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Moin Leute, ich möchte einen Ladebooster verbauen und suche einem Möglichkeit eine Sicherung mit nachfolgendem Kabel zum Ladebooster an die Starterbatterie zu klemmen. Ich habe mal ein Foto vom Istzustand angehängt und den freien Anschluss für den Sicherungshalter eingekreist. Gibt es hier vorgefertigte Lösungen / Halter? Vielen Dank und liebe Grüße Daniel... Bestitzt dein Booster keine tauschbaren Sicherungen intern? Somit wäre eine extra externe Sicherung überflüssig.
Hallo, ich glaube, Daniel möchte auch das Kabel zum Booster abgesichert haben. Da ist es sinnvoll, so früh wie möglich abzusichern. .
Naja ob die Sicherung jetzt 50cm von der Starterbatterie entfernt ist macht den Kohl bei 25qmm auch nicht fett. Sind leider 3,5 Meter. Mir wäre die Absicherung da schon lieb. LD Daniel…
Für einen gewerblichen User mit Fokus auf "Professionelle Stromversorgung für Ihr Wohnmobil" in solch einem Thema eine ziemlich disqualifizierende Bemerkung, oder? Es ist doch allgemein bekannt dass eine Sicherung so nah wie möglich an die Batterie gehört. Aus gutem Grund, Fiat und andere Hersteller machen das schließlich nicht aus Spass so. Näher als Daniel es hier vor hat, geht es quasi nicht. Und wir wissen alle, dass da unten genug scharfe Kanten sind, an denen sich ein Kabel aufscheuern und Kontakt gegen Masse bekommen kann (wobei da zum Beispiel ein Schutzrohr helfen könnte, wäre zumindest besser als nix). Was bei einem 25mm² +Kabel ab Starterbatterie bei einem Masseschluss ohne Sicherung passiert, sollte Dir hoffentlich bekannt sein. Dass Du dich hier als "Profi" hinstellst und ihm sagst dass er sich doch auf die Sicherung im Booster verlassen soll, zeigt dass Du nicht verstanden hast dass eine Sicherung Verbraucher UND KABEL schützen soll. Und selbst wenn der Booster eine interne Sicherung hätte, wäre es immernoch ratsam, den Kabelweg zu schützen, insbesondere bei 3,5m Leitungsweg. Nur meine Meinung, belehr mich gern eines Besseren. Bei Kundenfahrzeugen, die von mir einen 50A Booster erhalten, setze ich dort immer eine 80A MegaOTO Sicherung ein und crimpe einen Kabelschuh mit 90 Grad Abgang an. Ist der mit Abstand sinnvollste Platz für die Absicherung. Du benötigst 2 4-Kantschrauben M8 x 20 und 2 Stück Flanschmuttern mit Sicherung oder normale Muttern mit Sicherungsringen und Scheiben. Sieht dann so aus: Super, vielen Dank! Ich werde das genauso machen. Wo bekommt man eigentlich die Kabelschuh mit einem 90° Abgang her? Liebe Grüße Daniel... Reichelt, Völkner, Conrad....
Tu dir selbst einen Gefallen und nimm etwas Ordentliches. Zum Beispiel den Cembre A3-L8 für 16mm² bzw. A5-L8 für 25mm² Leiter. Oder Klauke 43R8 bzw. 44R8. Bitte bei den Strömen keine Billokabelschuhe nehmen, und vor allem ordentlich verarbeiten (crimpen). Leider schreibst Du nicht, wieviel A da durch sollen... Jepp, hab mir die Klauke bestellt 90° und 45°. Wusste garnicht, das es so etwas gibt, habe aber auch noch nicht danach gesucht. Wieder was gelernt :-)! Danke an alle! LG Daniel... Und womit crimpst du diese Kabelschuhe?
