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Wieder ein Wohnmobilhändler Pleite, zahlreiche Kunden verlieren ihre Anzahlungen. Strafanzeigen wegen Betrug erstattet. Mehr hier: --> Link Sehr traurig, aber leider sind die Kunden auch selber schuld. Die Unbedarftheit vieler Menschen ist leider immer wieder erschreckend. Man leistet keine Anzahlung ohne bankbürgschaftliche Absicherung, schon gar nicht bezahlt man ein ganzes Auto vorab. Und wenn man sich damit nicht auskennt, dann fragt man vorher jemanden, der sich damit auskennt und zwar bevor man zahlt und man zahlt nicht einfach, weil der Verkäufer es verlangt oder das "HabenwillGen" die Oberhand gewinnt! Man zahlt per Echtzeitüberweisung bei Abholung "vor Ort" , wenn die Schlüssel auf dem Tresen liegen. Traurig für die Betroffenen, aber sowas nennt man "Lehrgeld". Vielleicht lernt ja mal irgendjemand aus solchen Vorfällen etwas. Grüße Der Standort in Wesseling bei Köln auch. Wenn ihr euch mal die neuesten google Rezensionen durchlest…da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Die Camperbase wurde doch noch vor Monaten auch in diversen Fachzeitschriften beworben, inklusive Bild des neuen GFs. Für mich ist das Bild mit dem GF auch sehr speziell. Wenn es stimmt, das noch Fahrzeuge gegen vorkasse verkauft wurden, obwohl die Zahlungsunfähigkeit bereits bestand, hoffe ich sehr, das die verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Für solche Betrüger wäre alles außer einer Haftstrafe zu milde. Auch wenn das für die Betroffenen Käufer natürlich nichts daran ändert, das sie wahrscheinlich ihr gezahltes Geld verloren haben. Hoffentlich lesen viele Käufer solche Berichte und machen nicht den gleichen Fehler Gruß Birgit Dazu gibt es ein YT Video wo auch betroffene Personen zu Wort kommen. Vielleicht hilft es den ein oder anderen --> Link
Tolle Tipps, wie man ein Unternehmen identifiziert, welches Zahlungsprobleme hat :top: Ansonsten fällt mir zu dieser Firma echt nix mehr ein :flop: Der beste Tip, keine Anzahlung, und voll bezahlen schon garnicht. Zahlen bei Übernahme per Sofortüberweisung,sozusagen Geld gegen Ware. Mein Womo stand angemeldet auf den Hof als ich gezahlt und abgeholt habe. Hilft des armen Leuten jetzt nicht mehr die ihr Geld warscheinlich nie wiedersehen. Als meine Schwiegereltern ihr Mobil kauften, wollte der Händler auch eine Anzahlung (10%). Größter Eura-Händler in Norddeutschland. Sie haben das dann über eine Bankbürgschaft abgesichert, mussten die Gebühren dafür allerdings selber tragen. Verzichten wollte der Händler auf die Anzahlung auf keinen Fall. 'Ich zahle keine Anzahlung' kann halt auch heissen, dass man dann woanders kaufen muss und dann weite Anfahrtswege z. B. bei Sachmängelhaftungsdingen in Kauf nehmen muss. Da finde ich die Lösung mit der Bankbürgschaft besser, auch wenns ein paar Euro kosten mag. bis denn, Uwe
Sorry aber welcher tolle Tip war denn dabei? ICH hab keinen "gesehen"! Und solange es solche Videos wie das verlinkte gibt, die auch noch, zumindest mal einen falschen Eindruck, von Verfahren / Vorgehensweisen bei Insolvenzen vermitteln, wird das auch bestimmt nicht besser. Grüße Dirk
Hauptsache sicher. Mein Händler nimmt keine Anzahlung. Was kostet so eine Bankbürgschaft, sagen wir mal über 65 000 € ?
Das ist aber schon ein dickes Ding, wenn der dumme Kund nach einer Bankbürgschaft fragt, dann soll er aber die Gebühren selbst tragen - Seriös geht für mich anders. Das wäre kein Händler für mich.
ca.ab 1,5% aufwärts / Jahr Grüße
Die Bankbürgschaft sichert ja nicht den Händler ab sondern den Kunden. Ist doch wie eine Versicherung für den Kunden. Und die Lebens- oder Hausrat-Versicherung zahlst Du doch auch? Grüße Dirk
So eine Bankbürgschaft oder Depotzahlung brauchst du ja nur für die Anzahlung. Der Rest geht Zug für Zug. Neuwagen gegen Restgeld.
Viel Geld, aber für ein knappes Jahr ohne Angstschweiß schlafen zu können nicht zuviel.
Bekomme da nur ne Meldung „Dieses Video ist Privat“
Wurde offenbar jetzt rausgenommen und ist nicht mehr verfügbar.
