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Winzige Löcher wie bei Blech in GfK Wand - was ist das ?


sanubis am 01 Jan 2022 15:21:47

Hallo zusammen,

Heute, bei der Neujahrswäsche von mobil, Wetter ist ja perfekt geeignet, fielen mir unter der entfernten Schmutzschicht an der Rückwand winzige Rostbraune stellen auf, zu erkennen eigentlich nur weil sie sich farblich so stark vom weiß der Wand abheben.
Erst gedacht es wäre hartnäckiger dreck aber dann fühlte ich ähnlich wie bei einem Display Kratzer mit dem Fingernagel dass dort auch eine winzige Vertiefung ist, maximal 0,5 mm würde ich sagen.
Hab dann 3-4 solche Stellen entdeckt, alle an der Rückwand. Die waren definitiv vor 6 Monaten noch nicht da, habe aber nix verändert.
Innen an der Heckgarage geschaut ob vielleicht genau dort von innen schrauben an der Verkleidung sind, sind aber so keine zu sehen…
Und auch wenn, also falls das die Enden sind von Schrauben die von innen die Verkleidung halten, wieso kommen sie erst jetzt durch?
Oder hat jemand noch eine Erklärung?
Wäre die Beschädigung von außen kommend würde es ja weiß bleiben, ich kann mir nur erklären dass dort von innen eine Schraube ihre Spitze zeigt und die dünne Schicht GFK die diese bisher verdeckt hat irgendwie abgesprengt hat.
Kann/muss/sollte man da nun was machen?
Ich lade mal ein Foto hoch aber weil es wirklich winzige Stellen sind sieht es auf der Vergrößerung übler aus als in echt.
Schön ist es natürlich trotzdem nicht, die Rückwand glänzt in weiß und dann hat es dort kleine rostbraune Sprenkel….

Grüße
Simon

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sanubis am 01 Jan 2022 15:23:08

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Flatus am 01 Jan 2022 15:28:41

Das sieht aus wie Flugrost.
Vielleicht hat jemand in der Nähe mit einer Trennscheibe gewerkelt? Oder geschweisst.

Gruss Flatus

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Fledermaus am 01 Jan 2022 15:31:51

Servus
Wirst dir durch die fahrerei Metallspäne auf das Heck geworfen haben, die dann rosten. Der Span ist weg und der Rostfleck bleibt.

sanubis am 01 Jan 2022 15:37:29

Danke für die Antworten, ja das ergibt Sinn.
Beste Lösung/ Vorschläge um das etwas ansehnlicher zu machen?

Grüße

suedkind am 01 Jan 2022 15:41:21

Kann es sein, daß es sich hier um Schweiß oder Schleifspritzer handelt?
Unbedacht in Richtung Heck des Campers geschliffen oder daneben geschweißt kann auch zu so einem Schadensbild führen. Die glühendheißen Schleif oder Schweißpartikel brennen sich in den Lack ein und sind erstmal nicht erkennbar. Da aber oxydierendes Eisen ein mehrfaches an Volumen hat entstehen solche "Krater" mit diesem Schadensbild.
Gerade bei weißen Fahrzeugen hatten wir in der Autobranche dieses Problem wenn die Fahrzeuge per Zug kamen oder an einer Bahnlinie standen. Sie bekamen plötzlich Rostpickel und das an Teilen in denen nichtmal Eisen drin war. Bei den Weißen fiel es halt besonders auf. Wir sind diesen Oxydflecken mit Phosphorsäure zuleibe gerückt.
Ich seh grad ... da sind noch ein paar in der gleichen Richtung unterwegs :lach:

Navigatore am 01 Jan 2022 15:48:17

sanubis hat geschrieben:Danke für die Antworten, ja das ergibt Sinn.
Beste Lösung/ Vorschläge um das etwas ansehnlicher zu machen?

Grüße

Versuch es mit Schleifpaste und Politur. Du kannst auch mit 1000er Papier nass dran gehen und danach Schleifpaste und Politur. Aber Vorsicht, das Gelcoat ist nicht sehr dick.

