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Hallo zusammen, Ich lese nun schon seit Stunden viele Threads hier im Forum und habe mich nun doch entschlossen, mich anzumelden. Ich habe ein neues WoMo gekauft und habe vom Händler eine zweite Aufbaubatterie eingebaut bekommen, allerdings gefällt mir die Standard- Kapzitäts-Anzeige nicht besonders, da sie mir zu ungenau ist. Mit etwas Erfahrung ausgestattet (Ich weiss - das sind die schlimmsten ;-) ) habe ich mir bei Amazon gleich mal zwei 100A Shunts mit Anzeige gekauft und an jede Batterie einen Shunt angeschlossen. War ja klar, dass bei den Billig-Dingern nur eine Stromrichtung gemessen wird und ich so leider keine Kapzitätsanzeige habe ;-( . Nun meine Frage, bevor ich unnötig viel Geld ausgebe: Ist meine Idee, jede Batterie einzeln zu messen dämlich, oder macht es durchaus Sinn, um evtl. Schnell genug zu erkennen, dass eine Batterie langsam den Geist aufgibt? Was mache ich, wenn ich weiss, dass eine Batterie noch gut ist, denn eine alte und eine neue zu kombinieren ist ja nun auch nicht wirklich empfohlen. Also überlege ich, ob ich beide Batterieen einfach zusammen mit einem Shunt und einer Anzeige messe. Wenn damit dann irgendwann etwas nicht stimmt, sollten eh beide ausgewechselt werden. Richtig? Ach so: 2 x 95Ah AGM, EBL, Solar 110Wp, selten Landstrom, meist nur Solar. Ich möchte demnächst noch einen WR1500W einbauen (Kaffeemaschine + Pedelec-Ladegeräte). So, bis bald, Scheppi.
Ein Shunt ist eigentlich nur ein kleiner Widerstand, der weder nur eine Stromrichtung noch die Kapazität der Batterie messen kann. Durch die an ihm abfallende Spannung lässt sich einiges errechnen, aber dafür benötigt man eine Art Batteriecomputer. Eigentlich sollte man nur absolut gleich alte Batterien vom selben Typ nutzen und dann reicht ein Shunt und ein Batteriecomputer durchaus aus. Aber das hast du ja auch schon festgestellt. Die beiden Batterien einzeln zu messen macht keinen Sinn, weil sie, wenn ordentlich verkabelt, gleich beansprucht werden. Kenne eigentlich keinen hier im Forum, der bei mehreren parallel geschalteten Batterien keinen Batteriecomputer für den gesamten Pack verwendet, wenn er denn einen hat. Das ist ja gerade der Vorteil, dass der dann die GESAMTkapazität anzeigt, die für die Anwendung ja die relevante Grösse ist. Ach so, ja, du brauchst natürlich nen Batteriecomputer und nicht nur nen Messshunt mit Stromanzeige. Zumindest, wenn du die Kapazität abfragen willst. bis denn, Uwe Da die Batterien eh zusammen geschaltet sind muß der Shunt in die Masseleitung zu den Verbrauchern eingeschleift sein. Der Batteriecomputer kennt die Gesamtkapazität und rechnet alle Aus und Eingänge von Strom ab oder zu. Was Du brauchst ist sowas Link zum eBay Artikel Hi, danke für die schnellen Antworten. Tinduck hat‘s auf den Punkt gebracht: „… wenn ordentliche verkabelt…“ Ich habe derzeit beide Batterien getrennt gemessen und siehe da, es scheint, als ob die Verkabelung wirklich nicht optimal ist - aber dass der Unterschied so gross ist, hat mich nun gewundert: Beide Batterien sind parallel verkabelt, allerdings wird die Last nur von einer Batterie abgenommen (Verbraucher Leistungen beide näher an Betterie 1, als an Batterie 2). Jetzt springt der Kühlschrank an und eine Anzeige sagt 1A und die andere 1,5A Entladung. Da beide Batterieen gleich alt scheinen (gleiche Bezeichnung und gleiche Art.Nr. Auf den Aufklebern, denke ich, dass ein Shunt bei guter Verkabelung wirklich ausreichen sollte. Ich denke da aber eher an den Victron Energy SmartShunt mit BT und App. Jetzt muss ich aber erst schauen, ob die App auf meinem Handy läuft, da ich kein Standard-Android einsetze… Danke schonmal ! scheppi Hallo scheppi, was hast du bzw. haben deine Shunts denn da gemessen? Wenn der Kühlschrank anspringt, müßte etwas in der Größenordnung 10 A angezeigt werden, da ein Kühlschrank ca. 120 Watt Leistung hat. Damit eine ungleiche