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Erschreckend! Eine neue GfK-Studie zeigt: 14 Mio. Deutsche interessieren sich für Caravaning-Urlaub. Sie besagt dem Institut zufolge: es können sich 14,2 Millionen Deutsche über 18 Jahre vorstellen, in den nächsten fünf Jahren einen Caravaning-Urlaub zu unternehmen. Das ist fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland. Alleine im kommenden Jahr erwägen 5,3 Millionen Deutsche, mit Caravan oder Reisemobil in den Urlaub zu fahren. Caravaning-Interessierte überdurchschnittlich einkommensstark Interessant ist auch die Betrachtung der verschiedenen Einkommensgruppen: 38 Prozent der Personen, die Caravaning als Urlaubsoption erwägen, verfügen über ein monatliches Haushalts-Netto-Einkommen von über 3.000 Euro. Ein Viertel der Caravaning-affinen Haushalte verdient zwischen 2.000 und 3.000 Euro im Monat. Daß Caravaning-Urlauber überdurchschnittlich kaufkräftig und konsumfreudig sind, zeigt auch eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif). Demnach bescherten sie der deutschen Wirtschaft alleine 2018 14 Milliarden Euro Umsatz durch ihren Konsum während des Urlaubs. Von den Personen mit Affinität zu Caravaning besitzen über zwei Drittel kein eigenes Fahrzeug. Jedoch denkt nahezu die Hälfte von ihnen (42 Prozent) :eek: darüber nach, in den kommenden Jahren ein Reisemobil oder einen Caravan zu erwerben. Das sind ca. 5.880.000 !!!! 4,7 Millionen Deutsche ziehen zudem in Betracht, in den nächsten drei Jahren einen Caravan oder ein Reisemobil zu mieten. Im Gegensatz zu Caravans kann sich das Reisemobil-Segment über einen guten Jahresstart freuen: Mit 5.379 Neuzulassungen im Februar toppt die Sparte das Vorjahresergebnis um 7,2 Prozent. Seit Anfang des Jahres wurden insgesamt 9.371 Reisemobilneuzulassungen registriert , was ein Plus von 4,8 Prozent für diesen Zeitraum darstellt. Das alles und noch viel mehr steht in der Übersicht des CIVD ( Camping Industrie Verband e.V. ) Neuzulassungen :arrow: --> Link Studien zum Potenzial :arrow: --> Link Soziodemografische Daten :arrow: --> Link Tolle Umfrage. Wäre mal interessant wie viele sich einen Urlaub in Pensionen oder Hotels vorstellen könnten oder vorhaben in den nächsten Jahren ein Hotelzimmer zu buchen... Ist schon verrückt womit so Klicks generiert werden. Alles eine Sache der Art der Fragestellung/Formulierung. Wozu die Wertung in der Überschrift zu einer suggestiven Umfrage? ihr kinderlein kommet zuhauf! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: allesbleibtgut hartmut Wenn man den Auftraggeber der Umfrage sieht war das Ergebnis schon vorher klar. Für mich nicht mal das Papier wert auf dem es verbreitet wird. Viele sind froh wenn sie ihre Miete und Verpflegung bezahlen können. Ich könnte mir auch vorstellen mal zusammen mit Heidi Klum Urlaub zu machen :D
"EuroStat" ist Dein Freund... Vor rund 10 Jahren wog der Markt 1.5 Milliarden Übernachtungen in Europa pro Jahr. Davon die Hälfte Tourismus...
Du meinst GFK und Wohnmobil passen zusammen? :lol: Es ist ja immer eine Sache was man Menschen fragt. Die Frage "Können Sie sich vorstellen..." beeinflusst die Antworten. Frag mal wie viele Menschen sich vorstellen können in innerhalb der kommenden 12 Monate eine Tanzballettveranstaltung besuchen können. Eine Marktwachstumsprognose würde ich darauf nicht stellen. Menschen könnnen sich viel mehr vorstellen als das was sie tun.