Ganz weg wirst Du Rostflecken auf Gelcoat aber trotzdem nicht bekommen. Erfahrungsgemäß fressen sie sich richtig in das Material hinein. Die Flecken werden nur blasser und kleiner.

topolino666 am 01 Jan 2022 16:01:15

... nochmal zur Ursache:

Fahrt Ihr auch im Winter?

Diese Partikel kommen / könnten vom Schneepflug kommen, wenn der beim Räumen Funken sprüht entstehen solche Metallpartikel die dann rosten.

Das Ärgernis zieht sich durch das Internet, gugel hilft ggf. weiter! --> Link

sanubis am 01 Jan 2022 16:05:13

Hallo,

Kein winterbetrieb aber Heck stand in der Nähe einer flex, wenn auch gedacht eigentlich weit genug entfernt.
Was inzwischen funktioniert hat:
Kochend heißes Wasser und ein sehr grober Waschlappen und sehr sehr viel Druck und reiben.
Ging dann auch weg aber pro Fleck sehr zeitaufwendig.

Grüße

Sloty am 01 Jan 2022 16:14:16

Moinsen und ein frohes neues Jahr!

Seh dir die Oberfläche noch mal genau an und prüf ob es irgendwo kleine Blasen (Bläschen) gibt. wenn du welche findest mit dem flachen fingernagel leicht drücken falls die aufgehen und braune Soße austritt die leicht säuerlich riecht und schmeckt (habe es selber gehabt) wird das Gelcoat am Ende sein.

Gruß
Christian

mv4 am 01 Jan 2022 16:22:14

Kommt definitiv von der Flex...da haben sich schon einige ihr Fahrzeug ruiniert...gerade in der kfz Werkstatt sind da manche bretthart...ist ja nicht ihr Fahrzeug.

Mit einen guten GFK Restorer reinigen und dann versiegeln.

suedkind am 01 Jan 2022 16:25:22

Sloty hat geschrieben:Moinsen und ein frohes neues Jahr!
Seh dir die Oberfläche noch mal genau an und prüf ob es irgendwo kleine Blasen (Bläschen) gibt. wenn du welche findest mit dem flachen fingernagel leicht drücken falls die aufgehen und braune Soße austritt die leicht säuerlich riecht und schmeckt (habe es selber gehabt) wird das Gelcoat am Ende sein.
Gruß
Christian

Bei Osmose (hatte ich am Boot) hast aber erstmal nen Pickel und keinen Krater. Bei Osmose ist aber nicht der komplette Gelcoat am Ende, muß man nur penibelst ausschleifen und mit Aerosil verspachteln dann ist ne lange Zeit ruhe. Hatte im Bootsbau öfters mit diesem Problem zu tun :ja:

suedkind am 01 Jan 2022 16:28:24

sanubis hat geschrieben:Hallo,
Kein winterbetrieb aber Heck stand in der Nähe einer flex, wenn auch gedacht eigentlich weit genug entfernt.
Was inzwischen funktioniert hat:
Kochend heißes Wasser und ein sehr grober Waschlappen und sehr sehr viel Druck und reiben.
Ging dann auch weg aber pro Fleck sehr zeitaufwendig.
Grüße

Besorg dir Phosphorsäure. Wird im Metallbau auch zum entrosten von Bauteilen verwedet. Vielleicht kannst auch bei einem Bauschlosser ein bissl was abstauben :ja:

hopfabaua am 01 Jan 2022 17:36:18

Servus

Wenn Parkplätze an Bahnhöfen sehr nah an den Schienen sind, gibts sowas auch. Bremsende Züge hinterlassen auch solche Spuren.
Wenn es vorne wäre, könnte man auf einen Bahnübergang tippen, wo du öfter warten mußt. Die sterben ,Gott sei Dank, bald aus.

War mal bei der Bahn, und hab sowas öfter gesehen.

