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Reisebericht Bretagne 19.04.07 - 12.05.07 1, 2


Eddy am 13 Mai 2007 19:09:46

Vorwort

Hier im Forum gibt es ja schon einige Reiseberichte in und durch die Bretagne. Die Berichte haben uns nun neugierig gemacht und wir wollten uns das mal selber ansehen. Vielen Dank also an die fleißigen "Vorschreiber" für ihre Mühen.


Am 19.04.07 gegen 17:45 Uhr ist es endlich soweit, wir verlassen Kiel über die BAB 7, in Richtung Hamburg. Die Woche war noch anstrengend, alles packen, alles einkaufen, wie bei allen anderen Reisenden ja auch.
Hinter Hamburg geht es auf die BAB 1 in Richtung Bremen und hier fahren wir durch bis Vechta. Dort verlassen wir die BAB 1 und fahren nach Vechta hinein, hier tanken wir und übernachten auf einem Supermarktparkplatz.

20.04.07
Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück wieder auf die BAB 1 und wir fahren Richtung Aachen. In Düren fahren wir kurz ab und kaufen bei Lidl noch schnell frisches Obst und Gemüse für die nächsten Tage.Dann wieder auf die die BAB und in Richtung Belgien weiter.
Die belgischen Autobahnen sind schon arg ramponiert, dafür aber mautfrei. Unterwegs fahren wir kurz zum Tanken ab, hier machen wir gleich Bekanntschaft mit der ersten Kartentankstelle. Nach kurzer Diskussion mit dem "Tankwart" verlassen wir die Tankstelle und ein Stück weiter kann man dann, an der nächsten Tanke, mit der Mastercard zahlen. 0,97 € pro Liter, wir wohnen in der falschen Region.
Also wieder rauf auf die "Rüttelstrecke" und bald sind wir in Frankreich.

Wir haben beschlossen in Frankreich die mautpflichtigen Autobahnen zu benutzen, sie sind gut ausgebaut und man kann einfach schneller Strecke machen. Bald geht unsere Strecke über die Brücke "Pont de Normandie", unheimlich steil hinauf und herab über die Seine. Am frühen Abend erreichen wir dann Honfleur in der Normandie.
Der Stellplatz ist gut gefüllt, aber wir finden noch einen schönen Platz mit Blick auf die Stadt.
V/E vorhanden, Kosten 7,-€,tagsüber Wachmann vor Ort.

21.04.07
Wir wollen das Wochenende in Honfleur verbringen und nach dem Frühstück bummeln wir duch den Ort und schauen uns in den engen Gassen um.
Alles voller Touris und die Lokale proppevoll rund um den kleinen Hafen.
Aber ganz nett anzuschauen und auch am Abend zieht es uns nochmals hin zum herumbummeln.

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polen am 13 Mai 2007 19:29:19

Hallo, schade, dass Ihr nur bis Vechta gefahren seid. Wir hätten Euch einen schönen Platz neben unserem Hof anbieten können. Na ja, beim nächsten Mal!
Auf die Fortsetzung des Berichts bin ich gespannt, da es bei uns Mitte Juli in die Normandie und eventuell Bretagne gehen soll.

Eddy am 13 Mai 2007 19:38:24

noch ein paar Bilder

Anzeige vom Forum


Eddy am 13 Mai 2007 19:48:16

22.04.07

Heute wollen wir nach dem Frühstück mit dem Fahrrad zur Brücke fahren, man kann auch die Brücke zu Fuß queren und das haben wir uns vorgenommen.

Wir fahren durch einige Kreisel und erreichen schnell den Parkplatz mit dem Aufgang zur Brücke, dann schlendern wir jeweils einmal über die Brücke. Ist schon ein beeindruckendes Bauwerk.

Am Abend sitzen wir noch draußen und schauen vom Stellplatz auf die beleuchtete Innenstadt von Honfleur.
Morgen soll es weitergehen.

Eddy am 13 Mai 2007 20:20:38

23.04.07

So heute geht es weiter, wir tanken nochmal im Ort für 1,03 € und dann geht es zurück auf die mautpflichtige Autobahn die uns über Caen nach dem Muß in der Normandie bringen soll.
Wir wollen zum französischen Michel, dem Le Mont St-Michel.

Wir verlassen nach einiger Zeit die Autobahn und fahren auf der Küstenstraße auf den schon von weitem sichtbaren Berg zu.

Bald erreichen wir den kostenpflichtigen Parkplatz vor der Touristenhochburg, wir zahlen die 8,- € für 24 Stunden und beschließen, obwohl der Platz natürlich nicht so toll, ist hier zu übernachten. Die Kulisse hat man ja nicht jede Nacht.
Nach einem Kaffee stürzen wir uns dann in das Getümmel, wollen aber dann doch abends nochmal in aller Ruhe durchbummeln.
Abends ist dann auch alles entspannt und man die Burg genießen und die Aussicht über die Sandstrände. Danach sitzen wir dann im Womo mit Blick auf den beleuchteten Berg und genießen den Wein.

