Hallo,
hat jemand schon mal eine geführte WoMo in Alaska gemacht und hat ggf. Tipps zu einem komkreten Anbieter?
Danke und Gruss
Alf
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Hallo, hat jemand schon mal eine geführte WoMo in Alaska gemacht und hat ggf. Tipps zu einem komkreten Anbieter? Danke und Gruss Alf Hallo Alf, wir waren schon so oft mit einem WOMO in Alaska (und Yukon), aber nie mit einer geführten tour. Was erwartest Du denn von einer solchen Tour? Die fahren nach vorgegebenen Tempo (meistens zu schnell) auf vorgegebener Route, aber nicht wo DU hinwillst. Für mich wäre das der reinste Horror. Alaska ist leicht zu bereisen, es gibt genügend günstige Campingplätze und Du darfst sogar (fast) überall wild campen. Da es nur wenige Straßen außerhalb von Anchorage gibt kannst Du Dich auch nicht verfahren. Wir waren vor Jahren mal auf einer Seabridge Veranstaltung. Mit denen haben wir dann nach Südamerika verschifft. Die Abwicklung war gut. Das Fahrzeug haben wir in Montevideo allein aus dem Zoll geholt. In einer Gruppe zu reisen, ist nicht unser Ding, wir sind überall allein gut zurecht gekommen. Die USA (Alaska) und Kanada sind doch einfach zu bereisen. Informiert euch hinsichtlich eures Fahrzeugs, Liste der Werkstätten, Visa und Verschiffung. Aktuell ist wohl die Visa- und Terminvergabe in den Konsulaten recht eingeschränkt. Die Kosten für die Reiseleitung sind hoch und wir haben sie uns gespart. Hallo Alf, willst du mit deinem eigenen Fahrzeug fahren oder eines mieten? Wie lange wollt ihr unterwegs sein? Ich gehe davon aus, dass du eines mieten wirst. Da solltest du aufpassen, ob du damit überall fahren und stehen darfst. Es kann sein, dass die Vermietungen das beschränken. Wir waren gerade mit dem eigenen Fahrzeug in Nordamerika (Kanada, USA und Mexiko, 378 Tage) unterweges. Es gibt so viel zu sehen, und vor allem ungeplantes. Sehr schöne Trails die man laufen kann, Sehenswürdigkeiten und Historische Orte. Das kann eine geführte Reise nie wirklich alles abdecken, da Zeit der begrenzende Faktor ist. Die Baja California haben wir die ersten 3 1/2 Wochen mit Seabridge gemacht. War toll, Reiseleiter zu haben, sollte es Probleme geben. Wir hatten Glück und waren dann nochmal über 3 Wochen auf der Baja, diesmal frei von dem Zwang, zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Platz zu sein. Beides hat irgendwie seine Vorteile. Bei geführten Touren muss man sich halt um (fast) nichts kümmern. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Hallo,
meines Wissens nach haben folgende Firmen "Alaska - Geführt" im Programm: Kuga Tours, Panam Tour, Sea Bridge. Da ich aber noch keine geführte Tour gemacht habe und auch mit diesen Firmen noch nie unterwegs war, kann ich weder zu eine geführten Tour noch zu den Firmen irgendwas sagen. Ich würde mal alle 3 Firmen anrufen / anschreiben und bitte, Deine Fragen zu beantworten. Was ich aber auf jeden Fall empfehlen kann, ist die nicht ganz billige "Inside - Passage" von Port Hardy in Kanada - British Columbia nach Prince-Rupert - Alaska. Wenn sich das irgendwie einbauen lässt, sollte man diese Schiffsreise (eigentlich ja ne Fähre, ein bisschen so wie Hurtigrouten) unbedingt mit einbauen. Die ca. 18 stündige Fahrt ist bei gutem Wetter vergleichbar mit den fantastischen Fjordfahrten in Norwegen. WoMo NK19 Ich selbst habe die inside-passage noch nie gemacht, aber mir haben schon die 8 Stunden Fährfahrt von Bella Coola nach Port Hardy gereicht, im negativem Sinn. Denn wenn das Wetter schlecht ist, was ja in diesem Teil der Welt gar nicht so selten ist, dann ist jede Seefahrt totlangweilig. Aber abgesehen davon, der OP, Alf, will ja nach Alaska. Und das ist "ein bischen" weit weg von der Inside Passage und somit nur mit vielen extra-Tagen einbaubar. (Prince Rupert ist nicht in Alaska!!) Hallo, erstmal Danke für Eure Antworten. Wir wollen wenn dann