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Ein leidiges Problem ist, daß resistive und induktive Verbraucher für 230 V hohe Einschaltströme haben, die bis zum 10-fachen des Nennstromes sein können. Diese hohen Einschaltströme überfordern den Wechselrichter oder das BMS der Batterien. - nicht zu Verwechseln mit der Ladeproblematik der Kondensatoren der WR. Hat jemand Erfahrungen mit Softstartmodulen, die die Einschaltströme auf der 230 V-Seite auf bestimmte Werte begrenzen, z.B.: Amazon Link Bei vielen Wechselrichtern ist das eingebaut, mann muss dazu zuerst das Gerät einschalten und dann den Wechselrichter, damit der Sanftanlauf (Softstart) funktioniert. So steht es in meiner Bedienungsanleitung. Gruß Hans Mal eine umgekehrte Frage. Was willst du damit betreiben mit dem WR, das du so etwas brauchst. Franz Vier Möglichkeiten: 1. Softstart des WR nutzen, also Gerät einstecken und anschalten, dann erst WR an. Lief bei meinem 1500 W WR und dem alten Dyson so. 2. Mein 2 kW WR hat kein Problem mit dem Dyson, ein bisschen Leistungsreserve ist also gut. 3. Kurzzeit-Belastbarkeit nutzen, einen alten Häcksler mit 5 kW Anlaufstrom hab ich am 2,5 kW WR zum Laufen gebracht durcht kurzzeitiges an- und wieder abschalten, bis die Drehzahl gepasst hat. 4. Bei allen BMS- Problemen den WR nicht über das BMS betreiben. Zuverlässige Systeme lassen überflüssiges weg und satteln nicht noch irgendwas drauf. Drum gibt es auch hier kein 5. zum Thema Softstart. Gruss Manfred Ich kenne dass als Sanftanlauf für Motoren. Da wird eine Phasenschnittsteuerung benutzt, um die Spannung langsam hochzufahren. Dadurch wird der Einschaltstrom des Motors begrenzt. Wichtig ist, dass die Spannung schnell genug hochfährt, so dass der Motor das Losbrechmoment erreicht. Alle guten Gerät beinhalten außerdem ein Relais, so dass nach erreichen der vollen Spannung der Strom nicht mehr durch die Schaltung fließen muß, was für deutlich geringe Wärmeverluste im Betrieb sorgt. Als soetwas kleines habe ich das noch gar nicht gesehen, aber kann ja gehen. Frage: Welchen Nennstrom und welchen Anlaufstrom hast Du denn und wie lange wird der Anlaufstrom gebraucht? Und was hat Dein Wechselrichter stehen bei Maximallast und Dauer der Maximallast? Umgekehrt mal gefragt, wenn das Gerät von der Nennleistung zum WR passt, funktioniert es nicht bzw. fliegt eine Sicherung des WRs? gruss kai
Hallo. Weshalb um alles in der Welt kommt bei vielen Anfragen immer wieder reflexhaft die Frage nach dem warum? Was geht es dich ( oder andere) an, weshalb eine bestimmte Frage gestellt wird? Robert
Du bist aber ein höflicher Mensch. Und warum die Frage. Weil es WR gibt, die das können. Und das auch dokumentieren. Warum glaubst gibt ein WR Verkäufer dies An 1500/3000 Watt. Aber wenn man jemanden eine Vernünftige Antwort schreiben soll und will. Wird man beleidigt. So stell ich mir die Beantwortung einer Frage vor. Wünsche schönes Wochenende. Franz Die Frage für welche Gerät das der TE benutzen möchte ist völlig berechtigt....diese Sanftanlaufmodule arbeiten meist mit einen Glättungskondensator...wirken daher nur bei induktiven Lasten in einen begrenzten Zeit.
Weil es die Hintergründe des Anwendungswunsches beleuchtet. Und die Frage kommt meistens nur wenn die ersten Angaben zu dürftig sind. Und zum Thema "was geht es euch an" eine ganz einfache Antwort: Weil der TE sich an die Forumsöffentlichkeit wendet, weil er Hilfe er meint Hilfe zu brauchen. Und wenn man sich an die Öffentlichkeit wendet darf diese auch zurückfragen, oder? Du hast dich mit diesem Beitrag auch an die Forumsöffentlichkeit gewandt, und die Reaktion darauf ist: Es geht auch bedeutent höflicher, seine Meinung zu sagen. Andreas Servus Für denn Sanftanlauf gab es auch für diverse Bau-Handwerksmascinen einen Zwischenstecker, damit die schwachen Sicherungen in der Wohnung-Haus nicht auslösen. Ob es das noch gibt? Generel eine gute Überlegung für einen manchmal Einsatz um sich große Wechselrichter zu sparen oder den Bestand aufzuwerten.
