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Kurzschluß Wechelrichter beim Anschalten des LiFePos


scottsch am 01 Mär 2021 09:13:34

Hallo Zusammen,

ich blicke noch nicht ganz durch. Ich habe hier gelesen, dass wenn ich meinen LiFePo4 (Liontron 150 Ah) mittels Natoknochen über den Winter komplett abschalte, dass dann beim Anschalten jedesmal ein Kurzschluss durch meinen Wechselrichter (Victron Phoenix 1200) erzeugt wird.

Stimmt das so?

Kann das dem Akku bzw. dem BMS schaden?

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Gast am 01 Mär 2021 09:18:31

Warum stellst du die Frage nicht im Thread wo du das gelesen hast?

scottsch am 01 Mär 2021 09:48:04

Ich finde es leider nicht mehr wieder.

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Pechvogel am 01 Mär 2021 10:11:34

scottsch hat geschrieben:...ich blicke noch nicht ganz durch. Ich habe hier gelesen, dass wenn ich meinen LiFePo4 (Liontron 150 Ah) mittels Natoknochen über den Winter komplett abschalte, dass dann beim Anschalten jedesmal ein Kurzschluss durch meinen Wechselrichter (Victron Phoenix 1200) erzeugt wird.
Stimmt das so?


Ich glaube nicht dass das stimmt:
ein Wechselrichter hat zwar einige und auch relativ große Kondensatoren die geladen werden sobald der WR an die Batterie angeschlossen wird ( hat nichts mit dem Ein-/Aus-Schalter des WR zu tun ) und dabei fließen u.U. auch kurzzeitig sehr hohe Ströme. Aber ein Kurzschluss ist das erstmal nicht.



scottsch hat geschrieben: Kann das dem Akku bzw. dem BMS schaden?

Eigentlich sollte der Akku das abkönnen. Besser wäre aber natürlich wenn der WR eine eingebaute Strombegrenzung dafür hat.


Auf der anderen Seite ist die Frage ob der Wechselrichter wirklich über den Natoknochen an die Batterie angeschlossen ist?
Und falls das wirklich so sein sollte ist die Frage ob der Natoknochen das auf Dauer mitmacht! :eek:
Der "klassische" Hella 843-051 hat, meine ich, eine Schaltleistung von um die 100A ( nicht Dauerleistung bzw Kurzzeitbelastung sondern Schaltleistung )





Grüße
Dirk

scottsch am 01 Mär 2021 10:29:58

[quote="Pechvogel"

Auf der anderen Seite ist die Frage ob der Wechselrichter wirklich über den Natoknochen an die Batterie angeschlossen ist?
Und falls das wirklich so sein sollte ist die Frage ob der Natoknochen das auf Dauer mitmacht! :eek:
Der "klassische" Hella 843-051 hat, meine ich, eine Schaltleistung von um die 100A ( nicht Dauerleistung bzw Kurzzeitbelastung sondern Schaltleistung

Grüße
Dirk[/quote]

Hallo Dirk,

leider habe ich kaum Ahnung von Elektrik. Ich hatte in der Werkstatt beim Einbau um einen Natoknochen gebeten, der die Batterie komplett vom Boardnetz trennt. Daher wird wohl auch der Wechselrichter getrennt. Geht der Natoknochen beim Schalten kaputt oder muss ich generell damit rechnen. Im Zweifel würde ich ihn einfach nicht benutzen und im Winter nur am Panel meinen EBL252 ausschalten.

Uli.F am 01 Mär 2021 10:44:01

Pechvogel hat geschrieben:Der "klassische" Hella 843-051 hat, meine ich, eine Schaltleistung von um die 100A ( nicht Dauerleistung bzw Kurzzeitbelastung sondern Schaltleistung )

... da fehlt 'ne Null: Belastbarkeit bei 24V max1000 A/10 sek/24V :wink:.

bernierapido am 01 Mär 2021 11:14:20

Mein Wechselrichter hat eine ein +Steuerkabel. Ich habe einen einfachen Schalter mit LED ins Wageninnere gelegt und schalte den Wechselrichter bei Bedarf ein und danach wieder. Dadurch fährt die Elektronik langsam hoch und ich habe keinen Grundverbrauch, wenn ich den Wechselstrom nicht benötige.
Dadurch kann keine Überlastung entstehen.

Gast am 01 Mär 2021 12:04:31

Mein Akku (200Ah Winston) wird auch im Winterlager, unter Landstrom, abgeschaltet, der WR bleibt immer auf Remote. Einen Kurzschluß hatte ich sewegen aber noch nie.

Wobe im Moment die FB nicht mehr geht - Ursache noch offen.

Gruß

Pechvogel am 01 Mär 2021 13:22:51

Uli.F hat geschrieben:... da fehlt 'ne Null: Belastbarkeit bei 24V max1000 A/10 sek/24V :wink:.