mit dem gemieteten Womo (4x4?) fahren und das ca. 4 Wochen und ja auschließlich Alaska. : Der Grund ist, das ich meine Holde irgendwie vom Trip überzeugt bekommen...die hat ein "wenig" Angst. :roll: Daher der Versuch statt selbst zu mieten, eine geführte Tour mit Guide etc. zu buchen! VG Alf Vor was hat sie denn Angst? Vielleicht kann ich Dir helfen, diese Angst zu zerstreuen. Wenn es Angst vor Bären ist: Ihr müßt ja nicht unbedingt wandern, machen wir auch nicht. Und im Womo tun sie Euch bestimmt nichts. Wenn Ihr 4 Wochen fahren wollt, dann könntet Ihr die sog. "Acht" fahren: Anchorage - Denali NP - Fairbanks - Tok - TOW hwy nach Dawson City - Whitehorse - Skagway - Fähre Haines - Haines Jkt. - Tok - Glennallen - Anchorage. Allerdings werdet Ihr dafür einen Truck-Camper (4x4) brauchen, denn der TOW ist teilweise ungeteert und ich weiß nicht, ob und welcher Vermieter in Anchorage das erlaubt. Ich glaube aber, GoNord erlaubt diese Strecke auch mit normalem RV. Der Vorteil eines TC: Du kannst wirklich an jedem Flußufer oder Seeufer wild übernachten, Du kommst überall durch. Der Nachteil: Du kannst nicht von der Fahrerkabine in den Wohnteil durchgehen. Du mußt immer aussteigen. BTW: Hast Du Erfahrung mit Wohnmobilen? Ach ja: wichtig ist auch die Jahreszeit. Der Frühling kommt dort oben spät, wir hatten Ende Mai noch Schnee in den Wäldern und sumpfige Campingplätze. Und für Wild- (Bären-)-Beobachtungen ist ab Mitte August bis Ende September eine gute Zeit. Angst hat vor allem ... Bären, Wölfen, dem langen Flug ... den Alaskaner :mrgreen: Ja, ich habe Womo Erfahrung > 15 Jahre, und ja 4x4 sollte es unbedingt sein! Vergiß geführte Touren, die "prügeln" Dich da einfach nur durch. Mache Dir Deinen eigenen Plan und laße Dich treiben. Die "Seebrücke" zum Beispiel prügelt die Leute für >15T€ in 4 Monaten durch Südamerika, wir haben das entspannt in ca. 12 Monaten gemacht, hätten aber auch deutlich länger fahren können. 12 Monate ist schon anstrengend, 4 Monate aber ist Stress pur! Freunde von uns haben Alaska in 2 Monaten gemacht. Grüße Hallo Alf, also bei Angst vor dem langen Flug, vor Bären oder Wölfen oder "Alaskaner", kann Dich/Deine Frau, auch keine geführte Tour schützen. Der Flug bleibt gleich lang, der Reiseleiter ist bestimmt ein Alaskaner. Und Wölfe habe ich in Alaska nur im Denali NP WEIT ENTFERNT gesehen, die haben mehr Angst vor den Menschen als die Menschen vor ihnen. Bleiben also die Bären: wie gesagt, im Womo werden sie Euch nichts tun. Wir hatten morgens schon mal Bärensch..... vor dem Womo-Eingang und haben von dem "Besuch" nichts gemerkt. Auch abends am Campingplatz halten die (evtl. vorhandenen) Bären weiten Abstand. Du weißt ja sicher, keine Lebensmittel nachts draußen stehen lassen. Wenn Bären in der Nähe sind gibts immer eine Warnung am CG, entweder ein Parkrancher läuft rum und erzählt es, oder es hängen Zettel aus. Und wenn Ihr im Hochsommer (Juli, August) fahrt, sind Bären kein Thema, da sind sie nämlich hoch in den Bergen. Aber leider werdet Ihr dann wahrscheinlich auch keine sehen, höchstens evtl. bei der Bustour in den Denali NP. BikeAir hat völlig Recht, eine geführte Tour ist ein "Durchrasen", abends evtl. noch "gemütliches Zusammensitzen" (heißt Sauferei) am Campingplatz. Von der Natur werdet Ihr nicht viel sehen und schon gar nichts genießen können. Aber schließlich fliegt man doch wegen der Natur nach Alaska. Ansonsten könnte man ja gleich in Italien oder Spanien auf einen Campingplatz gehen!! Wir haben dort oben immer den TC gemietet, der ist einfach sehr gut geeignet. Und wir haben (fast) immer wild gecampt, da gibts so tolle Stellplätze. Wir sind auch immer über Whitehorse eingereist, einfach weil wir dort zwei sehr gute Womo-Vermieter wissen: Canadream und Fraserway. Die "Acht" haben wir also ab - bis Whitehorse gefahren. |
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