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Hallo, wir sind z.Z. bei Malaga und planen die Rückfahrt entlang A7 Richtung Norden. Weiß jemand wie der aktuelle Zustand der Autobahnen um Valencia und Castellon de la Plana ist? Gibt es in diesem Raum noch sichere Übernachtungsplätze ? Gruß Uwe Google mal "valencia verkehrsmeldungen" Da kommt etwas dazu! Das sieht nicht besonders gut aus!
Dort --> Link kannst du dahin zoomen. Provinz Valencia großflächig umfahren - die Rettungskräfte brauchen den Platz Alternative Strecke über Madrid Richtung Zaragossa
Aktuell ist Valencia und der Ring gesperrt, außer für Polizei, Rettungsfahrzeuge, Bergedienste, Militär usw. Wie der Kollege bereits andeutete gibt es aktuelle tatsächlich nur die Möglichkeit durch Landesinnere zu fahren oder Alternativ abzuwarten. Es soll wohl in wenigen Tage die Durchfahrt wieder möglich sein, so erwartet man dies, wie man mir sagte. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig über Madrit zu fahren, wenn man nicht will, man kann auch auf kleineren Strasse jedoch außerhalb des AP 7 Ring um Valencia rum, aber ob das Sinn macht ? Müsste man selbst schauen, kenne Deine Pläne nicht. Selbstverständlich sind Übernachtungsplätze sicher betrifft nur den Grossraum Valencia und die anderen betroffenen Räume. Danke, das sind ja schon mal wertvolle Infos. Unsere Rückreise planen wir in 10 Tagen, wir könnten aber noch ein paar Tage länger bleiben. Ich hoffe die Lage entspannt sich bis dahin. Von Zwischenübernachtungen, in dieser Region werden wir absehen. Gruß Uwe Ich weiß nicht ob du die Möglichkeit hast Nachrichten zu sehen Die Region hat es genau se schwer getroffen wie damals das ahrtal Mindestens 250 tote Viele Hauser , Straßen und tausende Autos zerstört Existenzen vernichtet Die Region am Hungern Viele sind ohne Lebensmittel Wasser und Strom eingesperrt Die Straßen vermüllt, gesperrt oder nur für Rettungskräfte frei Mein Mitgefühl für die ideales verloren haben ..oder eben da schon überwintern Die Priorität deiner Reiseangelegenheiten solltest du man neu bewerten
Im Ahrtal waren es „nur“ 130Liter. In der Region über 700! :eek: Und die Region soll es am Wochenende nochmal treffen! Grüße Dirk Ich habe mich beim Putz 50 km südlich von Valencia erkundigt ob es allen gut geht. Eine schnelle Antwort sorgte für Beruhigung. Alle wohlauf, Personal und Gäste. Es handelt sich demnach um recht begrenzte Bereiche, was die Katastrophe nicht verkleinert. Am stärksten betroffen scheint das meist vertrocknete Tal des Rio Turia zu sein der in den Bergen westlich von Valencia seinen Ursprung hat. Das passt zu den Straßensperrungen die in Viamichelin zu sehen sind. Die Stadt Mainz (Partnerstadt von Valencia) will eine Hilfe organisieren. Wer also keinen Spendenaufruf im TV oder ähnlich findet kann dort vielleicht in den nächsten Tagen fündig werden.