Grüße

Bergbewohner1 am 01 Jan 2022 17:52:59

Mache keine Versuche mit Phosphorsäure oder ähnlichem.
Prüfe nach Reinigung genau, weit ins Gelcoat eingedrungen ist.
Es gibt dann 2 Möglichkeiten, versorge dir passenden Gelcoat und tupfe die Stellen zu. Wenn du es sauber machst, dann die Stellen mit Polierpaste glätten.
Die andere Möglichkeit ist, denke es dürfte nur die Oberfläche beschädigt sein, dann den passenden Lackstift und auch wieder austupfen.
Keine Angst, das hat nichts mit der Fertigung oder Materielfehlern zu tun, gleich gar nicht mit Osmose.
Dann ebenfalls mit Polierpaste glätten, kannst natürlich auch 2000 Naßschleifpapier zum glätten nehmen(geht schneller) und mit Paste nacharbeiten.

Rotti am 01 Jan 2022 19:09:56

Wenn ich beim Boot Rostflecken von den Beschlägen haben, kann man die mit Antigilb von Yachticon, Oxalsäure oder 5% Salzsäure entfernen. Gelcoat ist Salzsäurebeständig. Ich gebe auf einen kleine Schwamm etwas verdünnte Salzsäure drauf, und wische den Rostfleck weg. Hernach gut mit Wasser nachspülen.

suedkind am 01 Jan 2022 19:12:27

Bergbewohner1 hat geschrieben:Mache keine Versuche mit Phosphorsäure oder ähnlichem.

Was hast du denn gegen Phosphorsäure :(?? In der Cola trinkst du sie ja auch nur ein bissl verdünnter. Frißt halt alles weg was ne Oxidation eingegangen ist und sonst nix. Im Stahlbau gang und gäbe. Als wir uns mit diesem Problem an FORD wandten haben die uns das geschickt.

Navigatore am 01 Jan 2022 19:14:18

suedkind hat geschrieben:Bei Osmose (hatte ich am Boot) hast aber erstmal nen Pickel und keinen Krater. Bei Osmose ist aber nicht der komplette Gelcoat am Ende, muß man nur penibelst ausschleifen und mit Aerosil verspachteln dann ist ne lange Zeit ruhe. Hatte im Bootsbau öfters mit diesem Problem zu tun :ja:

Osmose kann nie an senkrechten Flächen eines Wohnmobils entstehen. Dazu ist stehendes Wasser erforderlich. Osmose ist bei einem Wohnmobil daher grundsätzlich kaum vorstellbar

Nordstern am 01 Jan 2022 19:33:45

Ich hatte das so ähnlich bei meinem letzten Womo....Fazit: Funkenflug vom Holzkohlegrill , den mein Sohn hinter dem Wagen aufgebaut hatte. War schon ärgerlich. Brennt sich bei GFK sofort ein.

papagei am 01 Jan 2022 20:10:38

Hatte auch schon solche Rostflecken.
Diese lassen sich problemlos und schonend mit Reinigungsknete entfernen.
Gruß

ulysser am 01 Jan 2022 22:56:01

Ja, wie schon viele andere schreiben , es ist sicherlich Flugrost , gibt Flugrostentferner !
Und du schreibst ja selbst , es wurde in der nähe geflext !
Manche Antworten sind schon extrem !

suedkind am 01 Jan 2022 23:23:43

ulysser hat geschrieben:Ja, wie schon viele andere schreiben , es ist sicherlich Flugrost , gibt Flugrostentferner !
Und du schreibst ja selbst , es wurde in der nähe geflext !
Manche Antworten sind schon extrem !

Vor allen Dingen wenn Theorie und Praxis zu weit auseinanderklaffen :roll: .

Bergbewohner1 am 02 Jan 2022 17:07:32

Navigatore hat geschrieben:Osmose kann nie an senkrechten Flächen eines Wohnmobils entstehen. Dazu ist stehendes Wasser erforderlich. Osmose ist bei einem Wohnmobil daher grundsätzlich kaum vorstellbar

Wie kommst denn du auf so eine Aussage, hatte Osmose in der Seitenwand von meinem Karmann, Ursache-Markise war nicht fachgerecht montiert, dadurch wassereindritt bis nach unten.

