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Wie würdet ihr euch in so einem Fall verhalten, wenn ihr mit dem Womo in solch einen Sturm geraten würdet?
Was mir dazu einfällt:
Möglichst freie Stelle ohne Bäume und Häuser in unmittelbarer Umgebung suchen. Das Womo mit Front oder Heck in Windrichtung abstellen. Keine Hubstützen benutzen, damit das Fahrzeug bei Windböen die seitlich kommen etwas nachgeben kann.
Was fällt euch dazu ein?
Quibby am 27 Nov 2021 18:31:38
Den Versicherungsschutz überprüfen und eventuell nachschärfen.
Nee, mit dem Wind stehen und schauen das nichts in der Nähe ist was mich gefährden könnte, ansonsten umstellen.
Fledermaus am 27 Nov 2021 18:35:49
HerrKalle hat geschrieben:
Was fällt euch dazu ein?
Servus
Beim Fenster rausschauen und die Naturgewalten beobachten Sat Schüssel einfahren und den guten Roten austrinken....
....wer weiß ob es ein Morgen gibt :lach:
cbra am 27 Nov 2021 18:45:45
cooles video - danke
eigene massnahmen:
front in den wind stellen. sand vermeiden (sandstrahlen) schaun dass nix wirklich gefährliches in luv ist.
bis ca 50kn wind fahren wir noch, dann suchen wir stellplatz. undser max bislang war grundwind 55kn böen 70kn
kamikaze am 27 Nov 2021 20:12:34
Ich würde mich wenn möglich mit dem Heck in den Sturm stellen, um meine grosse Frontscheibe nicht durch herumfliegende Gegenstände beschädigen zu lassen. Eine Delle im Heck ist eher zu verschmerzen als eine nicht mehr mögliche Weiterfahrt mit zerstörter Frontscheibe. Das habe ich vor kurzem am Atlantik so gemacht bei Böen bis 100 km.
cbra am 27 Nov 2021 20:18:31
wenn man mit dem heck zum wind steht kann es grosse probleme beim öffnen der türen geben. die reissts einem aus der hand, sachschäden sind vorprogrammiert, verletzungen möglich.
eigene erfahrung und noch öfter gesehen
rkopka am 27 Nov 2021 21:30:00
cbra hat geschrieben:wenn man mit dem heck zum wind steht kann es grosse probleme beim öffnen der türen geben. die reissts einem aus der hand, sachschäden sind vorprogrammiert, verletzungen möglich.
Ja, mein Türfeststeller ist deswegen auch etwas in die Wand gedrückt. Wenn man aber direkt zum Meer steht und etwas höher, sollte da nicht mehr viel daher kommen. Landeinwärts ist das aber ein gutes Argument für Heck in den Wind.
RK
hesida am 27 Nov 2021 21:30:18
Spieglein, Spieglein,
wie soll ich mich hier verhalten?
Am besten Forenmitglieder befragen und dann abwarten und die Versicherung anrufen.
So ist es. Weitere Vorschläge?
cbra am 27 Nov 2021 21:38:25
cbra hat geschrieben:wenn man mit dem heck zum wind steht kann es grosse probleme beim öffnen der türen geben. die reissts einem aus der hand, sachschäden sind vorprogrammiert, verletzungen möglich.
rkopka hat geschrieben:Ja, mein Türfeststeller ist deswegen auch etwas in die Wand gedrückt. Wenn man aber direkt zum Meer steht und etwas höher, sollte da nicht mehr viel daher kommen. Landeinwärts ist das aber ein gutes Argument.
RK
wenn eine bö von hinten mit 80km/h plus kommt reissts dir die tür aus der hand so schnell kannst garnicht schaun
mit hats sogar von meinem toyota van die dür verbogen ( hab mich voll geärgert dass sowas ausgerechnet mir passiert vor meiner werkstatt) die tür von einem ducato oder so hälts da nie mehr.
wenns blöd hergeht verreists die schulter oder so
habe an surfspots wie tarifa etc schon vieles gesehen...
Fledermaus am 27 Nov 2021 21:54:40
Servus Wäre dir nicht passiert, würdest aus dem Womo schauen und denn guten Roten leeren :lach:
Bei Sturm gibt es nicht viel zu tun, Aussitzen oder sich verstecken. Abgesehen das man es im Vorhinein nicht weiß wie schlimm es wird und hinterher dann sagt, der hat es richtig gemacht oder der war aber ängstlich weil es nicht so schlimm war wie befürchtete......
