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Mein WoMo ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und meine beiden Wohnraumbatterien (Banner 59201 / 12 V / 92 Ah) haben komplett den Geist aufgegeben :cry: . Da ich das Fahrzeug bei Nichtbenutzung immer an 220 V angeschlossen habe, kann eine Tiefenentladung meiner Meinung nach nicht stattgefunden haben. Nun hat mein Händler mir zwei neue VARTA Batterien ( LA95 / 12 V / 95 Ah) eingebaut, da der WoMo-Hersteller selber in seine neuen Fahrzeuge keine Banner Batterien mehr einbauen würde. Fragen: 1) Hat jemand Erfahrung mir dieser Banner Batterie und seiner Lebensdauer? 2) Ist es normal, dass auch die neuen VARTA Batterien innerhalb von 4 Wochen von Vollladung auf 12,2 V abfallen (ohne Anschluss an 220 V )? Es war kein 12 V Verbraucher zusätzlich eingeschaltet (außer dem Elektroblock EBL 102 mit OVP und die dazugehörige Anzeigetafel MP-20 S von Schaudt). Grüße Pensionär
12,2V wird als 40% angenommen. D.h. 190Ah *0,6 verloren = 114Ah (wenn sie noch perfekt waren) , in 4 Wochen: 170mA Das ist jetzt nicht soviel, aber gut meßbar. Da müßte man mal messen, was an Strom fließt und mit Sicherungsziehen feststellen, wer es ist. RK
Nur weil Du kein Licht eingeschaltet hattest und kein Wasser lief heißt das nicht das kein 12V-Verbraucher eingeschaltet war! Das EBL, dessen Anzeige, evtl. ein Frostwächter, diverse „Standby-Geräte“ ( TV?, Sat?,… ),… ziehen permanent ein bisschen Strom. Und was Deine Banner anbelangt: mir ist im PKW mal eine Batterie 25 Monate nach Erstzulassung kaputt gegangen. Als ich in dem Autohaus mit dem Meister darüber sprach meinte der zu mir: „Sie wissen doch garnicht wie lange der Wagen bei uns schon in der Ausstellung gestanden hat!“. Grüße Dirk
Wenn Du das EBL samt Anzeigetafel eingeschaltet hast, halte ich das für normal. Das sijnd jede Menge stille elektronische Verbraucher. Einfach mal ein Multimeter in den Batteriekreis hängen, Achtjjng aber nur ohne Verbraucher, dann bekomnnst Du ein Gefühl wieviel Leerlaufstrom fleisst. Hauptschalter aus wird auf jeden Fall helfen. VG Alf Die Banner-Batterien scheinen AGM-Batterien zu sein. Diese sollten wenigstens 6 Jahre halten, also doppelt so lang wie Blei-Säure-Batterien. Wovon hängt die Lebensdauer von Blei-Batterien insbesondere ab? 1. Tiefentladung: Wenn Deine Behauptung stimmt, dann kann diese Ursache ausgeschlossen werden. 2. Zu niedriger Säurestand: Eine AGM-Batterie bedarf keiner regelmäßigen Kontrolle des Säurestandes, da wartungsfrei. Damit fällt diese mögliche Ursache weg. 3. Wenn Ursachen 1. und 2. ausgeschlossen werden können, ist der Hauptausfallgrund die Stoß- und Vibrationsbelastung. Bleibatterien sind sehr empfindlich darauf. AGM-Batterien sind nicht ganz so gefährdet wie Blei-Säure-Batterien. Ein Wohnmobil ist meist härter gefedert als ein PKW und das bedeutet, dass in einem Womo die Lebensdauer einer Blei-Batterie zwangsläufig niedriger ist als in einem PKW. Hier spielen z.B. der Druck in den Reifen und die durchschnittliche Qualität des Fahrbahnbelages eine Rolle und ob man eine angemessene