Aretousa am 13 Mai 2007 21:18:08

Klasse Peter- ich hoffe es kommt bald noch mehr........

Eddy am 13 Mai 2007 21:29:50

24.04.07

Gegen 10.00 Uhr fahren wir weiter in Richtung Pontorson, hier füllen wir im Supermarkt unsere Obst- und Gemüsevorräte auf, dann geht es weiter über Cherrueix in Richtung Cancale.
Dort angekommen fahren wir hinunter zum Hafen und suchen den SP, der wurde aber zwischenzeitlich geschlossen. Also wieder hoch in den Ort und gleich darauf sehen wir Schilder, welche uns den Weg zum neuen SP zeigen. Der SP besitzt V/E und kostet 6 €/Tag.
Die Einfahrt ist etwas blöde gebaut, aber nach einigem Hin und Her sind wir auf dem Platz.
Schnell alles eingerichtet und dann wieder in den Ort.

Wir haben uns vorgenommen, hier in der Bretagne einige Abschnitte der alten Zöllnerpfade abzuwandern. Hier in Cancale ist eine dieser vorgeschlagenen Wanderungen aus dem Wanderführer, den wir schon in Deutschland gekauft haben.

Im Ort angekommen laufen wir bis zum Ende der Mole, dort werden frische Austern zu einem prima Preis verkauft. Ich besorge erstmal 6 Stück, die Verkäuferin öffnet die Austern und serviert sie mit einem Messer und Zitrone auf einem Teller.
Dann kann man sich ans Kai setzen und genießen. Sie sind sehr lecker und topfrisch.

Aretousa am 13 Mai 2007 21:33:24

MMhhhmmmmm...

Eddy am 13 Mai 2007 21:44:44

Nach der kleinen Zwischenmahlzeit kann ich gestärkt den Weg fortsetzen, meine Frau (Marlene) hat sich nur geschüttelt. Wollte noch nicht mal probieren, unverständlich.

Wir finden den Weg bald und wir wandern auf dem schmalen und steinigem Weg in Richtung Point du Grouin, vorbei an schnuckeligen Häusern und hoch über dem Meer weiter. Wir laufen noch bis Port Pican, dort setzen wir uns auf eine Bank und sehen den Fischern zu die Fische und Tintenfische ausnehmen, Boote zu Wasser lassen, kreischende Möwen, alles vorhanden.

Danach geht es zurück in Richtung Cancale, da bekomme ich nochmals eine kleine "Zwischenmahlzeit" in sechs kleinen Portionen :D , meine Frau probiert mal ein Stück, aber nein. Ich verstehe überhaupt nichts und genieße nur. Lecker.

Zurück im Womo wird noch gelesen und in der Nacht fängt es an zu regnen.

eva b. am 14 Mai 2007 12:00:40

Hallo Ihr Beiden,
da haben wir uns in Honfleur nur ganz knapp verfehlt. Wir waren dort am Montag d. 23.4. und haben Ausschau nach einem Beisl gehalten. Schade, dass wir uns so haarscharf verpasst haben :(
Jetzt bin ich natürlich ganz gespannt, wie es bei Euch weitergegangen ist... :)

Eddy am 14 Mai 2007 20:25:54

Hallo Eva,

hat nicht sollen sein, wir haben unterwegs überhaupt sehr wenige deutsche Reisemobile gesehen, von Forumsmitgliedern ganz zu schweigen.

Peter

Eddy am 14 Mai 2007 20:57:49

25.04.07

Am Morgen regnet es immer noch, wir sind unentschlossen, abwarten und später wandern, oder gleich weiterfahren?

Wir entschließen uns zum Weiterfahren, also alles verstauen und zur V/E fahren, ruckzuck über den Bodeneinlaß Wassertank entleeren und dann grübelnd vor der Versorgungsstation stehen. Wasser auftanken 2,- € zahlbar per Karte, :? .

