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Österreich plant Einfahrverbote in Städte


WoMoNK19 am 26 Okt 2025 18:52:18

Moderation:Dein Thema wurde in eine andere Kategorie verschoben, da es nicht korrekt platziert war.
Bitte schau Dir in der Übersicht die Kategoriebeschreibungen an, Sie helfen Dir, ein
Thema passend einzuordnen. Kann doch nicht so schwer sein…..




Hallo,

Österreich plant, künftig die Zufahrten in Städte über ein Kamerasystem zu überwachen und zu sanktionieren. Das sieht eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) vor – die Zugangsüberprüfung betrifft auch Fahrzeuge von Touristen und Pendlern.

--> Link

WoMo NK19

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Rockerbox am 26 Okt 2025 19:07:13

Man sollte ev. auch die Kernaussage posten, es geht bei weitem nicht um ein generelles „Einfahrverbot“ in Städte:

Zitat aus dem Bericht:

Insgesamt haben rund 25 österreichische Städte Interesse bekundet, das neue System zu übernehmen, um Zufahrten zu sensiblen Bereichen wie Innenstädten, Schulumgebungen oder Wohnquartieren automatisiert überwachen zu können.

Das klingt aber weniger reisserisch …..

UweHD am 27 Okt 2025 09:01:07

Solche kamerabasierten Systeme sind in Italien zur Überwachung der "Zona traffico limitato" schon seit vielen Jahren Standard. Auch Parkraumbewirtschaftung wird oftmals so umgesetzt.
Mann kann das jetzt gut finden oder nicht, aber ein wirklich neuer Aufreger ist das nicht. Verfügbare technische Möglichkeiten der Überwachung werden irgendwann immer auch eingesetzt werden.

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neyoo am 27 Okt 2025 10:05:46

Sehe ich auch so,
mir ist es egal, ob da eine Kameraüberwachung ist oder nicht.
Wenn An der Stadtgrenze ein Schild steht, "Verbot der Einfahrt " - für meine Auto, dann fahre ich woanders hin, und gebe mein Geld dort aus.

Oder fährt jemand trotz Einfahrverbot in so ein Gebiet, nur weil gerade niemand zuschaut?


viele grüße
neyoo

hampshire am 27 Okt 2025 10:17:46

neyoo hat geschrieben:Wenn An der Stadtgrenze ein Schild steht, "Verbot der Einfahrt " - für meine Auto, dann fahre ich woanders hin, und gebe mein Geld dort aus.

Ich bewerte das ganz anders: Ein Ort, in dem der Autoverkehr reduziert ist, verspricht eine viel höhere Aufenthaltsqualität als einer, bei dem der Autoverkehr überall durchfließt. Ich laufe lieber ein paar Meter und habe dann einen tollen Ort, als dass ich bis vor die Haustüre eines meiner Ziele fahre und dann den Tag umzingelt von Blech verbringe. Diese Schilder sind für mich mehr Einladung als Abschreckung.
Im konkreten Fall zählt die Umsetzung. Diese Zonen kann man gut und schlecht einrichten.

Jagstcamp-Widdern am 27 Okt 2025 10:19:25

in münchen am mittleren ring habe ich das gemacht und auch in stuttgart bad cannstatt... :oops:

allesbleibtgut
hartmut

UweHD am 27 Okt 2025 10:23:46

neyoo hat geschrieben:...Oder fährt jemand trotz Einfahrverbot in so ein Gebiet, nur weil gerade niemand zuschaut?...

Es ist leider nicht immer so einfach und transparent, speziell für Touristen ohne lokale Sprachkenntnisse.
Wir waren einmal ein einem Hotel in Florenz, dass offensichtlich in so einer Zone lag, und hatten einen Parkplatz am Hotel reserviert.
Das Ziel lag in einer solchen "Zona a Traffico Limitato", und nach meinem Verständnis (und nach Aussage des Hotels) waren wir berechtigt, dort einzufahren.
Das dicke Ende kam dann Monate später in Form einer gut dreistelligen Rechnung, bestehend aus Bußgeld und einem mehrfachen an Inkassogebühr. Einspruch wäre voraussichtlich umständlich, teuer und vermutlich jenseits der gesetzten Fristen, wir haben dann einfach gezahlt.

Fazit: Irgendwo haben wir etwas falsch gemacht, vielleicht hätten wir die Durchfahrt vorher anmelden müssen, wer weiß das schon. Die Regelungen waren lediglich auf italienischer Sprache auf einem Schild zu lesen, mit Verweis auf eine Webseite. Wir hatten uns dann im Hotel erkundigt und auf deren Aussage verlassen, dass wir aufgrund unserer Buchung zur Einfahrt berechtigt waren. War aber wohl doch irgendwie anders.