Geschwindigkeit gefahren ist. Eigentlich ist es eine Binsenweisheit, dass die Lebensdauer einer Bleibatterie (wenn 1. und 2. ausgeschlossen) in erster Linie von der Stoß- und Vibrationsbelastung abhängt - wie keine andere Batterieart. Trotzdem tun die Fahrzeugbauer nichts dagegen. Was kann man tun? a) Schutz der Bleibatterie vor Stößen und Vibrationen, z.B. mit Gummimatten b) Für den Aufbau würde ich kein zweites Mal Bleibatterien nehmen, egal welcher Art. Über die Lebensdauer sind LiFePO4-Batterien günstiger, auch wenn der Kaufpreis zunächst höher ist. Ich habe zur Sicherheit auch meine LiFePO4-Batterien auf Gummimatten gesetzt. Es ist noch zu wenig bekannt, wie sich Vibrationen und Stöße auf die Lebensdauer von LiFePO4-Batt. auswirken. Vorsicht ist besser! Ich hatte mal in meiner Berufstätigkeit Zulassungsprüfungen für Li-Ionen-Batterien für Herzschrittmacher und Co. gemacht. Das ist nicht ganz die gleiche Technologie wie LiFePO4, aber auch LiFePO4-Batt. sind eine Art Li-Ionenbatt.. Eine der Prüfungen war auf dem Stoßprüfstand und auch bei Li-Ionenbatterien war die Hauptausfallursache Stöße/Vibrationen. Welche weitere Ursachen für die niedrige Lebensdauer sind denkbar? 4. Bei AGM-Batterien ist zwischen den Bleiplatten ein Vlies, das mit Säure getränkt ist. So eine prinzipielle Konstruktion kann man so oder so ausführen, d.h. eine AGM-Batterie eines Herstellers kann bei gleichen Beanspruchungen eine etwas andere Lebensdauer haben als die eines anderen Herstellers. Die Unterschiede dürften aber marginal sein. Auch Produktionsfehler sind möglich. Ich warne aber vor allzu großen Hoffnungen bei AGM-Batterien anderer Hersteller. Die Wahrscheinlichkeit der Ursache 4. ist relativ klein. 5. Defektes, ungeeignetes oder falsch eingestelltes Ladegerät. Hier bin ich kein Spezialist. Eine mögliche Folge wäre eine Überladung der Batterie. Dabei kann es zum Kochen der Batteriesäure kommen, bei der u.a. Wasserstoff entsteht. Dadurch kann die Batterie aufblähen oder der Wasserstoff wird in das Womo abgegeben. Das birgt eine Explosionsgefahr. Für die Lebensdauer der Blei-Batt. bedeutet das eine irreversible Schädigung. Falls das Ladegerät Schuld ist, wird dieses auch die nächste Blei-Batterie schädigen. Um diese Ursache ausschließen zu können, könnte man das Ladegerät prüfen lassen . Glaubt hier wirklich jemand, dass die Batterien der ganzen Womos beim Händler auf dem Hof regelmässig nachgeladen werden? Da wird einmal geladen, bevor der Kunde abholt, und vielleicht zwischendurch mal für eine Besichtigung. Wenn kein Solar auf dem Dach ist, dürften die Folgen klar sein: Viele Gebraucht-, Ausstellungs- oder Lagerfahrzeuge kommen mit durch Tiefentladung vorgeschädigter Batterie zum Kunden. Wenn man Glück hat, fällt sie schnell aus - nach einem oder zwei Monaten, dann haben viele Händler noch ein Einsehen, trotz ,Verschleissteil‘. Banner hat bzgl. frühem Batterietod auch einen etwas angekratzten Ruf. bis denn, Uwe Wir haben einen Natoknochen (Batterietrennschalter)verbaut. Dann fließt kein Strom mehr das Fahrzeug könnte dann Monatelang stehen.
