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Moin zusammen! Kurze Frage, wenn wir unsere vier Räder mitnehmen wollen, wird uns CV640 mit Aufstelldach ca. 50 kg überladen sein. Von Österreich liest man immer über harte Kontrollen des zGG. Wie sieht das bei Frankreich, Spanien und Portugal aus? Mich interessiert nur Eure persönliche Erfahrung, nicht die Tabelle mit den Strafen, die kann ich ja selbst googlen. Sind besagte Länder streng und wiegen an der Autobahn? Hallo, wir sind schon seit einigen Jahren regelmäßig in Frankreich unterwegs. Bisher sind wir noch nie auf eine Gewichtskontrolle gestoßen oder selbst kontrolliert worden. Vielleicht auch nur Zufall :-)! Gruß Dirk Hallo, in Frankreich sind 90% aller Wohnmobile überladen, Kontrollen gibt es nur für gewerbliche Fahrzeuge. Einzige mir bekannte Ausnahme ist die A75, da wird an der Brücke bei Millau in der Urlaubssaison gelegentlich gewogen. In Spanien oder Portugal gibt es auch nur Kontrollen für den gewerblichen Güterverkehr. Wir sind ca. 1/3 des Jahres in Frankreich. Die Chance das du für diese geringfügige Überladung mit Folgen wie Kontrolle oder Busgeld zu rechnen hast schätze ich auf 1 zu 20000. mit 50kg Überladung hast du auch in Österreich kein Problem. In Frankreich habe ich noch nie so auf der Autobahn so Wiegestationen gesehen. Aber wir sind da immer viel ohne Autobahn unterwegs. Achlast oder Gesamtgewicht überschritten? Auch wir haben bislang noch nie eine Kontrolle des Gewichts gehabt oder auch gesehen. Ich denke die Behörden in allen europäischen Ländern haben derzeit Wichtigeres zu tun als sich mit Gewichtskontrollen bei Wohnmobilen zu befassen. Tragfähigkeit der Reifen weit genug vom Limit entfernt? Ich hab in F, E oder P noch nie eine Kontrolle für's Gewicht gesehen. Einmal bin ich in F angehalten worden, die wollten nur den Versicherungsnachweis sehen.... warum auch immer!? :nixweiss: Ob es bei 50kg zuviel bleibt?
Das hatte ich mich bei 4 Personen auch gefragt! :D
Hab ich da etwas überlesen? Wo schreibt er denn von 4 Personen? Wenn ich allein unterwegs bin, dann nehme ich auch zwei Fahrräder (MTB und Tour) mit :wink: Zur Frage: Wenn es bei 50 kg bleibt, dürfte das keine Probleme geben denn der Tank wird ja auch immer leerer
Wenn man durch Frankreich nach Spanien oder Portugal will dürfte der Tank u.U. so leer werden dass man zwischendurch wieder nachtanken muss!??! Will man dann immer nur 30 Liter tanken damit man nicht überladen ist? :mrgreen: UND: im Urlaub UNBEDINGT viel Sport treiben und Diät halten! Nicht das aus den 50kg "Übergepäck" noch 60kg werden und man nicht zurückfahren kann! :mrgreen: Grüße Dirk Ich fahre üblicherweise mit 60-70 kg zuviel los. Bis Österreich habe ich 40 kg Sprit weg, wenn sie nicht direkt am Walserberg stehen. Dann reden wir von 30 kg zuviel, da wird auch der schlecht gelaunte Gendarm ein Auge zudrücken. Das Nachtanken ist natürlich ein Thema. Vielleicht nicht voll machen. Für mich hat das sowieso nur Bedeutung in Österreich und da muss ich noch nicht tanken.
Tschulljung…. :D …. vielleicht ist er ja auch Alleinfahrer und hat vier Bikes dabei…. …. zusätzlich noch ein Gravel- und Rennrad! :mrgreen: Hallo, wir wurden auf unserer ersten großen Fahrt vor zwei Jahren bei Ulm auf der A7 gezielt heraus gewunken und gewogen. Viele Grüße Jürgen
War dein Mobil etwa hinten zu tief eingefedert?
Jeweils einmal in der Schweiz und in Frankreich sind wir auf der Autobahn gewogen worden. Da unser 4,25 t immer 400 kg noch zuladen könnte, für uns kein Problem. Einige andere hatten 300 - 500 kg zu viel. Ein Niederländer hatte das gleiche WOMO wie wir , jedoch als 3,5 t zugelassen und etwas mehr als wir, ca. 4 t Gewicht. Fragte uns ob wir nicht 400 kg von ihm "übernehmen könnten" und ihm an der nächsten Parkplatz wiedergeben würden. Haben wir abgelehnt, aus mehreren Gründen. Seine Heckgarage war absolut voll mit Schlauchboot und Aussenborder, Motorroller usw. Hinterachse total überladen und zul GG ebenfalls. Er sprach von über 1.000 Franken die er bezahlen müsse und er habe ein weiterfahrverbot bis das Gewicht stimmt. Die Wiegung in Frankreich war direkt nach einer Mautstelle und Nachts, nachdem wir gewogen udn für gut befunden wurden wurden wir direkt auf die Autobahn ausgeleitet, konnten nicht mit den zahlreich dort stehenden "Schwergewichten sprechen". 400 kg zuviel ist aber auch fahrlässig und verantwortungslos. Wir reden aber hier über 50 kg.