Belastung der Batterien vermieden wird, sollen sie "über Kreuz" verkabelt werden. Das heißt, an einer Batterie wird der Minuspol mit der Bordelektrik verbunden und an der anderen Batterie der Pluspol. So hat jede Batterie den gleichen Kabelwiderstand und damit auch den gleichen Strom. Gruß Bernd Hallo, wer exakt wissen möchte wieviel Restkapazität seine Batterie noch hat, der kann sich den Atorch DL24 besorgen, (googlen) den gibt es auf allen großen Verkaufsplattformen, auch YouTube-Videos gibt es dazu. Man stellt den Laststrom in A nach C20 oder C10 ein, und die Spannung in V bei der er abschalten soll. Man drückt auf START und liest das Ergebnis in mA/h nach einigen Stunden ab. Es gibt noch günstigere Battery Capacity Tester, aber der Atorch DL24 hat den Vorteil, dass er nach erreichter Schlußspannung abschaltet, und das Ergebnis speichert. Es gibt auch noch verrückte Umbauvideos um noch mehr Leistung aus dem Gerät zu holen. Dieses Gerät wurde wohl erfunden/gebaut für die Power-Packs für Handys. Grüße Lothar
Die Gesamtkapazität sieht man dann nicht (so einfach). Aber wenn der Verdacht besteht, daß die Batterien auseinanderdriften oder die Verkabelung kontrolliert werden soll, dann kann das schon aufschlußreich sein. Mit einem Shunt sieht man immer nur die Summe, bis irgendwann eine Batterie kocht... RK Bei Lithiumbatterien hättest du drei Möglichkeiten: einen BC pro Batterie, einen für beide (Kapazität zusammengerechnet, vor dem BC parallel geschaltet) oder eine Batterie mit BC und eine ohne. Letzteres verlässt sich darauf, dass die beiden Batterien vergleichbar laufen, was bei Teilladung sehr ungenau sein kann. Da kommt's aber auch am wenigsten drauf an. Jetzt hast du aber leider AGM-Bleimonster gekauft, warum auch immer. Und da macht meines Erachtens nichts davon Sinn, weil der Ladewirkungsgrad viel schlechter ist, und auch noch gegen Vollladung noch einmal schlechter wird und damit nicht "eingepreist" werden kann. Und auch die Entladung wird überproportional, wenn du hohen Strom entnimmst. Damit wird das Zusammenrechnen der Lade- und Entnahmemengen viel weniger über den Ladezustand der Batterie aussagen als die Ruhespannung, die bei Bleibatterien ganz gut mit dem Ladezustand korreliert. Kann man bei Amazon nicht ganz gut zurückschicken? Das ist ja einer der Vorteile, die der überteuerte Laden hat. Gruss Manfred Wie schön Manfred das du dem TE richtig geholfen hast bei seinem Problem..... Zurück zur Realität. Ich würde wie schon vorgeschlagen Verkabelung checken und "auf Kreuz" anschliessen. Dann ein gescheiter Batteriecomputer mit einem Shunt. Das "über Kreuz" wird überschätzt. Nehmt ordentliche Kabel dann benötigt man das alles nicht. Der Strom nimmt den Weg des geringsten Widerstandes und das wird immer die Leitung sein. Somit reicht das richtige parallelschalten mit schön dicken Leitungen völlig aus. In meinem alten Womo waren die Akkus ganz klassisch parallel verkabelt. Nach 9 Jahre habe ich das Womo verkauft, mit den ersten Akkus. Da ich sehr viel Wechselrichterbetrieb mit rund 1500W hatte, kann also die klassische Parallelschaltung nicht schlecht gewesen sein. Auch im neuen Womo mit 2x150Ah und 3kW-Wechselrichter ist aber Werk keine Kreuzverschaltung gemacht worden. Auch das funktioniert problemlos. Gruß Axel Stellen wir die Frage mal andersrum, was verschlechtert sich denn mit einer Kreuzschaltung? Nichts? Warum dann nicht nutzen? So mancher Tip aus der 'Fachidiotenwelt' wird allzu schnell mit Halbwissen (nicht böse gemeint) logisch zerlegt - bis man dann durch Schmerzen lernt, dass es doch einen Zweck hatte. bis denn, Uwe
Es kommt auf die Bedingungen an. Wenn man etwas neu macht, warum nicht ? Nutzt's nicht schadt's nicht :-). Und bei entsprechender Belastung ist es wohl ein wenig besser. Dafür kann die Kabelführung etwas umständlicher sein. Aber wenn schon alles fertig ist, soll man dann umbauen ? Bringt es einen großen Nutzen ? Oder nur wenn es sowieso Probleme gibt ? Wobei dann z.B. bessere Kontakte viel mehr bringen können. Wenn die Kabel gut dimensioniert sind und sich die Belastung in Grenzen hält, wird man keinen Unterschied bemerken (bzw. nur schwer messen) können. RK