Ich schrieb´ doch extra von SCHALTSTROM!!
Hier mal das Zitat von Hella zu den neuen Batterietrennschaltern ( ugs. Natoknochen ):
" * Schaltung bei Dauerlast – Batterietrennschalter lassen überwiegend die Trennung (öff nen und schließen) nur im stromlosen Zustand zu.
Die neusten und wirkungsvollsten HELLA Batterietrennschalter (-141, -151) ermöglichen auch Schaltungen unter voller Dauerlast (250 A).
Diese Eigenscha steht dann max. 50 mal zur Verfügung"

Nachzulesen hier:
--> Link





Grüße
Dirk

rkopka am 01 Mär 2021 13:58:30

Pechvogel hat geschrieben:ein Wechselrichter hat zwar einige und auch relativ große Kondensatoren die geladen werden sobald der WR an die Batterie angeschlossen wird ( hat nichts mit dem Ein-/Aus-Schalter des WR zu tun ) und dabei fließen u.U. auch kurzzeitig sehr hohe Ströme. Aber ein Kurzschluss ist das erstmal nicht.

Theoretisch schon, aber nur sehr kurz. Begrenzt nur durch die Leitungswiderstände und den Innenwiderstand der Akkus. Sowas (Netzteil mit Elkos) reicht auch in anderen Bereichen um Sicherungen zu werfen.

RK

fschuen am 01 Mär 2021 16:42:55

Natürlich entsteht kein Kurzschluss, sondern initial fliesst ein hoher Strom. Das schadet weder den Zellen, noch den Kabeln oder dem WR. Im Extremfall kann das eine Sicherung kosten, die ist dann aber falsch dimensioniert. Und wenn das BMS wegen Kurzschlusserkennung wegschaltet, dann kann das BMS (genauer: die MOSFETs) dabei draufgehen. Das liegt in der Natur der Sache - und da ich weder verstehe, warum man etwas robustes wie LFP-Zellen mit etwas empfindlichem wie MOSFETs schützt, noch, warum man überhaupt den Wechselrichter-Strom über's BMS schickt, kann ich da leider kein Mitgefühl heucheln.

Gruss Manfred

scottsch am 01 Mär 2021 19:05:06

fschuen hat geschrieben:und da ich weder verstehe, warum man etwas robustes wie LFP-Zellen mit etwas empfindlichem wie MOSFETs schützt, noch, warum man überhaupt den Wechselrichter-Strom über's BMS schickt, kann ich da leider kein Mitgefühl heucheln
Gruss Manfred


Wie sollte ich den Wechselrichter denn sonst bei einer Liontron mit integriertem BMS anschließen?


fschuen hat geschrieben:Und wenn das BMS wegen Kurzschlusserkennung wegschaltet, dann kann das BMS (genauer: die MOSFETs) dabei draufgehen.
Gruss Manfred


Wenn ich das richtig verstehe, sollte ich also lieber zum Schutz des BMS, die Batterie überhaupt nicht komplett mit dem Natoknochen abschalten, damit beim wieder anschalten diese hohen Initialströme vermieden werden?

Stocki333 am 01 Mär 2021 21:56:07

scottsch hat geschrieben:Wenn ich das richtig verstehe, sollte ich also lieber zum Schutz des BMS, die Batterie überhaupt nicht komplett mit dem Natoknochen abschalten, damit beim wieder anschalten diese hohen Initialströme vermieden werden?

Und wo hast du gelesen, der so etwas macht mit abschalten, das dem das BMS kaputt gegangen ist.
Kirche im Dorf lassen. Der Spruch ist alt. Aber noch immer nicht Falsch.
Falsch hingegen isr es seinen Ruhestrom seines Fzg nicht zu kennen. Der säuft dir ja den Accu aus im Winterlager. Bis das BMS abschaltet.
Und dann startest du die Maschine, damit der wieder zu Kräften kommt.
SUPER, Idee so schädigst du wenigsten die Zellen. Abe rdas BMS bleibt heile.
Früher hatten wir die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Heute die Wahl zwischen Pest, Cholera und Corona. Letzteres ist zu empfehlen. Ist kein schlechtes Bier. Braucht man nach Fehlbehandlung sowieso..
Leute lasst euch nicht verrückt machen. Das, was die Spezialisten hier im Forum fairerweise ausdiskutieren, müßt ihr mal anders sehen.
Die Entwickeln ein BMS oder Zusatzplatine. Und wenn sie solche Dinge reinbauen, um Bauteile (Mosfet) zu schützen. Ist das in Ordnung.
Aber gleich immer das Schlimmste annehmen. :razz: :razz: Und es wird sicher mich treffen. Kathastrofe :cry:
Macht euch nicht so viele Sorgen. Die halten das schon aus. Freut euch lieber das ihr Lithium habt. Und geniesst es.
Bleibt Gesund Franz

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