Crimpen wird total überschätzt. Wird industriell und gewerblich nur gemacht, weil es schneller geht, als Löten, aber viele Autohersteller crimpen und verlöten ihre dicken Kabel heutzutage immer noch. Dass man gezielt lötet und nicht Kabelschuh und Kabel mit Lot volllaufen lässt, setze ich dabei voraus. Industriell bedeutet doch nicht generell gut, sondern, wie man billig und gerade noch gut genug arbeitet. Zum Beispiel wurde der M6er Kerndurchmesser von 4,8 auf 5 mm vergrößert. Damit kann man zwar schneller ein 6er-Gewinde reinbohren, was auch hält, aber dadurch hat eine Mutter auch deutlich mehr Spiel, was wahrscheinlich bei den meisten Anwendungen keine Rolle spielt, mich als Ästhet aber stört und auch bei Einstellschrauben falsch am Platze ist.
Sorry, aber was ist das denn für‘n Stuss?!! :eek: 1. warum kann man 5mm schneller bohren als 4,8mm? Ich dachte immer die Vorschubgeschwindigkeit richtet sich nach Millimeter / Umdrehung und die Drehzahl nach der Schnittgeschwindigkeit und damit gilt, bei gleichem Material, je kleiner je höher die Drehzahl. Also kleinerer Durchmesser kleinere Herstellungszeit. 2. ich kann M6 sogar mit 5,7mm vorbohren! :eek: Dann wird das Gewinde allerdings geformt und nicht geschnitten. Was für lehrenhaltige Gewinde aber eh besser ist. 3.erkundige Dich doch mal was bei metrischem Gewinde, also z.B. Deinen M6, die Zusatzbezeichnungen „6H“, „6G“ oder „6F“ bedeuten. :wall: Grüße Dirk
Kündigst du mir damit die Freundschaft? Ich dachte, wir zwei würden zwar rau, aber trotzdem sachlich miteinander reden?
Habe ich nicht geschrieben, sondern nur, dass man schneller und leichter ein 6er-Gewinde in ein 5er-Loch bekommt, als in ein Loch von 4,8 mm und das wirst du doch wohl nicht abstreiten, oder?
HALLO!!? :bia: :bia: Zwei Kotzbrocken wie uns bringt doch nix auseinander! Oder? :argue: :box:
:gruebel: Worin sollte der Sinn dabei bestehen?? Dann kann ich auch Gewinde nur noch in Alu oder Kupfer schneiden. Das geht noch einfacher wie mit 5,0mm Bohrung. Oder ich mach‘ nur noch M4 Gewinde? Übrigens gibt es auch für Gewinde eine Norm: DIN 13-1 Grüße Dirk
:gruebel:
Wenn man in der industriellen Fertigung mehr Gewinde in derselben Zeit herstellen kann, erhöht das doch die Produktion und damit den Gewinn.
Das ist aber jetzt wirklich Unsinn, schließlich wird ja auch ein gewisse Festigkeit gefordert.
Normen. Das ist doch nur ein Standard, auf den man sich geeinigt hat. Das bedeutet aber nicht, dass dieser Standard was Gute, oder sogar Besseres, als davor ist. Ist wie in der Scheiß-EU. Da wird auch ständig neu normiert und leider sehr oft die schlechteste Lösung gewählt. Hi Cinzano... ich habe mir eine HBM 12 Tonnen Hydraulische Crimpzange 16 - 300 gekauft. Die ist unbenutzt. Ich werde morgen die ersten Kabel pressen und dann berichten, ob das Teil in Ordnung ist. Im Notfall ist Fraron knapp 10km entfernt. Die helfen mir bestimmt für ne Kiste Kaffee oder Bier. Die 4-Kantschrauben habe ich hier nirgendwo gefunden. Gibt es die bei euch in MUC in irgendeinem speziellen Baumarkt oder nur online? Die M10 95° 90 Grad Kabelschuhe (danke nochmal für den Tip) für den Victron Smartshunt fehlen eh noch. Anbei schonmal ein paar Bilder von meinem heutigen Werk. LG Daniel...
Löten ist strikt verboten. Die Autohersteller crimpen oder verschweißen die Kabel per Ultraschall. Nur das ist dauerhaft haltbar und stabil. Ultraschall schweißen geht nur beim Hersteller. In der Werkstatt ist nur crimpen erlaubt, natürlich mit der passenden Zange. Durch Lot kann das Kabel durch Vibration langsam brechen und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen.
