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Hallo zusammen! Hat jemand Infos zu den aktuellen Lieferzeiten bei HRZ, bzw. hat jemand in den vergangenen Wochen ein Fahrzeug ausgeliefert bekommen? Danke für Eure Hilfe! Gruss Christof Hallo Ich habe im August 2022 ein HRZ-Reisemobil bestellt und weiss bis zum heutig Tag nicht, ob ich je etwas für meine Vorauszahlungen bekomme. Email werden seit mehreren Monaten nicht beantwortet. Das Telefon wird nur sehr selten bedient. Und wenn mal jemand antwortet, ist es jedes mal ein neuen Mitarbeiter, der selbstverständlich nicht weiterhelfen kann und einem wieder vertröstet. Ich weiss von jemandem, der im Dec. 2021 bestellt hat und Ende März 2025 ein Fahrzeug geliefert bekommen hat. .... Also im März hat die Firma noch existiert. Neuheiten Informationen Stand April 2025: Wir möchten uns bei unseren Kunden für die Geduld und für das entgegengebrachte Verständnis bedanken und über den aktuellen Stand der Produktion informieren. Um den aktuellen Produktionsstau und die damit verbundenen Zeitverzögerungen schneller abzubauen, haben wir die Produktionskapazitäten erhöht und unsere Produktion in mehrere Baugruppen aufgeteilt. Wir produzieren seit ca. 10 Monaten an 2 Standorten in Baden-Württemberg, auch haben und werden wir neue Mitarbeiter einstellen, um die Zeitverzögerungen schneller abzubauen. Dies wirkt sich auf den Gesamtproduktionsprozess positiv aus. Ihr HRZ Team Automatisch generierte Email: wo "einige Tage" bei HRZ-Reisemobile mehrere Wochen Monate bedeutet. __________ Guten Tag, vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Aufgrund des aktuell erhöhten Arbeitsaufkommens kann sich die Beantwortung Ihrer Anfrage um einige Tage verzögern. Ich bitte Sie daher um Ihr Verständnis. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Mit freundlichen Grüßen aus Bretzfeld HRZ Reisemobile GmbH Otto-Lilienthal-Str. 3 D - 74626 Bretzfeld Tel.: 07946 / 94 71 400 Fax: 07946 / 94 71 401
Nicht ohne Grund werden junge Gebrauchte des Ausbauers über Neupreis angeboten und bei Keinanzeigen, ebenso wie mobile.de, ist ein 93ziger HRZ-Sprinter für 74.999€ zu haben.
Hat sich bei Euch etwas getan? Wir hatten im September 2021 bestellt (und anbezahlt), und seither verstrichen sämtliche gemachten Versprechen zu Produktionsterminen (jeweils auf meine Anfrage zum aktuellen Stand, keine aktive Kommunikation seitens HRZ). Nachdem ich endlich einen fixen Slot im Juni/Juli 2025 versprochen bekam, erfolgt letzte Woche der nächste Schlag in den Nacken: Erneute Verschiebung auf Dezember/Januar aufgrund zu optimistischer Einschätzung der Produktionskapazität … Bereue nicht früher vom Vertrag zurückgetreten zu sein….aktuell keine Ahnung wie es weitergeht.. Leider schlechte Nachrichten für alle Kunden von HRZ. Das Unternehmen hat am 19.11.2025 Insolvenzantrag gestellt. Wir wünschen allen Kunden viel Glück dass sie ihr Fahrzeug oder Ihr bereits bezahltes Geld zurück erhalten. Öffentliche Bekanntmachung AG Heilbronn, Az 40 IN 1268/25 --> Link Selbstschrauber Das ist ja unfassbar! Die armen Kunden, die bereits angezahlt haben. Bleibt zu hoffen, dass die Vertröstungen keine Insolvenzverschleppung waren sondern wirklich "nur" ein akutes Liquiditätsproblem die Ursache ist.
