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Nabend ihr Bastler, da es irgendwie keine Fertigakkus zu geben scheint, die meinen Anforderungen genügen und ihren Preis halbwegs wert sind, überlege ich jetzt folgendes ... 4 x 200Ah Winston-Zellen (initialisiert) von Gwl, Faktor, Nothnagel o.ä. zusammentackern und ein einfaches BlueTooth-BMS (Daly?) rantüddeln. Geladen würde bei Fahrt oder Landstromanschluss mit dem bereits verbauten uralt Calira 17/12 EVS (14,4/13,8V Bleiprogramm) bei max 12A, bzw überwiegend per Votronic Mpp DuoDig Solarregler (14,2/13,6V oder 14,4/13,8V oder 14,6/13,6V Lithiumprogramm) bei max 15A. Der max Entladestrom dürfte (wenn alle Verbraucher gleichzeitig an sind) bei etwa 10-15A liegen, normalerweise aber eher bei max 5A. Die Kapazität würde ich gerne von 0-100% nutzen wenn es Not tut (also im Winter ohne Sonne bzw Sommers beim Schattenparken), im Normalbetrieb wird das aber nicht nötig sein. Mein Tagesverbrauch liegt geschätzt bei 20-30Ah. Könnte das so funktionieren? Braucht's noch (aktive) Zusatzbalancer? Habt ihr andere Anmerkungen oder Vorschläge? Würde es gerne so einfach wie möglich halten ... Grundsätzlich geht das so. Einstellung 14,2 am Solar reicht.
Keine Bedenken wegen der geringen Balancerleistung? (Passiv, 30mA oder so) Und gleich noch eine Zusatzfrage ... Bei Nothnagel und Faktor habe ich Adapterschrauben aus Edelstahl gesehen, die ja nötig werden könnten, um von den M12-Anschlüssen der Zellen auf M6/M8 für die BMS- bzw Balancerkabel zu kommen. Ist die elektrische Leitfähigkeit von Edelstahl aber nicht eher bescheiden? Sollte man an den Kabeln dann besser neue, größere Ringkabelschuhe ancrimpen damit man sie ohne Adapter direkt mit den Zellen verbinden kann, oder ist das wurscht? Die Adapter von Faktor scheinen ja sogar aus dem Hause Lisun zu kommen, und da werden sie sich bei der Materialwahl doch wahrscheinlich was gedacht haben ...
Hallo Robert Diese Adapterschrauben dienen dazu, die Hochstromverkabelung, die mit hohem Drehmoment verschraubt werden muß, von der Sensorverkabelung für BMS und Balancer, über die nur sehr wenig Strom fließt, zu trennen. Besonders bei der Verwendung von Platinen Balancern auf den Polen darf die Schraube nicht so fest angezogen werden, wie sie für die Zellverbinder angezogen werden muß. Wenn nur wenig Strom über die Verschraubung fließt, ist auch der Spannungsabfall unerheblich. Deshalb sind sie eine wichtige und sinnvolle Kostruktion. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Danke, klingt plausibel! Kann ich mir das zum Vergleich in etwa vorstellen wie ein kleines Loch in einem Damm, das ein Rinnsal ungehindert fließen lässt, die Hochwasserflut aber ausgebremsen würde?
... und wenn du mit dem 200A - BMS startest (hat 200mA Balancer) und erst mal schaust wie weit Du damit kommst ? Zusatzbalancer sind bei Bedarf schnell eingebunden.
Nabend, bist du dir sicher? Ich dachte, die hätten alle nur 30mA ... Warum muss überhaupt ein BMS dran? Nothnagel bietet einen gut funktionierenden Winston-Bausatz mit Einzelbalancern und Lastrelais zur UVP/OVP/Übertemperaturabschaltung an. Lars/Sonnenthau auch. Das System ist jetzt schon über Jahre erprobt. Wenn es um die BT-Anbindung geht, mach das über einen externen Batteriecomputer, ist eh genauer beim Strom messen und bietet je nach Modell auch noch andere Optionen. bis denn, Uwe
Sehe ich auch so, meine sind nach 16 Monaten noch nicht einmal gebalanced worden und liegen von der Spannung ungefähr 1 - 3mV auseinander. Der Phillipi, mit den EV Power tut ihren Dienst offensichtlich perfekt. Gruß Nabend die Herren, die bekannten Bausätze liegen weit über meinem Budget, deshalb die Frage nach einer billigeren und auch einfacheren Lösung. BT möchte ich nur, um halbwegs im Blick zu haben, was da passiert, genauer brauche ich das nicht und deshalb auch keinen präzisen Shunt mit Anzeige. Der würde die Sache außerdem nur wieder verkomplizieren und dann kann er mir noch nicht mal die Spannung der Zellen anzeigen. Eigentlich wollte ich ja gar nicht selber bauen, das hier beschriebene Vorhaben ist ein Kompromiss weil ich noch keine preiswerte (dh ihren Preis werte) Fertiglösung gefunden habe ... Man kann die Teile auch einzeln kaufen. Bestimmt, aber würde es das mit Phillipi hier und EV-Power da billiger und einfacher machen als 4 Zellen und ein BMS? 4 Zellen brauchst Du eh und der Rest ist doch dann fast "Pillepalle", oder? ..aber egal Hauptsache es passt Dir un ist Safe :-) Gruß Meine Lösung mit den Zellen und Kleinkram von Nothnagel und nem billigen Daly käme halt auf ca 1300 -1400€, das System von Lars liegt bei 1900 ... Naja, jetzt scheiterts wahrscheinlich eh daran, dass die einfachen Daly mit Bluetooth gerade nicht erhältlich zu sein scheinen, wenn man nicht direkt in China bestellen möchte ...