Wer sagt das und für welche Fälle?? Diese Aussage ist zu undifferenziert. Natürlich ist zumindest im Handwerksbereich das Löten ein ganz normaler Vorgang. Aber gelernt haben sollte man es schon. In meinen Augen ist Crimpen und verlöten für Hobbybastler gleich unsicher, da man nie weiß mit welchen Werkteugen der Hobbybastler rumwerkt. Ein 200W Lötkolben mit absolutem Weichzinn an einer 2,5mm Litze ist genauso Unsinn als wenn ein Hobbybastler die Litze in einen 4mm Kabelschuh steckt und mit einer Crimpzange für 5€ crimpt. Was wird eigentlich per Ultraschall verscheißt, die Hülse mit dem Kupferdraht oder ist in der Hülse noch was anderes drin?? Fragend, Andreas
Nee, ist es nicht. Zeige uns mal, wo das stehen soll.
Jo, weil es schneller geht, aber deshalb ist es noch lange nicht die einzigste und beste Lösung.
Also ich kenne nur, dass man es vercrimpt und dicke Kabel dann noch verlötet. Und ich bin Karosseriebauer und Kfz-Mechaniker und kann sehr wohl eine gelötete Verbindung von einer mit Ultraschall verschweißten unterscheiden.
Beides ist Unsinn. Jeder größere Fabrikant kann sich ein Ultraschall-Schweißgerät kaufen und damit arbeiten. Dass dies Werkstätten nicht tun, liegt wohl eher am hohen Preis des Ultraschall-Schweißgerätes.
Wo sollen denn in einer Wohnkabine schädliche Vibration entstehen? Außerdem bekommt die Lötstelle einen Schrumpfschlauchüberzug, der den Übergang vom Kabelschuh aufs Kabel stabilisiert. Beim Löten soll man ja auch nur die Spitze des Kabels mit dem Kabelschuh verlöten und nicht völlig unnötig auch noch das Kabel mit Lot volllaufen lassen.
So mache ich das seit 50 Jahren, da habe ich mal Funkmodule in Röhrentechnik verdrahtet und verlötet! ESA qualitätsgeprüft. Die Satelliten sind trotz der Startvibrationen nicht abgestürzt und haben gefunkt!! at Hendrik47 Bloss weil man heute mehr crimpt muss es in der Haltbarkeit und den Übergangswiderständen nicht besser sein! Gruß Andreas Die besten Verbindunge vorallem für dicke Kabel sind weder Crimpen noch löten sondern Pressen. Dafür gibt es Rohrkabelschuhe, die besten von Klauke. Das Pressen verhindert mech. Beschädigungen wie Sie beim Cripmen auftreten können. Durch pressen ergibt sich auch eine gleichmäßige Auflagefläche, Kabel, Kabelschuh. was auch den Übergangswiederstant geringer halten kann. Ich habe mal gehört(!), dass sich gelötete Verbindungen, insbesondere dort wo viel Strom fließt, lösen können, wenn die Verbindung nicht wirklich gut ist, sich der Kabelschuh dadurch erwärmt und das Lot flüssig wird. Mit allen Effekten, die da nach kommen. Wie gesagt nur gehört, kein eigenes Wissen. Erscheint mir tatsächlich etwas weit hergeholt, aber nicht unmöglich. Das Thema "brechende Kabel bei Lötstellen" ist mir selbst bereits mehrmals persönlich begegnet, und ich halte mich jetzt nicht für den allerschlechtesten Lötartisten unter der Sonne. Der Punkt ist halt, dass es in der Regel nicht an der Lötstelle selbst bricht, sondern dort wo der Übergang zwischen Litze und Litze-mit-Lot-drin ist. Das Lot zieht ja etwas in die Litze hinein, solange es noch heiß und flüssig ist. Sollte es im Auto aus irgendwelchen Gründen unmöglich sein, eine Verbindung anders als mit Löten herzustellen, habe ich gute Erfahrung damit gemacht, das Kabel "zu schienen", also Lötverbindung -> Schrumpfschlauch drüber -> links und rechts zwei stabile Kunststoffstäbchen dran, die die Lötstelle nach vorn und hinten um mindestens 3-4cm überragen, und über das gesamte Konstrukt noch eine Runde