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Kabelquerschnitt VW Crafter für Einbau von Aufbaubatterien


AlexNL am 28 Mär 2021 23:32:25

Hallo an alle.
Wir sind dabei unseren 2ten Camper Selbstumbau vorzunehmen.
Bei dem ersten hatten wir kleine Zusatzbatterien und somit kleine Kabel noetig.

Jetzt meine Frage:

Wir haben einen VW Crafter
Werden zusaetzlich 2x210ah Batterien 4 Meter von der Auto Batterie anklemmen.
1. Muss der Kabelquerschnitt von der Autobatterie zur Zusatz genau so dick sein, wie der Kabel von Zusatz zum Spannungswandler?

Wir haben einen Verbrauch von 50-60 Ampere, Spannungswandler nicht mitgerechnet (1500W)max 3000.

Ich verstehe die Kalkulation um den Kabelquerschitt zu berechnen.
Aber muessen alle Kabel gleich dick sein? Oder kann der Kabel von Zusatz zu Autobatterie duenner sein? ( Kosten )

Vielen vielen Dank
Gruss Alex

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soul am 29 Mär 2021 00:10:09

AlexNL hat geschrieben:Werden zusaetzlich 2x210ah Batterien 4 Meter von der Auto Batterie anklemmen.


nicht von, sondern extra macht sinn.

Tinduck am 29 Mär 2021 09:35:14

AlexNL hat geschrieben:Aber muessen alle Kabel gleich dick sein? Oder kann der Kabel von Zusatz zu Autobatterie duenner sein? ( Kosten )

Vielen vielen Dank
Gruss Alex


Die Kabel müssen für den Strom ausgelegt sein, der durchfliessen soll. Bei den meisten Womos ist das Kabel von der Starterbatterie zur Bordbatterie (bzw. zum EBL) mit 40 A abgesichert und es werden gern 6 qmm Kabel verbaut. Das reicht für den Ladestrom der LiMa.

Aber du musst dir noch ein paar Gedanken machen... wie neu ist der Crafter? Schon Euro 6d temp? Dann brauchst Du wahrscheinlich einen Ladebooster, wenn die Aufbaubatterie während der Fahrt geladen werden soll, die Lima schaltet nämlich dann die Ladung ab, bevor die Starterbatterie wieder ganz voll ist, und dann wird die Aufbaubatterie auch nicht mehr geladen.

Ausserdem haben die meisten Fahrzeuge ein Trennrelais, was dafür sorgt, dass Starter- und Bordbatterie nur verbunden werden, wenn der Motor läuft. Wenn Du fest verkabelst, saugst Du Dir im Stand auch die Starterbatterie leer.

bis denn,

Uwe

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AlexNL am 30 Mär 2021 18:20:52

Hallo Uwe. Vielen Dank.
das heisst, von Lima zur Zusatzbatterie muss ich den Querschnitt berechnen ( Ampere Lima)
Und von Zusatzbatterie zum Spannungswandler ( Ampere Spannungswandler)
Und die anderen Ampere die ich verbrauchen werde? Kuehlschrank, LED, USB?

crafter ist von 2008. werde aus Kostengruenden erst keinen Booster einbauen.

Ich hatte gedacht das der Kabel von der Lima zur Zusatzbatterie so dick sein muss wie mein Verbrauch?

Vielen Dank

proff56 am 30 Mär 2021 19:16:47

Hallo Alex,
erst einmal ein paar Verständnisfragen:
1) Zusatzbatterien: Sollen diese die Starterbatterie "erweitern" oder handelt es sich um die selbstständige Stromversorgung für den Aufbau, also die sogenannte "Aufbaubatterie" (oder "Wohnmobilbatterie" ....)?
2) Meinst du mit "Verbrauch 50-80A" die tatsächliche Stromentnahme aus den Zusatzbatterien oder den täglichen "Strombedarf" (Energie), also "Ah" ?
3) Soll der Spannungswandler an die Starterbattterie oder an die Zusatzbatterien, wenn diese als "Aufbaubatterie" gedacht sind?

Grundsätzliches:
- Aufbaubatterien werden grundsätzlich "separat" geladen, d.h. es muss eine elektrisch gesteuerte Trennung vorgesehen werden. Die Zuleitung von der Lima bzw. von der Starterbatterie muß dem Stromfluss bei Ladung entsprechen. 6qmm ist prinzipiell zu wenig, da auch der Spannungsfall (besonders bei langen Leitungen) berücksichtigt werden muß und zudem ist 6qmm bereits bei 40A grenzwertig bzgl. der Strombelastung. Bei 4m Entfernung geht ca 1V auf der 6qmm-Leitung verloren, dass ist für Ladung und Entladung unakzeptabel; es sollten mindestens 16qmm verlegt werden. Dabei ist die Stromentnahme betr. Spannungswandler noch nicht berücksichtigt.
- Verschiedene Typen, Größen und Alter bei Bleiakkus (-Batterien) sollten keinesfall zusammengeschaltet werden. D.h. rückfolgernd, dass Starter- und Zusatzbatterien "identisch" sein müssen, falls diese eine Einheit bilden sollen (also nicht Starter- und Aufbaubatterie getrennt) - sonst gibt es zwangsläufig Probleme bei Ladung und Entladung.
- Falls die beiden 210Ah-Batterien die "Aufbaubatterie" bilden sollen, müssen(sollten) diese "über Kreuz" verschaltet werden, dabei sollten die Verbindungsleitungen (der beiden Batterien) keinen kleineren Querschnitt als die Zuleitung haben, auch wenn diese dicht nebeneinander stehen.
- Wichtig: keinen Leitungsanschluss (Plus-Pol) an eine Batterie ohne "passende" Absicherung anklemmen, damit Kabelbrand im Fehlerfall (z.B. Kurzschluss) verhindert werden kann. Lediglich zwischen zwei dicht plazierten Batterien kann bei der Verbindungsleitung auf Absicherung verzichtet werden, sofern diese Leitung gegen mechanische Beschädigung sicher verlegt ist.