Na gut, Frischwasser haben wir noch genug im Tank und auch unser kleiner Frischwasserbehälter für Kaffee und Tee ist noch gefüllt.
Wir haben beschlossen mit dem Mobil zu dem besagten Ausssichtspunkt hinzufahren, wenn der starke Regen uns schon nicht wandern läßt. Also zum Kassenautomat und 7,80 bezahlt und ab geht es.
Wir fahren durch Cancale zum Pnt.du Grouin. Eigentlich ist der letzte Straßenabschnitt für Womo gesperrt,aber ein "französischer Kollege" fährt durch und wir hinterher. Es gibt einen kleinen Parkplatz ohne Schranken. dahinter dann einen großen mit Höhenbegrenzung. Es stehen schon 2 Womos da, wir stellen uns dazu und laufen dann zum Aussichtspunkt.
Mittlerweile ist es trocken und wir schauen uns alles an, der Wind ist frisch und treibt uns zurück ins Womo.
Unser nächstes Ziel soll St.Malo werden, wir fahren über die Küstenstraße immer in Sichtweite des Meeres nach St.Malo ein. Hier geht dann das "Kreiseln" los, immer durch die Kreisverkehre, grobe Richtung Innenstadt. Vorbei an der Stadtmauer, vorbei am Hafen, keine Parkplätze für Womo und kein SP-Schild. Doch dann das Zeichen für V/E taucht auf, wir finden sie nach einigen Minuten. Ein Riesenparkplatz mit Pendelbusanschluß, allerdings dicht und verschlossen.
Öffnet nur an den Wochenenden, wie man uns später mitteilt. Na gut, dann Wassertanken. Hier ist die Versorgung kostenlos, schnell das Wasser aufgefüllt, so schnell wie es mit einem Druckknopf eben geht. Gibt Muskeln im Oberarm. :D

Wir überlegen, das wir die Stadtbesichtigung erstmal sausen lassen und unser nächstes Wanderziel anfahren wollen. Also geht es über die Rance vorbei am Wasserkraftwerk, das wir uns auch noch flüchtig betrachten.
Unetwegs machen wir nochmal Halt am Pnt. du Chevet. Hier gibt auch einen kleinen Stellplatz ohne V/E, aber wir wollen uns nur mal die Beine vertreten. Wir laufen dann 1,5 Stunden am Strand herum und sammeln Muscheln.
Nun geht es aber weiter in Richtung Cap Frehel

Eddy am 14 Mai 2007 21:20:20

Wir erreichen dann auch bald Cap Frehel mit dem markanten Leuchtturm, es stehen nur wenige Womo´s auf dem Stellplatz. Wir erwischen gleich den Platz in der ersten Reihe und können von der Sitzgruppe aus den Leuchtturm sehen.

Eine kurze Rücksprache mit frz. Womo-Fahrern klärt uns auf, der Platz ist kostenlos. Na prima.
Wir laufen nach vorn zum Cap vorbei am Leuchtturm, der auch am oberen Platz, ausschließlich Plätze für Pkw bietet.

Wir gehen bis vorn an die Spitze und schauen übers Meer, ganz in der Nähe war dann noch der Vogelfelsen mit brütenden Möwen und Kormoranen, dann geht es zurück zum Womo, wir brauchen unsere Stärkung. Hier hat sich auch langsam der Platz mit Womo`s gefüllt.
Bei einem leckeren Essen und Wein beschließen wir den Abend.

Eddy am 14 Mai 2007 21:50:09

26.04.07

Heute wollen wir nun wandern, laut Wanderbuch soll sie ca. 4 Stunden dauern. Wir packen also auch mal die Rucksäcke mit Proviant und Getränken, Wanderschuhe an und die Wanderstöcke und los geht es. Es geht in Richtung Fort de la Latte, vorbei an den ca 70 m tiefen Klippen führt der Weg durch Stechginster und gibt immer mal wieder den Blick auf das Fort frei.
Kurz darauf entdecken wir eine kleine Landspitze, mit Blick auf das Fort, hier wollen wir unsere Pause machen.
Wir finden auch einen windgeschützten Platz und genießen unsere Mahlzeit.
Dann schnüren wir wieder die Rucksäcke und es geht zum Fort, die haben leider Mittagspause :roll: , sonst hätten wir uns auch eine kleine Besichtigung gegönnt.
So schlagen wir uns wieder in die Büsche und folgen dem Pfad entlang der Küste bis Port St.Geran. Kurzfristig regnet es auch einmal, hört dann aber schnell wieder auf. Weiter geht der Weg durch kleine Dörfer durchs Landesinnere und führt uns an die andere Seite der kleinen Halbinsel und hier geht am Meer zurück zum Leuchtturm. Zwischenzeitlich scheint die Sonne, schnell die Stühle und Tisch raus und dann ist auch schon Milchkaffee und Keks da und wir entspannen.
Wir beschließen die nächste Nacht auch hier zu verbringen und am nächsten Morgen erst weiter zu fahren.
Nach Dusche und Essen schlafen wir wieder ruhig am Leuchtturm.

Gast am 14 Mai 2007 21:59:25

Eddy hat geschrieben:... in Richtung Cancale.
Dort angekommen fahren wir hinunter zum Hafen und suchen den SP, der wurde aber zwischenzeitlich geschlossen. Also wieder hoch in den Ort und gleich darauf sehen wir Schilder, welche uns den Weg zum neuen SP zeigen. Der SP besitzt V/E und kostet 6 €/Tag.
Die Einfahrt ist etwas blöde gebaut, aber nach einigem Hin und Her sind wir auf dem Platz.