Muss an ja nicht zwingend ... --> Link
Moin, genau da wollte ich eigentlich bestellen, nur ist das 100A mit BT nicht mehr verfügbar, ich müsste also für 100€ mehr das 200A nehmen ...
Dann schau doch noch einmal :wink: Sorry ... offenbar nur ohne BT erhältlich :? Hallo in die Runde, was habt ihr bloß gegen das Daly-BMS? Ich habe bei Ali... ein 12V 200A mit Bluetooth für rund €140,-- gekauft. Hinzu kamen €17,-- für Zoll und Gebühren. Mit der Sinowealth-Software läßt sich alles konfigurieren. Gut, die IOS-App läßt in der deutschen Übersetzung zu wünschen übrig, bin aber sonst zufrieden. Ich habe mir die Frey-Zellen mit 100Ah, baugleich mit Fortune (Stapler-Zellen) gekauft. Sie driften max. 0,003V ab. Gruß Peter Hallo, ich hätte nochmal dreieinhalb Fragen ... Weiß jemand ob die handelsüblichen Polkappen auch dann noch passen, wenn man die Adapterschrauben M12/M6 verwendet? Werden die Pole mit dem zusätzlichen M6er-Aufbau nicht zu hoch? Empfiehlt Winston die Verspannung der Zellen? Herr Nothnagel meinte, es sei nicht unbedingt nötig, dicke Backen gäbe es eigentlich nur bei starker Über- bzw Unterspannung und im Gegensatz zu den blauen Bechern scheinen mir die Winston-Zellen doch sehr stabil gebaut zu sein, das Problem mit der schnelleren zyklischen Alterung bei fehlender Verspannung sollte sich dadurch doch weniger stark bemerkbar machen ... Wie seht ihr das? Schönes Restwochenende!
Frage: hast du eine Initialladung gemacht? Und wenn Ja, wie bist du vorgegangen? Zuerst parallel verbunden und dann auf 3,65V geladen? Mit Labornetzteil oder einem Ladegrät? Oder gleich in 4S Konfiguration mit BMS "normal" geladen? Stehe gerade vor vier einzelnen 100Ah Zellen und einem Daly BMS und der großen Frage wie ich das Thema Balancing angehen soll um die 12V Batterie in Betrieb nehmen zu können... Vielen Dank!
Ja Du hast recht. Die Versionen ohne BT hatten 200mA für 200A und höher: ![]() Warum mit Einführung BT die Balancer-Leistung generell auf 30mA verzwergt wurde, erschließt sich mir nicht ... Hallo PowerB, ich habe die Zellen direkt als Batterie zusammengebaut incl. BMS. Balancieren brauchte ich nicht. Die Drift war 0,001V Gruß Peter
Moin, diese häufige Fehleinschätzung hält sich ja hier auch recht hartnäckig. Drift oder Ladungsunterschiede oder Kapazitätsunterschiede zeigen sich immer erst nahe der Ladeschlussspannung der einzelnen Zellen. Eine Spannungsgleichheit existiert bei teilgeladenen Zellen immer und ist völlig normal und sagt leider nichts über die Unterschiede aus, da man diese in dem Zustand gar nicht erkennen kann. Fazit: Batterie voll laden (14,4V) und dann noch mal nach den Differenzen schauen und sich wundern...und wenn's geht hier berichten. Gruß Thomas
Genau ... und danach halt noch einmal auseinanderbauen und "korrekt" initialisieren ... :wink: |
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