Zum Camping-/Stellplatz --> Link: Die Lage ist klasse für alle, die sowohl schnell am Strand als auch im Hauptort Westerland sein wollen. Zum leinenlos-Hundestrand sind es ein paar Kilometer.
Sauberkeit und Ausstattung sind top. Es gibt eine Karte, die nicht nur den Zugang zu den Sanitäranlagen regelt, sondern gleichzeitig auch die obligatorische Kurkarte ist mit der man an den Strand kommt. Auf dem Stellplatz gibt es Strom und Wasserversorgung.
Die 24€ für einen Stellplatz je Übernachtung ist Lage und Ausstattung völlig angemessen.
Platz auf Sylt ist teuer und so sind die Parzellen sehr dicht und ohne Auflockerung durch Baum Busch oder Hecke aneinandergereiht. Es erinnerte mich etwas an die Strandliegen an manch italienischem Strand.
Für ein paar Nächte mit einem mobilen Kastenwagen, den wir tagsüber auch für Ausflüge nutzten ist das ein guter Ort. Ein längeren Sylt-Aufenthalt wäre aufgrund der hohen Nachbarschaftsdichte nicht mein Ding.
Zur Insel: Auch als Skeptikerin voller liebe- und humorvoll gepflegter Vorurteile gab meine Frau gerne zu, dass die Insel sehr schöne Flecken hat und ist größtenteils mit Bedacht bebaut ist. Die Hundestrände inklusive der anderen Hundebesitzer sind die wohl besten und lockersten sind, die wir bisher kennen gelernt haben - besucht haben wir den in Rantum und in Wenningstedt. Das Vorurteil, dass Sylt teuer ist fanden wir bestätigt. Die Restaurants, die wir besuchten waren preislich selbstbewusst, lieferten aber dafür auch eine hohe Qualität ab. Beim Italiener spiesen wir sehr gut in Kampen --> Link und im besonders pitoresken Keitum --> Link. Besonders nett war das Frühstück in der Kampener Vogelkoje --> Link. Die Kampener Pfingstparty, den Sansibar Kult und das Luxus-Shopping haben wir uns ge- bzw. erspart. Wer eine ungeniert geldzeigende Umgebung schätzt und gerne "dazugehören" möchte findet auf Sylt entsprechend gekleidet recht leicht Anschluss. Wer einfach die Insel, frische Luft, Surfen, Natur und lange Strandspaziergänge genießen will kommt ebenso auf seine Kosten. Die Kombination beider Möglichkeiten auf engem Raum macht den Reiz der Insel aus.
Fazit: Ein schöner und lohnender Kurztrip, der nicht nach häufiger Wiederholung schreit. Der Teil, der "over the top" geht, den brauchen wir nicht und schöne, nicht zu volle Dünenlandschaften mit Sandstrand für lange Hundespaziergänge gibt es auch auf anderen Inseln wie Borkum oder Norderney.