AlexNL am 30 Mär 2021 21:10:25

Nochmals vielen Dank.

Die Autobatterie wird nur Strom zur wohnwagenbatterie liefern. Dort wird nichts angeschlossen

1.Autobatterie, sicherung,not aus schalter, relais zur
2.Wohnwagenbatterie 2x210ah ( 12V 420ah) dazu noch
3.Solar MPPT 30A ( Solar 340W 72 Zellen) mit sicherung
4.von der Wohnwagenbatterie werden Kuehlschrank, LED, USB, Wasserpumpe angeschlossen
+ dazu 1500W Spannungswandler

Die Wohnwagenbatterien werden 2.7meter von der Autobatterie angeschlossen.
Autobatterie hat 100A

Was ich soweit glaube zu verstehen:
1.Von Autobatterie zur Wohnwagenbatterie 16mm Querschnitt mit 40A Sicherung
2.Zwischen relais und Wohnwagenbatterie 16mm
3.Zwischen beiden Wohnwagenbatterien 50mm2 mit 200A Sicherung?!
(1500WSpannungswandler+Kuehlschrank, LED, USB, Wasserpumpe ca.30A=125A+30A=155A)
4. Welchen Querschnitt zu meinem 12V Sicherungskasten?

Vielen Dank fuer eure Hilfe

proff56 am 31 Mär 2021 09:03:10

AlexNL hat geschrieben:1.Autobatterie, sicherung,not aus schalter, relais zur

Die Autobatterie benötigt keinen NOTAUS .....
Nicht die Autobatterie lädt die Aufbaubatterien, sondern die Lichtmaschine. Dafür wird das Relais benötigt, welches bei laufendem Motor (D+ ist aktiv) die Aufbaubatterie verbindet. Dass diese an der Starterbatterie mitangeklemmt wird, ist nur eine Verständnisfrage. Bei 2,7m Entfernung würde auch 10qmm langen, sofern der Ladestrom bei ca 40A begrenzt ist. Doch der kann ohne einen Booster auch weit darüber liegen, besonders bei 420Ah - dann könnten auch 16qmm schon an die Belastungsgrenze kommen. Zudem muß beachtet werden, dass das Trennrelais den möglichen Ladestrom verkraftet: i.d.Fall würde ich mindestens ein 70A-Relais empfehlen mit 16qmm Zuleitung.
4.von der Wohnwagenbatterie werden Kuehlschrank, LED, USB, Wasserpumpe angeschlossen
+ dazu 1500W Spannungswandler

Diese Geräte sind ja wohl am "Sicherungskasten" angeschlossen, außer Spannungswandler, der benötigt eigene Sicherung und eigen Zuleitung. Hersteller des Inverters macht meistens konkrete Angaben hierzu. 1500W benötigen allerdings mehr als die von Dir genannten 125A: 150A sind realistischer. Die Gefahr der hier benötigten großen Ströme sollte man nicht unterschätzen: Besonders die Klemmstellen können eine unterschätzte Brandgefahr sein.
Die Zuleitung Aufbaubatterie-Sicherungsverteiler erhält eine Sicherung, 40A sind üblich und sollten bei den hier angeschlossenen Verbrauchern ausreichend sein. Sofern die Länge ca 3-4m sind, langt auch 10qmm, aber 16qmm sind besser, weil dann auf dieser Zuleitung weniger Snnung verloren geht: Wenn die Pumpe z.B. einschaltet, flackert die Beleuchtung weniger.
3.Zwischen beiden Wohnwagenbatterien 50mm2 mit 200A Sicherung?!

Wie schont gesagt, können die beiden Batterien ohne zusätzliche Sicherung verbunden werden, wenn dicht nebeneinder platziert und Querschnitt und Verlegeart ("kurzschlussfest", mechanisch ausreichend gegen Beschädigung geschützt) stimmen. Absicherung zu einem weiteren(?) NotAus ist sinnvoll, die Sicherung muss dann aber auch sehr nahe am Batteriepol sitzen und der NotAus muss auch den maximalen Stromfluss schalten(!) können; häufig wird nicht der Schaltstrom angegeben, sondern nur der max. Stromfluss. Ansonsten sind an der Aufbaubatterie ja alle Abgänge passend abgesichert, da ist eine weitere Hauptsicherung nicht immer sinnvoll: bedenke, jede Klemmstelle ist eine potentielle Fehlerquelle.

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