlegt und angeschlossen hast, muss man dir jedwede Expertise für elektrische Arbeiten absprechen. Nicht nachmachen! :roll:

drkklaus am 20 Jan 2021 16:46:12

Die Zuleitung zum Thermostaten vom Klemmdose(n) (IP65)



Alle Weiteren Leitungen mit Wellrohr


Mit besten Grüßen
Klaus

Acki am 20 Jan 2021 16:55:11

Sorry Klaus ... aber korrigiere mich, wenn ich hier falsch liege ...

Solche elektrischen Heizfolien sind doch zur Festinstallation unter Bodenbelägen wie Laminat oder Parkett gedacht ... wenigsten dort wo Heizen mit Strom noch zugelassen ist!

drkklaus am 20 Jan 2021 17:20:05

Ja hallo Acki,
ich habe leider wirklich keine Unterlagen mehr.
Ich glaube aber mich zu erinnern dass ich mich vergewissert habe ob die Verlegung nur unter Teppichboden zulässig ist. Es ist ja doch schon lange her und wir haben das Womo etwas später Verkauft. Meines Wissens nach ist dann keiner zu Schaden gekommen.
Beim Verkauf habe ich explizit auf die Gefahr bei Durchbohrarbeiten am Fußboden hingewiesen und die Dokumentation über Veränderungen an der Elektrik ausgehändigt.
Sollte dieser Thread, so wie er existiert, nach Meinung der Fachleute zu gefährlichen Falschhandlungen animieren, so werde ich ihn durch die Administration löschen lassen.
Grüße
Klaus

Gast am 20 Jan 2021 18:14:12

Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
und verzichte auf Postings, die vom Thema abweichen - oder die die Motivation des Themenerstellers
werten. Wir wünschen uns sachliche und hilfreiche Antworten im Forum - und keine Vorwürfe,
Belehrungen oder Spott. Sowas hilft niemandem weiter.


proff56 am 20 Jan 2021 19:29:01

pfeffersalz hat geschrieben:Die Aussage "Meines Wissens nach ist dann keiner zu Schaden gekommen" halte ich für sehr unglücklich.

... Aber abwarten, da kommst noch was. Den Thread sollte man nicht löschen, er kann gegebenenfalls als schlechtes Beispiel dienen.

Okay, nach solch freundlicher Einladung möchte ich meine fachliche Meinung dazu äußern. :lol:
Solange ich das verwendete Produkt ohne Nachweisquelle etc nicht objektiv bewerten kann, muss ich der Meinung von Pfeffersalz zustimmen!
Mit Kenntnis könnte das Urteil anders ausfallen, aber allein nur die Bilder lassen es nicht zu, diese Installation als unbedenklich, geschweige denn als sicher zu bezeichnen. :roll:

Vorab einige Voraussetzungen gemäß den geltenden technischen Regeln (grob vereinfachte Version):

1) auch eine CE oder Zertifizierung muss hinterfragt werden - auch für welche Anwendung sie tatsächlich gedacht ist. Für Laien ist es leider schwer erkennbar, ob diese vertrauenswürdig is: Fachleute haben Kenntnisse, die einen Grund oder Anlass zur Hinterfragung geben könn(t)en.
2) Jedes elektrische Gerät mit 230V muß zwecks Erfüllung der Sicherheit mindestens zwei Kriterien erfüllen:
a) Die spannungsführenden Aderleiter haben eine ausreichende Isolation, die der höchzulässigen Spannnung genügen muss (Berührungsschutz)
und haben einen einen zweiten mechanischen Schutz: z.b. ein Gehäuse oder bei Leitungen einen Schutzmantel.
b) Das elektrische Gerät mit dem Gehäuse ist schutzisoliert, d.h. das Gehäuse übernimmt im Fehlerfall eine zweiten (Berührungs-)schutz, sodass kein gefährlicher Strom/Spannung nach außen dringen kann.
oder c)
Das elektrische Gerät hat ein metallisches Gehäuse, welches innen von spannungsführenden Adern berührt werden kann/darf. Dieses leitende Gehäuse muss dann mit dem Schutzleiter PE verbunden sein. Im Fall eines Fehlers (Spannung auf das Gehäuse z.B. bei "Durchscheuern", oder wegen Nässe ....) fließt der Fehlerstrom über den PE ab, die Sicherung kann auslösen, bevor die anfassende Person Schaden nehmen kann. Oder: der RCD erkennt den Fehler und schaltet noch früher ab.