Ähm-- Zitat Heidi Klum (über Seal):
Stell dir vor, du liegst mit ihr am Strand und dann kommt ein Vollpigmentierter vorbei?! Interessant wohin ein Womothema gleiten kann ... :lol: Hubert Angeblich soll Churchill gesagt haben: Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe. Die Befragungen sind völlig falsch interpretiert worden. Die Befragungen standen vermutlich noch unter dem Eindruck von Corona, als z.B. Pauschalreisen und Übernachtungen in Hotels sehr erschwert bis unmöglich waren. Da haben die Leute eben nach Alternativen gesucht und die waren beispielsweise ein Individualurlaub in Form von Camping, Womo bzw. in Ferienwohnungen. Die allermeisten Womo-Urlauber fahren mit Miet-Womos und nicht alle waren davon begeistert und mit der Rückkehr zur Normalität gibt es wieder Pauschalurlaube, Hotelübernachtungen, Busreisen und Urlaube per Schiff und sehr viele notgedrungene Individualurlauber fallen wieder von dieser Urlaubsform ab. Das zeigt sich durch die wieder gewaltige Menge der Buchungen für den Massentourismus. Berufstätige haben nur einen begrenzten Urlaub und wegen diesen wenigen Wochen rechnet sich ein eigenes Womo nicht, auch wenn man davon träumt. Dazu kommt ein großes Problem für Städter, das eigene Womo abstellen zu können. Das ist vielen Neu-Womo-Besitzern erst im Nachhinein klar geworden. Nicht zuletzt sorgen die massiv gestiegenen Preise um ca. 30 und mehr % dafür, dass für viele Geringverdiener ein eigenes Womo ein Traum bleiben muss und gebrauchte Womos sind ja auch sehr teuer geworden. Durch die massiv gestiegenen Preise wird das Womo wieder exclusiv für besser Verdienende und weniger gut betuchte Forumsfreunde können von Glück sprechen, wenn sie ihr Womo noch zu Vor-Corona-Zeiten zu normalen Preisen kaufen konnten. Der große Nachfrageüberhang hat aber nicht nur mit Corona zu tun, sondern auch mit Zulieferproblemen, von denen der Ducato nur eines ist. Der Ducato als bisheriger Marktführer ist wochen- und monatelang nicht produziert worden und die Womo-Hersteller mussten auf Citroen, Sprinter, Ford u.a. Basisfahrzeuge umsteigen und das bedeutet, dass die Aufbaukonstruktion an das neue Basisfahrzeug angepasst werden musste. Das kostete auch Zeit, in der nichts gefertigt werden konnte. Die Basisfahrzeughersteller kämpften auch noch damit, dass die Womos mit Euro 6 temp bei weitem nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Abgaswerte erreichen konnten und daher Motoren und Abgasreinigung mit Adblue weiter entwickelt werden mussten, bevor wieder Basisfahrzeuge verkauft werden konnten. Auch das kostete etliche Monate Entwicklung und dann kommt ja noch die Zulassung dazu, bevor wieder gebaut und verkauft werden konnte. Im Moment gibt es dadurch noch einen großen Nachfrageüberhang, der historisch bedingt ist, aber dieser wird nun mit den neuen Basisfahrzeugen und verbesserten Zulieferketten nach und nach abgebaut. Angeblich sollen die Neubestellungen im Niedrigpreissegment stark eingebrochen sein, weil Geringverdiener eben sehr preissensibel sind. In spätestens 2 Jahren ist der Bestellungsstau abgebaut und es wird vermutlich bei diesen Herstellern zu Marktbereinigungen kommen, d.h. einige werden geschrumpft bzw. gehen Pleite. Im höher preisigen Segment soll es noch nicht zum Einbruch der Neubestellungen gekommen sein und wird es vermutlich auch nicht in diesem Maße. Vielleicht sollte man bei so einer Umfrage mal fragen, wie viele (von wievielen?) in Betracht ziehen, in den nächsten drei Jahren im Lotto zu gewinnen... "möchten Sie in den nächsten drei Jahren im Lotto gewinnen?... ja, nein, vielleicht"
Gilt vielleicht für 2-Personen-Haushalte… unser Womo rechnet sich sehr wohl, wenn man es mit Pauschalurlauben in den Ferien vergleicht. Buch mal 3 Wochen auf Malle mit 5 Personen in den Sommerferien :) dafür fahren wir mit dem Womo insgesamt 8 Wochen weg und es bleibt noch Geld über für den Unterhalt. Zum Thema - ich könnte mir auch vorstellen, im Lotto zu gewinnen. Was ist das für eine dämliche Fragestellung für eine Umfrage?? Hilfreicher wäre gewesen: ‚Beabsichtigen sie, in den nächsten X Jahren einen Campingurlaub zu machen?‘ oder ‚…ein Wohnmobil zu kaufen?‘ Hätte natürlich nir ein Zehntel der positiven Antworten ergeben. bis denn, Uwe
Zuerst : Definiere erwägen.... Halb so schlimm,nur 5,3 Mio wollen mit Caravan oder Womo in den Urlaub.Sagt nur ca 75 Mio wollen es nicht,das beruhigt. :D Nun muss man auch noch zwischen können und wollen auch differenzieren,nicht alle die wollen können und können es sich auch leisten.heißt es werden wesentlich weniger damit unterwegs sein geschweige denn jeder kauft sich auch gleich ein Vehikel,die Vermieter so sie diese Statistik gelesen haben werden sich jedoch vor Freude auf die Schenkel klatschen .Gerade Campinganfänger sind ihre Standartkunden.