Den SP am Hafen haben wir auch erst vergebens gesucht und sind dann auch auf dem oberen SP gelandet. Die Einfahrt ist wirklich etwas bescheiden, aber sonst ist der Sp sehr schön angelegt. Bei Wind ist es dort allerdings sehr staubig. An der Stelle wo Ihr Austern gegessen habt waren wir auch, kamen gleich Erinnerungen wieder hoch. Schön war's in Cancale...

Aretousa am 14 Mai 2007 22:08:59

Ja Cancale das muss einfach sein wenn man in der Gegend ist...und bei uns lieben beide die Austern und auch alles andere was so im Meer rumkrabbelt.
Schade dass der Stellplatz in St Malo zu war. Vermutlich ist er das während der Woche aber nur in der Nebensaison. Im Sommer ist er nämlich immer offen und der Pendelbus ist einfach genial. Die Stadt sowieso. Als wir letztes Jahr dort waren standen da garantiert fast 100 Wohnmobile zusätzlich zu den Autos die dann abends verschwinden. Schlafen konnte man trotz des nahegelegenen Bahnhofs recht gut.
Wenn man von Cancale kommt fährt man vor St. Malo Richtung Barrage de Rance- da kommt man dann auf der Straße um die Stadt drumherum am Stellplatz (mit Ausschilderung) vorbei.
Aretousa

Eddy am 14 Mai 2007 22:24:11

27.04.07

Wir verlassen Cap Frehel und fahren in Richtung St.Brieux, dann weiter an der Küste hoch in Richtung St. Quay-Portrieux. Kurz vor Plouha, fahren wir runter nach Palus-Plage, hier gibt es eine V/E. Daneben auch einen kleinen SP, ist ziemlich belegt mit frz. Womo.
Wir entsorgen und tanken Frischwasser für 1,- € nach, dann stellen wir das Womo ab und bummeln die paar Meter zum Strand. Dann machen wir eine kleine "Kneipp-Kur" gehen bis zu den Waden ins kalte Wasser. Da wird man munter :D , zurück ins Auto, abfahren Heizung AK und auf die Füße, dann ging es wieder.
Unterwegs ist der Himmel immer mal wieder grau und Nebel taucht auf.
Unser Ziel soll die Ile de Brehat sein, hier soll das Klima ganz mild sein und allerhand Pflanzen wachsen. Wir wollen am nächsten Morgen eine Schiffstour dorthin machen.
Aber zunächst fahren wir fast an den Ableger, dann taucht ein großer Parkplatz auf und hier stehen unweigerlich wieder Womos. Es gibt eine große Wiese, etwas schräg fast am Wasser und etwas höher noch eine kleine Plattform fast eben. Hier finden wir unseren Platz, kurz auf die Keile, Stühle und Tisch raus und Ruhe. Nebenan ist ein deutsches Womo, wir kommen kurz ins Gespräch, die Glücklichen haben 8 Wochen Urlaub und gondeln durch die Bretagne. Sie wollen auch bei gutem Wetter die Insel besuchen.
Am Abend bummeln wir wieder am Strand lang und erkunden die Abfahrtszeiten zur Insel.
Dann verbringen wir wieder ein ruhige Nacht.

Eddy am 15 Mai 2007 21:39:24

28.04.07

Beim Aufwachen sehen wir es schon, die ganze Bucht hängt voller Nebel, das wird nichts mit der Schiffsreise zur Insel.
Nach dem Frühstück verlassen wir den Parkplatz und wollen nun das nächste Ziel, Pointe du Chateau ansteuern. Auch hier gibt es eine kurze Rundwanderung.
Über Treguier erreichen wir unser Ziel und finden auch einen Womo-tauglichen Parkplatz.
Wir packen wieder unsere Wanderutensilien zusammen und stiefeln los.
Man startet gleich am "berühmten Haus", das Betreten ist untersagt und das Gebiet ist eingezäunt.
Die Wanderung führt an der Küste entlang und dann durch Landesinnere vorbei an Artischockenfeldern und schönen Häusern. Viele wild blühende Blumen sind zu sehen, welche hier mühselig umhegt und gepflegt werden. Einfach prächtig anzusehen.