Die meisten Womos haben neben der / den Aufbaubatterie/n auch noch eine Starterbatterie. Und diese ist, wie bei z.B. meinem Ducato, was Vibrationen anbelangt, noch ungünstiger eingebaut wie die Aufbaubatterien. Trotzdem sind das Blei / Säure - Batterien. Und die in meinem Womo habe ich nach 8 Jahren vorsorglich mal gewechselt weil sie anfing zu schwächeln und ich keinen Bock auf Pannenhilfe im Urlaub habe. Auch in LKWs arbeiten Blei/Säure-Batterien die hundertausende Kilometer halten und, wenn man es auf die Spitze treiben möchte, selbst in großen Rüttelplatten, deren Aufgabe es ja ist Vibrationen zu erzeugen, sind Blei/Säure-Batterien verbaut ( um mal ein Beispiel zu nennen: die Ammann APH 60/85 ). Und AGM-Batterien haben die höchste Ladeschluss-Spannung aller, im KFZ-Bereich, verwendeten Technologien. Banner gibt hier 14,8V vor. Selbst Lithium-Batterien haben nur 14,6V. Ok, die Ladekarakteristik ist eine andere aber was macht die Batterie wenn sie Strom von der Lichtmaschine bekommt?! Falsch eingestelltes Ladegerät führt also höchstens dazu dass die AGM nicht richtig voll wird bzw es ewig dauert bis sie es wird. Was aber einer AGM eher den garaus macht sind zu hohe Ströme. Wenn also z.B. ein ( zu ) großer Wechselrichter regelmäßig eine ( zu ) kleine AGM quält dann wird das ihr frühes Ende erklären. Das können "nasse" Blei / Säure dann ( etwas ) besser. Grüße Dirk
Sofen Du eine Blei-Batterie an Bord hast wäre ich bei "monatelang" vorsichtig: die Selbstentladung einer Batterie kann bis zu 10% im Monat betragen. Nach 4-5 Monaten KANN es also schon knapp werden. Grüße Dirk Solange stehen wir nie und inzwischen haben wir ein Hybrid System verbaut. Zudem steht unser Solarkoffer auf dem Heckträger da wird nichts lehr. Früher ohne dem waren bis drei Monate kein Problem. Wir haben zwei Banner mit 95 AH an Bord. Man hört ja viel schlechtes über diese Batterien. Was ich so nicht bestätigen kann. Unser Fahrzeug ist ist 3 Jahre alt und auch seit 3 Jahren in unserem Besitz, war ein Bestellfahrzeug und stand nirgends monatelang auf dem Hof rum. Unsere Batterien sind, so weit ich das beurteilen kann noch top in Schuss! Es hat aber auch noch nie eine Tiefenentladung stattgefunden. Zuhause hängt unser Wohnmobil am Landstrom und unterwegs laden kontinuierlich 300WP Solar nach, wenn das Wetter einigermaßen ist sind die Batterien gegen Mittag wieder voll und der Laderegler geht auf Float. Dieses Jahr Silvester/Neujahr waren mangels Licht über Solar und kein Landstrom verfügbar die Batterien das erste Mal unter 12 Volt... Unser Verbrauch ist allerdings auch überschaubar: keine eBike Akkus (wir fahren normale Bio MTBs oder Rennräder) kein Wechselrichter, kein Fön oder sonstigen Schnickschnack. Kaffee wird von Hand aufgebrüht, an Verbraucher haben wir ein wenig TV (manchmal), Licht, im Winter Heizung, Warmwasser Handy, Notebook, iPad, Kamera, Netgear laden. Das wars.... Wenn die Banner dann irgendwann in die Knie gehen gibt es wohl Lithium, Wechselrichter weiß ich noch nicht... eigentlich brauchen wir so ein Ding gar nicht. (kursiv von mir) Das ist halt genau die Crux... man merkt es einer Bleibatterie nicht ohne weiteres an, wie fit sie noch ist. Da hilft eigentlich nur ein Entladungstest. Solange die Kapazität noch so hoch wie der normale tägliche Verbrauch ist, denkt man, dass die Batterien noch topfit sind - braucht man den Strom mal länger (längeres Stehen, keine Steckdose, schlechtes Wetter bzgl. Solar), dann gehen sie u. U. unerwartet in die Knie. Unsere erste Bleibatterie (unbekanntes Alter, eine Bosch-Traktionsbatterie) benahm sich (für uns) ausgezeichnet und ist dann von einer Tour zur anderen (dazwischen über Zeitschaltuhr pro Tag 2 h an 230-Volt-Lader) einfach gestorben - nach 10 min Stromentnahme (nur Beleuchtung) ging der EBL in den Unterspannungsalarm. Man konnte die Batterie aber immer noch bis auf 14,4 Volt aufladen, das sah alles super aus. Hatte einfach nur keine Kapazität mehr. Insofern wäre ich mit Aussagen wie obiger sehr vorsichtig, solange man die Kapazität nicht wirklich geprüft hat. bis denn, Uwe