Nach einem Bericht auf YT habe ich auch so ein Teil für die Kappsäge besorgt, aber noch nicht eingebaut. Allerdings hängt man das hinter den Motorschalter. Der Sanftanlauf kommt nur beim ersten Einschalten der Spannung zum Modul. Wenn der WR läuft und du dann ein Gerät hinter dem Modul hast und an seinem Schalter einschaltest, funktioniert es nicht (mehr). D.h. entweder hängt dein Verbraucher immer fix eingeschaltet hinter dem WR und Modul, oder du brauchst für die "sanfte" Dose noch einen eigenen Schalter. Vermutlich gibt es passendere Module. Dieses ist dafür gedacht, direkt in Maschinen vor dem Motor eingebaut zu werden. RK
Hallo Hans, das funktioniert aber nur dann, wenn man den Verbraucher auch vorher einschalten kann. Unsere Aufbauklima läßt sich nur einschalten wenn auch 230 Volt anliegen. Beim Fön z.B. ist es kein Problem.
hallo, zu meinem obigen Beitrag: Ich wollte neimanden beleidigen, wüßte aber doch zu gerne, was an der Frage : was geht es dich an? beleidigend sein soll?? Zum Thema, und dem Beispiel WR 1500/3000 Watt : diese angeblichen 3000Watt stehen in den allermeisten Fällen nur für wenige Sekundenbruchteilen zur Verfügung, das reicht für stärkere Elektrogeräte meistens nicht aus. Ausserdem denke ich, wenn der WR des TE das könnte, was der TE will, würde er nicht fragen! Robert
Einiges wurde ja schon geschrieben dazu. Die Formulierung wird nun mal fast immer abwertend oder beleidigend benutzt. Mit dem Hintergedanken: scher dich um deinen eigenen Sch... Und das ist bei einer öffentlichen Frage zu einem technischen Problem nicht angebracht. Hier gehts ja nicht um irgendwelche höchstpersönlichen Details, sondern nur um eine Frage nach dem Verbraucher oder der genauen Anwendung. Z.B. kann das angegebene Teil bei einigen Anwendungen funktionieren, bei anderen nicht. Sonst bleibt nur Rätselraten oder das Durchgehen aller nur vorstellbaren Möglichkeiten, was den Thread vermutlich sprengen würde. RK Warum hatte ich diese Frage gestellt? Ich hatte bei einem Hersteller/Anbieter von Wechselrichtern eine Frage zum Softstart gestellt, weil dieser als Eigenschaft angepriesen wurde. Konkret fragte ich, welche Induktionskochplatte (Leistung) an dem angefragten WR (3500 W) möglich ist. Ich erhielt folgende Antwort:
Mir scheint bei diesem Wechselrichter der Softstart nicht allzu wirksam zu sein, wenn an einen WR mit 3500 Watt Dauerleistung nur ein induktiver Verbraucher (Induktionsplatte) von 700 Watt angeschlossen werden darf. Wenn die Softstartfunktion so dürftig ist, hatte ich den Gedanken, mit einem "Vorschaltgerät" den Anlaufstrom zu begrenzen. Es gibt solche Anlaufstrombegrenzer für 12 und 16 A Maximalstrom (und größere). Es gibt diese Anlaufstrombegrenzer auch als Zwischenstecker, d.h. man steckt diesen in die Steckdose und den Verbraucher in die Buchse des Anlaufstrombegrenzers. Da man Werbeversprechen nicht unbedingt für bare Münze nehmen darf, meine Frage dazu. Außer induktiven Verbrauchern haben auch einige Geräte mit elektrischen Heizwendeln große Anlaufströme, z.B. ein Fön. Im kalten Zustand haben die Heizdrähte eine geringen Widerstand, so daß hohe Anlaufströme fließen. Im heißen Zustand haben die Heizdrähte einen sehr viel höheren Widerstand, so daß nur die Ströme lt. Bedienungsanleitung fließen. Der Motor in einem Fön ist zwar auch ein induktiver Verbraucher, aber die Motorleistung ist nur gering, so daß der resistive Verbraucher- Heizdrähte für den Anlaufstrom sicher ausschlaggebend ist. Einen ähnlichen resistiven Verbraucher haben z.B. Kaffeemaschinen und Wasserkocher. Ich mußte das Zitat geringfügig kürzen, da das Zitat 5 Wörter zu groß war und die Forumssoftware gemeckert hat. Beitrag gelöscht. Robert