Ja, im Prinzip richtig, nur, DER HÄNDLER will ja eine für ein solches Fahrzeug eigentlich nicht erforderliche Anzahlung vom Kunden, warum soll dann der Kunde, für etwas, was gar nicht nötig ist, auch noch die Gebühren bezahlen, um sich selber abzusichern? Geht´s noch? Also im Grunde sind das alles Dinge, die ein seriöser Betrieb nicht braucht: Anzahlung / Bankbürgschaft, sondern Zahlung bei Abholung - Feierabend, so wie sich das gehört. Deshalb nochmal: Ein Wohnmobil von der Stange ist ein ganz normales Fahrzeug, wie Millionen andere auch. Kein Händler in Deutschland würde bei einem gleich teuren oder sogar teuereren KFZ, z.B. Merceds, BMW.................auch nur daran denken eine Anzahlung zu fordern, es sei denn im ginge es finanziell recht übel. Man kann aber auch Verhandeln, ein Beispiel: Wir haben vor 3 Jahren den Eingangsbereich unseres Hauses (Vorbau) erneuert, Das verhandelte Angebot lag bei ca. 25.000,- Von Anzahlung war keine Rede, dann kam eine Anzahlungsrechnung 40%. Da habe ich geschrieben, bei Vorlage einer Bankbürgschaft ohne Einrede und auf erste Anforderung, wäre das kein Problem (sowas ist bei öffentl. Aufträge im Baugewerbe üblich) aber ohne, leider keine Anzahlung und ggf. eine Stornierung des Auftrages möglich. Wir haben uns dann auf €500,- (der Form halber) als Anzahlung geeinigt und 90% Zahlung am Tag der Lieferung. Die restlichen 10% nach mängelfreier Übergabe. Am Ende waren alle zufrieden. So geht das beim Baugewerbe, für ein Wohnmobil aber zahle ich Null Euro Anzahlung - wofür auch? Bei unserem Kauf damals in Elmshorn, war eine Anzahlung auch gar kein Thema, Papiere für die Anmeldung kamen nach Hause, Abholung mit Zahlung - alle waren zufrieden. Für mich ist von daher, ein Händler, der eine Anzahlung verlangt erst einmal unseriös und wenn er das erst einmal ausgesprochen hat, muß er das verloren gegangene Vertrauen erst einmal wieder herstellen, denn wenn er ein guter Händler wäre, würde er das gar nicht erst ansprechen. Aber wie immer, jeder kann Zahlen, was, wieviel und unter welchen Bedingungen er es möchte, aber bitte hinter her nicht rumheulen. Gruß Es sitzen einfach noch immer zu viele Leute hörig vor dem Händler (oder Bankberater oder Versicherungsverteter oder...) und tun genau das was er sagt. Grüße
Wie schön, dass DU beurteilen kannst, was für mich gute und sinnvolle Tipps sind :gruebel:
Das ist eine ziemlich enge Definition von 'guter Händler'. Der fragliche Händler ist Ehlers in Lamstedt. Der hat da jederzeit -zig Mobile stehen (auch, als die Lieferzeiten lang waren), verleiht viel und hat eine eigene Fiat-Professional-Werkstatt - wird eher einer der letzten sein, die Pleite gehen. Eigentlich hätte der wohl keine Anzahlung nötig; könnte die Konsequenz von abspringenden Kunden kurz nach der Bestellung sein, sowas will man als Händler vielleicht auch nicht unbedingt. Ansonsten war da alles takko, gute Einweisung, pünktliche Lieferung, keine Probleme bei Sachmängelhaftungs-Arbeiten. Wenn man eindimensional denkt, entgehen einem manchmal Vorteile. Die Welt ist nicht schwarz-weiss. bis denn, Uwe Die letzte große Anzahlung, die ich für einen Auftrag gemacht habe, ging auf ein Treuhandkonto. Da mussten wir für unsere Küche ein Drittel anzahlen.
Nö, sehe ich nicht so. Warum? Ganz einfach. Ein guter Händler vertraut auf einen geschlossenen Kaufvertrag und dessen Abwicklung. Ein guter Händler braucht keine Anzahlung, denn sonst wäre er kein guter Händler, im Sinne von "gut wirtschaften". Ein guter Händler bekommt nämlich von seine Bank einen ausreichend dimensionierten Kontokorrent und deshalb braucht ein guter Händler auch keine Anzahlung. Will er dennoch eine Anzahlung haben, braucht er entweder Geld (Liquidität) die er dann wohl von seiner Bank nicht mehr ausreichend bekommt, oder er hat für dich die Masche entdeckt, viel zinsfreie Liquidität durch Anzahlungen, ohne Risiko, zu erhalten, beide Punkte wären für mich von daher kein Ausdruck von Seriosität. Deshalb wäre für mich weiterhin die Forderung nach eine Anzahlung, ein Grund woanders zu kaufen, sofern der Händler darauf bestehen sollte. Ergänzend: Eine Firma geht i.d.R. nicht an Überschuldung insolvent, sondern ausschließlich wegen fehlender Liquidität. Grüße Lieber Biker, bevor du hier so fachkundig erscheinen möchtest, schau mal nach, was Überschuldung im Insolvenzsinne bedeutet. Die meisten Insolvenzanträge werden wegen Überschuldung gestellt. Und dann noch einmal zu Anzahlungen. Das ist bei Geschäften, wo zwischen Auftrag, Herstellung, Übergabe und Bezahlung ein längerer Zeitraum liegt, üblich. Und es ist auch kein Zeichen schlechten Wirtschaftens. Es gibt ganze Branchen, die so arbeiten. Und auch die Bankbürgschaft ist da sehr üblich. Die Aufwendungen dafür werden, wie alle anderen Kosten, natürlich vom Auftraggeber gezahlt. So haben wir über Jahrzehnte im Immobilienbereich gearbeitet. Unsere Anzahlungen wurden immer über Bankbürgschaften abgesichert. Sogar die Gewährleistungsansprüche. Also, mal nicht immer alles verteufeln. Wenn man das nicht will, muss man halt andere Partner suchen.