Es sollte jedem klar sein, das die Kapazität mit der Zeit nachlässt, muss man einfach im Auge haben. Ich hab auf dem Schirm dass die jetzt 3 Jahre alt sind. Bisher haben sie keine Mucken gemacht und sind auch nicht unerwartet in die Knie gegangen und da war auch das Silvesterwochenende wo sie tapfer durchgehalten haben und man schön beobachten konnte wie sie unter Last reagieren und sich erholen wenn man einen Verbraucher ausgeschaltet hat. Und sollte der Fall X, dass die Batterien völlig unerwartet in die Knie gehen eintreten, wäre ich auch nicht völlig überrascht, dann muss man für diese eine Tour eben nach Lösungen suchen. Ob unsere AGM nächstes Jahr, wenn ich im Herbst 6 Wochen hoch nach Skandinavien fahre noch an Bord sind weiß ich (noch) nicht! Die sind dann 4 Jahre alt hätten rein theoretisch noch 2 Jahre. Aber die Tage werden da oben dann schon kürzer, was weniger Solarertrag bedeutet, die Batterien haben dann schon so einiges auf dem Buckel und ich hab keine Lust, dass sie mir diesen lang ersehnten Urlaub verhageln. Wir werden sehen. Für mich sind Batterien Verschleißteile, die man im Alltag einigermaßen sorgfältig behandelt. Manche gehen schnell kaputt, andere scheinen "ewig" zu leben. Irgendwie gleichen sich Glück und Pech aus. Wenn eine kaputt geht, wird sie eben ersetzt. Es lohnt sich nicht in eine Recherche bei einem Einzelfall zu gehen. Das macht nur Frust und ändert nichts. Bisher haben alle meine Batterien die Garantiezeit lange überlebt.
Das kommt auf den Händler an. Die wenigen, die ich genauer kenne, haben abgestellte Womos (auch im Sommer) immer am 230 V-Netz. Man sieht die vielen Kabel liegen. Ich hätte da auch noch zu bieten : Motorradakku GEL 12 Jahre (Ganzjahresfahrer) Nasser Bleiakku 3 Jahre (Varta) Startbatterie No Name Nasser Bleiakku 10 Jahre +X Verbraucher Akku (Da Schiff verkauft wurde ges. Lebensdauer unbekannt) Wie machen sich sterbende Akkus bemerkbar? Starter Ganz klar im Winter: Die Leistung reicht nicht mehr zum Starten. :eek: Aber bei Verbraucher/Aufbau Akkus ? Die Ladeanzeige geht sehr schnell auf Ladeendspannung - bedeutet keine Kapazität mehr vorhanden. Überrascht werden kann eigentlich nur wer die Warnzeichen nicht beachtet, die moderne Elektronik gibt deutliche Hinweise darauf. Allerdings sind diese stylischen LED Anzeigen mit Einzel LED nicht für eine qualitative Aussage geeignet. Digitale Messgeräte können allerdings sehr helfen. Ansonsten gibt es bei Ali u.a. Tester die die Batterie testen sollen/können wenn die Bordelektronik zu billig/ungenau ist. Ein Batteriemonitor ist übrigens eine sinnvolle Investition, auch im Hinblick auf Fragen zur Freisteh- Zeit. Es muss dabei nicht einmal der sehr empfehlenswerte von Victron sein, selbst der billige Chinese von Amazon oder Ali kann eine gute Hilfe sein. Entladen von Akkus (scheinbar) ohne Verbraucher: Ladegerät viele Ladegeräte messen den Zustand des(der) angeschlossenen Batterie(n) auch ohne Landstrom. Dies sind nur ein paar mA, die aber den Akku über längere Zeit schädigen können, sofern nicht zwischengeladen wird. Solarlader: Mein Victron hat eine