Wer leistet denn ohne Bankbürgschaft eine Anzahlung und wartet dann so lange? Kopfschütteln.. das ist bitter. ABer am Rande eine Frage - was bedeuet "Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Jochen Sedlitz aus Stuttgart bestellt. Ihm kommt nun die zentrale Aufgabe zu, das Vermögen der Schuldnerin zu überwachen, zu sichern und zu bewerten. Er hat zu prüfen, ob ausreichend Mittel vorhanden sind, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken." Prüft der Rechtsanwalt, ob genügend Mittel vorhanden sind, die anwaltlich Tätigkeit zu decken? Der Insolvenzverwalter prüft zuerst ob genügend Geld vorhanden ist, um ihn zu bezahlen. Ist das nicht der Fall wird das Unternehmen typischerweise direkt abgewickelt. Wenn das schon so aufgeführt ist, bedeutet das für diejenigen die angezahlt haben, nichts gutes. Ich frage mich Wie kann denn ein Betrieb eingehen , der ein gefragtes produkt produziert , Und das zu preisen , die am oberen Rand des Umfeldes liegen, der so gut ausgelastet ist , dass jahre lieferzeit bestehen ? Ja der Typ kommt in videos etwas unangenehm rüber..aber das kann ja nicht erfolgrelevant sein
Erstmal vorab: die Kosten eines Insolvenzverfahrens bestehen nicht nur aus den Anwaltskosten! Da kommen Gerichtskosten, Gutachterkosten usw dazu! Wie ein Händler in eine Insolvenz geraten kann?? Ganz einfach: er muss die Fahrzeuge, die auf dem Hof stehen, vorher beim Hersteller bezahlen. Er hat Personalkosten, Kosten für Immobilie, Werkstattkosten, Energiekosten und Vieles mehr! Und wenn dann die Verkaufszahlen einbrechen, wie es ja seit einer Weile leider ist, dann sind Rücklagen irgendwann aufgebraucht! Ganz einfach. Dann werden alle Geldflüsse durch den Insolvenzverwalter gestoppt, alles auf dem Firmengelände muss finanziell bewertet werden, ebenso alle Gelder auf den Firmenkonten, die sämtlich zum Firmenvermögen gehören! Egal, ob diese von Kunden als Anzahlung oder Kaufpreis oder was auch immer geleistet worden sind. Bei einer Insolvenz wird alles das als Firmenvermögen gewertet, und als Kunde kann man nur Hoffen, dass am Ende, wenn alle Gläubiger bedient werden sollen, auch noch was für den Endkunden übrig ist. Das ist ja alles klar ..kaufmännisches 1x1 Aber die firma war ausgebucht .. da ist nix mit Ware die auf dem hof steht Der baut reisemobile auf Bestellung .. nicht auf Halde .. besser kann so ein betrieb doch gar nicht laufen Dazu angesagten hochpreisigeb adventure fahrzeuge die er zum listenpreis aus der Hand gerissen bekommt . Preislich auf höhe mit cs , la strada , röhn .. qualitativ mE darunter Na ja Gründe können sein daß falsch kalkuliert wurde, ineffektive Arbeitsprozesse oder zu Hohe eigenentnahmen. Aber letzten endes läuft es immer, zumindest bei vollen Auftragsbüchern, auf eine falsche Kalkulation hinaus, also daß irgendwelche Kosten nicht oder falsch berücksichtigt wurden. Gruß Joachim
OK, hab mich jetzt nicht so damit beschäftigt was die Firma genau macht... Hmm, wenn ich lese: "2022 bestellt, bis heute nicht fertig,,,", dann kann das nur durch falsche Kalkulation entstehen, sowohl zeitlich als auch finanziell. Die Preise sind in den letzte 3 - 4 Jahren ja nicht nur für fertige Fahrzeuge enorm gestiegen sondern auch für das Material, um solche Fahrzeuge zu bauen. Vermutlich übersteigen die Material- und Fertigungskosten von heute die Verkaufspreise für Fahrzeuge von 2022, und wenn diese eben bis heute nicht fertig sind rechnet sich eine Fertigstellung in Verhältnis zum erzielten Verkaufspreis heute wohl nicht mehr.
Ich kenne das nur so, das die Teile bei Auftragseingang zu dem zur dieser Zeit gültigen Einkaufspreis bestellt werden. Lieferung erfolgt dann auf Abruf und dann kommt auch erst die Rechnung.
Moin, letztlich kann darüber nur die Gewinn- und Verlustrechnung Auskunft geben. Und drüber hinaus: Wieviel EUR sind an die Geschäftsführer/Gesellschafter geflossen? Der Insolvenzverwalter wird die Antworten finden! Grüße aus NI Wenn man sich bei kununu umschaut, scheint dort absolutes Chaos zu herrschen. Wer weiß, wie viele zu 90% fertige Fahrzeuge dort stehen. Dann wird das von der Liquidität auch irgendwann ein Thema.
