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Hallo Forum, ich habe gerade 2 LiFePo4 mit je 206 Ah parallel verbaut. Das war so schwierig, an die Pole zu kommen, dass ich das unbedingt nicht wieder abmontieren möchte. Es ist mir aber leider bei einer der beiden Batterien passiert, das ein kurzer Kurzschluss entstand. Da ich kein Smart BMS habe, nun die Frage: woran sehe ich, ob diese Batterie überhaupt noch funktioniert, ohne die Polklemmen abzumachen ? Der Batteriecomputer müsste von der Spannung her ja die normale Voltzahl zeigen, auch wenn eine Batterie defekt ist. Die Amperestunden gibt man ja selber im Batteriecomputer ein, also woher soll der Computer wissen, das es nicht 412 Ah, sondern nur 206 Ah sind ? Wenn ich mit einem Voltmeter an den Polen messe, messe ich bei der Parallelverschaltung ggf. die andere Batterie, oder ? Vielen Dank Uwe Mit Zangenamperemeter prüfen, ob in/aus den beiden Batterien halbwegs dieselben Ströme fließen. Danke, wusste gar nicht, das es so etwas gibt... LG Uwe Sicherung ziehen. Wenn nicht vorhanden, besser noch mal ran. Gruss Manfred
Können die Gleichstrom? Ich dachte, die messen das Magnetfeld um den Leiter, und das gibt es ja (dauerhaft) nur bei Wechselstrom Die etwas teureren können auch Gleichstrom. Hallo Uwe Die Akkus müssten dann doch je ein internes BMS haben? Evtl. kannst du per Bluetooth darauf zugreifen und Daten per App auslesen. Zumindest bei meinen ist das gegeben. Grüße Ralf Ut210e. 50 Euro. Ist es wert. Hallo nochmal, da ich doch sehr ungeduldig bin und nicht extra auf die Lieferung eines Zangenamperemeters warten wollte, habe ich an besagter Batterie nun doch zumindest den Pluspol wieder "freigelegt" und dann die Spannung gemessen. Es wurden 13,9 Volt angezeigt. Das heißt doch dann, das das BMS in der Batterie nicht abgeschaltet hat, oder ? Sonst würde es doch keine messbare Spannung an den Polen mehr geben, oder ? Die Kabel am Minuspol waren aber noch alle angeschlossen und mit dem Minuspol der anderen Batterie verbunden. Vielen Dank für eure Hilfe. Uwe PS: Das ganze ist bei mir so beengt, dass ich glaube, mit dem Zangenamperermeter gar nicht richtig messen zu können...
Nein, kein Smart BMS... Moin, du kannst auch beide vollladen, danach definiert entladen & dabei messen bzw. ausrechnen wieviel Amperestunden aus den Zellen geflossen sind.
na dann halte doch mal an den freien Pluspol und natürlich an den Minuspol eine Glühlampe, z.B. aus Frontscheinwerfer, dran. Entweder die leuchtet oder die leuchtet nicht. Das könnte schon deine Frage beantworten. Es geht doch nur darum zu testen ob beide Akkus es noch tun und dieses mit wenig Arbeit oder ?. Dann stelle dein BC auf 412 ein, entlade deine Batterien mit irgendeinen Verbraucher und wenn es so bei 200 AH dunkel wird, ist ein Akku nicht mit dabei, geht es bis 250 oder weiter nach unten, sind noch beide dabei. Gruß Roger
Kauf dir eine Stromzange klemm sie einmal an und führe die Anschlusskabel zum Multimeter nach außen. Eine gute und immer zur Verfügung stehende Messeinrichtung für 50 €. Eine kombinierte Stromzange ist immer schlecht, da sie sehr sperrig ist. Gruß Andreas Es gibt auf die Frage des TE eine erstaunlich einfache Antwort: Ja, seine Batterie ist an. Ich habe es auch erst überlesen, aber manchmal sind kleine Informationen die wichtigen:
Ein Simpel BMS schaltet garnicht endgültig ab, und wenn, dann lautet die Wiedereinschaltmethode - Spannung anlegen bzw. - Laden Da Spannung von der anderen Batterie aber anliegt, dürfte der Fall klar sein. Und ein schönes Beispiel dafür, dass man für Fehlersuche soviel Info wie möglich braucht. Denn was wichtig ist, merkt man erst hinterher. Ich benutze immer, bzw wenn es geht, einen systematischen Ansatz für Problem Lösung. Kommt in dieser oder ähnlicher Form in jedem Management Handbuch vor. Fall Interesse besteht......
vorausgesetzt, er hat keinen MOSFET gekillt
Das hat er aber nicht gefragt.... Und das zu prüfen, ohne smart, ohne BT und ohne Zugriff auf die Zellen oder das BMS ist garnicht so einfach. Hallo,
Das ist nicht korrekt, es gibt welche, die sperren dauerhaft und warten auf Benutzereingriff (Reset, Aus-/Einschalten), Beispiel meine Eigenentwicklung für Bistabile Relais und das KISS-System... und es gibt welche die Schalten bei Spannungswiederkehr ein (Ladespannung), Beispiel meine Eigenentwicklung für MOSFET-Endstufe (bei UVP) und die EV-Power/Philippi-Systeme... Da uns der TE im Dunklen läßt über die bei Ihm verbaute Technik ist das alles nur "Glaskugel schauen"! Meine Meinung dazu!
Wenn ich das hier im Forum richtig verfolgt habe, dürfte der TE als Akku die SOK 206 AH 12 Volt verbaut haben. Gruß Ralf Hallo,
da ist aber ein JDB... verbaut! --> Link Hallo,
Das ist zwar allgemein richtig, aber nicht in diesem Fall, wo der TE geschlossene Fertigakkus ohne Bedienelemente hat. Da bleiben eben nur die beiden Akkuterminals. Und dann gilt, was ich beschrieben habe, und was du nachfolgend aufzählst:
Ließ Dir den ersten Beitrag genau durch, dazu hat der TE nichts geschrieben!
Nun meine Technik: 2 x SOK 206 Ah 12,8 Volt LiFePo4 parallel installiert --> Link , 1x Votronic VBCS 60/40/430 Triple Laderegler (diesen habe ich auf 14,4 Volt LiFePo4 eingestellt, nicht wie angegeben auf 14,6 Volt, da ich gelesen habe, dass dies schonender für die Batterien sein soll, 1 x Votronic MobilPOWER SMI 1700-NVS Sinus-Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung, 1 x Votronic Battery Protector 40, 3 x 110 W Solarmodule (wird nächste Woche auf 690 Watt erhöht durch 3 Zusatzmodule a 120 W)... LG und danke für Eure Antworten Uwe PS: Es schein Alles zu funktionieren, ich habe jetzt mal einen Fön mit 1200 Watt per Wechselrichter 2,5 Stunden (ca. 112 A pro Stunde mit Wechselrichter) laufen lassen, dazu alle Leuchten an, Kühlschrank an, danach waren noch 20 % = 83 Ah vorhanden. Das kann rechnerisch nur von beiden Batterien geleistet worden sein, also alles OK ! |
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