schöne von mir sehr geschätzte Bluetooth Schnittstelle, zieht im Winter gerne den Akku runter. Kein Problem wenn man drauf achtet. Apropos zwischenladen: Bleiakkus (Nass/Gel/AGM) lieben es ab und zu Vollgeladen zu werden! Mal 2 Stunden aufladen ist da nicht die Lösung! Betrachtet man die Ladekennlinien des Akkus sieht man das für die letzten Prozente unendlich viel Zeit aufgewendet werden müsste. Also beim zwischenladen zumindest auf 90% aufladen, ansonsten kann es zu Sulfatierung kommen. Fazit: Als ich meinen Bus neu hatte habe ich ihn im Winter abgestellt. Nach einem Monat mal nach dem Rechten gesehen und festgestellt das die Batteriespannung stark abgefallen war :oops: . Gott sei Dank noch rechtzeitig. Will sagen auch bei nicht Nutzung mal nach dem Rechten sehen kann Geld sparen. LG Alwin Als wir unser Womo im Alter von 3,5 Jahren übernommen haben, waren die verbauten 3xBanner 80AH AGM am Ende. Das haben wir bei der ersten autarken Ausfahrt bemerkt. Nach dem 2. Toast wollten die Batterien dem Wechselrichter, trotz Volladung nicht mehr genügend Energie zur Verfügung stellen. Wir haben diese dann vom Händler ersetzt bekommen. Wieder 3xBanner 80AH AGM. Drei Jahre war alles gut (keine Tiefentladungen!), dann gingen sie wieder in die Knie und konnten erneut den Wechselrichter nicht mehr adequat versorgen. Die normale 12 Beleuchtung und Verbraucher waren kein Problem. Allerdings fiel die Spannung rech schnell auf unter 12,5V ab. Seit letztem Winter habe ich auf LiFePo4 (280AH-Eigenbau) umgerüstet und diese Technologie lieben gelernt! Gerade war ich mit meiner Frau für 8 Tage unterwegs und bin bei normaler Nutzung (Toaster/Föhn/Notebooks über 230V) nie unter 80% Restkapazität gekommen, bei gerade 100Wp Solar. Wir hatten eine AGM von Banner in unserem Sportboot, die hat knapp 10 Jahre gehalten. Ich kann gar nichts negatives über Banner sagen. Wenn ich hier etwas wegen Vibrationen höre, muss ich lachen. Was so Batterien in Sportbooten an Vibrationen und Schläge aushalten müssen, das kannst mit Wohnmobile oder Autos gar nicht anstellen. Alle in meinem Umfeld haben ihre AGM Batterien immer mit Wechselrichter gekillt, wenn Kapazität oder Entnahmestrom in Ampere nicht gepasst haben. Die jetzige Bootsbatterie ist wieder eine AGM von Banner und die arbeitet auch jetzt wieder 4 Jahre völlig unauffällig. Obwohl die alten Eisenschweinmotoren von GM ganz ordentlich Drehmoment zum starten brauchen und häufig auch mal 8 Wochen nicht nachgeladen werden. Das Problem bei den meisten Wohnmobilen ist die schleichende Entladung durch "stille" Verbraucher....da laufen viele Dinge im Hintergrund die ständig Strom ziehen. Und Blei hat auch naturgemäss eine relativ hohe Selbstentladung das kommt dann noch dazu. das mit dem Vibrationen sollte man nicht so ernst nehmen....wie vieles hier. Das mit den Vibrationen ist Nonsens. Ich fahre einen alten Jeep Wrangler TJ auch im Gelände und die Batterien halten. Ja es gibt Rüttelfeste Starterbatterien, die haben auch unter den Zellen zum Boden der Batterie mehr Freiraum. Da dauert es länger bis der Schlamm an die Bleiplatten kommt und einen Kurzschluss erzeugt. Leider kosten die Batterien bis zum 10fachen mehr wie normale. Als Aufbaubatterien wird es Rüttelfeste wohl kaum geben. Moin, der größte Fehler, der häufig gemacht wird, ist der Einbau einer Starterbatterie als Versorgungsbatterie, egal ob Nass oder AGM. Dafür gibt es Traktionsbatterien, die sich vom Aufbau unterscheiden. Diese geben einen gleichmäßigen Strom über einen längeren Zeitraum ab, während Starterbatterien einen hohen Strom für einen kurze Zeit liefern müssen. Gruß Frank
