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Ich habe gehört, dass WoMo-Hersteller - jedenfalls Manufakturen - in die Verträge gern eine zulässige Gewichtstoleranz von 5 % hineinschreiben, um die das auslieferungsbereite Fahrzeug schwerer sein darf, ohne dass der Kunde reklamieren kann. Nehmen wir an, man hat sich ein Fahrzeug konfiguriert, das z.B. 3.200 kg wiegen soll (incl. Fahrer, 20 Liter Wasser, voller Dieseltank), so dass man 300 kg Nutzlast hat. Nimmt man das Realgewicht des Fahrers plus einen Beifahrer, weitere Ausrüstung und Gepäck dazu, wird das bereits knapp. Wenn man dann auch noch 5% Gewichtstoleranz akzeptieren muss, bedeutet das, dass man mit den 3,5 Tonnen nicht hinkommt. Ich will keine bösen Überraschungen erleben, deshalb die Frage: welche Erfahrungen habt ihr mit dem Endgewicht gegenüber Bestellgewicht gemacht? Wie groß waren bei euch die Abweichungen? Speziell interessieren mich Firmen wie CS-Reisemobile. du kommst bei deinem Rechenbsp. auch ohne 5% Toleranz nicht hin, und ja die 5% Toleranz werden gern in Anspruch genommen. Und es ist müßig zu spekulieren ob es für ein Modell eines Herstellers zutrifft. Kauf so, dass du solche Überlegungen garnicht anstellen musst, denn ersten kommt es anders und zweitens als man denkt. Schreiben alle rein Wobei icv davon ausgehe, dass gerade (zB) CS, Bresler, La Strada oder Woelcke recht genau wissen, was sie angeben / bauen / liefern. Tendenziell scheinen die Zusammenschrauber der Weisswarefraktion da eher etwas entspannter ans Werk gehen, wenn man sich zu dem Thema durch die verschiedenen Foren fräst. Aber: die Hand dafür ins Feuer legen, würde ich auch nicht.
Dann kannst Du 3,5 t vergessen oder Du fährst immer überladen. Wir hatten das gleiche Problem und haben ihn dann als 4,25 t zugelassen. Bei meinem Carado hat das Gewicht gepasst... Bei meinem Pepper ebenfalls. Hier geht es aber um einen CS. Wichtig wäre jetzt noch die Angabe, um welches Modell es sich handelt. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Sorry Wolfgang, aber muss man jedes Thema im Keim ersticken? Es werden hier wohl wenige CS-Wohnmobile unterwegs sein, um klare Aussagen zu bekommen. Darum finde ich es schon interessant, wie groß die Toleranzen bei den versch. Wohnmobilherstellern sind. Zudem besteht auch ein CS-Wohnmobil aus einem Basisfahrzeug und Komponenten, die jeder andere Wohnmobilhersteller auch verbaut. Die wenigen eigenen Möbeleinbauten sind dann vom Gewicht her nicht mehr so hoch, dass sie bei 5% Toleranz etwas rausreißen würden. Wenn wir 500kg an Möbelbau rechnen, dann beträgt die Toleranz gerade mal +/- 25kg. Das Basisfahrzeug sowie Komponenten wir Fenster, Heizung, Kühlschrank sind Standartbauteile und die Abweichungen gleich wie bei anderen Herstellern. An den TE: Mein Dethleffs Globe 4 war exakt so schwer, wie ich mit dem Konfigurator ausgerechnet hatte. Die 5% stehen bei allen Wohnmobilherstellern in der Preisliste drin. Gruß Axel Ach Axel, wer will denn hier was ersticken? Mein Hinweis dient der Klarstellung der Frage des TE. Sicherlich ist ein Gesamtüberblick echt klasse. Aber hier eher nicht. Mach doch dazu ein eigenes Thema auf. Ich würde das Thema auch bei solchen Manufaktur-Womos nicht so entspannt sehen. Da wird vom Kunden auch gern mal alles mögliche reinkonfiguriert, aber das Gewicht soll trotzdem passen. Es gibt da einige