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LiIon statt Batterien - AA, AAA


rkopka am 02 Jul 2025 09:46:52

Inzwischen gibt es AA, AAA und 9V (vermutlich noch mehr) Zellen in der Bauform von normalen Batterien aber intern mit LiIon Akku und Spannungswandler. Ladung meist über USB-C, einige haben ein spezielles Ladegerät.
Wie sind eure Erfahrungen damit ?

Ich hatte je 4x AA und AAA von Hofer(Aldi), die erstmal ganz gut funktioniert haben, dann aber nach etwas Lagerzeit teilweise defekt waren. Ein Freund hat ähnliches beobachtet. In der Firma sollen jetzt 9V Blöcke für ein Gerät verwendet werden.
Eine weitere Einschränkung (zumindest bei einigen Zellen) ist der niedrige erlaubte maximale Strom, was für manche Geräte (starke Taschenlampen) nicht funktioniert.
Der Vorteil ist, daß es auch für Geräte funktioniert, die empfindlich auf Unterspannung reagieren (NiMh hat weniger Spannung). Kleines Gimmick: einige Zellen kann man im Betrieb über die USB-C Buchse laden.

RK

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Irmie am 02 Jul 2025 11:10:25

Hallo,

das Problem ist, die AAA Zellen - Alkaline haben eine andere Spannung als die LiFePo4 - Zellen. Sie beträgt nämlich 1.5V.

Bei wiederaufladbaren NiMh - Akkus beträgt die Spannung 1.2V.

Google:

"Übersicht mit KI
Die Nennspannung einer LiFePO4-Zelle beträgt 3,2 Volt. Im voll geladenen Zustand kann die Spannung bis zu 3,65 Volt betragen, während sie im entladenen Zustand auf etwa 2,5 bis 2,8 Volt sinken kann."

WomoTechnikService am 02 Jul 2025 11:21:07

Irmie hat geschrieben:das Problem ist, die AAA Zellen - Alkaline haben eine andere Spannung als die LiFePo4 - Zellen. Sie beträgt nämlich 1.5V.


Die vom TE gemeinten Zellen enthalten eine Elektronik, die 1. mittels USB (5V) die 3,7V Zellen lädt und 2. an den Polen über einen Stepdownwandler die 1,5V zur Verfügung stellt. Das funktioniert ganz gut, wenn man kleine Ströme braucht, wie schon beschrieben, ist es z.B. bei starken Taschenlampen o.Ä. ein Problem, weil der Platz in der kleinen Zelle ja den Akku und den Wandler beherbergen muss und die Technik nicht für hohe Leistungen gebaut ist.

z.B. ist bei dieser Zelle: --> Link nur eine Entnahme von 2A möglich, eine gute Alkaline R6 kann da viel mehr...

Auch der Preis ist noch relativ hoch, ich denke, man sollte damit noch etwas warten auf die weitere Entwicklung...

LG Peter

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fschuen am 02 Jul 2025 11:33:19

Ich habe diverse davon in Gebrauch und finde sie mittelgut. Entweder ist die Kapazität nicht sehr hoch oder sie entladen sich selbst, sodass man sie nach wenigen Monaten laden muss. Das schränkt die Nutzbarkeit für Gerate, die jahrelang mir einer Batterie halten, schon ziemlich ein (Uhren, FB, Smarthome-Sensoren). Aber schon fein für "Batteriefresser".

Alternativ gibt es auch LiFePO4 in AA. 3V, daher nur gepaart mit Dummies verwendbar, und erfordern ein spezielles Ladegerät. Da sind die Dinger mit USB C praktischer, vor allem unterwegs.

Gruss Manfred

rkopka am 02 Jul 2025 11:36:15

WomoTechnikService hat geschrieben:z.B. ist bei dieser Zelle: --> Link nur eine Entnahme von 2A möglich, eine gute Alkaline R6 kann da viel mehr...

Das ist ja schon richtig hoch. Ich hab Angaben von 250mA für eine 2000mAh Zelle gefunden ! Das waren aber deutlich billigere Akkus.

Auch der Preis ist noch relativ hoch, ich denke, man sollte damit noch etwas warten auf die weitere Entwicklung...

Der Preis für einen 9V Block liegt bei 3-6(10)€, je nach Quelle. Das ist kaum mehr als NiMh oder Alkaline. Auch die AA und AAA Zellen kosten teilweise nur wenig mehr als gute NiMh. Ich sehe eher die Stabilität derzeit noch als Problem.

fschuen hat geschrieben:Das schränkt die Nutzbarkeit für Gerate, die jahrelang mir einer Batterie halten, schon ziemlich ein (Uhren, FB, Smarthome-Sensoren). Aber schon fein für "Batteriefresser".

Bei Batteriefressern komme ich meist mit Eneloop (o.ä.) gut hin und die sind unkompliziert. Aber einige wenige Geräte mögen die Spannung nicht.

RK

hampshire am 02 Jul 2025 11:41:22

rkopka hat geschrieben:Der Vorteil ist, daß es auch für Geräte funktioniert, die empfindlich auf Unterspannung reagieren (NiMh hat weniger Spannung).

Das ist bei manchen Geräten wunderbar. Ich habe möglichst viele Batterieverbraucher auf wiederaufladbare Eneloop NiMH umgestellt. Die haben sich in der Praxis als ziemlich zyklenfest herausgestellt. Wetterstation und Sensoren, Schminklspiegel, Uhr, DAB Radio, Fernebdienungen... Nicht funktioniert hat es beim Gigaset Telefon.

Es gibt auch LiIo Batterien wie im Titel geschrieben in den Formaten AA und AAA. Die sind NICHT generell kompatibel zu Geräten, die für "AAA" oder "AA" Format gekennzeichnet sind, auch wenn sie perfekt zu passen scheinen. Der hochwahrscheinliche Gerätedefekt wäre bei so einer Verwechslung nicht das geringste denkbare Übel. Nur speziell gekennzeichnete Zellen mit Stepdown auf 1,5V verwenden!

Entscheidend sin die Kürzel, die Format UND technische Eigenschaften beschreiben:

LR6 --> AA Format mit Alkaline Chemie --> ca.14mm Durchmesser, 50mm Länge mit 1,5V
HR6 --> AA Format mit NiMh Chemie --> ca. 14mm Durchmesser, 50mm Länge mit 1,2 V
LR03 --> AAA Format mit Alkaline Chemie --> ca.10 mm Durchmesser, 44 mm Länge mit 1,5V
HR03 --> AA Format mit NiMh Chemie --> ca.10 mm Durchmesser, 44 mm Länge mit 1,2 V

meist sind die Formate +0,5mm

Die üblichen LiIo Rundzellen werden im Format Durchmesser in mm und Länge in mm angegeben. Es gibt sie auch in den Formaten:
14500 entspricht dem AA Format
10440 entspricht dem AAA Format

Kuschelteddy am 02 Jul 2025 16:55:09

rkopka hat geschrieben:Inzwischen gibt es AA, AAA und 9V (vermutlich noch mehr) Zellen in der Bauform von normalen Batterien aber intern mit LiIon Akku und Spannungswandler. Ladung meist über USB-C, einige haben ein spezielles Ladegerät.
Wie sind eure Erfahrungen damit ?



Meine Erfahrung mit einer 9V Blockbatterie ist unterirdisch. Ich hatte den Akku im Rauchmelder und musste den Akku in 7 Wochen insgesamt 3 mal laden.
Mit einer normalen Blockbatterie betreibe ich den selben Rauchmelder ein ganzes Jahr.
Für mich ist das zur Zeit nur teurer Schrott.

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