Gast am 02 Okt 2021 13:00:25
Weil du den Kniff nicht kennst. Wenn man nicht weiß, wie die John-Guest-Verschlüsse funktionieren, hat man keine Chance.
An der Oberseite, dort, wo der Schlauch eingeführt wird, befindet sich ein umlaufender Ring. Man drückt die ganze Kappe etwas nach oben (wenn sie kein Spiel hat, befindet sie sich schon in entspannter Stellung, also nicht drücken wie bekloppt) und zieht dann den Ring nach unten - quasi in die Kappe hinein. Dabei darf sich die Kappe selber aber nicht mehr nach unten bewegen, sonst verriegelt sie erneut. Man nimmt den Ring zwischen Zeige- und Mittelfinger und der Daumen fixiert die Kappe von unten. Ist der Ring bis zum Anschlag eingedrückt, muss man ihn mit den Fingerspitzen / -nägeln dort festhalten und die ganze Kappe in dieser für die Hand / Finger durchaus unangenehmen Position abziehen. Fertig.
Das Aufstecken gestaltet sich wesentlich einfacher: lediglich auf das Rohr schieben bis zum Anschlag, zwei Millimeter zurückziehen zur Verriegelung, fertig. Achtung: Man spürt dabei zwei Mal einen Widerstand. Das erste Mal, wenn das Rohr innen auf die Dichtung trifft. Dort ist sehr wenig Spiel, und man hat das Gefühl, man habe schon bis zum Anschlag hineingesteckt. Das stimmt dann aber nicht, man muss den Widerstand überwinden, dabei flutscht das Rohr in die Dichtung und schlägt dann am Stopfenende an.
Wir haben an unserem Challenger auch diese Konstruktion - ein kleiner Ablasshahn wäre mir lieber gewesen. Ich habe daher den Stopfen durch einen John-Guest-Schieber ersetzt. So kann man mit einer Vierteldrehung den Ablass öffnen und schließen. Bekommt man online für etwas mehr als einen Zehner, man muss nur auf den Durchmesser achten (iirc 15mm hier).