Naja mein Haus ist in Alcossebre circa 120km von Valencia und uns hat es auch extrem. Ein tag später getroffen .... --> Link
Lieber Kollege, der Kollege Challuwe ist in Spanien in Andalusien und hatte nur höflich gefragt, wie andere Kollegen die Changen einer Rückfahrt durch den Raum Valencia beurteilen. Ich finde das ist sein gutes Recht und trotz dieser schrecklichen Situation geht das Leben für alle anderen weiter. Alle müssen Atmen, Essen und trinken usw. Daher finde ich Deine Reaktion ehrlich gesagt unangemessen dem Kollegen gegenüber. Übrigens geht es mir ähnlich wie dem Kollegen, wir haben drei Wochen Campingplatz in Andalusien gebucht und reisen nach Andalusien. Der CP ist angezahlt und fest gebucht. Man hat natürlich sehr starke Mitleidsgefühle aber das ändert unsere Reisepläne nicht. Auch in Valencia auf der Promenade gehen gerade Menschen spazieren, alles Leben geht weiter. Valencia - Plaza del Ayuntamiento kannst Du online sehen gehen Fussgänger, fahren Autos....--> Link ME .. fehlt da etwas Empathie .. Ich sehe da im Tv weinende Menschen .. und euc h interessiert nur ob man da gut durch kommt
Das sehen sicher alle anderen nicht so, da nicht einmal Ansatzweise erkennbar ist, dass dem Kollegen diese fehlt. Geschockt sein, tiefe Trauer empfienden steht unseren Terminen in Spanien fahren zu müssen ( oder wollen ) nicht entgegen. Na dann .. gute Reise Wir haben unsere Route von Nordspanien über Portugal nach südspanien verworfen und sind zurück in Frankreich Auch bei der Ahrtal Katastrophe wurde die A61 teilweise bei Erftstadt weggespült. Ein Arbeitskollege musste täglich da her. War das jetzt fehlende Empathie dass der Kollege und das ganze Kollegium mit ihm sich täglich gefragt haben wann die A61 wieder befahrbar ist? Du isst ja auch weiterhin dein Butterbrot obwohl irgendwo in der Welt gerade jemand verhungert. Fehlende Empathie vorzuwerfen ist da wohl ziemlich daneben. Hubert
Danke ! Viele Tausende reisen gerade an aber auch ab. Das Ihr Eure Reise verworfen habt, ist sehr schade , sicherlich nicht gut für die Spanier ( Einnahmen durch Tourismus gehen verloren ) aber wenn wenn Ihr für Euch so entschieden habt ist das ok. Aber bitte nicht Deine Meinung anderen Leuten aufzwingen. Wir haben beim Camping in Andalusien angerufen und gefragt, ob alles in Ordnung ist, ja sagte man uns und man würde sich auf uns freuen und bitte nicht absagen. Giten Morgen ! Bitte bleibt doch höflich im Ton und pinkelt euch nicht gegenseitig an's Bein. Keiner ist besser oder schlechter. Das gilt für alle Themen 8) Naja mein Haus ist in Alcossebre circa 120km von Valencia und uns hat es auch extrem. Ohje, das tut mir leid.Wir sind fast jedes Jahr mal auf dem Playa Tropicana. Aktuelle Nachrichten: In der Region Valencia wird der Straßenverkehr für 48 Stunden zwangsweise eingeschränkt, um den Rettungskräften die Arbeit zu ermöglichen. Hunderte Menschen werden noch vermisst. Die Zahl der Toten stieg auf 207. Um den Einsatz der Rettungsdienste nach den Unwettern zu erleichtern, hat die Regierung der spanischen Mittelmeerregion Valencia Verkehrsbeschränkungen angeordnet. Ab Samstag und für zunächst 48 Stunden werde nur noch in besonders begründeten Fällen der Verkehr auf den wichtigen Verbindungsstraßen um die betroffenen Orten erlaubt, kündigte der für Infrastruktur zuständige Beamte, Vicente Martínez Mus, an.
Hallo Uwe, wie ich gerade erfahren habe ist der AP 7 Autobahnring derartig in beiden Richtungen und an mehreren Stellen sehr stark beschädigt, dass ich obwohl ich weiß, dass die Spanier sehr schnell sind, dort nicht fahren würde. Unter der Voraussetzung, dass dort ein Provesorium erstellt wird, quetscht sich das alles durch und es werden gigantische Staus entstehen, in denen ich nicht stehen möchte. Ich würde Dir also empfehlen Valencia weiträumig zu umfahren. Es gibt im Netz entsprechende Streckenempfehlungen. Außer natürlich Du bleibst noch einen Monat. Da die Beeinträchtigungen durchaus noch länger andauern können hier ein link zu den offiziellen Straßensperrungen --> Link (mit der Google Übersetzung Spanisch - Deutsch für alle verständlich) Eine offizielle Karte mit den Sperrungen und Beeinträchtigungen --> Link Betroffene Gebiete bitte großflächig umfahren um den Hilfskräften den Weg frei zu halten, die haben momentan wichtigeres zu erledigen
Camping tropicana und auch mein Haus (weil es 800 Meter dahinter ist ) wurden verschont. Aber weiter unten am Hundestrand , wurde die strasse teilweise zerstört. Der Weg unten Richtung torrenostra ist die Strasse komplett weg . Aber das bekommen wir wieder hin ....fahr leider selbst erst wieder im Dezember hin. Achso und von Alcossebre kann man ganz normal nach Deutschland fahren, keine Probleme. Zum Flughafen nach Valencia soll es auch offen sein. Wir sind heute von Benidorm über die AP 7 Richtung Valencia gefahren. Dann ging es über die V31 weiter und dann über die V30 wo man dann wieder auf die AP 7 kommt. Es ging gut aber was man rundherum neben der Strecke gesehen hat war schrecklich was man sich nie vorstellen hätte können das so was passieren kann. Alle die vom Süden wieder rauffahren wollen wir sagen das dies eine Möglichkeit ist bei Valencia vorbeizukommen ohne das man nach Madrid fahren muss. Allen eine gute Fahrt und kommt gesund wieder Nachhause.
