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Spricht etwas dagegen, 6 Stück 12 V-Module in Reihe zu schalten und einen entsprechenden Victron MPPT-Regler zu verwenden? Hallo du mußt halt beachten, daß du den Regler richtig wählst. Also die Spitzenspannung mal 6 nimmst und nicht die 12 V. Da kommst du leicht über 100 Volt. Gruß Joachim Hallo diermardd, ich habe 4 12V Module in Reihe geschaltet. da kommen locker 90V zusammen. Damit ist mein SR von Victron 100/50 ausgelastet. Grüße Heiinjoy Es ist sinnvoller m.M.n. je drei Module in die Reihe und dann beide Parallel. :) Gordan TECHNISCH geht das, die Frage ist, ob es sinnvoll ist. Wie schon geschrieben wurde, geht dadurch die Spannung sehr hoch. Und: PV-Spannung ist etwas, womit bei Victron nicht zu spassen ist. Die Regler haben eingangsspannungsseitig wenig bis keine Toleranzen. Gerade in der kalten Jahreszeit können die Spannungen durch die Temperaturkoeffizienten sehr hoch gehen. Schau Dich mal hier um, das ist ein Tool zum Sizing rechnen: mppt.victronenergy.com --> Link Egal welches der schon integrierten 12V Module Du nimmst, Du kommst immer auf mindestens 91V und es geht hoch bis auf über 150. Heißt, Du musst bei den Reglern auf jeden Fall mindestens in das 150er Fach greifen, und die sind schon ungesund teuer. Mit Pech kommst Du sogar über die 150V und müsstest dann auf den 250er gehen, dann lohnt es sich noch weniger. Die hier vorgeschlagene Version, also drei Module in Serie und dann zwei dieser Serien parallel, dürfte ein guter Kompromiss sein, wenn platztechnisch möglich. Hier hast Du nur mit Spannungen von 41-77V zu tun und könntest entspannt in die 100V Schublade greifen, vielleicht würde sogar die 75er reichen. Spannend wäre zu wissen, um welche Module es sich handeln soll, und worin der Grund für die 6 Module in Serie liegt. Sofern es "Kabel sparen" sein sollte, wird dieser Vorteil durch den teureren Regler mehr als aufgefressen. Man sollte auch mal erwähnen dass man durch diese Reihenschaltung in Bereiche kommt in denen die Spannung durchaus gefährlich sein kann. Über 60V gelten andere Regeln.... Und bei Gleichspannung krampfen die Muskeln, anders als bei 230V Steckdose....da kann man nicht mehr loslassen.
Dss war wohl mal eine Meldung, die Sinn ergibt. Dafür an Gutn. Denn dieser Punkt wird selten beachtet. Vor allem von den Unbedarften. Franz
Hat aber den Vorteil, wenn er denn mal von der Spannung weg ist, daß er sich leichter reanimieren läßt. Man braucht keinen Defi, denn er hat ja schon eine Null-Linie. Nicht ganz ernst gemeint aber wahr. Gruß Joachim Bevor es zu unnötigen Ängsten kommt: Die Berührungsspannung darf nach DIN VDE 0100-410 Teil 4-41 für gesunde Erwachsene 50V bei Wechselstrom und 120V bei Gleichstrom betragen. Da aber die Solarmodule nirgendwo Erdpotential haben müsste man um eine elektrische Durchströmung zu erreichen mit einer Hand den Pluspol und mit der anderen gleichzeitig den Minuspol berühren. Nur ein Pol berührt entspricht dem Spatz auf der Hochspannungsleitung. Einfache Regel: Immer zur Spannungsquelle hin installieren. Also erst Kabel am Solarregler anschließen, Wenn erforderlich Kabel verlängern und zuletzt die Solarmodule (haben isolierte Stecker) anschließen. Strom richtig behandelt macht nicht klein, schwarz (im Sinne von verbrannt) und häßlich sondern hell, warm und laut. Schönes Wochenende wünscht Stefan gut so weil auch nicht... Vielen Dank!
Das gilt nur bei speziellem Schutz: "Der Schutz durch Kleinspannung kann durch SELV oder PELV erfolgen. Die Spannung ist begrenzt auf 50 V AC und 120 V DC." Ohne Schutz sind die Spannungen viel niedriger: "Auf einen Basisschutz kann verzichtet werden, wenn die Bemessungsspannung bei normalen, trockenen Umgebungsbedingungen AC 25 V oder DC 60 V nicht überschreitet. In allen anderen Fällen kann auf einen Basisschutz bei AC 12 V oder DC 30 V verzichtet werden." Mein alter E-Technik Prof hat mir mal gesagt dass er immer nur mit einer Hand an Stromkreisen arbeiten würde......
Das kommt auf den angeschlossenen Solarregler an. Die Pole (Solar,Ausgang) müssen nicht getrennt sein. RK |
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