Schrumpfschlauch, idealerweise bereits mit Klebstoff. Das gibt zusätzliche, mechanische Sicherheit. Der Schrumpfschlauch wird ja beim Schrumpfen auch etwas härter. Nur beim schrumpfen darauf achten, dass man es nicht zu heiß macht und die Verstärkungen dadurch weich werden :D Grundsätzlich halte ich aber z.B. die Wago 221-2411 für die deutlich bessere Lösung, sofern vom Querschnitt her passend. Auch noch kurz meine Erfahrung, ich löte auch seit 32a meine Kabel in meinen PKWs und habe noch nie ein Problem damit gehabt. Jetzt im Wohnmobil crimpe ich zum ersten Mal, aufgrund des höheren Querschnitts (habe im PKW noch nie 16 bzw. geschweige denn 95 Quadrat Kabel benötigt ;-)). Da bin ich mal auf die Haltbarkeit gespannt. Liebe Grüße Daniel... Und so sieht es jetzt aus: Das rote Kabelbündel links auf der 8er Schraube scheint aber nicht abgesichert zu sein..... Beim Orion verstehe ich nicht, warum die Madenschrauben für die Kabelanschlüsse verwenden und man Stiftkabelschuhe somit benötigt. Ein Stiftkabelschuh hat immer eine deutlich bescheidenere Auflagefläche in den Anschlussbohrungen als z.B. Kammzugklemmen, wie sie bei z.B. den Votronic-Boostern verwendet werden. Welche Ströme willst du denn handhaben, dass du 2 Lynx-Power-in Einheiten verbaust? Das ist ja schon etwas Overkill.... Danke für dein wachsames Auge. Ich habe die originalen Kabel an der Batterie noch nicht durchgeschaut. Ich glaube da kann ich gut eine cubeOTO Sicherung anschließen. Die zwei Lynx Power in benutze ich als Sicherungshalter (>=40A Megafuse und <40A Midifuse mit Adapter) und gleichzeitig als Stromschiene. War für mich optisch die ansprechendste Lösung. Ich habe zwei genommen, da ich mit dem jetzigen Anschluss an den EBL, dem Anschluss an die Aufbaubatterie, dem Anschluss an den Ladebooster, dem Anschluss an den Easysolar und dem Anschluss an das Clesana-Klo schon 4+Stromschiene der 8 Ports belege und mit Sicherheit irgendwann noch etwas nachrüsten werde. Ich habe leider vom Easysolar ca. 5 bis 6m Kabelweg. Hier lege ich 95 Quadratkabel, da hat sich der Power-In angeboten. Das mit den Madenschrauben und der der Lösung beim Votronicbooster habe ich mir auch überlegt, hier gibt es ja einige Videos in Yout..., ich wollte aber bei einem Hersteller bleiben, deswegen die Entscheidung für den Orion. LG Daniel... 95mm2? Wofür bitte?
Genau so wurde es uns im Meisterkurs weiter gegeben. Das Risiko mit dem Löten entsteht bei Wärme durch Kontaktkprobleme. Da war aber nicht vom Fahrzeugbau die Rede wo ev. Erschütterungen dazu kommen. Am wenigsten Probleme sehe ich bei vernünftigen Kabelschuhen und der passenden Zange dazu. Ich habe das von Klauke und bis jetzt keine Probleme.
Das kann bei jeder schlechten Verbindung passieren. Auch bei gecrimpten. Die 95mm2 sind so ein Kompromiss aus Herstellervorgabe und meinen Gegebenheiten. Victron gibt ab 5m Leitungslänge 140mm2 vor. Und ich habe 2x die 5m, 1x Plus und 1x Masse. LG Daniel... at cinzano01 "Das rote Kabelbündel links auf der 8er Schraube scheint aber nicht abgesichert zu sein....." Das ganze Kabel ist von Sunlight original die Absicherung. Das dickste :-) Kabel geht, umgedreht von der Starterbatterie geht das Kabel in diesem Strang nach rechts. Da ist dann eine Sicherung und von da ab geht es zum EBL. Die anderen Dünneren habe ich noch nicht verfolgt. Ist aber Werksware. Also sind die 30cm Kabel von der Batterie bis zur Sicherung nicht abgesichert. Original Sunlight. LG Daniel... |
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