unrühmliche Beispiele im Netz zu finden (ein Woelcke auf Fuso Canter war z. B. dabei, aber andere Gewichtsklasse. Da stand sogar der Verdacht im Raum, dass der bei der TÜV-Abnahme nur mit drei Rädern auf der Waage stand :D ). Ein ausgebauter Kawa wie bei CS wird da sicher nicht solche Riesen-Abweichungen zeigen, wenn man die Ausstattung korrekt kalkuliert und nicht erst wiegt und dann Hubstützen, Stromgenerator und Markise anbaut. Ansonsten gilt, was die anderen geschrieben haben. Wenn du fahrbereit lt. Norm schon auf 3200 Kg bist, vergiss 3,5 Tonnen. bis denn, Uwe So viel ich weiss gibt es auch eine Berechnugsformel für das ZGG an die sich die Hersteller halten müssen. Wie die genau ausgelegt ist weiss ich jetzt aber auch nicht mehr. Beispiel: Meinen Etrusco 7400 SBC (Modelljahr 2022) bekamst Du legal nur mit einem ZGG von 3,65 t. Das liegt u.a. daran dass das Fahrzeug für 4 Personen zugelassen ist und für jeden auch noch Gepäck gerechnet wird. Ausserdem muss jedem neuen Fahrzeug ein Wiegeschein beiliegen mit welchem Gewicht er das Herstellerwerk verlassen hat. Was Dein Händler dann noch extra verbaut (z.B. Fahrradträger, Markise, etc.) musst Du oben drauf rechnen. Ich war direkt nach dem Kauf auf einer Waage beim TÜV. Das Gewicht war mit 3.150 Kg angegeben und die hatte das Fahrzeug auch. Allerdings leer ohne jegliche Zurechnungen wie Fahrer, Diesel, Gas, etc. Also stimmte zumindest die Werksangabe bei mir. Der TE meint bestimmt die Fertigungstoleranz beim Gewicht des Basis Wohnmobils und nicht was in die Kiste zusätzlich hineingebastelt wird. Und die gesetzlich zulässige Toleranz beträgt ± 5 %. Gilt dann natürlich auch für das frei konfigurierbare Zubehör. Damit trägt der EU-Gesetzgeber dem Umstand Rechnung, dass es durch Gewichtsschwankungen bei Zulieferteilen sowie prozess- und witterungsbedingt zu gewissen Schwankungen bei der Masse in fahrbereitem Zustand kommt. Bei 3,5 T zulässigem Gesamtgewicht darf die Waage schon mal 175 kg nach oben oder unten ausschlagen. Übrigens müssen seit November 2014 Hersteller das konkrete Gewicht jedes Fahrzeugs beziffern. Bei meinem Karmann auf Master Basis hat das Gewicht genau gestimmt.
Der Katalog bezieht sich auf das Werk, die Zubehör Gewichsangaben im Katalog beziehen sich auf im Werk verbauten Produkte! Alles was vom Händler nach der Auslieferung verbaut wird (2. Batterie, Solar, ggf Markise) ist in diesen Angaben eh nicht enthalten. Wenn du es wissen möchtest: Fahr zu einer Waage. Mein Fahrzeug hat mit den Gewichten gestimmt, ich hätte aber auch bei einer Abweichung von 6% kaum was ändern wollen/können. Gruß Andreas
Wir interessieren uns im Moment für einen Independent. (Mit HRZ haben einige Leute ja anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht; die sind deshalb raus aus der Liste. Sonst kennen wir bisher keine Unternehmen, das vergleichbare Produkte baut.)
Der Ausbau eines Kastenwagens ist Millimeterarbeit. 5% - das sind bei den infrage kommenden Fahrzeugen mal eben 150 kg. Wie kann man sich um 150 kg nach oben und (angeblich) nach unten (also Toleranz insgesamt bis zu 300 kg) verhauen? Man kennt doch die Komponenten, die man verwendet, schreibt sie wahrscheinlich sogar detailliert in den Vertrag. Kurzum: mich schockt diese Zahl. Deshalb will ich wissen, ob das nur ein gedankenloses CoverMyAss ist, oder tatsächlich solche Schwankungen vorkommen.