Was ich sagen will: Kamerabasierte Überwachungssysteme sind einerseits nachvollziehbar, andererseits aber auch sehr starr und erlauben keine Klärung "auf dem kleinen Dienstweg" wenn Unklarheiten bestehen. Ich persönlich bin kein Freund davon.

cbra am 27 Okt 2025 10:37:51

Bin klar team hampshire

Und hoffes sehr dass möglichst bald möglichst weitreichende einfahrverbote kommen. Auch salzburg, da ist es langs überfällig

rkopka am 27 Okt 2025 10:48:58

neyoo hat geschrieben:Wenn An der Stadtgrenze ein Schild steht, "Verbot der Einfahrt " - für meine Auto, dann fahre ich woanders hin, und gebe mein Geld dort aus.
hampshire hat geschrieben:Ich bewerte das ganz anders: Ein Ort, in dem der Autoverkehr reduziert ist, verspricht eine viel höhere Aufenthaltsqualität als einer, bei dem der Autoverkehr überall durchfließt.

Zumindest mit dem Womo sollte man sich da sowieso raushalten, weil es u.U. schwer zu manövrieren ist, und es sowieso kaum einen Parkplatz gibt, der groß genug ist. Ich hab sowas mal bei einem kleine Hafenstädtchen in Italien gesehen, wo Womos dezidiert verboten waren. Ich wurde mit einem kleinen Pickup abgeholt und zum Hafen gebracht, der mit Müh und Not durch die Straßen kam.
Mit PKW, wenn man wirklich dort rein muß (siehe Hotelbeispiel), sollte es einen vernünftigen Weg geben (Anmeldung?).

RK

lonsome am 27 Okt 2025 12:04:26

Hallo,

einfach, aber gut und klar. Was für mich dann wichtig wäre: ausreichend Parkplätze, von denen aus man mit Öffis in die Stadt kommt. Und die Öffis sollten auch einfach zu bezahlen sein. Und wenn ich dafür eine ruhige Stadt habe - einfach gut.

Wenn ich nach München fahre, nutze ich auch einen Parkplatz mit S-Bahn Anschluss. Geht schnell, spart Nerven, und ich muss in München auch nicht zum Ausgangspunkt zurück. Wenn nur München sein Tarif-und Bezahlsystem etwas einfacher machen würde. Wenn ich da etwa an Oslo denke: App laden, online buchen. Dann kann ich auf einer Karte sehen, wo ich bin, wohin ich wie fahren kann, und es wird sofort angezeigt, ob das auch mit dem gebuchten Ticket geht.

Gruß
Klaus

goorooj am 27 Okt 2025 12:30:37

Ich wundere mich gerade wie das automatisch überwacht werden soll wenn die enkel aus Deutschland die Oma in so einer zone besuchen. Die sind ja dann Anlieger.

Tinduck am 27 Okt 2025 12:48:25

Die müssen sich dann wahrscheinlich vorher anmelden.

Mich wundert, dass man sowas nicht mit 'Anlieger frei'-Schildern und Anwohner-Parkausweisen regelt. Das hält Ortsfremde recht zuverlässig fern (wenn es ab und an mal Strafzettel gibt) und man braucht das ganze Kameragebimsel nicht. Und ein 'Anlieger frei'-Schild versteht man auch als Ausländer besser als irgendwelche Textwüsten in Landessprache als Anleitung, wie mit der Überwachung zu verfahren ist.

Hier in Dortmund war in einigen 'Anlieger frei' Wohnvierteln Land Unter, wenn der BVB gespielt hat. Das hat sich nach ein paar Kontrollen und Zusatz-Einkommen für die Abschleppunternehmen schnell gegeben.

bis denn,

Uwe

mv4 am 27 Okt 2025 13:57:28

eine Zona a Traffico Limitato (ZTL) in Italien....beschränkt die Einfahrt in festgelegte Zonen zu bestimmten Zeiten. ...also von bis ist (Uhrzeit.. das können auch 24h sein) die Einfahrt nur für zugelassene Kennzeichen (Fahrzeugen) erlaubt.

im Fall von RK hätte das Hotel einfach eure Kennzeichen online eintragen müssen...die 300€ hättet ihr also sparen können...die Anmeldung muss innerhalb von 24 h erfolgen. mit der Hotelbestätigung hättest du das auch erfolgreich anfechten können.

Man kann sich auch für eine ZTL-Genehmigung selber anmelden, indem Sie eine temporäre Genehmigung über Ihr Hotel oder direkt bei den lokalen Gemeindeämtern beantragen. die meisten Gemeinden und Städte bieten das online an..eigentlich sogar alle.

aber zurück zum Thema ...es geht um Österreich...wenn das system ähnlich wie in Italien gemacht wird...ist das nee super Sache für die Anwohner. Sollte das über die Asfinag laufen...dann wird das teuer für die Fahrzeughalter. :D

Enola am 27 Okt 2025 14:02:58

neues Geschäftsfeld halt bzw. Disziplinierung durch Bussgelder.
Ist in Birsfelden nähe Basel seit zwei Monaten in Betrieb.
Grund: Abkürzung bzw. Stauumfahrung mit Google oder durch Gewohnheit.
Mindestaufenthaltsdauer in der Zone 15 min.
Ansonsten, Busse.
Wie man so liest, 100'000.- Bussgelder pro Tag.
Vollautomatisiert.