Navigatore am 02 Jan 2022 17:49:28

Weil das, was Du beschreibst, keine Osmose ist sondern schlicht nur eine Undichtigkeit.

Osmose entsteht durch die Anziehung von Flüssigkeit oder Feuchte niedriger Dichte durch Flüssigkeit oder Feuchte höherer Dichte. Dabei wird eine semipermeable Membrane - hier (minderwertiges) Gelcoat - durchdrungen (osmotischer Vorgang). Eine chemische Reaktion führt im GFK dann zur Blasenbildung, weil die Flüssigkeit nicht mehr in die andere Richtung zurück kann.
Die Folge sind lauter kleine Bläschen im Gelcoat, aus denen so wie Duc es beschrieben hat, eine "essigsaure" Flüssigkeit austritt, wenn man sie aufsticht.

Deswegen entsteht die in der Freizeitschifffahrt so gefürchtete Osmose auch nur im Unterwasserbereich. Sie kam vermehrt auch nur bei Booten der 70er und 80er, also aus der Zeit der Anfänge des großseriellen GFK-Bootsbaus vor. Heute ist sie eher selten geworden.

PS: es soll keine Klugsch... sein. Ich bin schon seit vielen Jahren mit Booten unterwegs und hab in den 80ern meine Erfahrungen mit Bayl... und Condor gemacht. Wer eine Comtesse besessen hat, wird wissen von was ich rede :roll:

Womofreund2 am 02 Jan 2022 19:19:50

hopfabaua hat geschrieben:Servus

Wenn Parkplätze an Bahnhöfen sehr nah an den Schienen sind, gibts sowas auch. Bremsende Züge hinterlassen auch solche Spuren.
Wenn es vorne wäre, könnte man auf einen Bahnübergang tippen, wo du öfter warten mußt. Die sterben ,Gott sei Dank, bald aus.


Wer jetzt? Die Züge oder die Bahnübergänge?

Bergbewohner1 am 03 Jan 2022 17:39:02

Hallo Jörg, wer sagt denn das es bei meinem Karmann nicht so war.
Auf Grund von nicht gebundenen Polymeren und Wassereintritt, ist es in der Seitenwand zu Osmose gekommen.
Soll auch keine klugscheißerei sein, aber es gibt auch noch andere Menschen, die zwar nicht mit Bootsbau zu tun hatten, aber dafür mit Wohnmobilen und GFK.
Osmose bei Undichtigkeiten von Wohnmobilen ist keine Seltenheit, genau so wie im Bootsbau, gibt es dort auch Fabrikationsfehler beim aushärten.

maxmara am 03 Jan 2022 19:17:43

Aufgrund der Häufigkeit von Osmosebefall, zum Teil noch gar nicht so alter GFK-Yachten in den NL, ist dort eine ganze Branche entstanden, die sich auf Sanierungsarbeiten spezialisiert hat. Ob es Preisabsprachen gibt ist mir unbekannt, jedoch berechnen die Fachbetriebe durch die Bank 1000€/m² für die Instandsetzung der Rümpfe. Von der Durchführung solcher Arbeiten in Eigenleistung ist abzuraten. Beim Verkauf von Booten und auch WM müssen dererlei beseitigte Vorschäden deklariert werden, sonst liegt jur. eine arglistige Täuschung des Käufer vor.

Navigatore am 03 Jan 2022 19:55:42

Bergbewohner1 hat geschrieben:Osmose bei Undichtigkeiten von Wohnmobilen ist keine Seltenheit, genau so wie im Bootsbau, gibt es dort auch Fabrikationsfehler beim aushärten.


Oh man :roll: :roll:

Ich halte Dir jetzt mal zu Gute, dass Du in Bio damals vermutlich Kreide holen warst (die Metapher habe ich jetzt von Wolfherm geklaut, ich hoffe er kann mir verzeihen ;D ), als die Osmose oder der osmotische Vorgang durchgenommen wurde. Google doch einfach mal Osmose. Dann weißt Du, was das ist und wir müssen hier nicht total am Thema vorbei diskutieren.

:thema:

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