Eddy am 15 Mai 2007 21:43:15

noch ein paar Bilder

Eddy am 15 Mai 2007 21:51:11

Nach der Rückkehr zum Womo, verstauen wir unsere Sachen und gondeln wieder weiter. Die Reise führt über Perros-Guirec nach Tregastel-Plage.
Nachdem den ganzen Tag die Sonne schien, wird es langsam schwarz am Himmel.
Wir erreichen den SP, bezahlen kurz den Obulus beim Kassierer und dann geht es auch schon los. Ein Gewitter mit Starkregen, das auch einige Zeit anhält.
Wir überbrücken die Zeit mit Duschen, Essen, Lesen. Kurz darauf kommt auch die Sonne wieder hervor und wir laufen nochmals durch den Ort zum Strand.
Zurück am Womo wird wieder eine Flasche Wein genossen und dann ab in den Alkoven.

Eddy am 15 Mai 2007 22:04:17

29.04.07.

Heute morgen wollen wir an der rosa Granitküste wandern, es soll diesmal der "Sentiers des Douaniers" abgelaufen werden. Da es keine Rundwanderung ist, fahren wir mit dem Rad und Ausrüstung ca. 8 km zum Startort. Dort lassen wir die Räder angeschlossen in Trestraou am Casino stehen und beginnen unsere Wanderung.
Es ist ein Sonntag und auch viele Familien wandern den leichten Weg entlang, wir werden mit den Wanderstöcken bestaunt wie Marsmenschen, aber wir nehmen die Stöcke auch gern in der Ebene, es läuft sich leichter.
Unterwegs sind immer wieder bizarre rosa Steinformationen zu bewundern.

Eddy am 15 Mai 2007 22:07:18

noch ein paar Bilder

Eddy am 15 Mai 2007 23:28:14

So langsam bleiben die Sonntagsspaziergänger zurück und wir laufen an leergelaufenen Hafenbecken und aufgebockten Schiffen weiter in Richtung Tregastel.
Langsam wird es kühl und von See her zieht dichter Nebel auf. Nach ein paar Kilometern erreichen wir dann den Stellplatz.
Nach dem Duschen wird alles verstaut und es geht zur V/E-Station, Bodeneinlaß sowie kostenloses Frischwasser.
Dann fahren wir zurück laden die Räder schnell auf und fahren in Richtung Roscoff.

Eddy am 15 Mai 2007 23:39:48

Die Fahrt geht über Morlaix und St.Pol-de-Leon gut voran, am heutigen Sonntag ist wenig Verkehr auf den Straßen. Den SP finden wir auf Anhieb, aber alles voll...... :(

Ein Platz fast neben der V/E-Staion und total uneben, nein wir finden was anderes. In unseren Unterlagen ist auch noch der Sp in St Pol ... aufgeführt. also die paar Kilometer zurück. Wir kreisen mehrmals durch die enge Stadt, können aber nichts erkennen von Hinweisen auf einen SP.

Gut, nächste Entscheidung, wir stellen uns an den Fährhafenparkplatz oben an der Straße. Hier stehen schon zwei Womos, wir stellen uns auf den Platz und bereiten alles für die Nacht vor.
Plötzlich fahren zwei PKW, kaum beleuchtet, auf den Platz und mehrere Männer und Frauen mit Kindern steigen aus. Sie lassen sich am Platz nieder und palavern herum, schauen recht interessiert auf die Womos. Das ist uns doch zu blöd, haben zwar keine Angst, aber eine ruhige Nacht wird das nicht.

Also nochmals in die Unterlagen geschaut, in der Nähe liegt Penze. Also dann dorthin, wir finden den Platz trotz des dichten Nebels auch. Ist idyllisch gelegen am gleichnamigen Fluß. Hat V/E und ist kostenlos. Hier verbringen wir dann endlich die Nacht, selig schlummernd.

Eddy am 15 Mai 2007 23:53:17

30.04.05

So, beim Frühstück überlegen wir, sollen wir nochmal nach Roscoff, oder nicht???

Nein, nächstes Ziel, wir kommen irgendwann wieder, dann schauen wir uns mal die Stadt an.
Also das nächste Ziel ist Camaret sur Mer, über Landivisiau, Le Faou, erreichen wir Camaret sur Mer.
Der Stellplatz liegt neben dem städtischen CP und der Jugendherberge, ist aber ruhig gelegen und hat V/E, kostet 4,-€ .

Nach einer Pause und etwas Kaffee und Keks, schnappen wir uns die Räder und radeln nach zum Pointe de Penhir.
Hier schauen wir dann von den steilen Klippen über das Meer.