In D gibt es knapp 800000 Wohnmobile und Caravan. --> Link Die wenigsten davon sind in individuellem Besitz. Die meisten Womos sind Miet-Womos. Bis vor kurzem sind wir auch mit Miet-Womo unterwegs gewesen. Daher weiß ich, dass diese in der Saison fast lückenlos vermietet sind, d.h. innerhalb einer Saison fährt nicht nur eine Familie in einem Womo, sondern viele, nur eben nicht gleichzeitig. Bei den 5,3 Mio Deutschen, die mit Caravan oder Womo in Urlaub zu fahren erwägen, sind alle Familienmitglieder erfasst. In einem vorgenannten Beispiel fährt eine Familie mit 3 Kindern zusammen ein Womo, aber eben nicht 5. Erwägen bedeutet auch nicht, das tatsächlich auch zu tun. In unserer Gegend machen die Unternehmen im Januar den Urlaubsplan für das laufende Jahr, aber da sind hier alle Womos in der Hauptsaison schon längst ausgebucht. Also mal ehrlich - wir sind doch keine Elite, die in ihrer Womo Idylle nicht gestört werden darf. Wenn nun mehr dazu kommen sollten, was solls? Dann muss man sich eben anpassen. Heute schwärmen auch die "alten Hasen" wie das in den 1980 ern und 1990 ern war. Allses hat seine Zeit und seinen Reiz. Gruss Heinz
:top:
Der Anteil der gewerblichen Zulassungen (darin sind auch alle Mietfahrzeuge enthalten) liegt seit Jahren bei rund 30% +/- 5%.... d.h. die Masse der Fahrzeuge ist privat genutzt. lies doch deine eigenen Quellen mal bis zum Ende..... Hallo, kaum zu glauben was eine Inflation und stark gestiegene Energiekosten, für Urlaubswünsche hervorbringt. Wenn man die Radio/Fernseh/Presse Mitteilungen hört, können sich die meisten kein Urlaub mehr leisten :? diese Umfrage ist mir eigentlich egal :D ich fahre auch Wohnmobil und warum sollen die anderen keines fahren ? Das mehr Wohnmobile unterwegs sind weiss man, auch die PKWs sind einiges mehr geworden und es sind viele Menschen unterwegs unglaublich. Kürzlich war ich mit dem Zug unterwegs und der war Rappel voll. Das ist halt so und solange ich Reisen kann werde ich reisen ganz klar und möchte nicht auf mein Womo verzichten, egal wieviel Leute unterwegs sind :) sonst muss man zu Hause bleiben :| Ich find das ja immer wieder spannend, wenn einer vorprescht und sagt, "es gibt zu viele Autos" oder "es gibt zu viele Menschen auf der Erde". Oder oder oder... aber immer ..."zu viel". Denn nach deren verbaler Eingangslogik müsste ja dann ein "ene-mene-muh" folgen. "Und raus bist du". Und eben jeder 10. oder 5. oder 2. ist raus und muss sein Auto in den Schredder werfen... oder bei der Fraktion der "uiiii Überbevölkerung", eben hinterherspringen. Damit dem Planeten was Gutes getan wird. So geht Triage :mrgreen: Dabei sind doch nicht zu viele Autos da, sondern zu wenig Strassen bzw die existierenden Strassen schlecht angepasst. Und ebenso ist nicht DAS Auto schlecht, sondern seine aktuelle Ausbaustufe zu schädlich: kann besser gemacht werden. Aber es kann doch daraus nicht abgeleitet werden, dass der artige Bürger demnächst Rollerchen fährt. Ebenso sind es nicht zu viele Wohnmobile, sondern zu wenig Plätze. Denn eben aus all dem ist nicht ene-mene-muh rauszulesen, sondern "nachdenken, wie es besser für ALLE gemacht werden