Viele Mobilisten müssen mittlerweile (so wie meine Frau auch) ein CPAP-Gerät benutzen.
Manche dieser Geräte wie unser Löwenstein benötigen 24V und die entsprechenden originalen DC-DC-Wandler sind teuer,
da werden Preise bis zu 150€ und mehr aufgerufen. Ich dachte mir, das muss auch günstiger gehen und habe mir diesen DC-DC-Wandler besorgt:
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Das Problem ist auch, dass der originale Stecker am CPAP-Gerät nirgends zu bekommen ist, damit ist ein einfacher Anschluss nicht zu realisieren.
Deswegen habe ich das Kabel des 230V-Netzgerätes etwa 30 cm vor dem Geräteanschluss gekappt und mit folgenden Adaptern wieder verbunden:
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Damit lässt sich das Anschlusskabel trennen und der originale Gerätestecker bleibt am Gerät.
Das andere Ende wird wahlweise mit dem 230V-Netzgerät oder im Wohnmobil mit dem 12V/24V-Wandler verbunden.
Der DC-DC-Wandler wurde in ein passendes Gehäuse mit einem zusätzlichen Schalter eingebaut.
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Vor dem Einbau habe ich noch Testmessungen im Betrieb des CPAP-Gerätes durchgeführt und eine Stromaufnahme auf der 12V-Seite von 3 – 4 A gemessen.
Damit war ein Anschluss an die bestehende Licht-Verkabelung im Schlafbereich des T447 problemlos möglich.
Das Gehäuse habe ich oben in der Ablage über dem Bett meiner Frau platziert, hier steht auch das CPAP-Gerät.
Am letzten langen Wochenende konnten wir das Ganze mal testen. Der Betrieb läuft problemlos.
Der Step-Up-Wandler läuft bei 3 – 4 A Stromaufnahme auch weit unter seiner Maximalleistung und wird nicht warm.
Mich hat zusätzlich auch interessiert, wie die Stromaufnahme des DC-DC-Wandlers im Vergleich zum bisherigen Betrieb
über den Wechselrichter und das originale 230V-Netzgerät ist. Dazu habe ich Vergleichsmessungen gemacht mit folgendem Ergebnis:
Stromverbrauch bei WR-Betrieb: 4,8 Ah/h
Stromverbrauch bei DC-Betrieb: 3,6 Ah/h
Über dem WR wird durch die zweimaligen Wandlerverluste also 25% mehr Strom verbraucht. Bei 10 h Schlafdauer sind es 48 Ah über den WR versus 36 Ah über den DC-Wandler. Ist jetzt bei uns mit dem 300 Ah-Li-Akku und ausreichend Solar am Dach nicht das Mega-Problem, aber vielleicht für den einen oder anderen doch interessant.