Das gilt für einige Leuchtfadenlampen, z.B. Halogenlampen, da diese Materialien extrem hohe Temperaturen aushalten müssen, aber weniger für Heizgeräte. Dort werden meist Materialien eingesetzt, die den Widerstand nur wenig ändern, um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen. Ich hab gerade einen 1200W Fön gemessen, dessen Widerstand im kalten Zustand sogar auf unter 1000W kommt. Und eInen Wasserkocher, der genau mit Nennleistung anläuft. Andere wieder beginnen mit der Nennleistung und gehen dann zur Temperaturbegrenzung zurück. Die Induktionskochplatte (2kW) steht beim Einschalten erstmal auf 1200W und fährt die Leistung auch nicht sofort auf Maximum. D.h. für solche Verbraucher sollte das weniger ein Problem sein. Sobald ein Motor im Spiel ist, sieht es anders aus. Am Invertergenerator (ähnliche Technik) mit 900W kann ich eine 1100W Säge nicht mal im Leerlauf einschalten. Die 450W Stichsäge ging gerade noch. RK
1) Zu wissen, was jemand erreichen will hilft, gute Antworten zu geben. Es gehört zum gutem Ton, zu erläutern, was man will. 2) Der Ton macht die Musik. 3) Ich und andere geben Antworten hier freiwillig. Daher können auch die Antwortenden bestimmte Spielregeln einfordern. gruss kai
Das ist aber doch gar nicht die Aussage des Anbieters. Der Anbieter sagt, dass der Anlaufstrom das Doppelte der Nennleistung sein darf. Dein angeschlossenes Gerät limitiert die sich selber, quasi. Ich weiss nicht, welchen Anlaufstrom Deine Induktionsplatte hat, aber Faktor 10 kann ich mir nicht denken, denn dann würde zu Hause die Sicherung fliegen, wenn ich das Induktionsfeld einschalte. Die eigentliche Frage dürfte der Zeitverlauf sein, wie lange kann der WR die 7KW liefern (und was sagt Deine Verkabelung dazu) 7KW/12V = 600A - ich denke Du hast eher 24V oder 48V im Einsatz, oder? gruss kai
Das Beispiel ist jetzt schlecht, denn die im Haushalt verbauten Automaten haben vermutlich eine andere Kennlinie und Hysterese als ein Überlastungsschutz im WR Was noch erschwerend dazukommt ist cos phi, die induktive Scheinleistung einer Induktionskochplatte. Eine saubere Antwort, welches Gerät, wird man wahrscheinlich nicht bekommen. Hier hilft nur Ausprobieren. Meine Meinung, Andreas Induktionskochplatten haben nur einen geringen erhöhten Anlaufstrom...dafür aber ständig einen Lastwechsel. ...das ständige aus und ein mögen manche Generatoren und Wechselrichter gar nicht. Es gab schon Fälle da rauchte deswegen die Inverterplatine ab. Strombegrenzer die mit Phasenverschiebung arbeiten mögen die Induktionskochplatten auch nicht...rate mal was zuerst warm wird. Eigentlich kenn ich im WOMO-Bereich nur ein ein Gerät, ds Probleme bei WR verursacht. Einen 230 Volt Kühlschrank. Wenn der WR zu knapp dimensioniert ist, schaltet der ab. Hier baucht man fast die doppelt Leistung des WR, als der Kühlschrank braucht. Eines könnte ich mir noch vorstellen. Wenn einer in den Wald fährt, sein elktrisches Fichtenmoped hervorholt. Und für die Grillschale Material macht. :mrgreen: :mrgreen: Franz Servus Bei der Entscheidung für die Waschmaschine hatte ich mir schon Große Gedanken gemacht ob das der Votronic 1700W schafft. Bei 60 Grad keine Probleme auch nicht beim schleudern. Kreissäge Winkelschleifer,.... könnten da schon anders sein und ein Anlaufstrombegränzer könnte da helfen. Sogar der kleine Kompressor funktioniert bei mir. Hallo Gerhard. Hast du schon mal mit dem Fichtenmoped versucht. Vor allem wenns zwickt. :mrgreen: Franz
Servus Franz Natürlich auch ein Fichtenscooter wird großen Anlaufstrom brauchen, :ja: Meine ist noch mit Benzin daher war das nicht am Schirm,
Eigentlich nicht, weil die laufen ja nicht unter Last an. Also zumindest lass ich meine nicht an, wenn ich die Kette 'im Holz' habe. Aber zurück zu dem Thema. Wahrscheinlich hiflt wirklich nur ausprobieren (OK, es läßt sich auch messtechnisch erfassen, aber wer hat privat das dafür notwendige Equipment?). Was auch hilft, evtl. Stück für Stück den Verbraucher hochschalten. Wenn der Verbraucher das anbietet. Viel Erfolg. gruss kai |
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