Wo fängt denn "fahrlässig und verantwortungslos" an? Und was wenn ich mit 50kg zu viel hier los fahre, im Urlaub / unterwegs aber noch das ein oder andere Souvenir, Fläschen Vino und meule de fromage einpacke? Ist aber wie mit Geschwindigkeit: wenn 100km/h erlaubt sind und ich fahre 110km/h, oder 130km/h? Grüße Dirk 50 kg liegt ja meistens noch im Toleranz Bereich von den Waagen... Beim e Bike einfach den Akku nicht laden oder daheim lassen:-)
Da das niemand exakt sagen kann, hat der Gesetzgeber einen Wert festgelegt und handelt danach. Wer seine eigenen Regeln nehmen will, kann das im Fall des Falles mit den Gutachtern des Gerichts diskutieren. Für den Strafzettel (und mehr) ist es egal.
Das bringt aber nur was, wenn die Waage genau richtig geht oder weniger anzeigt. Wenn sie in ihrer Toleranz mehr anzeigt, ist man angeschmiert. RK Und bitte auch immer daran denken dass es auch in D nicht erlaubt ist zu überladen. Es gibt lediglich eine Wiegetoleranz. Alles andere liegt im Ermessensspielraum des Beamten vor Ort. Wenn er nicht will - dann will er nicht. Und dann gibt es auch nicht die immer wieder aufgeführten 10% als Toleranz.
Die Frage wäre ja woher man weiß das man 50kg überladen hat und wo im Toleranzfeld sich diese Waage befindet. Könnte ja auch sein dass DIESE Waage, trotz der 50kg, zu wenig anzeigt. Und die Waage bei der Kontrolle zeigt vielleicht zu viel... Aber dafür sind Toleranzen da! Und nicht dazu das man meint man könnte die Toleranzgrenze ausreizen. Grüße Dirk Wieso wusste ich, dass der Strang im oberlehrerhaften endet? Wo fahrlässig anfängt, legt jeder für sich fest. 400 kg sind bei mir jedenfalls drüber, der Niederländer hatte mit 500 kg kein Problem. Ich nehme keine Lebensmittel aus dem Urlaubsort mit, denn ich weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass sie mir nur am Urlaubsort schmecken. Da ich auch eine Nippes-Allergie habe, kehren wir mit dem gleichen Gewicht zurück wie wir weggefahren sind abzüglich ein paar Fläschchen Mineralwasser, 2 belegten Brötchen, einer Tüte Gummibären, 5 Zigaretten, 100 gr. Ammovit sowie der Spritdifferenz. Die Nippes-Allergie kenne ich auch nur zu gut 8) Bei uns geht es sogar noch einen Schritt weiter als bei Dir: Wir kommen mit weniger zurück als wir hin sind. Mein Wohnmobil habe ich mit 3850kg gekauft und dann auf 3500 abgelastet. Wenn ich also 400kg zuviel lade (von 3500) ist das dann fahrlässig? Denke nicht, ich darf es nur nicht. Aber mein Fahrzeug könnte es . Ergo kann man es an einer Kilogramm Angaben nicht fest machen .... Das ist der Unterschied zwischen einer technischen und einer gesetzlichen Überladung. Entscheidet eventuell über weiterfahren oder stillstehen. Ob es fahrlässig ist oder nicht lasse ich jedem selbst entscheiden. Aber ich hatte Jahre das selbe Problem. Mit meinem Kasten geht es jetzt. Hier geht es ja auch um einen Kasten und die Achslasten wären interessant.
... jedes Kilo "Hüftgold" zählt, oder...?
Für den Fall das jemand so etwas bei einer Konrolle erzählt und zu schwer festgestellt worden ist, könnte "der Schuss nach hinten losgehen" und man eine Vorsätzlichkeit unterstellen. Außerdem hat man mit seiner Ablastung Vorteile bei der HU geschaffen die zu einer verminderten HU geführt haben und dabei eben auf die Rechte entsprechend höher zu beladen verzichtet. Das HU Intervall ist > 3,5 t jährlich also auf 50 % verkürzt und z.B. die notwendigen Bremskräfte sind reduziert. Meine Meinung dazu.