Danke für Deine Info. Ich möchte als letztes zu dem Thema anmerken, dass es nicht ganz klar ist, wie die Rechtslage betreffend der Region Valenxia nun ist. Ist wohl auch ein Übersetzungsproblem und überall steht es anders. Angesichts der aktuellen Situation verkündete die Generaldirektion Verkehr, dass man nicht aus irgendeinem Gebiet Spaniens in die Provinz Valencia reisen darf, damit die Straßen, die für den Verkehr geöffnet sind, vorzugsweise für Rettungsdienste und für die Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen genutzt werden können. Privatfahrten sind unzulässig. Aber wie Du schon schreibst, wenn man da durchkommt... Soweit ich das in Erinenrung habe muss man durch die städischen Strassen mit den ganzen Ampeln. Wenn ich mir nun vorstelle, dass die ganzen LKW der ganze Verkehr der sonst auf der AP 7 um Valencia geflossen ist, da durch die Stadt mit Dutzenden von Ampeln soll .... :roll: Vorstehender Beitrag ist durch ein Mißverständnis meinerseits entstanden. Der Kollege ist nicht durch die Stadt gefahren sondern vor der Stadt die V 30 am Flughafen vorbei zur AP 7 hoch. Das geht in die nördliche Richtung, in der anderen RIchtung ist aktuell eine Sperrung auf der V 31. Ich würde raten dem Vorschlag des Kollegen zu folgen, auch wenn das wohl derzeit nicht erwünscht ist die Region Valencia mit Durchreiseverkehr zu belasten. Heute kam im Fernsehen, dass in der Umgebung von Valencia vorhandene Rückhaltebecken zurück gebaut wurden, um den Fluss zu renaturieren.
Hallo, wir haben eine Niederlassung in Valencia, glücklicherweise ist keiner unserer Mitarbeiter direkt betroffen. Die besagten Rückhaltebecken hätten keinen Unterschied gemacht, denn sie waren nur für normale Regenfälle ausgelegt und selbst dann waren sie meist zu klein. Das Hauptproblem liegt in der Bebauung von ehemaligen Flussbetten und an "ausgetrockneten Bächen" hier ist jahrzehntelang kein Wasser mehr geflossen aber die Flut hat sich dann die alten Bachbetten zurückgeholt. Die Katalanische Provinzregierung hat diesen Wildwuchs sogar noch gefördert, Umweltauflagen der Zentralregierung wurden bewusst ausser Kraft gesetzt nur um die eigenen Interessen (Bestechung) durchzusetzen. Dies alles zeigt was passiert wenn populistische Parteien an die Macht kommen. Wenige Tage nach der schweren Flutkatastrophe in Spanien gibt es neue Unwetterwarnungen: Im Süden gilt teils die höchste Warnstufe.
Für konkrete aktuelle Hinweise werden Camper, die zu ihren gebuchten Urlaubsdomizilen gelangen und Wohnmobilisten die Spanien verlassen wollen oder müssen, sehr dankbar sein.
Allgemeine Statements zu ökologischen Vorhaben oder politischen Versäumnissen sind unter obiger Rubrik wenig hilfreich. Viele unserer Camperfreunde, ebenso wie wir, planen Anfang kommenden Jahres ihre "traditionellen" Südspanienreise zu machen. Interessant wären Einschätzungen und Informationen von Campern, die sich vor Ort aufhalten.
