rolfk am 28 Dez 2021 13:30:52
Aus der Sicht der Technik ( und deren Entwicklung) dürfte Softstart (ursprünglich) das langsame Hochfahren der 220 Volt-Seite bezeichnen.
Ursprünglich, früher, bei nur Mod-Sinus WR, kleinerer Leistung dürften Einschalter und Anschluss-Kondensator-Knall die gleiche Funktion gewesen sein.
Irgendwann kam höhere Leistung, Prozessoren, Fernbedienung, der Einschalter schaltete nicht die Leistung, sondern die Arbeitsaufnahme des Prozessors, aber das ist eigentlich nicht "Soft".
Ganz hinten, auf der Lastseite, lauern z.B. Induktivitäten (die beim Einschalten aus dem Nullpunkt heraus fast doppelten Strom ziehen) und Schaltnetzteile (mit Kondensatoren die selber wieder SEHR hohe Ströme ziehen, bis sie aufgeladen sind).
Und dafür/dagegen hat man (irgendwann) bei leistungsstarken WR das langsame Hochfahren der Ausgangsspannung eingeführt ( ein Klacks, wenns ehe mit Prozessor arbeitet).
So gesehen denke ich, dass mit dem Softstart ursprünglich die Lastseite gemeint ist.
Dass man sich hier, bei Wohnmobilen, einen Kopp macht, dass der Reststrom des ferngesteuert ausgeschalteten WR zu hoch sein könnte (ohne ihn je gemessen zu haben), ist die eine Seite. Dass man sich dadurch aber das nächste Problem einhendelt, der Kondesator-Knall-harten Einschalter, die andere.
Scheint aber nicht genug zu sein, sich mit der Fernsteuer-Einschaltung zufriedenzugeben.
Zur Info, die beidem Wandler, die ich hier liegen habe, sind beide 1500/3000 W Versionen, Billigware, und haben angeschlossen-ausgeschaltet Restströme von <0,1mA. JEDE einzelne Leuchtdiode, die in euren Panels brennt, braucht mindestens das zwanzigfache.