kann", ohne Fuss- und Kräuter-Taliban, ohne Peitschen schwingende Verbotsüberwacher, ohne vorauseilenden Gehorsam der Gerne-Geknechteten. Was allerdings definitiv zuviel da ist, sind die Verbots- und Vorschriftsfetischisten. Die professionellen Unker, statt Erfinder. Die Quäker und Stinker, denen auch mit 40 am Morgen noch die (dann Ersatz-) Mutti die passenden kurzen Hosen zum Sweat rauslegen muss... aber Hauptsache schmierig pseudo-angepasst im Strom mitschwimmen, bloss keinen Widerstand und nie nach Sinn fragen, nie unterscheiden. Und nie nix riskieren. Unternehmertum ist denen ein Greuel... lieber protestieren, demonstrieren, fordern. Bloss nix selbst riskieren. Also, bitte vortreten, zum Wohnmobil entsorgen. Fünf Millionen Mitbürger wollen schliesslich auch Mal... :ja: Also ich gehöre auch zu den 5 Millionen. :) Leider schon seit einigen Jahren. :( Ist halt noch nicht die Zeit... :roll:
Es ist viel schlimmer, die alten Religionen sind nicht mehr gefragt es müssen neue her an die man glaubt. Ob Vegan oder die Menschheit stirbt aus, oder..... der Grundgedanke ist der Gleiche seit es Religionen gibt. Der Mensch an sich und sein Verhalten ist erstmal schlecht - was sonst auch. Deswegen müssen strenge Regeln her welche sich jemand ausdenkt. Wer sich daran hält dem wird Erlösung zu teil - im hier und jetzt und auch nach seinem Tod für seine Kinder. Wer genug Kohle hat der kann sich wie im Mittelalter mit Ablasshandel freikaufen - sprich Solaranlage, eAuto etc. und sich gut fühlen. Und wie bei allen Religionen fordern die Religionslehrer Wasser und saufen Wein. Das Kanzleramt wird mit Heizöl beheizt, zu den Kongressen jettet man in schicke Locations mit hunderten Fliegern, und der DUH Vorsitzende muß leider im Jahr eine Million km mit der Lufthansa fliegen für die Rettung der vorzeitig an Feinstaub Versterbenden in den Städten. Aufopferung halt und alles für unser Wohl, hat sich nichts geändert in den letzten 2000 Jahren, es wiederholt sich nur in anderer Form. Beste Gruesse Bernd Wobei man jetzt für die Klimaerwärmung schon bedeutend bessere Nachweise hat als für die Wiedergeburt von irgendwem... bis denn, Uwe Ja der Glaube der Deutschen…. Manchmal habe ich den Eindruck wenn 4 mal gesagt wird der Himmel ist grün glauben das 95%…… Muss ja stimmen wenn es jemand oft genug erzählt. Genauso ist es mit Umfragen, man muss nur die richtigen Leute fragen. Wobei einige Menschen verachtende Derivate, die sich als "Religion" maskieren, genau so wenig mit Gott zu tun haben wie Pattex aus der Tube mit Klima. Aber nu wird's OT. Schliesslich wollen 5 Mio Germanen auch mal gepflegt verwahrlosen. Dass der Hype ums Wohnmobil weiter anhält, wurde in gar nicht so alten Forumbeiträgen teils vehement bestritten. Dellen gibt es in jeder Branche mal. Eine Umkehr des Tends zum Campingurlaub mittels Wohnmobil ist nicht erkennbar. Dass das Gegenteil ist der Fall. Die Zahl der Menschen, die mit dem Wohnmobil den Weg zurück zur Natur zu finden suchen, wächst trotz der Unkenrufe stetig. Erschreckendes ist uMn. nicht dabei erkannbar. Über jeden neuen Camper der den Weg zu uns gefunden hat, sollte sich die Community freuen.