Hi Uwe, wenn alles bereits fertig verkabelt ist, ist der Umbau einfach zusätzliche Arbeit und evtl. zusätzliche Kosten. Darum sehe ich es als unnötig an. Wenn man eh alles neu macht, dann ok. Gruß Axel Die überkreuzerei stammt aus der Lithiumwelt. Dort aus gutem Grund, den es in der Bleiwelt nicht gibt. Und nur weil es nix schadet, ist es noch lange kein Grund, es zu empfehlen.... Weil oder wenn es zum Beispiel Kabel-Wege verlängert. Dann schadet es nämlich wirklich. Bleiakkus, die nebeneinander stehen, schliesst man nicht überkreuz an. Keine Ahnung.... :-o PS: Da steht: Werden die obigen Bedingungen nicht eingehalten, dann..... Hallo, jetzt mal eine Frage, wenn Scheppi AGM - Akkus benutzt, reichen da nicht 2 Voltmeter aus, um den Zustand der Akkus zu beobachten? Bei LiFePo4 Akkus ist das natürlich nicht möglich. Aber bei AGMs sinkt doch die Spannung, zwar nicht linear, aber in einem deutlichen Zusammenhang mit der Ladung. Oder täusche ich mich? ...nur müßte man sie zum messen der individuellen Spannung jeweils abschalten...d.h. aus dem Verbund trennen...sonst erhält man ja kein belastbares Ergebnis...auch nicht sehr praxisgerecht. Gruß, Uwe.
Und der Spannungswert (außer im Vergleich) ist stark abhängig von Temperatur, Belastung, Ladung und wie lange die her sind. Außerdem sagt der Wert bestenfalls die % der aktuellen Kapazität. D.h. auch wenn die Batterie nur noch 20% der Originalkapazität hat, sieht die Spannung noch gleich aus bei voll oder leer. RK Ich benutze auch zwei billige einweg Messshuntanzeigen. Die eine mißt nur den Strom (Leistung) der von den einzelnen Ladegeräten in die Batterie reingeht und die andere nur den Strom (Leistung) der rausgeht. Ich bin noch in der Lage die Differez +-10% im Kopf auszurechnen, so das ich einen, für mich ausreichenden, Überblick über die Kapazität meiner Akkus habe.
Das muss nicht so sein, denn wenn ein Batterietyp 5 Jahre unverändert produziert und verkauft wird, hat sie natürlich auch 5 Jahre lang dieselbe Artikelnummer.
Da ist die Solarpower mit 110 Wp aber etwas sehr mickrig. Allein, wenn beide Pedelec-Akkus leer sind und du sie lädst, sind danach deine beiden 95Ah-AGM so gut wie leer. Hat der WR 1500Watt Dauer- oder Spitzenleistung? Wären die 1500 Watt die Spitzenleistung, wäre er zu schwach für eine übliche Kaffeemaschine mit 1000-1200 Watt. Hallo, Danke für die Infos! Dann kann ich das Voltmeter wieder in der Bastelkiste verschwinden lassen. Wir sind unterwegs mit unserem Knaus Van TI 600 MEG, nun wollte ich mal testen, wie lange ich ohne Landstrom stehen kann. Nun sehe ich an der Anzeige, das die Voltanzeige von Aufbau und Fahrerhaus gleichmäßig runtergeht, so als ob die Batterien nicht getrennt werden. --> Link Nun habe ich bedenken, das ich nicht mehr starten kann, wenn ich es noch länger ohne LS nutze. Ich habe zu der vorhandenen AGM die gleiche noch zugeschaltet.
Die Knaus Anzeige ist extrem ungenau. 100% nur, wenn Ladestrom anliegt (ab ca. 13,8 Volt) 75%, wenn Batterie vollgeladen ohne Ladestrom (ca. 12,8V) 50% irgendwas zw. 12,3 und 12,6V Wenn du es etwas präziser haben willst, nimm ein klienes messgerät (Multimeter) und messe an der (den) Batterie direkt. Zur Orientierung: ![]() Wenn du einen Motor mit "intelligenter" Lima hast, ist die Starterbatterie nie voll, eher so bei 12,5V (so gewollt vom Hersteller). Wenn du einen Motor mit "intelligenter" Lima hast, ist die Starterbatterie nie voll, eher so bei 12,5V (so gewollt vom Hersteller). ———————————- Ja, bei LS ist die Anzeige von der Starterbatterie immer ein Punkt weniger, also keine 100%. Werde das mal mit dem Multimeter messen. |
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