Und wenn seine Kunden die fertigen Fahrzeuge nicht mehr abnehmen können / dürfen? Zahlungsunfähig können auch Kunden werden und dann steht da ein ( fast ) fertiges Womo, auf Kundenwunsch gebaut, und „der nächste Kunde“ will das nicht in der Farbe, mit dem Motor oder der Innenausstattung. Auch lässt sich der ursprüngliche Kunde vielleicht erstmal monatelang bitten bis er zugibt nicht zahlen zu können bzw. selbst Insolvenz anzumelden. Und solange hat man einen Vertrag mit dem Kunden. Alles nicht soo einfach! Es geht doch in vielen Branchen im Moment schlecht. Und die dort beschäftigen halten ihr Geld zusammen. Die Zahl der Insolvenzanmeldungen steigt stetig. Und das sind bei weitem nicht nur Unternehmer! Grüße Dirk Eigentlich sichern sich solche Individualalausbauer durch Zug-um-Zug-Zahlungen des Kunden dagegen ab, dass sie fast fertiggestellte Fahrzeuge komplett rot in den Büchern haben. Wie beim Häuslebau. Da muss schon noch was anderes schiefgelaufen sein, sonst wären ja aktuell alle Firmen, die nach dem Modell arbeiten, von Insolvenz bedroht. HRZ ist in der Vergangenheit auch durch Qualitätsprobleme aufgefallen (Forumssuche), vielleicht hat das auch eine Rolle gespielt. An Nachbesserungen verdient man nix, ganz im Gegenteil… Oder HRZ ist nur der erste, den es erwischt hat…. wollen wir mal nicht hoffen. bis denn, Uwe
Stimmt, deshalb stehen die wohl weitestgehend anbezahlten Beträge , in rot bei den Kunden in den Büchern. Da dürfte wohl jeder Kunde seine Anzahlungen und Baufortschrittszahlungen verloren haben, denn so wie das leider branchenüblich ist, hat wohl kaum jemand auf eine Bankbürgschaft bestanden, sondern einfach anstandslos bezahlt und formell korrekte Eigentumsübertragungen nach Anzahlungen und Baufortschritt dürften wohl auch in der absoluten Minderheit gewesen sein. Für die meisten dürfte die Kohle damit einfach weg sein. Da sollten doch diejenigen, die immer noch Anzahlungen verteidigen, weil ja so viele Käufer insolvent gehen könnten und der davor Händler geschützt werden muß, doch einfach langsam mal verstummen, oder? Gruß Srimmt, das ist der Unterschied zum Häuslebau. Wenn man auf eigenem Grundstück bauen lässt, fällt der unfertige Bau bei Insolvenz an den Grundstückseigentümer (der dann dem Bauunternehmer evtl. noch nicht gezahlten Baufortschritt schuldet). Ein Womo-Individualbau fällt an den Hersteller. Interessant wäre, wie sich das verhält, wenn man sich z. B. das Eigentum am Basisfahrzeug korrekt hat übertragen lassen (nach Teilzahlung) und dann der Aufbau schon ganz oder teilweise fertiggestellt ist, wenn die Insolvenz zuschlägt. Alles nicht so einfach… bis denn, Uwe Das mit sen Anzahlungen habe ich noch nie verstanden, gerade in dieser Grösseordnung, da müssen einfach Sicherheiten her. Ich hatte vor 3 Jahren Kontakt mit der Firma, danach war es mir klar mit denen würde ich kein Geschäft eingehen, wenn die so gewirtschaftet haben, wie die Komunikatiosstrukturen waren und die Website immer noch anschaue, das kann im Regelfall irgenwann nur schiefgehen. Wie leider sooft gute handwerkliche Arbeit, aber im wirtschaften oft sehr naiv…
Das wäre die übliche Vorgehensweise bei größeren Montageleistungen. Egal ob Heizungsbau, Wohnungsbau oder eben auch individuelle Fahrzeugausbauten. Die Bezahlung erfolgt damit Zug um Zug und man hat eine gewisse Absicherung. Gerade bei einem Fahrzeug wäre es ja recht einfach, den Brief schonmal zu übergeben. Damit ist ein großer Brocken schon mal übergeben. Wir hier den Betroffenen aber nicht mehr helfen. Man kann nur hoffen, daß die (wenngleich unfertigen Fahrzeuge) so zumindest den Besitzer erreichen. Der Zeitwert für halbfertige Fahrzeuge dürfte auf dem freien Markt zudem gering sein. Die aktuelle Lieferzeit geht gegen unendlich.. Mir tun die Leute leid die dort gearbeitet haben und die die dort Geld verloren haben.