So kann man es auch sehen; je höher das Interesse, desto besser/zahlreicher wird auch die Infrastruktur werden, weil es dann ja Geld zu verdienen gibt. Für Freisteher allerdings eher schlechte Nachrichten, da werden dann weiter Verbotsschilder und Teppichstangen spriessen, um die Flut zu kanalisieren. bis denn, Uwe
Geanu und wir lassen uns nicht mehr marginalisieren, wie einige Gazetten das aus den unterschiedlichsten Gründen bisweilen versucht haben. Für nicht wenige Camper ist die Reise mit ihrem Wohnmobil schon zum Lebensmittelpunkt geworden. Wir sind noch nicht so weit. Ich gönne jedem was er mir gönnt, also finde ich es nicht erschreckend das viele das Campen gefunden haben. Es ist ja nicht nur den „alten Hasen“ gegönnt, oder gar ein Privileg. Ich kenne sehr viele „Neucamper“ (einigen habe ich Camping schmackhaft gemacht), die werden auch dabei bleiben. Und wenns zu voll wird stell ich mich auf meine eigene Wiese am Main……
Zurück zur Natur - mit Sat-Schüssel, Klimaanlage, Internetrouter, Smart im Schlepptau oder Liner auf einem Stellplatz in Spanien zwischen Plastikgewächshäusern, oder einfach kostenlos am Straßenrand. Hab ich noch garnicht dran gedacht, daß das der Grund sein könnte. :wink: Beste Gruesse Bernd
Besser als die Stealth-Wildcamper denen kein grüner Fleck der Natur heilig ist. Stell dir mal 5 Mio neue Wildcamper vor….. Es wird nicht weniger. Wenn ich denke wie sich das in unserem Umfeld verhält. Ich arbeite selber in einem Kleinbetrieb. Bei der einen Kollegin haben der Bruder und dann noch die Schwiegereltern kurz vor Corona ein Wohnmobil gekauft. Bei der anderen Kollegin ebenfalls die Schwiegereltern. Deren eigene Eltern sehen sich gerade aktuell um und ihre Tante ebenfalls. Die andere Kollegin hätte gerne ein Wohnmobil und von der letzten verbliebenen Kollegin ist mir nichts bekannt. Mein einziger Kollege hat, so weit ich weiß, keine Ambitionen. Mein Mann arbeitet in einem Großbetrieb. Früher nahm er selten mal unser Wohnmobil für den Weg zur Arbeit. Da war das das einzige Freizeitfahrzeug auf dem Firmenparkplatz und es kamen so dumme Sprüche wie: Bu*skontainer......etc Oder: Das ist doch kein Urlaub, nieee würde ich ..... Und genau jene die am meisten gelästert haben, haben inzwischen auch eines oder mieten. Und plötzlich sehen sie sich gewillt meinem Mann Campingtipps zu geben. Wenn wir unterwegs sind, sagen wir oft: Früher musste man sich nie darauf gefasst machen XY oder YX zu begegnen - inzwischen ist man beim Campen auch nicht mehr sicher. Gestern waren wir bei einem Tag der offenen Tür bei einem Händler und wir haben bei ein paar wenigen Besuchern Gesprächsfetzen aufgeschnappt. Früher waren an solchen Tagen fast nur eingefleischte Camper. Seit Corona viele mit Kaufabsichten und sehr wenig Wissen. Da hört man dann: Ach schau mal, hier gibt es sogar Gardinen.....oh das ist ja interessant, ein Bett über den Fahrerhaus, das ist ja mal eine tolle Idee....mir gefällt das besser weil der Fußboden so eine hübsche Farbe hat. Oder auch interessant: Komisch, das eine Fahrzeug ist viel größer und kostet aber gleich viel wie das kleine - wie kann das sein? :lach:
Hast du eventuell noch ein Eckchen frei auf deiner Wiese am Main? ;-) Die Idee finde ich gut, wir haben auch schon überlegt auf unserem Grundstück einen kleinen Fleck für "Freunde" zur Verfügung zu stellen. In einigen Monaten heiratet unser Sohn und wir hatten damals die Idee dann eine Wagenburg mit 3-4 Fahrzeugen auf der Wiese bei der Gaststätte zu machen. Der Wirt war einverstanden. Mittlerweile sind es gut 11-13 Fahrzeuge. Zum Teil Eigentum oder extra für dies Feier gemietet. Ich werde berichten Gregor
Da wäre mehr als genug frei. Aber es ist geduldet für die private Nutzung. Wir stehen da oft mal zu zweit mit bekannten. Ich gönn mir aber den Luxus einen großen Platz für mich alleine zu haben (-: Außerdem: nur für völlig autarke, kein Strom, kein nix, nur Natur.