Eddy am 15 Mai 2007 23:57:33

Noch ein paar Fotos

eva b. am 16 Mai 2007 08:46:44

Sooo schöne Bilder - ich könnte gleich wieder losfahren!
Sag mal, auf welchem SP in Tregastel seid Ihr gewesen? Ich kenne nur den gegenüber vom Supermarkt mit der so schön bunt gekachelten V/E.
In Roscoff waren wir übrigens vor zwei Jahren und konnten die Beliebtheit des Platzes nicht so ganz nachvollziehen. Eine inzwischen (zu) hoch gewachsene Hecke verhindert den wirklich tollen Blick auf's Wasser und die Stadt hatte touristisch auch nicht viel zu bieten. Na ja, vielleicht haben wir uns ja auch nur die falschen Ecken angeschaut :roll:
Ich warte mit Ungeduld auf die Fortsetzung :)

Die Rumtreiber am 16 Mai 2007 09:04:18

Suuuper Bericht Peter,

das erinnert uns an unsere Tour letzten Sommer und weckt Fernweh bei uns.
Na ja im Sommer gehts wohl wieder in die Bretagne.
Freue mich schon auf weitere Bilder.

Roscoff fanden wir auch nicht so prickelnd, doch es herrschte Bombenstimmung, denn Taucher hatten eine Granate aus dem Wasser geborgen und auf dem Stellplatz abgelegt. Der Experte (von der Polizei gerufen) konnte erst am nächten Tag kommen und so hat die Polizei etwa einen Kubikmeter Sand auf die Granate kippen lassen :gruebel: und die beiden Wohnobile (rechts und links von dem Sandhügel) umsetzen lassen. Das Ende haben wir nicht mehr mitbekommen da wir am nächsten Morgen gleich weiter gefahren sind.

Paulinchen am 16 Mai 2007 09:05:32

Hallo Ihr Beiden,

es fühlt sich ungemein super an, hier Euren informativen Bericht samt der tollen Photos zu sehen. Aber ......, in gut 2 Wochen fahren auch wir in die Bretagne! Ich würd' am liebsten schon jetzt losfahren, so groß ist die Vorfreude.

Etienne am 16 Mai 2007 16:40:33

Auf uns muss die Bretagne, leider noch, bis zu den Sommerferien warten.Eure Bilder und der Reisebericht lese ich mit grosser Vorfreude und kann es kaum noch abwarten, bis es los geht.Macht weiter so :razz:

Eddy am 16 Mai 2007 20:22:47

Ooooohhhhhh, dieser Erwartungsdruck belastet mich schon sehr..............

Vielen Dank für Eure netten Kommentare. :)

Eddy

Eddy am 16 Mai 2007 20:42:19

01.05.07

Heute wollen wir uns einen Ruhetag am Platz gönnen,d.h. keine Wanderung ein wenig durch Camaret sur Mer bummeln.
Ansichtskarten kaufen, die daheimgebliebenen Freunde neidisch machen usw.

Zu bieten hat Camaret sur Mer allerdings nicht viel, am Hafen ein paar Lokale, Bäckerei u.ä.
Wir laufen zur Kapelle am Hafen, es ist auch eine Art Fort da, das z.Z. restauriert wird.
Auch hier liegen wieder etliche Boote auf dem Trocknen und werden durch Stützen gesichert.
Ein kurzer Rundgang in der Kirche und dann geht es zurück. Camaret s.M war früher ein bedeutender Hafen für den Langustenfang, hat aber nichts wirklich schönes.Auf dem Rückweg kommen wir noch an den Alignements de Lagatjar vorbei, es handelt sich um 4000 Jahre alte "Hinkelsteine" auf einem Feld, unmittelbar neben dem Stellplatz gelegen.
Der Rest des Tages wird entspannt.

Eddy am 16 Mai 2007 21:29:54

02.05.07

Heute wollen wir mal wieder eine Wanderung machen, die um Camaret s.M. herumführt.
Schnell sind alle Sachen gepackt, wir sind ja in Übung. Die Wanderung beginnt am Museum über den zweiten Weltkrieg, hier ist ein Bunker mit historischen Unterlagen, Bildern u.ä. ausgestattet worden und kann gegen eine geringe Gebühr besichtigt werden. Wir wandern an den zerfallenen Bunkeranlagen vorbei runter zum Strand.Schilder warnen vor Treibsand und Strömungen, dann geht es bald darauf hoch an einer frz. Marinekaserne (Signalstelle) vorbei, als wir an der Mauer vorbei sind hat man wieder Blick aufs Meer. Dann erreichen wir Camaret sur Mer und laufen am Hafen wieder aus dem Ort heraus. Im Wanderführer wird schon geschrieben, die Beschilderung würde dann zu wünschen übrig lassen. Es stimmt......, wir verlaufen uns auch prompt und probieren mehrere Wege aus.
Dann sind wir in einer Sackgasse gelandet, eine ältere Französin bemerkt uns und zeigt in die Richtung, die wir weitergehen sollen. Wir laufen ca. 3o Meter, nichts. Wieder zurück, sie sieht uns , geht ins Haus und holt einen Schlüssel und läßt uns dann, über ein Privatgrundstück, wieder auf den Wanderweg. Durch die teilweise rege Bautätigkeit verschwinden Zeichen und Wege.Wir gelangen dann aber rasch wieder zurück ans Meer und erreichen den Stellplatz.
Wir duschen und machen uns fertig für die Weiterfahrt. An der V/E wird alles erledigt, Frischwasser gegen Gebühr 2,-€ und dann geht es weiter.