Und mit einem Wechselrichter ruinierst Du, mit hohen Strömen in einem kurzen Zeitraum, die Traktionsbatterie, die auch noch das Doppelte der Starterbatterien gekostet haben?!? :gruebel: Grüße Dirk Vibrationen sind nicht relevant, siehe Motorrad und offroad. Da halten die Bleidinger auch ein paar Jahre. Was ein Problem ist, ist das fehlende BMS - Aktivbalancer würde reichen. Der Verschleiss hangt von der Entladetiefe ab, was bedeutet, die schwächste Zelle leidet am meisten. Wie gleich die Zellen sind, bestimmt die Lebensdauer... und WR killen Bleibatterien, weil die Kapazität bei hohen Strömen noch mal massiv abfällt. Aber macht man ja alles freiwillig, seit es besseres gibt. Gruss Manfred Und mit einem Wechselrichter ruinierst Du, mit hohen Strömen in einem kurzen Zeitraum, die Traktionsbatterie, die auch noch das Doppelte der Starterbatterien gekostet haben?!? :gruebel: Grüße Dirk[/quote] Moin Dirk, ich nutze keinen Wechselrichter, dafür halten meine Traktionsbatterien auch länger. Gruß Frank
Das müssen aber gute Händler sein. Als ich auf Suche war, habe ich so was nie gesehen. Das mit der abnehmenden Restkapazität habe ich bei mir auch gut bemerkt. Ich habe einen Billig Batteriecomputer, mit dem ich die Entladung sehen kann. Da ich sparsam bin, brauche ich fast nie mehr als 20Ah am Abend. Das wird durch Solar oder Lima immer schnell wieder erreicht. Daher habe ich das Dahinscheiden der Batterien immer erst bemerkt, als sie in dem Bereich ankamen (Orig. 95Ah). Vermutlich haben auch viele der Campingplatznutzer da erhebliche Defizite. RK
Nur mal zur Rückerinnerung an die Bleitechnologie. Eine Nass/Blei Batterie benötigt keinen elektronischen Balancer pro Zelle. Die tut das elektrochemisch mit der Phase "Ausgleichsladung". Mit dieser wird die Ladespannung kurz über die Gasungsgrenze angehoben. die am höchsten geladene Zelle gast, die Spannung sinkt, die 6 Zellen sind ausbalanciert! Ein "Top Level Balancing wie es im Buche steht! Einziger Nachteil: Von Zeit zu Zeit sollte man den Batteriewasserstand der einzelnen Zellen kontrolieren. Aber wenn man einige der heutigen Li Batterien User hört kontrollieren die ja fast täglich den Ladestand (SoC) der einzelnen Zellen fast täglich mit der App. Gruß Andreas Ich hole diesen alten Fred mal nach oben. Wie lange halten AGM Batterien? Wie sind eure Erfahrungen? Folgendes Problem: In meinem Womo sind zwei AGM Batterien für den Aufbau verbaut. EZ war 4/2022, aktuell stehen 62.000km auf dem Tacho. Seit zwei Tagen meldet sich der Wechselrichter manchmal akustisch mit dem Warnsignal für Unterspannung. Die Batterieanzeige meldet aber 75%. Kennt das jemand? Die werden zu schnell einbrechen von der Spannung her... Kapazitätsverlust Endlich wieder mal ein Bleitröt :D Was bei deiner Frage fehlt...die Kapazität und die angeforderte Leistung durch den Wechselrichter Deine Accus sind jetzt 4 Jahre alt...und sind sicher viel genutzt ...ich kenne Bleiaccus die waren schon eher fertig...sprich am Ende ihrer Lebensdauer. Hallo, es stellt sich auch Frage: mit oder ohne Booster eingebaut? Ohne Booster hat in meinem Womo bedeutet, dass die Bleibatterien nicht ganz voll wurden im Fahrbetrieb, oder wenn sie voll waren im Fahrbetrieb auch geleert wurden. Das ist ja nicht so toll für die Batterien. Gemerkt habe ich das, als meine beiden Bleiakkus, die ich als Ersatz gekauft habe, auch wieder schnell den Geist aufgegeben haben. Gruß Klaus Ich musste anfang des Jahres meine beiden AGM 95 AH Bordbatterien nach sechs Jahren ersetzen.Ich habe wieder zwei AGM 95 AH eingebaut, das Fahrzeug ist ständig an Landstrom angeschlossen. Gruß Ticontrol