Achtung! Der Brief ist nach wie vor kein Eigentumsnachweis Für jede Eigentumsübertragung bedarf es eines genauen schriftlichen Protokolls, inklusive Kennzeichnung der übereigneten Teile, z.B. Basisfahrzeug - Zahlungsnachweis, Übereignungsprotokoll und Markierung des Fahrzeugs an geeigneter Stelle mit " Fahrzeug ist Eigentum von Herrn Müller / Lüdenscheid" oder Beispiel Aufbau: Markierung: Kofferaufbau (mit / ohne) Inhalt ist Eigentum von ........... NUR dann kann der Insolvenzverwalter nicht dran ans bezahlte Eigentum Anzahlungsbürschaften sind für den Normalbürger am Ende auch nur eine Krücke. Meistens sind sie zudem falsch ausgestellt (ohne: Auszahlung auf erste Anforderung) und ansonsten braucht man zur Einforderung meistens noch einen Anwalt (Kosten / Zeit) - also besser vermeiden! Zahlung "Zug um Zug" mit Eigentumsübertragung ist die einfachste und sicherste Lösung. Gruß An der Auftragslage hat es wohl nicht gelegen --> Link Der Betrieb soll wohl erst mal weiterlaufen. Gruß Joachim Interessant und nachvollziehbar - wenn die Kunden ihre Anzahlungen zurück haben wollen bzw. vom Auftrag zurücktreten, kann die Finanzlage schnell brenzlig werden. Die Große Frage ist, warum sie die Fahrzeuge nicht fertig bekommen haben. Probleme mit Zulieferern? Zu viel abgebissen? bis denn, Uwe Bis zu 4 Jahre Wartezeit bei bröckelnden Preisen ist vermutlich ein Grund. Quasi gekauft zur Zeit wo die Preise und Nachfrage noch hoch waren. Hmmm... das würde heissen, die Auftragsbücher sind zwar 'voll', aber viele Aufträge sind Zombies, die keine Chance auf Abnahme haben, weil die Wartezeit und die Preise für den aktuellen Markt zu hoch sind? Man sollte meinen, die Kunden sind vertraglich an ihre Aufträge gebunden. Ob da bei Verzögerungen ein Rücktrittsrecht besteht - wenn HRZ nur minimal clever war, dann nicht so ohne weiteres. Spannend. bis denn, Uwe Hallo, 4 Jahre Lieferzeit ist selbst bei einem individuell konstruierten und gebauten Fahrzeug zu lange. Wenn man dann noch von Missmanagement und fragwürdigem Umgang mit Kunden im Netz liest ist dieser Ausgang wohl nur eine Frage der Zeit gewesen. Bei Bimobil wartet man in der Regel auch nur 2 Jahre oder bei vielen Sonderwünschen auch mal 2 1/2 Jahre. 4 Jahre...so gut sind die Fahrzeuge dann doch nicht. Bei Insolvenz ist man ja nicht Pleite ...man kann nur seine Rechnungen nicht bezahlen ebent, die kohle ist auch nicht weg, die hat nur jemand anders.... 8) allesbleibtgut hartmut
Es standen ca 30 Fahrgestelle auf dem Betriebsgelände.Ohne Ausbau. Vielleicht waren auch die Nachfolger des erst kürzlich Verstorbenen Inhabers nicht tief genug in die Geschäfte involviert. Es gibt einen motivierten Geschäftsführer. Die Sprinter nehmen ab, somit wird weiter produziert. LG klaus
Die abnehmende Fahrzeugzahl auf dem Gelände kann auch andere Ursachen haben. Vielleicht waren sie noch nicht bezahlt und wurden wieder abgeholt, vielleicht wurden sie ohne Ausbau schnell zu Geld gemacht... Rein finanztechnisch würde ich auch nicht annehmen, daß bei einer Insolvenz noch einzelne fertig gestellte Fahrzeuge einen großen Unterschied machen. Üblicher Weise schreckt eine Insolvenz die letzten verschlafenen Lieferanten und Kunden auf, die dann alle ihr Geld haben wollen und das dürfte bei HRZ so viel Geld sein, daß ein paar ausgelieferte Fahrzeuge nicht reichen um die die erheblichen Anzahlungen zu bedienen. Natürlich plus die Insolvenzkosten ;) Der Insolvenzverwalter arbeitet ja auch nicht für lau... |
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