Wir wollen allerdings auf der Halbinsel Crozon bleiben, wir wollen nur einen Ort weiter nach Morgat.
Den SP in Morgat finden wir schnell, es ist ein kostenloser Platz unweit der Ortsmitte, V/E vorhanden,ansonsten nicht so toll.
Der Platz ist wenig belegt, so das wir noch einen kleinen Abstecher zum Cap de la Chevre machen. Auch hier steile Klippen und schmale Wege hoch über dem Meer, daneben ist es eine hochmoderne Marineanlage aufgebaut und ein Gedenkstein für frz. Marineflieger. Auf der Parkplatzanlage könnte man wahrscheinlich auch gut übernachten, aber wir fahren zurück nach Morgat.
Dort werden die Stühle rausgeholt und wir sitzen in der warmen Sonne, essen zu Abend, bis es zu kühl wird und wir ins Womo gehen. Wir verbingen eine ruhige Nacht.

Eddy am 16 Mai 2007 22:05:48

03.05.2007

Wir verlassen Morgat am frühen Morgen und fahren hinaus zum Pointe de Dinan unserem nächsten Wanderziel.
Die Wandersachen sind gepackt, das Womo parkt sicher und wir laufen los.
Vorbei an steilen Klippen, bergab,bergauf geht es die schmalen steinigen Wege entlang.
Es sind immer wieder schöne Blicke über Meer und Klippen möglich.

wuppergeist am 17 Mai 2007 10:43:17

Hallo Ihr beiden,
danke für diesen super Bericht. Wir selbst starten am 25.5. und nehmen gerne die ein oder andere Anregung gerne mit.
Werde diesmal erneut es versuchen die Austern zu kosten :razz: bisher konnte ich mich nicht überwinden.

Bis bald
Siegfried

Eddy am 17 Mai 2007 11:16:29

An einer Landzunge soll es wieder ins Landesinnere weiter, wir wollen dann hier Rast machen. Man hat einen schönen Ausblick über Strand und Meer.
So läßt es sich aushalten, nach der Pause geht es weiter. Und auch hier ist die Wegmarkierung widersprüchlich und es dauert einige Zeit, bis wir wieder auf der anderes Seite am Meer sind.
Auch hier eine schöne Bucht, diesmal mit Windsurfern.
Dann geht es wieder weiter über schmale Wege und vorbei an steilen Klippen. Bald erreichen wir das Felstor Chateau de Dinan und dann ist es nur noch ein Kilometer bis zum Womo.
Am Womo holen wir wieder Tisch und Stühle raus, haben ein ebenes Stück Parkplatz mit Wiese erwischt. Wir genießen den Kaffee mit Blick übers Meer. Eigentlich wollten wir ja zurück nach Morgat und dort eine Grottenbesichtigung per Boot von der Meeresseite aus machen. Aber wir bleiben lieber am Tageslicht, außerdem wollen wir auch über Nacht bleiben.
Gegen Abend kommt noch einmal die Gendarmerie vorbei, aber die schauen nur in einen einzelnen PKW, wir sind völlig uninteressant. Puuuhhh, wir hatten schon eine Ausrede gesucht......
Die Nacht war dann ganz ruhig.

Eddy am 17 Mai 2007 11:23:39

noch ein paar Fotos von der Wanderung.

Eddy am 17 Mai 2007 11:57:21

05.05.07

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Crozon, hier besuchen wir den frz. Ableger von LIDL, tanken bei Leclerc und entsorgen dann an einem SP in Crozon.
V/E ist ok, Wasser 2 Euro, der Platz selber an einer belebten Straße, war auch zur Zeit belegt mit wohnwagenziehenden Clans.