Bei älteren Batterie im Auto war die Mitführung eines Überbrückungskabel bisher sinnvoll. Denn wer erwägt nach 6 Jahre einen Austausch, trotz nachlassender Leistung. Uns stellt sich hier die Frage, ob bei modernen Fahrzeugen (Start-Stop, AGM, gel usw. ) die Autobatterie-Kettenschnitte spezielle Anforderungen stellen, die eine Verwendung von alten Standardüberbrückungshilfen Schäden verursachen können? Ich habe in meinem Kastenwagen zwei LFD90 von Varta unter meinem Sitz. Ich haben einen Booster, einen Kompressorkühlschrank, einen Fernseher, LED-Beleuchtung an Board und 250 Wp auf dem Dach. Ein kleiner Lüfter im Heki sorgt für die Wärmeabfuhr. Die nachträglich eingebaut Zuziehhilfe lässt die Schiebetür leise schließen . Ein Batteriecomputer sorgt für die Übersicht meiner Stromverbräuche. Zu Hause hängt das Womo am Landstrom. Die Batterien sind jetzt 8 Jahre alt. Die Batteriekapazität habe ich im Batteriecomputer auf 90% reduziert. Eine Tiefenentladung hatte ich nicht. Soweit die Fakten. Bis jetzt habe ich auch bei einem Freistehen über 3 Tage keine Probleme gehabt. Auf meiner letzten längeren Reise mit vielen Standortwechseln habe ich nachts bemerkt, dass mein Kühlschrank zwar einschalten wollte, es aber nicht mehr geschafft hat. Der Computer zeigte zwar noch 82% Restkapazität an, aber die Spannung war offensichtlich für den Kühlschrank nicht mehr stabil genug. Zum Glück war Landstrom in der Nähe. Stecker rein und alles war wieder okay. Ich werde mich wohl von meinen beiden Bleiernen verabschieden müssen. Jetzt werde ich mir eine 165 Ah Li-Batterie einbauen. Sollte das nicht reichen,was ich bei meinem Campingverhalten nicht glaube, kann nich noch eine zweite daneben setzen.
Bei der Hitze schaffen es die Absorber ohnehin nur schwer richtig runter zu kühlen. Beim Yosemite geht das trotz Kompressorkühlschrank nur mit Landanschluß, die über 7 Jahre alte Verbraucherbatterie macht da schnell den Schlappmann. Also keine Sorge und das Überbrückungskabel für die Starterbatterie nicht vergessen.
75% von wo ? Panel und/oder Spannungsmessung oder ein Batteriecomputer, der die Kapazität mitrechnet ? Spannunsmessungen bringen nur sehr wenig. Bei 75% Anzeige hat mein EBL schon bald abgeschaltet. Außerdem war die Spannung nach Laden bei 100% obwohl die Batterie nur noch ein Viertel der Nennkapazität hatte. Falls gerechnet, sind 25% Verbrauch vielleicht schon alles, was die Batterien noch hergeben ? Da ist dann die Spannung zur Kontrolle interessant. RK
Hallo, ich hatte in meinem Carado T345 eine Banner Running Bull 95Ah eingebaut. Hielt 3 Jahre, dann war finito. Abends Zähne geputzt und den Hahn aufgedreht und klack, Strom weg, Spannungslampe gelb. Das ganze nach einem Tag frei stehen. 2 oder 3 Mal dann passiert. Da ich keine großartigen Verbraucher besitze, die hohe Ströme verlangen, habe ich zwei 80Ah Exide Gel eingebaut. Die sind immer noch drin, seit 2014, also jetzt 12 Jahre. Würde heute natürlich eine 100 Ah LFP einbauen, aber war 2014 noch nicht Stand der Technik. Gruß Dieter
Ich habe von Kfz-Elektrik leider ungefähr so viel Ahnung, wie eine Kuh vom Walzer tanzen, kann das Problem deshalb nur laienhaft beschreiben. Es gibt in meinem Womo nur diese Anzeige mit den vier LEDs. Alle vier leuchten so gut wie nie. Neulich gab es die Warnung vor Unterspannung als noch drei Lichter brannten. Messen kann ich nichts, werde jetzt mal einen Fachbetrieb suchen. Auf dem Dach ist ein Paneel mit 220 Wp, der Wechselrichter heißt Büttner MT PL 1500 SI, Booster und EBL sind von Schaudt.