Diese Regenwasserrückhaltebecken hätte 700 l/qm nicht aufnehmen können, aber die Flut wäre etwas weniger akut ausgefallen, vor allem, wenn diese regelkonform dimensioniert gewesen wären. Für normale Regenmengen braucht man keine Regenwasserrückhaltebecken, nur für extreme Starkregen. Mit dieser Einstellung sagt man quasi, dass eine Vorbeugung eh keinen Sinn macht. Ich ziehe mal dazu einen Vergleich mit der Flutkatastrophe im Ahrtal. Dort soll es ca. 170 l/qm geregnet haben, viel weniger als in Spanien. Hätte es im Ahrtal einen Hochwasserschutz mit Regenwasserrückhaltebecken usw. gegeben, wäre die Flutkatastrophe vermeidbar gewesen oder wesentlich weniger stark ausgefallen. Nach den beiden wirklichen Hochwasserfluten in Sachsen hat man massiv in den Hochwasserschutz investiert, so dass jetzt eine Flut wie im Ahrtal bei einer vergleichbaren Regenmenge nicht mehr möglich wäre. Dabei ist z.B. der Hochwasserschutz an der oberen Elbe viel schwieriger, da ca. 95 % des Wassers aus Tschechien kommt und da helfen Regenwasserrückhaltebecken an den dt. Elbzuflüssen nur für die Zuflüsse, aber kaum für den Elbpegel. Ich hoffe, im Ahrtal hat man dazu gelernt und nicht nur alles wie gehabt wieder aufgebaut, um auf den nächsten Starkregen zu warten, der wieder alles kaputt macht. Mit echtem Hochwasserschutz wäre im Ahrtal bei vergleichbaren Regenmengen eine Flutkatastrophe nicht mehr möglich. Regenwasserrückhaltebecken sind nicht der einzige mögliche Hochwasserschutz. Bei uns ist z.B. das Flussbett der Weißerritz, welche eingemauert durch Dresden fließt von Hindernissen geräumt, verbreitert, höher gemauert und Kurvenradien vergrößert worden. Dazu fixe und mobile Schutzmauern. An einer solchen engen Flussbiegung der Weißeritz war nämlich damals das Wasser "übergeschwappt" und hat die halbe Altstadt überflutet. In Sachsen gibt es im Erzgebirge viele Stauseen, die zum Hochwasserschutz gebaut wurden. Nach der Wende gab es aber eine andere Priorität als Hochwasserschutz, nämlich Trinkwasser zu verkaufen. Also wurde der Pegel in den Stauseen immer so hoch wie möglich gehalten, damit mehr Wasser verkauft werden kann. Als der damalige Starkregen kam, und der war viel stärker als im Ahrtal, waren die 3 hintereinander liegenden Stauseen schon zu Beginn voll und konnten die Regenwassermengen deshalb nicht aufnehmen. Angeblich wurde diese Betriebsweise nach der Jahrtausendflut korrigiert, d.h. die Stauseen bekamen wieder Rückhaltekapazitäten. Die Flutkatastrophe in Spanien war sicher singulär, aber trotzdem wäre es klug, wenn wir auch in D daraus lernen würden, um Ähnliches zu vermeiden bzw. wenigstens zu begrenzen.
Singulär....., eher nicht. Werden wir wohl immer öfter haben, das mittelmeer ist zu warm. Und renaturierung ist wohl eine der wichtigsten massnahme, und für vieles in den roten zonen siehts schlecht aus
Die Beantwortung der Fragen wann und wo eine Überlast an Wasser demnächst die Mittelmeerregion- bzw Küste trifft, gleicht einem Blick in die Glaskugel.
Was hat das mit der augenblicklichen Beeinträchtigung der Campingplätze, der Straßen und Fahrwege, der Infrastruktur im Raum Valencia zu tun? Erfahrungen von Wohnmobilisten vor Ort und evtl. deren Einschätzung des Fortgangs der Entwicklung von Aufräumarbeiten in der nahen Zukunft sind vermutlich für Camper mit dem Ziel Valencia -und ganz Südspanien- aufschlußreicher. :thema: Moderation:Allgemeinen Hochwasserschutz bitte in einem eigenen Thema diskutieren, hier stört es ungemein. Alles, was nicht zu der Flutkatastrophe und deren Auswirkungen in Spanien gehört, wird hier gelöscht.