Dann geht die Fahrt weiter nach Pointe du Van an der Westspitze der Cornouaille. Über Chateauin und Douarnenez sind wir schnell vor Ort. draußen ist ein großer Parkplatz, ein Teil ist ohne Teppichstange, hier stehen auch schon zwei Mobile. Wir stellen uns auf einen freien Platz, kurz auf die Keile gefahren, dann gibt es erstmal Kaffee.
Dann geht es per Rad zum Point du Raz, die Fahrt geht steil hinunter zur Baie de Trepasses und natürlich auch steil wieder bergauf. :eek:
Unterwegs sehen wir dann den Anhänger mit Roller, der ja im Forum für Aufregung sorgte. Wer genaueres darüber weiß, bitte die Info. ins Forum stellen, bzw. den Hersteller ermitteln. Wir schauen uns dann die westlichste Spitze des frz. Festlandes an. Einen Stellplatz gibt es auch. Er ist kostenpflichtig 8,- € und z. T. mit Meeresblick. Für uns allerdings nicht gut genug, wir bleiben draußen bei Point du Van, ist auch ruhiger. Dann fahren wir mit dem Rad zurück, diesmal eine andere Strecke, hier finden wir in Plogoff noch eine V/E neben einer Kirche, merken wir uns gleich für die Weiterfahrt vor. Der Rest des Tages wird dann vor dem Womo verbracht, bis es zu kühl wird.
Dann haben wir wieder eine ruhige Nacht.

eva b. am 18 Mai 2007 09:42:23

Eddy hat geschrieben:Im Wanderführer wird schon geschrieben, die Beschilderung würde dann zu wünschen übrig lassen. Es stimmt......, wir verlaufen uns auch prompt und probieren mehrere Wege aus.

Jetzt musste ich aber doch lachen. Schau mal, was ich vor zwei Jahren zu Camaret geschrieben habe:
eva b. hat geschrieben:Abends haben wir noch einen wunderschönen Spaziergang gemacht. Man kann stundenlang über Wege durch üppige Vegetation laufen, vorbei an Buchten mit einladenden Stränden, überall blüht der Ginster. Und verlaufen kann man sich auch. Will ich mal nicht näher drauf eingehen, aber morgen ist bestimmt Muskelkater angesagt. Wir sind endlich zurück und können unsere Wunden lecken...

Dabei sieht die Gegend so harmlos aus :D

Beduin am 18 Mai 2007 17:38:34

Hallo Eddy

super schöne Bilder und Bericht und zu dir und Eva ihrem Maleur, das mir auch jederzeit passieren könnte,
deshalb habe ich mir ein Navi zu mitnehmen gekauft und das kommt auch mit wenn ich unbekannt bin.
Klar, die kleinen Wanderwege kennt´s nicht, aber die Richtung zur nächsten grösseren Strasse, das geht dann schon, selber schon probiert :D

Gast am 20 Mai 2007 19:49:00

Hallo Eddy,

da werden ja schon beim "querlesen" Erinnerungen an unsere 2005er Tour wach.

Schöner Bericht mit super Fotos.

Stephan

Eddy am 21 Mai 2007 22:14:03

06.05.07

Heute wollen wir die Wanderung rund um Point du Raz machen. Der Wanderweg führt unmittelbar am Parkplatz vorbei, es geht nun auch gleich steil bergauf und bergab am Meer entlang. Dann geht es hinab zur "Baie des Trepasses" mit einem schönen Strand. Allerdings müssen wir weiter und bald es es wieder bergan und der schmale Weg führt uns dann bis nach vorn an die Spitze. Hier in der Nähe des Denkmals suchen wir uns einen windgeschützten Platz und machen erstmal Brotzeit
Danach führt der Weg weiter in Richtung Port de Bestree, einem kleinen Hafen. Danach steigt der Weg wieder an und führt in großer Höhe durch große Heidefelder. Bald erreichen wir ein Schild, welches ins Landesinnere nach Kerhoun zeigt. Nun geht es wieder durch kleine Dörfer und hier sehen wir auch die erste Schlange der Bretagne, sie schlängelt sich vor uns über die Straße. Wir haben keine Ahnung, was es war, in den reiseführern wird jedoch auf giftige Schlangen hingewiesen.
Bals erreichen wir dann wieder die "Baie des Trepasses", dann geht es vorbei am Etang de Laoual. Wir laufen wieder durch menschenleere Orte bis wir am Pointe du Castelmeur wieder auf das Meer treffen. Hier führt der Weg dann wieder in gewohntem Auf und Ab Richtung Point du Van. Mit fünf Stunden reiner Wanderzeit war das die längste Strecke bisher.
Am Womo angekommen gönnen wir uns dann eine kleine Stärkung und genießen die Sonne und sitzen vorm Womo.
Wir haben beschlossen auch die folgende Nacht hier zu verbringen und erst am nächsten Tag weiterzufahren.
Die Nacht verläuft wieder ruhig.

Eddy am 21 Mai 2007 22:16:36

Noch ein paar Bilder

Eddy am 21 Mai 2007 22:18:08

Noch ein paar Bilder

Aretousa am 21 Mai 2007 22:52:44

Wer bisher von der Schönheit der Bretagne noch nicht überzeugt war wird eines Besseren belehrt. Ich befürchte in diesem Sommer werden noch weitere Unmengen an Wohnmobilen sich in diese Richtung bewegen. Dein Bericht ist und bleibt klasse!!!!!!!

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