Die jährliche HU gilt aber erst ab dem 7.Jahr. Sollte man auch nicht überbewerten. Jetzt geht das hier auch wieder los ! Es gibt nun mal eine Klasse >3,5t und eine Klasse <3,5t und man kann sich nicht die Vorteile beider Klassen raussuchen und sie kombinieren. Wer mit z.B. 3,8t mit 120km/h unterwegs ist, der ist nicht nur illegal unterwegs, der stellt auch ein Sicherheitsrisiko da. Dabei ist es auch egal ob das Womo theoretisch ja 3,85t oder sogar 4t dürfte und damit die besseren Bremsen hat als das Womo das nur max. 3,5t darf. Und wenn man mit einem Womo das 3,85t wiegen darf, aber real nur 3,4t hat, mit 120km/h unterwegs ist dann ist das rechtlich exakt das gleiche als wenn es real zu dem Zeitpunkt 3,8t haben würde. Das ist so ähnlich wie mit dem „TÜV“: solange ein Fahrzeug zugelassen / angemeldet ist, hat es „einen gültigen TÜV“ zu haben. Dabei ist es egal ob es im öffentlichen Straßenverkehr bewegt wird, zu Hause in der Scheune vor sich hingammelt oder sogar mit Motorschaden in der Werkstatt steht. Es dürfte laut Zulassung im öffentlichen Raum bewegt werden und damit muss es einen gültigen TÜV haben und fertig. Genauso beim Gewicht: es dürfte über 3,5t haben also max. 100km/h. Grüße Dirk
nein, aber beim Ahorn ist die Abdeckung über den Hinterrädern so niedrig angebracht, das es bei leerem Fahrzeug schon wie überladen aussieht. Es geht da aber um Frankreich und Spanien und dort darf man über 3,5t 110 bzw 90 fahren Stimmt. Das "Auslegen" seiner eignen Dinge ist leider zur Normalität geworden. Hauptsache "DIE Anderen" halten sich daran. Sorry, das musste mal sein.
Wieso, wenn er doch wirklich die besseren Bremsen hat? Nicht alles, was verboten ist, wird bei Missachtung automatisch auch gefährlich. Wenn z.B. auf einer benachbarten Autobahn wegen Nachtruhe nur 100 km/h gefahren werden darf, ist es doch nicht plötzlich gefährlich, wenn ich weiterhin 120 km/h fahre. Das wäre dann nur unsozial. Ich mache beides nicht, es geht mir nur ums Prinzip. Danke so sehe ich das auch. Leider werden Menschen mit dieser Auffassung immer weniger, habe ich das Gefühl...
Weil Physik sich auch mit besseren Bremsen nicht bescheissen lässt. Die Geschwindigkeit geht quadratisch in die kinetische Energie ein, e = mv^2. Aus dem Beispiel 3,8 Tonnen und 100 km/h (27,8 m/sec): 2.936.792 J 3,8 Tonnen und 120 km/h (33,3 m/sec): 4.213.782 J Das sind 43% mehr kinetische Energie durch 20% mehr Geschwindigkeit als erlaubt. Das kann auch die Maxi-Bremse nicht kompensieren, weil sie durch die Reifenaufstandsfläche limitiert ist. 'Bessere Bremse' bezieht sich hier eher auf die Standfestigkeit, nicht die maximale Verzögerung. Im Falle eines Unfalles ist der Bremsweg erheblich länger und die zur Verfügung stehende Energie, um Zerstörungen anzurichten, eben um 43% höher. Es hat seinen Grund, dass schwere Fahrzeuge niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen haben. bis denn, Uwe
Ich gebe Dir zwar 100% Recht, würde aber noch ergänzen wollen das Fahrphysik NICHT NUR mit den Bremsen zu tun hat. Grüße Dirk
Eine bessere Bremse ist eine Bremse, die besser, also stärker bremst.
Und trotzdem dürfen bis zu 15 t schwere Reisebusse schneller als leichtere LKWs, die nur 12 t wiegen, fahren.
Durch das höhere Gewicht lastet aber auch mehr Gewicht auf den Reifen und somit erhöht sich der Reibwert des Reifens auf der Straße. Das ist auch Physik. Ging es nicht eingangs um Erfahrungen mit Wiegekontrollen im Ausland? Wir wissen doch, dass es einige gibt, die eher ihre Großmutter die Treppe runter schubsen würden, also mit 5 kg Überladung zu fahren! Nicht schon wieder. Das hatten wir im Bremsen-Thread schon durch. Fakt ist: wer schneller fährt und / oder schwerer ist, hat höheres Gefährdungspotential. Und deshalb setzt der Gesetzgeber da Grenzen. Wer das nicht verstehen kann oder will oder sich einfach keine Gedanken drüber macht, gefährdet sich selbst und andere stärker, als wenn er sich an die Regeln hält. Egal ob er die Superduperbremse oder einen Ablassbrief im Handschuhfach hat. bis denn, Uwe
Und warum dürfen dann bis zu 15 t schwere Reisebusse trotzdem schneller, als leichtere LKWs, die nur 7,5 t wiegen, fahren? |
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