Hallo,
nachfolgend der 3. Teil meines kleinen Berichts über unsere WoMo-Tour durch Süd-England und Wales.
Donnerstag 31.5.
Es geht weiter in nördliche Richtung. Unser Ziel ist Tintagel., wo wir zwei Nächte bleiben wollen. Nachdem wir unser WoMo geparkt haben und wir uns gerade aufmachen, das Castle zu besichtigen beginnt es zu regnen. Immerhin hatten wir drei Tage gutes Wetter. Wegen des Regens steuern wir nun doch erst einmal den CP „The Headland Caravan and Camping Park" an und verschieben die Castle-Besichtigung auf den nächsten Tag. Der CP liegt günstig direkt am Ort. Später, als der Regen nachließ gehen wir noch mit Dackel Max an der auch bei Tintagel sehr schönen Steilküste spazieren.
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Freitag 1.6.
Auf dem Programm steht die Besichtigung des Castles. In diesem Castle soll die Arthussage (King Arthur, die Ritter der Tafelrunde...) ihren Ursprung haben. Das Castle ist schon sehr verfallen und wir müssen viele anstrengende Treppenstufen steigen um die Überreste der Burg anzusehen. Das Wetter hat sich wieder beruhigt, bei Regen wäre die Besichtigung nicht so gut gewesen. Anschließend sehen wir uns auch das alte Postamt in Tintagel an.
Damit Dackel Max auch etwas erlebt, wandern wir am Nachmittag noch einmal für 2 Stunden die Steilküste entlang.
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Samstag 2.6.
Wir fahren weiter nordwärts und erreichen über Bude und Barnstable den Exmoor-Nationalpark. Von dem Ort Exford führt eine zweieinhalb Meilen lange enge Strasse zu dem CP „Westermill Farm". Der CP ist sehr schön gelegen, bietet aber keinen Stromanschluss. Hier bleiben wir und machen mit Dackel Max noch eine kleine Wanderung den Fluß entlang.
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Sonntag 3.6.
Wir fahren weiter durch den Exmoor-Nationalpark und erreichen den Ort Wheddon Cross. Von hier aus unternehmen wir eine sehr schöne 2 Std.-Wanderung.
Dann gehts weiter nach Dunster, einem recht hübschen Ort, in dem sich Dunster Castle befindet. Dieses wollen wir uns ansehen. Unser WoMo parken wir auf dem Parkplatz in der Nähe des Besucherzentums. Der Overflow-Teil dieses Parkplatzes, auf den wir ausweichen müssen, ist eng und hat einen guten Baumbestand. So habe ich arge Mühe unser WoMo (über 8 m lang) unbeschadet zu parken. Ein Kratzer habe ich mir dort aber trotzdem geholt. Nach Besichtigung des Castles haben wir gesehen, dass es noch einen eigenen Parkplatz für Castle-Besucher gibt und es sah so aus, als wenn auf diesem mehr Platz gewesen wäre. Dunster Castle war aber den Besuch wert.
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Unsere Reise geht weiter an Bristol vorbei, über den Fluß Severn und sollte eigentlich in dem Ort Portskewett (bei Chepstow) beendet werden. Aber der dortige CP, den wir aus dem ADAC-Führer hatten, ist leider geschlossen. So müssen wir notgedrungen weiterfahren und landen auf dem CP „Braceland Caravan und Camping Site" bei Christchurch (Nähe von Coleford).
Montag 4.6.
Der CP „Braceland Caravan und Camping Site" ist viel mehr, als eine Notlösung. Er liegt sehr schön mitten im Waldgebiet Dean Forrest. Erinnert an deutsches Mittelgebirge. Das Wetter ist super und wir beschliessen einen Tag zu bleiben, die Sonne zu genießen, eine kleinere Wanderung zu unternehmen und einfach zu faulenzen.
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Dienstag 5.6.
Wir fahren zurück in Richtung Chepstow dem Fluß Wye entlang bis Tintern Abbey. Jetzt sind wir in Wales. Tintern Abbey ist eine unbedingt sehenswerte Klosterruine. Vom 12. - 14. Jhd. war Tintern Abbey ein Zisterzienserkloster.
Nach Besichtigung von Tintern Abbey geht es weiter an Newport und Cardiff vorbei in Richtung Swansea. Leider haben wir für Wales keinen Reiseführer. Wir behelfen uns mit dem ADAC-Regionalführer Wales. In diesem steht, dass die Halbinsel Gower hübsch sein soll. Wir durchfahren die Stadt Swansea und erreichen spät am Nachmittag die Halbinsel Gower.
Wir übernachten auf einem Farm-Campingplatz ein paar Meilen vor Port Eynon.
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Mittwoch 6.6.
Wir fahren nach Port Eynon. Es soll sich lt. ADAC-Regionalführer um ein altes Schmugglerdorf, mit Schmugglerpfad zur Schmugglerhöhle handeln. Das hat unser Interesse geweckt. Die Küstenlandschaft ist dort sehr schön, aber einen Schmugglerpfad und eine Schmugglerhöhle haben wir vergeblich gesucht. Im Ort finden sich keinerlei Hinweise.
So fahren wir, nachdem wir noch einen Spaziergang der Küste entlang gemacht haben, weiter über Swansea und Carmarthen in Richtung Pembrokeshire. Auf einem kleinen CP finden wir Platz zum übernachten.
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Fortsetzung folgt.
Gerd