Markise rein , Fenster zu, Sat einfahren, Kühlschrankgitter verschließen, .... ....Hände falten zum Gebet, ....
rkopka am 27 Nov 2021 22:52:56
cbra hat geschrieben:wenn eine bö von hinten mit 80km/h plus kommt reissts dir die tür aus der hand so schnell kannst garnicht schaun
Bei uns ist es meiner Mutter passiert, die nicht so viel Kraft hatte und wohl auch überrascht wurde. Übrigend in Schottland ! In John O'Groats am Campingplatz, direkt dem Wind von den Orkneys ausgesetzt. Wir standen mit dem Heck im Wind. K.A. ob wir das irgendwie überlegt hatten. Ich war in der Nacht mal draußen und habe bis zu 80km/h Böen gemessen. Die Snipe ging aber trotzdem, und die Tür vom Aufbau konnte ich auch (mit Mühe) kontrollieren. Das Womo hat dabei ordentlich gewackelt. Das war aber auch kein Sturm sondern nur ganz normaler Wind dort :-).
RK
cbra am 28 Nov 2021 14:58:51
Fledermaus hat geschrieben:...
Bei Sturm gibt es nicht viel zu tun, Aussitzen oder sich verstecken. Abgesehen das man es im Vorhinein nicht weiß wie schlimm es wird und hinterher dann sagt, der hat es richtig gemacht oder der war aber ängstlich weil es nicht so schlimm war wie befürchtete...... ...
ich geh dann surfen ;)
schneutzl am 01 Dez 2021 17:48:38
Wir haben 2016 auf der Rückreise von Island im September eine Woche auf den Färöer verbracht.
Ein schwerer Sturm erreichte Torshavn in den frühen Morgenstunden. Wir standen mit unserem Alkoven Womo eigentlich sicher, es schaukelte enorm, wenn die Windböen gegen die Womowände prallten. Wir sind aus lauter Angst schon nach unten geklettert, um den Schwerpunkt zu verlagern. Der nagelneue unbeladene Wohnwagen in der Nähe widerstand dem Sturm leider nicht und flog uns um die Ohren mit einem Bombenschlag. Unsere ganze Beifahrerseite war demoliert, der Alkoven aufgeschlitzt, der Spiegel hing unten. Wir konnten noch nicht einmal aussteigen, wir wären sofort weggeflogen ins Meer. Nachmittags hat die Feuerwehr den Wohnwagen von unserem Womo weggezogen und wir konnten den Schaden begutachten. Panzertape und Dekanin machten den Wagen wieder soweit einsatzbereit.
Reparatur in der Werkstatt dauerte unsere Winterpause über, Reparaturkosten fast 23.000 Euro. Das Womo war hinterher fast wie neu. War ein Versicherungsfall bei ESV Schwenger, leider mit 1500 Euro Eigenbeteiligung, weil wir das Kleingedruckte in den Bedingungen erst nach Eintritt des Falls gelesen hatten. Nun ja. Geiz ist geil.
Nichtsdestotrotz brauchen wir so ein Erlebnis nicht noch einmal. Nix mit Rotwein trinken und aus dem Fenster schauen.
lonsome am 01 Dez 2021 18:58:29
Hallo,
gut, dass ich nicht auf dem Schiff am Ende des Videos war :ooo:
Aber: Kann mir jemand sagen, warum fast alle die Videos mit dem Smartphone in Hochformat machen? Weil man dann weniger erkennen kann auf dem Bildschirm? :roll:
Bei solchen Stürmen stelle ich mich immer mit der Front zum Wind. Die ist ja eigentlich für Wind gebaut und muss das aushalten, die Aerodynamik (falls man bei einem Womo davon sprechen kann) ist ja darauf ausgelegt. Mit 130 km/h über die Autobahn und noch 20 km/h Gegenwind oder mehr bei einer Böe, da darf ja auch nichts passieren.
Gruß Klaus
vivagabi am 22 Dez 2021 20:01:55
Mal eine Info von uns zu dem Thema mit dem Heck oder der Front im Wind stehen. Wir hatten 2018 so einen Sturm mit Windstärke 9 auf der Isle of Skye. Bei dem Übernachtungsplatz standen wir, leider am Morgen wo der Sturm plötzlich losbrach (war in der Stärke auch nicht vorhergesagt), mit dem Heck zum Wind. Wir wollten uns gerade etwas andres suchen, als die Satellitenschüssel (im eingefahrenen Zustand- machen wir immer nachts) vom Wind hochgerissen wurde und nach 180 Grad auf das Dach schlug. Das gibt einen ordentlichen Hieb und die Schüssel schlug dann auch weiter, da die Verankerung im A... war. Mein Mann ist bei Sturm auf das Dach und hat die Schüssel abgebaut. Das war echt riskant. Daher für uns nur das Thema Front in den Sturm! Übrigens ein Hinweis, die Womo-Versicherung zahlt solche Schäden an der Schüssel nur darüber hinaus , was den Anteil von 1.500,00 EUR (Eigenanteil) überschreitet. Und ja wir haben über den Wetterdienst nachgewiesen, dass es ein Sturm über der Windstärke 8 war. Ruhig mal in das Kleingedruckte der Versicherung schauen. Satellitenschüssel hat da eine eigene Ansage. Gruss Gabi