Ich erwäge, im Herbst die o.g. Region unter die Stollen meines Mountys zu nehmen, auf den Spuren meiner Jugend-Urlaube sozusagen.
Als Erwachsener war ich zunächst auch noch gerne in Österreich zum Wintersport (Ski-Langlauf ist alles andere als langweilig ;-) - Kenner wissen die Loipen um Seefeld/Leutasch zu schätzen).
Irgendwann war ich dann diese zunehmende "Aussackl-Mentalität" (Weizenbier umgerechnet 10 Mark, Einführung eines "Lopiendollars", Preise, daß einem ohne Jagatee schon in der Prä-EuroZeit schwindlig wurde) satt und habe das Land lange gemieden. Auch, weil für mich als Nordlicht über die Jahre die Anfahrt immer teurer wurde. Schließlich bin ich KEIN Millionär ;-). Berichte über Vignetten, Bundesstraßen, die schnell mal auf die gebührenpflichtigen Autobahnen führen, Campingplatz-Zwang, Verbot von Mountainbikes hier und da etc. bestärkten mich in dieser Haltung.
Dennoch und gerade deswegen heute mal die Frage an die Österreich-Reisenden:
Wie schaut es denn tatsächlich heuer vor Ort so aus ?
Ich würde gerne einen gemütlichen Bike-Urlaub verbringen. Schon ein wenig in die Pedale treten, aber unter Achtung und Genuß der Natur = Campingbus mit Hochdach (5m lang) irgendwo platzieren (am liebsten meistens frei stehen), ein paar Runden Biken und mit dem Hund (ausgebildeter Begleithund = eigentlich immer ohne Leine) rumtoben, alle paar Tage (auf Landstraßen) weiterziehen - und gut is.
Ist das überhaupt möglich ? Oder ist genannte Region zwischenzeitlich so "erschlossen", daß an allen Ecken und Kanten die Hand aufgehalten wird bzw. Automaten gefüttert werden wollen und ruckzuck wegen einer übersehenen Vorschrift Knöllchen winken ?
Ich gespannt auf Lageberichte !
Hein Gummi