Jetzt zur vorgestellten Heizfolie, ohne das wirkliche Fabrikat konkret begutachten zu können (Produktnachweis fehlt mir):

Die hier gezeigte Folie hat m.E. zum spannungsführenden Carbonleiter keinen zusätzlichen Schutz: also weder eine zweite Schutzisolierung oder einen mechanischen Schutz.
Solche Folien kenne ich nur bis zu einer max. Spannung von 40VAC bzw. 120VDC. Sie dürfen nur mit einer eigensicheren Spannungsquelle berieben werden, z.b. dementsprechend gekennzeichneten Trafo, Netzteil ....
Zulässige Heizfolien für 230V kenne ich IMMER nur mit einen Schutzleiteranschluss. Ein vom Laien nachträglicher PE-Schutz wie aufgeklebte Alufolie ist nicht zulässig, weil diese systembedingt schon hätte bei Verkauf vorhanden sein müssen .... oder wenn nachträgliche keine Zertifizierung durchgeführt wurde: Für den Laien ist das quasi unmöglich, für Fachkräfte nur unter ganz besonderen Umständen möglich und dann vermutlich noch problematisch wegen gesetzliche "Herstellerzuständigkeiten".

Die Zuleitung der Schutzfolie scheint keinen weiteren Schutzmantel zu besitzen. Ein Schutzrohr kann diese Funktion übernehmen (wenn dafür ausdrücklich zugelassen), muß aber voll geschlossen sein (sichere Überlappung oder ein Verschlusssystem ist möglich, nicht aber der hier ersichtliche offene Schlitz). Das Schutzrohr muss allerdings auf ganzer Länge, also auch an der Klemmstelle der Folie, vollständig den Berührungschutz übernehmen können. Ohne zusätzliche Maßnahme scheint die gezeigte Anschlussstelle der Zuleitung an der Folie nicht für ein Schutzrohr geeignet zu sein.

Ob die Schutzfolie für Montage auf (leicht) brennbaren Material geeignet ist, muß der Hersteller ausdrücklich garantieren: Begrenzte Temperatur auch im Fehlerfall.

DieselMitch am 20 Jan 2021 20:10:03

drkklaus hat geschrieben:Ja pfeffersalz
jetzt kommen die Sicherheitsrelevanten Bedenken.

Bei solch einer Installation sollte man von einer korrekten elektrischen Aufschaltung, speziell FI (RCD) etc. pp ausgehen.

Ohohohoooohhh ...
ein wenig Physik und Elektrotechnik gepaart mit ein wenig gesundem Menschenverstand hätte bei Dir zu der Frage führen sollen:
Wo bitte soll der Ableitstrom für den RCD denn hinfließen, wenn kein PE in der Nähe ist? Über den Holzfußboden?
OK .. geht, wenn er naß genug ist ... --> Link

Ganz ehrlich?
Als alter gelernter und studierter Elektronenschubser wird mir ganz warm bei der Vorstellung, der Käufer des alten verkauften WoMos hat Kinder .. und scharfe Messer die runterfallen können :eek: :eek: :eek:
[satire]Ehrlich ... ich hätte es auch verkauft[/satire] :roll:

drkklaus am 20 Jan 2021 20:20:49

:tach:
Danke für die Ausführungen proff66!
Wie ich bereits oben geschrieben habe stehen mir keine Unterlagen mehr zur Verfügung.
Vor dem Kauf habe ich wirklich gründlich recherchiert, natürlich soweit es mir eben möglich war. Ich wollte ja auf keinen Fall das jemand den Bärentanz auf heißer Platte ausführt.
Nun heißt es für mich Verantwortung zu übernehmen.
Liebe Forumsgemeinde!
Erst einmal ein großes SORRY
Nehmt diesen Fall als Negativbeispiel und überdenkt Basteleien vorher und/oder holt Euch wirklichen fachlichen Rat.

Kleiner Trost: Wem die Idee gefallen hat… Es bleibt uns noch die Möglichkeit mit dieser Folie im Niederspannungsbereich zu arbeiten.
Natürlich entsprechen der Betriebsanleitung.

Mehr kann ich jetzt wohl nicht tun.
Ich steh am Pfahl.
Zutiefst betrübter
Klaus

Administrator am 20 Jan 2021 20:30:29

Wenn so eine Heizfolie in Deutschland vertrieben wird, muß die auch entsprechenden Sicherheitsanforderungen
genügen. Insofern ist es eher unwahrscheinlich, dass eine Gefahr besteht, wenn z.B. ein spitzer Gegenstand
herunterfällt. Soweit werden der Hersteller und die Zertifizierungsstelle auch schon gedacht haben.
Solche Folien sind auch für PVC oder Teppichboden geeignet: --> Link

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