keineswegs laut ecmwf modell bis di 19.11. abends für die region valencia um die 80mm balearen tlw um die 100mm la spezia 200 bis 300mm südlich rom bis neapel ebenfalls über 200mm gibraltar bis malaga auch ca 100mm
Wir sind zwischen Alicante und Malaga, alles wie immer. Keine Schäden gesehen, Sonne brennt leicht auf der Haut, scheint 9 h am Tag bei 23 Grad tagsüber, 15 Grad Nachts. Alles bestens ! Zur Zeit sind sehr viele Überwinterer hier, haben mit vielen gesprochen, die ebenfalls die Zeit hier genießen. Wir hier, d.h. mit denen wir uns unterhalten haben sind ebenfalls der Ansicht, dass es immer dort richtig schlimm wird, wo viel Fläche bebaut wurde, das grosse Regenaufkommen von den Dächern auf die Strasse fließt, hier zusammen mit der sowiso fließenden Regenmenge sich ein "Strom" bildet, dass alles mitreißt. Hier wurde den Regenmassen kein Weg geboten, wo es hätte gefahrlos abfließen können. Dies sollten alle Länder und alle entsprechenden Städte darauf lernen, leider wird hinterher immer getrauert und beteuert man werde es besser machen. ..und ja man hat dort Regenrückhaltebecken etc. entfernt, die mit Sicherheit das Geschehen hätten vermindern können. Vielen Dank für die Information und weiterhin schönen Aufenthalt unter der südlichen Sonne. Na ja, ich hoffe für euch es bleibt so. Für Malaga ist starker Dauerregen vorhergesagt.
Ist oft hier so, wenn es regnet dann kurz und kräftig, ich gebe Euch eine Rückmeldung. Gruß Uli, der fest an die Andalusische Sonne glaubt.
Es war so wie ich geschrieben hatte, ein kurzer starker Schauer von ca. 10 Minuten, jetzt ist es hier in Torre del Mar trüb und ca. 17 Grad kühl. Sonne soll es erst morgen wieder geben. War absolut kein Problem, gegen 23 Uhr gestern pipste das Handy wie verrückt für Andalusien kam eine Warnstufe "rot". Hallo, wir stehen außerhalb von Torre del Mar Richtung Almayate und es regnet seit ca. 9:30 Uhr fast ununterbrochem. Der Wind nimmt zu, es gibt nur kurze Regenpausen. Die Alarmstufe Rot gestern Abend haben wir auch erhalten, das klappt hier also. Am 29.11. waren wir in Cartagena und hatten auch nachts Gewitter in der Nähe, aber kaum Regen. Einige Rückreisende haben sich entschieden, über Madrid zurückzufahren. Ich selbst würde um solche Katastrophengebiete auch einen großen Bogen machen. Gruß Andreas Torre del Mar wurden Campingplätze geräumt, sind jetzt am Einkaufzentrum der Fluss ist über die Ufer getreten
Also doch nicht so easy wie oben geschrieben. 10 Minuten Dauerregen und dann alles vorbei?
Danach regnete es immer wieder, mit Regenpausen, eigendlich alles easy. Dann kan es abermals zu einem Starkregen, der Camping stand immer mehr unter Wasser, erst 1 cm, dann 2 cm usw. Plötzlich bei ca. 10 cm kam ein Polizeifahrzeug und es wurde gesagt alles runter vom Platz wie auch immer. Unterwegs haben wir gesehen, dass der Fluss ein riesiger Strom war und alles überschwemmt hatte. Also nicht der Regen selbst war es sondern der Fluss wo rechts und links Campingplätze liegen. Wir sind durch überflutete Strassen gefahren die 20 - 30 cm hoch im Wasser standen und zum ca. 5 km entfernten Einkaufzentrum. Haben den Camping angemailt wie es weitergeht und hoffen, dass man uns irgendwann antwortet. Danke für die Erklärung. Da unsere Tochter und ihr Freund gerade unterwegs nach Spanien sind machen wir uns so unsere Gedanken.
Na ja, wir sehen das entspannt, so etwas hatten wir schon ein paar mal in den letzten Jahrzehnten. Die machen das zur Sicherheit, vieleicht wäre nichts passiert, aber ein Fluss kurz vor dem Meer kann schon plötzlich sehr unangenehm werden, da hilft alles nix, da muss jeder weit weg. Sicherheit first steht über allem. Ruf Deine Tochter an und ware sie, soll wenn möglich Abstand von Flussläufen halten. :D |
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