da ich grad fest sitze wegen...tja Virus und so, mache ich mich mal daran unsere letzte Rundreise nach Ländern auf zu teilen.
Ich beginne mit Tschechien, obwohl es nicht unser erstes Ziel war.
Am 9. July sind wir aus der sächsischen Schweiz kommend nach Tschechien gefahren.
Das weil mein Mann auf der Autobahn das Schild "PRAG" gesehen hat und er daraufhin Prag sehen wollte.
Ja wir fahren immer planlos, eine Richtung setzen wir fest und fahren los. Fest stand nur: Auschwitz... zwischen Luxemburg und Auschwitz gibt es aber viel zu sehen...
Und so beschlossen wir Prag anzusteueren.
9. July 2020
In meinem Kopf gab es eine wage, sehr wage Info dass man Maut zahlen muss in Tschechien... irgendwann sehe ich dann auch dass man wohl eine Vignette braucht.
Wir steuern also einen Autobahnparkplatz an und ich stelle mich brav in eine lange Schlange vor einem Schalter an... ... irgendwann schaut mich ein Mann an und schwätzt auf mich ein, ich nix verstehn... er winkt mich vor... ich bin etwas perplex denn es stehen sehr sehr viele Männer an. Ich gehe vorsichtig vor, ich will mich ja nicht vordrängeln. Irgendwann geht mir auf dass in dem Häuschen 2 Schalter sind, und die Männer stehen für den LKW Schalter an, am PKW Schalter ist alles leer. Wie nett!
9 Tage Tschechien für 18€... woaow billig! Aus Frankreich kennen wir da ganz andere Preise.
Nun auf geht's nach Prag, ich wähle auf Geratewohl einen Campingplatz aus und das Navi lotst uns dahin, quer durch Prag auf eine kleine Insel.
Der Platz ist am Jachthafen und sehr basic, sauber aber die Infrastruktur ist kaum vorhanden.
Da der Platz so gut wie leer ist können wir frei wählen, der junge Mann am Schalter erklärt dass es hier um diese Jahreszeit sehr sehr voll ist und nur wegen Corona so wenig los ist.
Wir können hier auch etwas Geld wechseln damit wir wenigstens die Fähre zahlen können.

Unsere Aussicht vom Campingplatz.
Zu dieser Kirche wandern wir hoch, es ist sehr warm und so sind wir froh über den kleinen Park oben mit den schattigen Bäumen.
Die Kirche kann nicht besichtigt werden, nur für Gläubige im Gebet.

Die wohlverdiente Pause


Das Fährbötchen zum Festland

Aussicht auf die Moldau mit den Brücken.

Mit dem Zoom kann man den Weissen stehen sehen, und den leeren CP.

Meine Belohnung nach dem Aufstieg zur Kirche.
Bei den sehr moderaten Preisen muss ich allerdings aufpassen hier nicht zum saufen ähm übermässigen Genuss zu tendieren. Der Mojito ist der Glanz eingenommen wird er an einer kleinen Bootsbar direkt an der Mole, hach soooo entspannend.
Aropos Corona: her sieht es aus als gäbe es das Virus nicht, auf der Fähre müssen wir zwar eine Maske tragen aber ansonsten trägt niemand Maske, alle feiern ausgelassen auf den Booten, wir haben zwar ein schlechtes Gewissen irgendwie, aber es ist auch sehr erholsam.
Anschliessend fahren wir zum CP zurück, Männe testet die Dusche: eiskalt. Die Erklärung des jungen Mannes ist einleuchtend aber wenig hilfreich. Der CP liegt am Ende der Leitung und bei zu wenig Druck springt der Durchlauferhitzer nicht an. (Die Duschen haben auch keine Türen! Nur Vorhänge)
Wir machen uns etwas zu essen und planen unseren morgigen Tag.
Es soll sehr heiss werden über 31°C und wir beschliessen den Hund nicht mit zu nehmen, sie wird mit Ventilator und Belüftung im Womo bleiben, das kennt sie und es wird für sie weniger stressig.
Mehr später falls ihr mögt.
Martine