Schon mal was von ( negativem ) "Eigenkapital" in einer Bilanz gehört? Offensichtlich nicht! :eek: Grüße Dirk
Hallo, genauso läuft es auch in anderen Branchen, auch kenne es nicht anders. Derjenige der die Anzahlung erhält zahlt auch die Bürgschaftskosten, der Händler kann dies zwar im Kaufpreis verstecken aber vielleicht ist er dann zu teuer. , Lieber Wolfgang, ja es gibt immer mehrere Wege nach Rom, den den ich meinte heißt Zahlungsunfähigkeit und rührt daher, dass man eben keine Liquidität mehr besitzt und zwar spätestens dann, wenn man als Unternehmer seine Sozialbeiträge nicht mehr abführen kann, ist Feierabend. Glaube mir, das ist einer der Hauptgründe, ich durfte das leider 2 x als Betroffener miterleben, glaube mir, das ist kein Spaß - für niemanden. Das eine Überschuldung mit zur Zahlungsunfähigkeit beiträgt, brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren. Deshalb nimmt sich ja der WoMo Händler so gerne die Anzahlung, die ist kostenfrei, hat für ihn kein Risiko, belastet nicht seinen Kontokorrent und erweitert seine Liquidität und seien Finanzspielraum. Was verstehst Du an dieser, von einem Möchtegernfachkundigen gemachten Aussage nicht? Kein BWL gehabt?
Stimmt durchaus für viele Branchen, Baubranche, Maschinenbau, und alle die mit großen Anlagen und Beträgen über längere Zeiträume arbeiten voll und ganz, weil deren Aufträge eben über viele Jahre laufen, gilt aber nicht in der Automobilbranche, oder hat hier mal jemand für seinen VW Passat, Bulli, seine C- Klasse oder seinen BMW je mal einen Anzahlung geleistet? Wohl kaum.
Ja, Wolfgang, das gilt für alle vorgenannten Branchen, ich habe 14 Jahre als kleines aber feines privates Planungsbüro für die öffentliche Hand gearbeitet und ebenso viele Jahre als Vertriebsleiter in privaten Unternehmen mit bis zu 200 Mitarbeitern gearbeitet, ich kenn die HOAI und VOB immer noch sehr gut, aber glaube mir, kein öffentlicher AG hat jemals die Avalgebühr für die Anzahlungsbürgschaft des AN gezahlt, hier irrt der Meister leider. Deshalb nochmal, es gibt keinen plausiblen Grund, für einen normalen PKW oder Standard Wohnmobil Weißware eine Anzahlung zu leisten. Ich versehe auch nicht warum hier einige so doll dafür plädieren, als wäre das völlig normal, obwohl schon viele Leute genau deswegen ihr Geld verloren haben. Es ist in der KFZ Branche außer bei Sonderanfertigungen aber absolut unüblich und nicht erfordelich Aber egal, Wolfgang darf gerne seine Anzahlung leisten, andere auch, aber wie ich schon sagt - einen Grund dafür gibt es eigentlich nicht und bei unangenehmen Ausgang, bitte nicht meckern. Grüße vom Fachunkundigen :)
Schön geschrieben, genauso sehe ich das auch :daumen2: --> Link mal was neues von Camper Base, Geschäftsführer ist abgetaucht, Staatsanwaltschaft ermittelt.
Wenn der Händler eine Anzahlung möchte, obwohl er noch nichts geleistet hat, muß schon die Kosten für die Bürgschaft übernehmen. Sind ja auch nur Peanuts. Da scheinen einige böse Finger am Werk gewesen sein --> Link Von Steuerschulden in Mio Höhe bis hin zu bezahlten aber nicht gelieferten Fahrzeugen usw. Die Staatsanwälte ermitteln. Bitter für die Kunden ,das Geld ist weg und der Camper in weiter Ferne.. |
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