|
Bevor mich am Montag der Alltag wieder einholt ein paar Bilder aus den letzten drei Wochen Frankreich, Andorra, Nordspanien.
Zunächst der erste Teil der Route. Zuerst ging es nach Nancy, mit seinem UNESCO-Welterbeplätzen In Charmes gibt es einen sehr gut ausgestatteten Stellplatz, den haben wir für die Übernachtung genutzt. Danach ging es weiter nach Sion-Vaudemont, mit weitem Ausblick auf Lothringen Nächste Station Zisterzienserkloster Fontenay - UNESCO-Weltkulturerbe Weiter geht es über die Zwischenstationen Semur und Avallon mit Kirchen und Festungen nach ............ ............ Vezelay, dem nächsten UNESCO-Weltkulturerbe in Cluny wird übernachtet da das Wetter nicht mehr mitspielt, es regnet nur noch, geht es nicht wie geplant über die Auvergne und Zentralmassiv in die Pyrenäen, sondern direkt dorthin. die nächtes Abtei steht auf dem Programm: Fontfroide über schöne Alleen gehts zur Katharerburg Peyrepertuse Wow, sehr schöne Bilder zeigst Du uns auf einer interessanten Kulturroute. Da bedauere ich fast, dass mein Mann nicht so kulturbegeistert ist.
Lg mirazu danach ist das Kloster Saint Martin Canigou und die Vauban-Festung Villefranche de Conflent dran Jetzt geht's nach Andorra, dem abwechselnden Parfumgerüchen und Abgasgestank aus Andorra la Vella (ein einziger Duty Freeshop und Riesenbaustelle) entfliehen wir ins Madriutal auch eine UNESCO-Welterbe, auf das man in Andorra nicht besonders stolz zu sein scheint, denn nichts weist in darauf hin, man muß es echt suchen. Aber, es lohnt sich, gutes Schuhwerk und ein bisschen Ausdauer ist erforderlich weiter gehts in die Pyrenäen hinein nach Spanien über prächtige Panoramastraßen zum Aigüestortes Nationalpark, da steht die nächste Bergwanderung an nach der Bergwanderung kommt wieder Kultur, die Kirchen im Vall de Boi mit zum Teil sehr interessanten Fresken, allerdings sind das Kopien, die Originale sind in Barcelona vom Vall de Boi hat man auch einen schönen Blick auf den Pico de Aneto (3404m) höchster Gipfel der Pyrenäen und nach Kultur kommt wieder eine Bergwanderung, diesmal im Nationalpark Monte Perdido Auf der spanischen Seite war es am Monte Perdido sehr ruhig, wenig Besucher, wenige Womos, nur gelegentlich kam jemand bei der Wanderung entgegen. Ca. 12 km Luftlinie entfernt im Cirque de Gavarnie auf der französischen Seite sieht das ganz anders aus, etliche Hotels, reichlich Womos und viele andere Touristen. Um den Berg zu umfahren braucht man einen halben Tag durch den Tunnel de Bielsa, über den Col d'Aspin und Col du Tourmalet, der leider wegen Bauarbeiten gesperrt war. Der Talkessel Cirque de Gavernie einmal vom Berg aus betrachtet (da laufen nicht so viele Leute) und einmal von unten aus dem Tal betrachtet - von Sonntagsausflüglern stark frequentiert.
Gavernie und Nationalpark Monte Perdido gehören übrigens zum grenzübergreifenden UNESCO-Welterbe Mont Perdu Nach soviel Natur, jetzt wieder Kultur:
Aussen unscheinbar, aber innen etwas ganz besonderes die Kirche in Saint Bertrand de Comminges Über Foix (Katharerburg) erreichen wir die Grotte von Niaux. Diese hat eine ähnliche Bedeutung wie Lascaux im Vezeretal oder Altamira in Nordspanien. In unmittelbarer Nähe gibt es einen prähistorischen Themenpark mit Museum in dem auch die Felszeichnungen nachgebildet sind. Montsegur muß natürlich besuchen. Von Montsegur ist es nicht mehr weit bis nach Carcassonne, noch ein UNESCO-Welterbe. Unbedingt sehenswert. Für die Auvergne und das Massif Central ist wie bei der Hinreise nur Regen angekündigt, deshalb müssen Le Puy und die Vulkanlandschaft der Monts Dore auf unseren nächsten Frankreichbesuch warten. Wir fahren über Nimes und Orange das Rhonetal hinauf. Natürlich am Pont du Gard vorbei und Orange (antikes Theater und Triumphbogen) ist immer ein Besuch wert Die Königlichen Salinen von Arc-et-Senans (städtebauliches Meisterwerk nicht nur simple Salzgewinnung) und Notre Dame du Haut in Ronchamp (Corbusier) bilden den Abschluß, leider, leider Zur Vorbereitung der Reise hatte ich mir übrigens alle möglichen Stellplätze ausgesucht und in einer Karte markiert. Viel genutzt haben wir es während der dreiwöchigen Reise allerdings nicht. In Frankreich gibt es mittlerweile soviele Stellplätze oder auch nur Übernachtungsplätze, das es nie ein Problem war einen Standort für die Nacht zu finden. Und wenn man Ver-und Entsorgung nicht immer auf den letzten Drücker macht, kommt stressfrei sehr gut durch. Wow- sehr schön dein Bericht und auch die Bilder dazu. Wieviele Kilometer habt ihr denn so hinter euch gelassen? Absolut gut gemachter Reisebericht. :gut:
Wir fahren am Pfingstmontag los. Wenns Wetter im Norden nicht gut ist werden wir wohl Richtung Südfrankreich gondeln. Gibts in der Gegend von Carcasonne Richtung Pyrinäen einen größeren See in dem man mal baden könnte? Wir haben uns über den interessanten Bericht gefreut, gute Info über die Orte, die man noch nicht kennt und schöne Erinnerungen an die bereits bekannten.
Nachtrag: Deine Bilder sind wie schöne Gemälde. :daumen2: Poldi |
Anzeige
|