--> Link

Nach einem Monat hat sich dies normalisiert, es wurde in den Quartieren wieder lebenswerter.

hampshire am 27 Okt 2025 14:05:14

Tinduck hat geschrieben:Mich wundert, dass man sowas nicht mit 'Anlieger frei'-Schildern und Anwohner-Parkausweisen regelt.

Für Wohngebiete ist das super.
Mit einem Kamerabasiertem System kannst Du ein paar Dinge tun, die mit einer montierten Beschilderung nicht funktionieren. Das macht es attraktiv für Ortskerne. Regeln können gut gesteuert werden, es reicht, dass der Kreis der Berechtigten diese kennt. Lieferverkehr bekommt eine Berechtigung als ein Taxi oder ein Anwohner. Regeländerungen oder temporäre Ausnahmeregelungen sind gut durchführ- und kommunizierbar. Die Berechtigten bekommen die Information über die Regelung und eventuelle Regeländerungen mitgeteilt. Die Akzeptanz ist tendenziell größer, da sich niemand darüber ärgern muss, dass die, die nicht erwischt werden einfach damit durchkommen, wenn sie sich nicht an die Regelung halten. Mit der Erfassung der Statistik lassen sich Daten für Prognosen und weitere Entscheidungen erfassen.
Grundsätzlich sind Kameras im öffentlichen Raum immer eine Abwägungssache - ich bin da tendenziell skeptisch eingestellt. Wie immer entscheidet die Dosis über die heilende oder vergiftende Wirkung.

neyoo am 27 Okt 2025 23:47:02

hampshire hat geschrieben:. Wie immer entscheidet die Dosis über die heilende oder vergiftende Wirkung.


Wie recht du hast. Ich erinnere mich noch an Zeiten ohne Kameras, da war eben an jeder Ecke "Einer" der gefragt hat, was du da machst, und was auf deinen Papieren steht, wo du hin darfst. Ist ja schon ne Weile her, aber ist das nicht das gleiche?
Bei uns gibt es einige Parkplätze, die so eine Überwachung schon haben, dann Stadtgebiete, Straßen, usw...
nicht alles, was technisch machbar ist, ist gut und vertrauenserweckend.

Eine Kamera zur überwchung einer geregelten Einfahrt ist zumindest eine gute Lösung. Da aber dort auch Schilder stehen, wird man die Kamera nur für die brauche, die dort durchfahren.
Eine verkehrsberuhigte Innenstadt ist zwar "angenehm" nur, die Städe, die ich kenne, in denen das umgesetz wurde sind TOT.
Dort gibt es Döner- und Fressbuden, Caffe´s, Kleiderschopping, das war es dann schon. Viele Fachgeschäfte machen mangels Kunden dann zu, andere wandern ab. Es bleibt der Urlauber, der dann dort in Ruhe wandelt.
Kann man machen.

viele grüße
neyoo

rkopka am 28 Okt 2025 01:11:27

neyoo hat geschrieben:Eine verkehrsberuhigte Innenstadt ist zwar "angenehm" nur, die Städe, die ich kenne, in denen das umgesetz wurde sind TOT.
Dort gibt es Döner- und Fressbuden, Caffe´s, Kleiderschopping, das war es dann schon. Viele Fachgeschäfte machen mangels Kunden dann zu, andere wandern ab.

Das muß nicht unbedingt an der (neuen) Verkehrsberuhigung liegen. In Graz ist es schon jahrzehntelang ziemlich gleich - man kann in die Innenstadt fahren und (schwer und/oder teuer) parken, es gibt große Fußgängerzonen. Trotzdem verschwinden die Fachgeschäfte. Das hat andere Gründe (Internet).

RK

GertE am 28 Okt 2025 08:07:26

Man kann ja nichts gegen verkehrsberuhigte Innenstädte haben, besonders wenn man dort wohnt.
Leider sind am Ortsrand gut ausgeschilderte P+R Parkplätze mit entsprechender ÖPNV-Anbindung selten und das Tarifsystem, die Bezahlweise und die Beschilderung zum Centrum sehr unübersichtlich. Zahlt man dann für den Parkplatz und die Fahrt ins Centrum, kann das teuer werden und das Ganze wird unattraktiv. Zusammen mit den Kameragetöns und den hohen Strafen hält man sich so, gewollt oder ungewollt, Besucher vom Hals. Der größte Feind des Autos ist das Auto, es wird nicht besser werden. Man kann ja auch einfach weiterfahren.

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