Da gibt's zum Beispiel Toleranzen beim Sperrholz. Bei bestellten 15 mm starkem Sperrholz sind 14,5 bis 15,5 mm weltweit üblich, was sich dann beim Gewicht bemerkbar macht. Oder Styropor-Isolierung oder Polster von Matratzen und Sitzen: Je nachdem, ob vom Rand oder vom Kern des Schaumblocks kann das Raumgewicht zum Beispiel 20 Kg/m³ oder auch 22 Kg/m³ betragen. Gewichtsdifferenzen entstehen zum Beispiel auch nach Jahreszeit und Wetter. Holz und Stoffe nehmen Feuchtigkeit über die Luftfeuchte auf. 5 % Abweichung sind natürlich viel und die zuständige EU Kommission strebt deshalb eine Senkung auf 3 % Toleranz an.
Und auch die zugrunde gelegten Fahrzeuge sind ja nicht alle gleich! Getriebegehäuse sind gegossen, Fertigungsteile haben Toleranzen ( in „plus“ und in „minus“ ), auch Blechteile ( Kastenwagen! ) sind nicht auf das Gramm genau gleich schwer, selbst Reifen haben unterschiedliche Durchmesser ( :eek: ) bei gleicher Größe, andere Lackschichten / -gewichte, der Hersteller hat das Material für die Hohlraumkonservierung geändert,… Grüße Dirk Ich kenne es so, dass ein "Master-Fahrzeug" als Grundlage für die (zweistufige) Homologation gilt. Basierend darauf werden auch die Daten wie Gewicht usw. ermittelt, die dann auf die Serienfertigung übertragen werden.
Das sind sicher nur wenige Kilo. Kein Hersteller verschenkt eine größere Masse von was auch immer. Die Chassis variieren sicher keine 20 kg.
Mal abgesehen davon das in so einem Basis-Fahrzeug ja auch Dämmstoff und Filter verbaut werden die ( Luft- ) Feuchtigkeit aufnehmen heißt es z.B. bei der Ermittlung des Leergewichts:“mit zu 90% gefülltem Kraftstofftank“. Mein Duc hat einen 90l Dieseltank. Zu 90% gefüllt sind da 81 Liter drin. 81 Liter Diesel wiegen 67kg ( 830kg/m3 ) 81 Liter HVO100 wiegen 63kg ( 780kg/m3 ) Also machen alleine die Auswahl des Kraftstoffs schon 4kg aus. Dann gibt es unterschiedliche Lackschichten / Lackierungsaufbauten… Da kommst Du mit Deinen 20kg nicht weit. Grüße Dirk Mag sein. Wir werden es nie rauskriegen. Du willst einen CS Indenpendet kaufen, ist ein sehr schönes Fahrzeug, ist aber ein 4x4 Sprinter, der ist durch die massive erhöhte Serienausstatuttung mittlerweile so schwer geworden, dass die 3.5t realitisch nicht mehr machbar sind. Vor allem so ein Fahrzeug ist für das weitere Reisen gebaut, da hat man zwangsläufig mehr dabei. Also wenn es vom Führerschein geht gleich auflasten lassen und falls du ins Kalte damit willst, Blick auf die Wasserversorgung werfen, ist wohl ein Problem. Hallo, ich hab aktuell einige verglichen: Kalkuliertes Gewicht gegen real gewogen. Hat eigentlich immer gepasst aber Garantie bekommt man keine. Ist dann aber im Augenblick fast egal da man eh fast immer auf vorhandene Fahrzeuge zurückgreifen muss will man nicht ewig warten und will man noch etwas am Preis drehen. Gruß Stefan
Wer macht denn sowas?!? :mrgreen: Grüße Dirk |
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