So unterschiedlich kann das Umfeld sein. Bei mir gibt es niemanden, der sich dafür interessiert, nicht mal zu mieten. Im Tauchclub haben einige Womos, das aber meist schon seit Jahrzehnten. Und die früheren Zelter gehen eher in Mobilehomes. RK Hallo Russel, das ist doch schon ok. Auch wenn wir in eure Zielgruppe passen würden :-) Die Vorstellung unseren Garten mit anderen teilen zu müssen hat uns bisher auch noch davon abgehalten. Es reicht schon wenn verirrte Wanderer durch den Garten latschen :-) Die Hersteller setzen aber anscheinend auch alles daran, dass weniger Womos verkauft werden. Ich hatte mich mit einem Händler unterhalten, der auf der CMT mit seinem Hersteller als Aussteller da war. Die Abschlüsse waren mehr als verhalten - und das nicht nur bei denen, sondern auf vielen Messeständen - Hauptproblem: - die enorm gestiegenen Preise, die gestiegenen Zinsen und die nicht abschätzbaren Lieferzeiten. - die Händler können häufig nur ca. Preise nennen und verweisen auf mögliche Preissteigerungen der Hersteller, die sie wohl weitergeben müssen. Die Aussage bekam ich mittlerweile auch von einem anderen Händler genau so bestätigt. Die Kunden ziehen es vor, noch etwas zu warten und bestellen nicht mehr "um jeden Preis" . Da wir uns in Kürze auch mit einem neuen Modell anfreunden werden, beobachte ich die Marktbewegungen derzeit genauer. Für uns dürfte es einen Win-Win Preissituation werden. Wir bekommen zwar mehr für unseren aktuellen, werden aber auch mehr für unseren Neuen zahlen müssen als noch vor 4 Jahren. Es wird spannend ;-) Andreas
Dann wünsche ich Dir das die Qualität stimmt, denn das scheint zum Problem geworden zu sein seit 3 Jahren. Beste Gruesse Bernd
Weil die Auftragsbücher voll sind und die Produktion nicht nachkommt, das ist momentan in vielen Branchen so. Wir könnten auch das 20 fache verkaufen und montieren, aber: kein Personal und zu wenig Material.
Um welche Branche handelt es sich? Im Freizeitsektor ist die Situation nicht so angespannt und wird es wohl auch nicht werden. Viele Kaufverhandlungen scheitern an nicht zu realisierenden Gebrauchtwohnmobilpreisvorstellungen, vor allem wenn man sich von weniger gefragten Modellen verabschieden will. Oft ist es auch die Finanzierung bzw. nicht mehr tragbare mtl. Belastung, die das Wunschmobil in weite Ferne rückt. Kaum nachzuvollziehende Preissteigerungen lassen Interessenten von der Neuanschaffung Abstand nehmen, Aufschläge sind nämlich bei Renommierfahrzeugen besonders deutlich ausgefallen. Denn welcher Eigner will sich verschlechter? Die gestiegene Nachfrage nach Wohnmobilen ist zum Teil auf veränderte Freizeitgestaltungsaktivitäten zurück zu führen. Nicht unerheblichen Anteil hat daran ist der ständig steigende Bevölkerungsanteil von Rentnern und Pensionären. Für ein frühere Wochenend- und Urlaubshobby ergeben sich damit ein ganz anderer zeitliche Rahmenbedingungen. Gespräch mit einem Hymerhändler kürzlich. Noch läuft das Geschäft einigermaßen aber schlechter als vor dem Krieg und der Inflation. Es werden immer noch Bestellungen aus 2021 abgearbeitet. Ist also wie im Bausektor wenn der Überhang abgearbeitet ist dann wird man sehen wie robust der Markt ist. Beste Grüße Bernd
Heizungen/ Wärmepumpen (-: |
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