Das war bei mir das gleiche. Diese LED Anzeigen sind nicht immer gleich zwischen den Womos und EBLs und auf keinen Fall genau. Bei 3 LEDs war die Batterie schon fast leer (bei mir). Das ist nicht wirklich ein Diagnosetool. Ich hab dann einen billigen Batteriecomputer eingebaut, mit dem ich ungefähr sehen kann, was so an Kapazität drin ist, durch Solar ersetzt wird und wann die Spannung absackt. Der heutige Weg wäre eher, eine Li Batterie mit Bluetooth Interface einzubauen, dann kann man das einfach über das Handy kontrollieren. Zumindest ein billiges DVM (5-10€) sollte jedes Womo an Bord haben, damit man schnell mal die Batteriespannung an den Polen messen kann. Es gibt hier genug Experten (Stocki333) die mit den Werten etwas anfangen können und zur Seite stehen, auch wenn man selber keine Ahnung hat. RK Die Bleibatterien sind für den Aufbau nicht mehr Stand der Technik. Im Prinzip haben die Bleibatterien 3 große Feinde: 1. Bei Blei-Säure-Batterien den Säurestand, der oft kontrolliert und aufgefüllt werden sollte. Bei AGM und Gel sollten die Batterien wartungsfrei sein. 2. Stöße und Vibrationen: Womos sind nicht so gut gefedert wie PKWs. Durch Stöße und Vibrationen fallen Partikel von den Bleiplatten ab. Dies betrifft aber wieder die billigen Blei-Säure-Batterien aus dem Baumarkt. Die Gefahr bei AGM und Gel ist wesentlich kleiner. Blei-Säure-Batterien halten im Womo deshalb oft nicht länger als 2,5 ... 3 Jahre, AGM und GEL mehr als doppelt so lange. 3. Die 3. Gefahr ist die Tiefentladung. Zum einen ist die Selbstentladung so groß, dass nach 2 bis 3 Monaten in der Winterpause oder sonstige Fahrpause die Selbstentladung auch ohne weitere Verbraucher erfolgt. Um stille Verbraucher abzuschalten, sollte man den EBL abschalten (oft kleiner Schiebeschalter). Um über den Winter zu kommen, sollte man Bleibatterien aller Art mindesten alle 6 Wochen nachladen. Alle 3 Ursachen bringen unwiderrufliche Schäden. Zur Gel: Diese hat einen Nachteil: der geringe Maximalstrom. Fazit: Heute ist das Maß aller Dinge eine LiFePO4-Batterie. Diese hat eine viel geringere Selbstentladung, eine größere verfügbare Kapazität und ist nicht so stoß- und vibrationsempfindlich und hat eine viel längere Lebensdauer, kann aber bei Frost zwar Strom abgeben, aber nicht geladen werden. Manche dieser Batterien haben eine Heizung, die mit externen Strom die Batterie frostfrei hält, also mit der Lichtmaschine oder beim Nachladen im Winter. Achtung: Die Starterbatterien sind zu 99 % Bleibatterien und haben damit eine recht große Selbstentladung, von stillen Verbrauchern mal abgesehen. Auch mit LiFePO4-Aufbaubatterien sollte man deshalb trotzdem alle ca. 6 Wochen das Womo in einer längeren Pause an die "Strippe hängen". Mein Womo hängt in der Garage ständig an Landstrom, damit die Verbraucherbatterien (neu) voll bleiben.Die Starterbatterie ist an ein automatisches Dauerladegerät angeschlossen,so gehe ich allen Eventualitäten aus dem Weg. Gruß Ticontrol
Ich und viele viele andere ebenfalls sehen das anders. --> Link. Wir hatten zwei Banner AGM Akkus 12 Jahre lang, haben seit ca. drei Jahren nur einen Bleisäureakku, da wir wenig Strom benötigen. LiFePO4-Batterie habe ich schon zahlreiche reklamiert, da sie nach wenigen Jahren defekt waren. Kleine und große wie z.B. Pylontech US2000C + 3000C.
Ja haben bei uns 12 Jahre gehalten, wir haben sie dann entsorgt weil unser Wohnmobil in der Regel zwei Jahre lang nicht nach Hause kommt und wir kein Risiko eingehen wollten. D.h. sie waren nicht defekt nach 12 JAhren.
Ja, da selbst bei ausgeschalteteter Anlage es zahlreiche Verbraucher gibt, so z.b. das Frostschutzventil welche zur Entladung des Aufbauakkus beitragen.
Das Frostschutzventil ist heutzutage meist mechanisch, also kein Strom. Wenn das EBL abgeschaltet ist, bleibt fast nichts über !? Evt. ein Marderschreck oder eine Alarmanlage ? Oder irgendwas direkt an die Batterie geklemmtes ? RK |
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